Description: Klimaschutzministerin eröffnet neuen Rätselraum „Fest der Waldtiere“ der Katholischen Familienbildungsstätte in Koblenz „Der Klimawandel ist längst auch hier in Rheinland-Pfalz angekommen. Lange Hitzeperioden auf der einen und Starkregenereignisse auf der anderen Seite zeigen das ganz deutlich. Die stärksten Auswirkungen der Klimakrise zeigen sich in unseren Wäldern. Millionen Bäume sind durch den Borkenkäfer abgestorben oder einfach vertrocknet. Das beunruhigt nicht nur uns Erwachsene – auch Kinder und Jugendliche nehmen diese Bedrohungen in unserem Lebensumfeld immer mehr wahr. Die Katholische Familienbildungsstätte Koblenz gibt hier in der Region Familien und Kindern mit ihrem breitgefächerten Angebot wertvollen Halt und schafft zahlreiche Möglichkeiten, sich über solche Probleme auszutauschen. Die Rätselräume der Einrichtung sind dabei ein wichtiger Baustein, um gerade Kindern zu helfen, Zusammenhänge in ihrer Umwelt zu verstehen und aktiv etwas gegen die Folgen der Erderwärmung zu tun“, sagte Umweltministerin Katrin Eder heute in Koblenz. Dort eröffnete sie zusammen mit dem Baudezernenten der Stadt Koblenz Prof. Dr. Andreas Lukas und dem 1. Beigeordneten des Landkreises Mayen-Koblenz Pascal Badziong den neuen Rätselraum „Fest der Waldtiere“ und startete danach zu einem gemeinsamen Rundgang. Vergleichbar mit einem Escape Room lädt der Rätselraum kindgerecht dazu ein, gemeinsam spannende Rätsel zu lösen, unterschiedliche Geheimnisse zu lüften und als Team Spaß zu haben. Beim „Fest der Waldtiere“ sollen die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher gemeinsam den Tieren helfen, den richtigen Weg zu finden und so symbolisch den Wald zu retten. „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Rätselraum ‚Fest der Waldtiere‘ der Katholischen Familienbildungsstätte ein Angebot in Koblenz haben, das Umweltbildung auf so kreative und niedrigschwellige Weise vermittelt. Umweltschutz ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – und es ist wichtig, dass wir schon früh Räume schaffen, in denen ein Bewusstsein für Natur, Nachhaltigkeit und Verantwortung entwickelt werden kann. Solche Projekte sind ein wertvoller Beitrag für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt,“ lobte Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas das Angebot. Die geschäftsführende Leiterin der Familienbildungsstätte, Felicitas Flöthner, unterstrich die pädagogische Ausrichtung des Projekts: „Wir müssen Bildungsthemen heute anders verpacken, um Menschen wirklich zu erreichen. Mit unseren Rätselräumen gelingt uns das auf besondere Weise: Sie verbinden Wissen mit Spiel, Teamarbeit und Emotion. Darauf sind wir sehr stolz.“ Besonders freue sie sich über das Engagement ihres Teams: „Sie haben die Räume nicht nur konzipiert, sondern auch mit viel Kreativität selbst gestaltet.“ Neben dem neuen Angebot können Familien in der Familienbildungsstätte zwei weitere Rätselräume erleben: Eine spannende Zeitreise durch bedeutende Epochen sowie die „Insel der Stimmen“, in der Kinder Demokratie altersgerecht und interaktiv entdecken. Große Bedeutung der Umweltbildung in Rheinland-Pfalz Katrin Eder betonte bei ihrem Besuch den hohen Stellenwert, den die Umweltbildung auch in der Arbeit der Landesregierung einnehme. So habe es Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland geschafft, die Waldpädagogik als Aufgabe des Landes im Landeswaldgesetz fest zu verankern. „Der notwendige Bewusstseinswandel für die Gestaltung einer Zukunft, die das Klima schützt, die biologische Vielfalt erhält, Ressourcen schont, Armut mindert und für Verteilungsgerechtigkeit sorgt, benötigt dabei ein integrales Bildungskonzept, das als Querschnittsaufgabe alle Gesellschaftsbereiche durchzieht.“ Die Bildung für nachhaltige Entwicklung, so die Umweltministerin weiter, ermögliche es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, sich Kompetenzen und Werte anzueignen, die ihnen bei der Gestaltung ihres Lebens helfen, indem sie sie dabei unterstützen, den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung gerecht zu werden. „Fachgebunden und fächerverbindend, in Projekten, am außerschulischen Lernort, in der Auseinandersetzung mit Schlüsselfragen einer zukunftsfähigen Lebens- und Wirtschaftsweise findet Lernen statt, um Beiträge zur notwendigen Transformation leisten zu können“, erläuterte Katrin Eder. Als waldreichstes Bundesland nehme dabei natürlich die waldbezogene Umweltbildung einen hohen Stellenwert ein. „Die landesweiten Wald-Jugendspiele fungieren hier als Türöffner und rund 12.000 Schülerinnen und Schüler lernen landesweit so jedes Jahr den Wald und seine Bewohner kennen. Und bei den Waldferien für Kids tauchen Kinder und Jugendliche noch tiefer in diese Materie ein.“ Abschließend wies Eder auf die Waldökostation Remstecken und das Forstamt Koblenz hin, die mit weiteren Partnern direkt vor der Haustür unterschiedliche Angebotsformate für Kinder und Jugendliche im Angebot hätten.
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PressRelease,
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Tags: Tauchsport ? Koblenz ? Rheinland-Pfalz ? Baum ? Borkenkäfer ? Landeswaldgesetz ? Umweltauswirkung ? Kind ? Insel ? Starkregen ? Jugendlicher ? Hitzewelle ? Bildung für nachhaltige Entwicklung ? Umweltbildung ? Umweltgefährdung ? Nachhaltige Entwicklung ? Klimafolgen ? Verteilungsgerechtigkeit ? Arbeit ? Wald ? Stadt ? Biodiversität ?
Region: Rheinland-Pfalz
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Language: Deutsch
Issued: 2026-03-05
Last harvest: 27.04.2026 01:39
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