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Impfreport Rheinland-Pfalz 2010

Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] IMPFREPORT RHEINLAND-PFALZ Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen 2010 Mainzer Straße 112 56068 Koblenz poststelle@lua.rlp.de www.lua.rlp.de Inhalt Autor Florian Burckhardt Herausgeber Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz Mainzer Straße 112 56068 Koblenz Layout Achim Ginkel Bildnachweis Fotolia: „fever“, Titelseite Robert Koch-Institut: „Masernviren unter dem Elektronenmikroskop“, Seit 22 Wikimedia Commons: „Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz“, Seite 45 Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern für ihren unermüdlichen Einsatz! Hintergrund  4 Methoden5 Ergebnisse6 Poliomyelitis8 Tetanus10 Diphtherie12 Pertussis14 Haemophilus influenzae Typ B (Hib) 16 Hepatitis B  18 Masern  20 Mumps  24 Röteln  26 Geburtskohorte und Zeitpunkt der Impfempfehlung 28 Varizellen28 Meningokokken30 Pneumokokken32 Individuelle Impfabdeckung 34 Diskussion35 Ausblick37 Literatur38 STIKO-Impfkalender38 Anhang41 Abkürzungen41 Argumentationshilfe „Impfskepsis“ 41 Aufklärungsblätter für Impfungen 41 Gesundheitsatlas Rheinland-Pfalz 41 Meldeformular Pharmakovigilanz 41 Nationaler Impfplan 41 WHO Europa: Eliminierung von Masern und Röteln 41 Vorbildmodelle MMR-Impfung 41 Alle Zahlen auf einen Blick 42 Kartenlegende Landkreise und kreisfreie Städte 45 3 Hintergrund Der Schutz der Gesundheit seiner Bürger ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates und umfasst unter anderem den Schutz vor Infektionskrankhei- ten. Diese konnten im letzten Jahrhundert drama- tisch zurückgedrängt werden. Neben verbesserter Hygiene, insbesondere bei der Trinkwasserversor- gung und der Entdeckung der Antibiotika waren dafür vor allem die Schutzimpfungen breiter Be- völkerungsschichten die Grundlage. sich, warum sie ihr gesundes Kind gegen harmlo- se Kinderkrankheiten spritzen lassen sollen, wenn doch Freunde und zum Teil auch Mediziner vor Nebenwirkungen der Impfung warnen. Außerdem sei Deutschland doch poliofrei, Röteln für Jungen harmlos und die Hepatitis-B Infektionsgefahr für Kinder sehr gering? Der vorliegende Bericht leistet einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Dokumentation der Durchimpfungsraten von Kindern im Einschu- lungsalter im Jahr 2010 in Rheinland-Pfalz. Diese werden für jede STIKO-empfohlene Impfung und für jeden Landkreis beschrieben und bewertet. Weltweit infizierten sich noch 1950 jährlich etwa 50 Millionen Menschen mit Pocken, bis zu 30% verstarben daran (1). Die Weltgesundheitsorgani- sation WHO konnte im Jahr 1980 nach Jahrzehn- ten konsequenter, weltweiter Impfkampagnen die Welt für pockenfrei erklären. Eine weitere Geißel der Menschheit, die Kinderlähmung, ist nur noch in vier Ländern endemisch. Europa ist im Jahr 2002 dank kontinuierlicher Impfbemühungen von der WHO als poliofrei zertifiziert worden. Eine Eradikation von Infektionskrankheiten ist nur möglich, wenn der Mensch das einzige Erregerre- servoir ist und der Anteil der Geimpften mehrere Jahre hinweg über der sogenannten Herdenimmu- nität liegt (2). Die Herdenimmunität ist erregerspe- zifisch und wirkt wie eine Brandschneise im Wald: sie lässt den Infektionserreger „ins Leere“ laufen, da er bei einem hohen Anteil an