Description: Der Klimawandel führt in der Arktis zu drastischen Umweltveränderungen, erweitert aber auch deren landwirtschaftliches Potenzial. Der weit über dem globalen Durchschnitt liegende Temperaturanstieg und längere Vegetationsperioden erweitern die Anbauflächen stark, wodurch Kulturpflanzen und Gewächshaustechnologien eine kleinbäuerliche Nahrungsmittelproduktion ermöglichen. Der tauende Permafrost, indigene Landnutzungssysteme und Defizite in der politischen Umsetzung stellen jedoch große Herausforderungen dar. Dieser Artikel analysiert die biophysikalischen, sozialen und politischen Bedingungen der arktischen Landwirtschaft. Regionale Fallstudien identifizieren vielversprechende Ansätze, wie rasch reifende Nutzpflanzen, geschützte Anbausysteme und Regierungsmodelle mit Bürger*innen-Beteiligung. Es wird deutlich, dass nachhaltige Landwirtschaft im hohen Norden die Berücksichtigung ökologischer Grenzen, die Sicherstellung der Teilhabe aller Beteiligten und die Ausrichtung an den Klimazielen erfordert, damit die Arktis als Testfeld für resiliente Ernährungssysteme dienen kann. © Mathias Ulrich
Global identifier:
Doi(
"10.60810/openumwelt-8739",
)
Text(
Unspecified,
)
Tags: Kulturpflanze ? Nahrungsproduktion ? Nutzpflanze ? Arktis ? Fallstudie ? Flächennutzung ? Vegetationsperiode ? Nachhaltige Landwirtschaft ? Klimaziel ? Bewirtschaftungssystem ? Permafrost ? Ernährung ? Klimawandel ? Landwirtschaft ? Landwirtschaftliche Fläche ? Mittelwert ? 300 Sozialwissenschaften::330 Wirtschaft::333 Boden- und Energiewirtschaft ? Boden | Fläche ? Klima | Energie ?
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Language: Deutsch
Issued: 2026-01-01
Last harvest: 29.09.2026 10:18
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