API src

Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz: „Partnerbetriebe Naturschutz stehen für die gelingende Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und landwirtschaftlicher Praxis“

Description: Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz überreicht Urkunden an neue Partnerbetriebe Naturschutz / Netzwerk besteht aus über 300 landwirtschaftlichen Betrieben in ganz RLP, die individuelle Naturschutzmaßnahmen auf ihren Höfen umsetzen „Mehr Naturschutz in der Agrarlandschaft kommt nicht nur der Biodiversität zugute. Auch die Landwirtschaft profitiert durch vielfältige Agrarökosysteme, die wichtige Ökosystemdienstleistungen wie Bestäubung durch Insekten, Schutz des Bodens vor Erosion durch Wind und Wasser oder auch den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit durch ein vielfältiges Bodenleben bereitstellen. Unsere Partnerbetriebe Naturschutz stehen für die gelingende Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und landwirtschaftlicher Praxis“, so Klimaschutzstaatssekretär Erwin Manz anlässlich der Urkundenüberreichung von 27 weiteren „Partnerbetrieben Naturschutz“ am heutigen Montag in Bad Kreuznachnach. Damit ist das landesweite Netzwerk Partnerbetrieb Naturschutz auf nunmehr 329 Betriebe angewachsen. Die 27 neuen Betriebe haben sich Ende 2024 um die Teilnahme am Demonstrationsvorhaben Partnerbetrieb Naturschutz beworben und durchliefen seitdem eine Beratungsphase, in der ein naturschutzfachliches Leitbild für jeden einzelnen Betrieb erstellt und eine Zielvereinbarung über die Umsetzung konkreter Naturschutzleistungen durch die Betriebe getroffen wurden. Ziel dieses Beratungsangebotes ist es, gemeinsam mit der Landwirtschaft der Biodiversitätskrise zu begegnen, indem Lebensräume von Tieren und Pflanzen in der Kulturlandschaft geschaffen oder erhalten werden. Gesellschaftliche Anerkennung durch ökologisches Engagement, betriebliche Diversifizierung durch Dienstleistungsangebote im Naturschutz oder Zusatzeinkommen durch Vertragsnaturschutzmaßnahmen können wichtige Aspekte für eine nachhaltige Ausrichtung landwirtschaftlicher Betriebe sein. Beispiele für mögliche Maßnahmen sind unter anderem das Anlegen von Ackerwildkrautflächen, der Erhalt von Streuobstwiesen durch deren Bewirtschaftung sowie der Erhalt von artenreichem Grünland durch späte Mahd und den Verzicht auf Düngung. Die Betriebe schaffen verschiedene Lebensräume, etwa durch Hecken für eine Vielzahl von Tieren, etwa für das Rebhuhn oder den Neuntöter oder durch das Anlegen von Lerchenfenstern und Altgrasinseln für bodenbrütende Vögel. Lerchenfenster sind dabei abgesteckte Bereiche in einem Getreidefeld, die nicht bearbeitet werden, um die Nester der am Boden brütenden Lerchen nicht zu zerstören. Altgrasinseln sind Bereiche im Grünland, die nicht bearbeitet werden, um auch hier Nester zu erhalten. Als Partnerbetrieb Naturschutz können sich alle landwirtschaftlichen Betriebe, unabhängig ihrer Betriebsschwerpunkte und unabhängig davon, ob es sich um Bio- oder konventionell wirtschaftende Betriebe handelt, bewerben und Teil des Netzwerkes werden. Best-Practice-Beispiele und weitere Infos gibt es unter www.partnerbetrieb-naturschutz.rlp.de

Types:
Text(
    PressRelease,
)

Tags: Neuntöter ? Rebhuhn ? Streuobstwiese ? Brutvogel ? Insektenbestäubung ? Hecke ? Mahd ? Wind ? Erosion ? Tierhabitat ? Bodenfruchtbarkeit ? Grünland ? Landwirtschaftlicher Betrieb ? Umweltengagement ? Bodenschutz ? Düngung ? Kulturlandschaft ? Pedosphäre ? Pflanze ? Agrarbiodiversität ? Ökosystemleistung ? Landwirtschaft ? Naturschutz ?

Region: Rheinland-Pfalz

Bounding boxes: 6.11235482579604° .. 8.508357430823889° x 48.96657144570153° .. 50.942335092015064°

License: DCAT-AP.de Sonstige geschlossene Lizenz

Language: Deutsch

Issued: 2026-03-02

Status

Quality score

Accessed 1 times.