Geimpften in der Bevölkerung nicht mehr genügend empfängliche Opfer für seine Vermehrung und Weiterverbrei- tung findet. Solange die Impfquoten über der Her- denimmunitätsschwelle liegen, können sich keine großflächigen Epidemien ausbreiten. Jeder Bürger profitiert heute direkt von der Pocken- und Polio- „Gesundheitsdividende“, welche nur den Impfan- strengungen der Vergangenheit zu verdanken ist. Die weltweite Maserneradikation sollte ursprüng- lich bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein. Die Um- setzung dieses Zieles wurde dann von der WHO auf 2015 verschoben (3). Leider zeigt sich insbe- sondere beim Impfen gegen Masern eine Vielzahl von Problemen, welche oft stellvertretend für alle Schutzimpfungen gelten. Viele Eltern fragen 4 Diese und andere Gesichtspunkte werden in Deutschland anhand der aktuellen wissenschaft- lichen Datenlage von den Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) abgewogen und fließen in die jährlichen Impfempfehlungen ein. Zurzeit werden folgende Kinderschutzimpfungen von der STIKO empfohlen: Polio, Tetanus, Diphtherie, Per- tussis, Haemophilus influenzae Typ B, Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Pneumokok- ken und Meningokokken (Stand Juli 2011). Methoden Direkte und indirekte Effekte einer Impfung gegen Erre- ger mit ausschließlicher Mensch-zu-Mensch Übertragung Häufig werden die Gesundheitsrisiken der „Kinder- krankheiten“ stark unterschätzt und unerwünsch- te Arzneimittelwirkungen der Impfstoffe -zum Teil bewusst- massiv überbewertet. Auch ist zum Beispiel bei der Rötelnimpfung für Jungen oder der Polioimpfung in Deutschland aus epidemiolo- gischer Sicht der Nutzen für die Bevölkerungsge- sundheit größer als das Risiko und der Aufwand der Impfung für den Einzelnen. Bei anderen Infek- tionskrankheiten wie etwa Hepatitis-B wird durch die Impfempfehlung ein Kompromiss geschlossen zwischen Erreichbarkeit der Impflinge im Klein- kindalter und Zeitpunkt der Infektionsgefährdung ab der Pubertät. Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 Dieser Bericht basiert auf Daten, die durch die Schulärzte der kommunalen Gesundheitsämter der in Rheinland-Pfalz bei den Untersuchungen 2009/2010 für den Einschulungsjahrgang 2010 erhoben wurden. Gesetzliche Grundlage hierfür ist §34 Abs. 11 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), welcher besagt, dass „bei Erstaufnahme in die er- ste Klasse einer allgemein bildenden Schule (…) das Gesundheitsamt oder der von ihm beauftrag- te Arzt den Impfstatus zu erheben und die hierbei gewonnenen aggregierten und anonymisierten Daten über die oberste Landesgesundheitsbehör- de dem Robert Koch Institut (RKI) zu übermitteln (hat)“. Im Regelfall erheben die Gesundheitsämter den Impfstatus der Kinder anhand des international gültigen Impfbuches im Rahmen der Schulein- gangsuntersuchung. Pro Kind wird für jede Schutz- impfungen vermerkt, wie viele Impfdosen verab- reicht wurden und ob ein vollständiger Impfschutz vorliegt. Seit 2007 werden die erhobenen Daten am Gesundheitsamt in eine lokale Datenbank eingespeist und anonymisiert an das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz, Bad Ems übertragen. Von dort werden die impfrelevanten Daten an das Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 Landesuntersuchungsamt (LUA) übermittelt, wel- ches sie auf