Description: Vom 4. bis 6. März 2025 treffen sich im Congress Center Ost der Messe Essen über 800 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um sich über Strategien und Technologien für mehr Resilienz in der Wasserwirtschaft auszutauschen. Dabei sollen konkrete Lösungsansätze diskutiert werden, die die Wasserwirtschaft der Zukunft sowohl technisch, ökologisch, ökonomisch als auch sozial anpassungsfähig machen. „Die Klimaveränderungen werden sich spürbar auf den natürlichen Wasserhaushalt auswirken. Es ist damit zu rechnen, dass dadurch alle relevanten Handlungsbereiche der Wasserwirtschaft beeinflusst werden“, erklärte LANUK-Präsidentin Elke Reichert. Zu erwarten seien zum Beispiel häufiger auftretende Starkniederschläge, längere stabile Wetterlagen mit viel Niederschlag oder Trockenperioden mit extrem geringen Niederschlägen. „Auch wenn Nordrhein-Westfalen grundsätzlich ein wasserreiches Land ist, können länger andauernde und stärker ausgeprägte Hitze- und Trockenperioden lokal zu Wasserstress führen. Hier kann eine kluge und flexible Nutzung von Niederschlagswasser positive Effekte erzielen. Deshalb sollten Maßnahmen für mehr Versickerung, Rückhaltung und Nutzung von Niederschlagswasser ausgebaut werden“, empfiehlt Elke Reichert. Neben der Verbesserung der Wasserqualität stehen in diesem Jahr ganz besonders Themen zur nachhaltigen Wassernutzung, Technologien zur Abwasserbehandlung und Chancen durch die Digitalisierung auf der Tagesordnung. Der Leiter des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft der RWTH Aachen (ISA), Prof. Dr. Thomas Wintgens erklärte: „Die Wasserwirtschaft steht heute vor tiefgreifenden Herausforderungen: zunehmende Extremwetterereignisse, technologische Neuerungen, Risiken durch Schadstoffeinträge, schwierige Finanzierungen, politische Rahmenbedingungen und vieles mehr stellen das bestehende System auf die Probe. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Begriff Resilienz - also die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen, Störungen zu überstehen und gestärkt daraus hervorzugehen - eine zentrale Bedeutung.“ Traditionell beschäftigt sich die größte Fachtagung im Bereich der Wasserwirtschaft mit Themen wie Gewässergüte und Grundwasser. Daneben befasst sich die Tagung in diesem Jahr besonders mit Fragen der Infrastruktur in der Wasserwirtschaft, mit Strategien, Technologien und Praxisbeispielen zur Entwicklung energieautarker Kläranlagen sowie mit digitalen Werkzeugen und den Möglichkeiten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Im Technologie-Forum präsentieren Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen in einer Fachausstellung und stellen ihre Innovationen in kurzen Vorträgen vor. Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler sprechen über ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus umweltbezogenen Master- und Doktorarbeiten im Forum Young Scientists. Darüber hinaus wird es ein Karriereforum geben, bei dem berufliche Perspektiven in der Wasserwirtschaft erkundet und Kontakte geknüpft werden können. Veranstalter der Essener Tagung sind: Das Tagungsprogramm ist mit dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV), dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) abgestimmt. Download Pressemitteiling Informationen zur ESSENER TAGUNG: https://www.essenertagung.de/ zurück
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PressRelease,
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Tags: Aachen ? Nordrhein-Westfalen ? Resilienz ? Abwasserbehandlung ? Wasserstress ? Starkregen ? Regenwassernutzung ? Dienstleistungssektor ? Gewässerqualität ? Künstliche Intelligenz ? Siedlungswasserwirtschaft ? Wasserqualität ? Wassernutzung ? Grundwasser ? Extremwetter ? Nukleare Sicherheit ? Finanzierung ? Klimawandel ? Niederschlag ? Raumfahrt ? Versickerung ? Wasserhaushalt ? Wasserwirtschaft ? Wetter ? Naturschutz ? Verkehr ? Stoffeintrag ?
Region: Nordrhein-Westfalen
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Language: Deutsch
Issued: 2026-03-03
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