Plausibilität prüft, statistisch auswer- tet und aggregiert an das RKI schickt. Die allgemeine Schutzimpfung gegen Varizellen wurde erst 2004 von der STIKO empfohlen, die allgemeinen Schutzimpfungen gegen Pneumokok- ken und Meningokokken erst 2006. Insbesondere für die beiden letztgenannten Impfungen waren die im Zeitraum 2009/2010 untersuchten Kinder teilweise bereits zu alt für die damals neu einge- führten Schutzimpfungen. Einige Kreise haben da- her die Impfquoten für Meningokokken und Pneu- mokokken nicht vollständigsystematisch erfasst. Wir verzichten daher auf die Veröffentlichung der Impfquoten dieser Impfungen für einen Kreis, wenn dort bei mehr als 5% der untersuchten Kin- der trotz Impfbuch die Angaben fehlen. Der Ergebnisteil umfasst für Rheinland-Pfalz und seine Landkreise folgende Angaben: ■■ Anzahl aller Schulanfänger ■■ Anzahl aller untersuchten Kinder ■■ Anzahl untersuchter Kinder mit vorgelegtem Impfbuch ■■ Anzahl vollständig grundimmunisierter Kinder pro Schutzimpfung ■■ Grundimmunisierungsquoten pro Schutzimp- fung in Tabellenform ■■ Geografische Übersicht über die Impfquote pro Kreis ■■ Jahrestrends der Immunisierungsquoten von 2002 bis 2010 im Vergleich mit Bundeswerten Die Kapitel zu den beschriebenen Erregern ent- halten kurze Einleitungen zu den von ihnen verur- sachten Krankheitsbildern. Für eine ausführlichere Darstellung sei auf gängige Lehrbücher oder die Internetseiten des RKI verwiesen. Die Begriffe Impfrate und Impfquote werden im Text synonym verwendet, da sich die Ergebnisse im Text auf einen Einschulungsjahrgang und damit auf eine feste Zeitdauer beziehen. Präziser formu- liert ist die Impfrate die Impfquote pro Zeiteinheit, hier ein Jahr. Durchimpfungsraten können sich 5 alternativ auf die Zahl aller Kinder, aller untersuch- ten Kinder oder auf die Zahl der untersuchten Kin- der mit vorgelegtem gültigem Impfbuch beziehen. Die ersten beiden Bezugsgrößen unterschätzen die tatsächliche Durchimpfungsrate, da alle Kinder ohne vorgelegtem Impfbuch als ungeimpft gezählt werden, auch wenn sie in Wirklichkeit geimpft wurden und ihr Impfbuch am Stichtag lediglich zu Hause vergessen hatten. Die letzte Bezugsgröße ist näher am wahren (unbekannten) Wert, daher wer- den im Bericht die Durchimpfungsraten bezogen auf Kinder mit Impfbuch dargestellt. Um künftige Unsicherheiten zu vermeiden, sollte grundsätzlich darauf hingewirkt werden, dass Schulanfänger bei der Schuleingangsuntersuchung ihr Impfbuch mit sich führen. Eine hohe Impfquote bei gleichzeitig niedriger Zahl an mitgeführten Impfbüchern kann die tatsächlichen Impfquoten verzerren. Die historische Entwicklung der Impfraten ab 2001 wurde so weit wie möglich berücksichtigt und den nationalen Impfquoten des Jahres gegenüber- gestellt. Die bundesweiten Vergleichszahlen der Schuleingangsuntersuchung des Vorjahres werden vom RKI in der Regel im April veröffentlicht. Ergebnisse Datenübermittlung Die 24 Landkreise (LK) und 12 kreisfreien Städte (KS) in Rheinland-Pfalz werden von 24 Gesund- heitsämtern betreut, von denen 23 das Compu- terprogramm Mikropro: JÄD (4) und eines das Vor- gängerprogramm der Firma Stoffel verwenden. Vorgelegte Impfausweise Insgesamt führten 92% der Schulanfänger ihren Impfausweis bei der Schuleingangsuntersuchung mit sich, eine genaue Auflistung der kreisspezifi- schen Werte ist in Tabelle 1 aufgeführt. Demnach wurden im Kreis Kusel und Rhein-Pfalz-Kreis über 95% der Impfbücher mitgeführt, während in Al- tenkirchen, Frankenthal, Kaiserslautern, Landau und Worms weniger als 90% der Kinder ihr Impf- buch bei der Untersuchung vorlegten. Die Datenqualität der verschiedenen Landkreise war 2004 sehr heterogen. Die Raten werden für 2004 aus Gründen der Transparenz zwar darge- stellt, sind nach Ansicht des LUA allerdings eine Unterschätzung der wahren Impfraten. Durch die Umstellungen bei der Erfassung und die flächendeckende Einführung neuer EDV-Systeme in den Kreisen kam es ab 2005 zu einer leichten Überzeichnung der Daten für 2006. Ab 2009 werden entsprechend dem Übereinkom- men mit dem Robert Koch-institut alle diejenigen Kinder als vollständig geimpft gezählt, welche die empfohlene Mindestanzahl Impfungen bekom- men haben. Landkreis, Kreisfreie Stadt LK Ahrweiler LK Altenkirchen LK Alzey-Worms LK Bad Dürkheim LK Bad Kreuznach LK Bernkastel-Wittlich LK Birkenfeld LK Bitburg-Prüm LK Cochem-Zell LK Donnersbergkreis LK Germersheim LK Kaiserslautern LK Kusel LK Mainz-Bingen LK Mayen-Koblenz LK Neuwied LK Rhein-Hunsrück-Kreis LK Rhein-Lahn-Kreis LK Rhein-Pfalz LK Südliche Weinstraße LK Südwestpfalz LK Trier-Saarburg LK Vulkaneifel LK Westerwaldkreis KS Frankenthal KS Kaiserslautern KS Koblenz KS Landau KS Ludwigshafen KS Mainz KS Neustadt KS Pirmasens KS Speyer KS Trier KS Worms KS Zweibrücken Rheinland-Pfalz Anzahl Schulanfängeruntersuchte Schulanfänger 1053 1365 1209 1132 1402 1012 744 863 622 754 1143 946 600 1887 1983 1708 986 1151 1335 892 765 1233 576 1923 345 779 861 402 1590 1706 474 334 424 833 764 304 361001017 1365 1209 1121 1402 1012 722 863 622 754 1142 944 599 1882 1983 1708 986 1144 1334 892 765 1233 572 1904 344 777 861 402 1590 1702 474 334 424 832 764 304 35983 mit Impfbuch absolut 949 1071 1131 1046 1309 933 681 791 588 689 1058 872 569 1751 1858 1608 934 1035 1268 835 705 1167 532 1734 307 644 808 360 1466 1581 441 301 401 754 634 276 33087 in Prozent* 93,3% 78,5% 93,5% 93,3% 93,4% 92,2% 94,3% 91,7% 94,5% 91,4% 92,6% 92,4% 95,0% 93,0% 93,7% 94,1% 94,7% 90,5% 95,1% 93,6% 92,2% 94,6% 93,0% 91,1% 89,2% 82,9% 93,8% 89,6% 92,2% 92,9% 93,0% 90,1% 94,6% 90,6% 83,0% 90,8% 92,0% Tabelle 1: Anzahl Schulanfänger, untersuchte Schulanfänger und Schulanfänger mit Impfbüchern nach Landkreis (LK) und kreisfreier Stadt (KS), Rheinland-Pfalz 2010; * bezogen auf untersuchte Schulanfänger Mitgeführte Impfausweise pro Kreis, Rheinland-Pfalz 2010, Kartenlegende siehe Anhang 6 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 7 Poliomyelitis Bevor die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1988 die globale Kampagne zur Polioera- dikation ins Leben rief, war das Poliovirus in über 125 Ländern endemisch und verursachte weltweit täglich bei über 1000 Kindern lebenslange Läh- mungen (5). Gegen Polioerkrankungen existiert keine kausale Therapie, lediglich symptomatische Behandlung. Polio-Grundimmunisierungen 2001-2010, Rheinland- Pfalz (Linie) und Deutschland (Balken); RLP: *Werte für 2004 unvollständig aufgrund von EDV-Problemen; ** ab 2007: Datenquelle Statistisches Landesamt RLP (9). Genetische Analysen zeigten, dass die Polio- Wildviren aus Pakistan eingeschleppt wurden. Nach konzertierten Impfaktionen der WHO von über 4.5 Millionen Personen konnte das Wieder- aufflammen der Polio gestoppt werden (10). Das ursprünglich einmal für 2006 gesteckte WHO-Ziel der weltweiten Polioeradikation ist leider immer noch nicht erreicht. Schutzimpfung gegen Polio in Rheinland-Pfalz Von 33.087 untersuchten Schulanfängern mit Impfbuch waren 32.239 (97,4%) gegen Polio grun- dimmunisiert. Damit gehört die Polioimpfung zu den am häufigsten gegebenen Impfungen. Die Landkreise Altenkirchen, Bernkastell Wittlich, Bir- kenfeld und Trier-Saarburg erreichten sogar Impf- quoten von 99% und mehr. In Rheinland-Pfalz ist es gelungen, die für eine weltweite Polioeradika- tion nötige Herdenimmunität von etwa 85% (2) deutlich zu übertreffen. Der landesweite Durch- schnitt liegt mit 97,4% über den bundesdeutschen Zahlen von 94,2% (11). Nach 18 Jahren, fünf Milliarden Dollar und zwei Milliarden geimpften Kindern konnte 2006 das Vi- rus durch Unterbrechen der Infektketten weltweit auf vier endemische Länder zurückgedrängt wer- den: Indien, Pakistan, Afghanistan und Nigeria. In Deutschland sank die Zahl der an Kinderläh- mung erkrankten Kinder durch die Einführung der Polio-Schluckimpfung (6) von etwa 4700 im Jahr 1961 auf weniger als 50 im Jahr 1965 (7). Obwohl der letzte endemische Poliofall in Deutschland 1990 erfasst (8) und die WHO-Region Europa 2002 als poliofrei zertifiziert wurde, hält die STIKO in Deutschland die allgemeine Impfempfehlung mit inaktiviertem Impfstoff weiterhin aufrecht, denn nur so kann eine Wiedereinschleppung die- ser verheerenden Seuche in bereits poliofreie Re- gionen verhindert werden. Diese Gefahr wurde 2010 für vier ehemals poliofreie Länder der WHO- Region Europa Wirklichkeit (Tadschikistan, Rus- sische Föderation, Turkmenistan und Kasachstan 8 Landkreis, Kreisfreie Stadt LK Ahrweiler LK Altenkirchen LK Alzey-Worms LK Bad Dürkheim LK Bad Kreuznach LK Bernkastel-Wittlich LK Birkenfeld LK Bitburg-Prüm LK Cochem-Zell LK Donnersbergkreis LK Germersheim LK Kaiserslautern LK Kusel LK Mainz-Bingen LK Mayen-Koblenz LK Neuwied LK Rhein-Hunsrück-Kreis LK Rhein-Lahn-Kreis LK Rhein-Pfalz LK Südliche Weinstraße LK Südwestpfalz LK Trier-Saarburg LK Vulkaneifel LK Westerwaldkreis KS Frankenthal KS Kaiserslautern KS Koblenz KS Landau KS Ludwigshafen KS Mainz KS Neustadt KS Pirmasens KS Speyer KS Trier KS Worms KS Zweibrücken Rheinland-Pfalz Polio Grundimmunisierung untersuchte Schulanfänger mit Impfbuchabsolutin Prozent 949 1071 1131 1046 1309 933 681 791 588 689 1058 872 569 1751 1858 1608 934 1035 1268 835 705 1167 532 1734 307 644 808 360 1466 1581 441 301 401 754 634 276 33087932 1068 1092 1014 1246 925 674 774 569 677 1042 853 561 1714 1801 1532 900 1016 1244 793 693 1159 526 1698 301 630 782 343 1409 1556 411 295 392 728 621 268 3223998,2% 99,7% 96,6% 96,9% 95,2% 99,1% 99,0% 97,9% 96,8% 98,3% 98,5% 97,8% 98,6% 97,9% 96,9% 95,3% 96,4% 98,2% 98,1% 95,0% 98,3% 99,3% 98,9% 97,9% 98,0% 97,8% 96,8% 95,3% 96,1% 98,4% 93,2% 98,0% 97,8% 96,6% 97,9% 97,1% 97,4% Tabelle 2: Grundimmunisierung gegen Poliomyelitis nach Landkreis (LK) und kreisfreier Stadt (KS), Rheinland-Pfalz 2010 Polio-Durchimpfung im Regionalvergleich (Anteil grun- dimmunisierter Kinder bezogen auf vorgelegte Impfaus- weise), Rheinland-Pfalz 2010 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 Landesuntersuchungsamt, Impfreport 2010 9

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