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Ausgewildertes Feldhamsterweibchen „Frida“ hat Nachwuchs

Description: Jungtiere des Hamsterweibchens konnten durch Aufnahmen einer Wildtierkamera bei Mainz-Ebersheim nachgewiesen werden. Das Feldhamsterweibchen Frida, das vor rund sieben Wochen auf einem Acker bei Mainz-Ebersheim ausgewildert wurde, hat Junge bekommen. Zeitpunkt und geschätztes Alter der Jungtiere lassen darauf schließen, dass das Weibchen sich schon in den ersten Tagen nach der Freilassung verpaart hat. „Dass Frida bereits so kurz nach ihrer Freilassung den ersten Nachwuchs bekommen hat, ist ein toller Erfolg!“, so Jochen Krebühl, Geschäftsführer der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. „Ihre Auswilderung aus der Erhaltungszucht sollte dazu beitragen, die genetische Vielfalt des lokalen Vorkommens zu stärken. Ihr Nachwuchs ist ein schöner Beleg dafür, dass dies gelungen ist.“ Bisher konnten bis zu drei Jungtiere gleichzeitig auf den Kamerabildern entdeckt werden. Da die kleinen Feldhamster in der Regel nicht individuell unterschieden werden können, handelt es sich um die Mindestanzahl an Jungtieren. Es ist gut möglich, dass noch mehr Tiere zum Wurf gehören. Für den Feldhamster sind 6 bis 8 Jungtiere keine Seltenheit. Aktuell halten sich die Jungtiere noch in der Nähe des Baueingangs auf und knabbern an der Luzerne, die dort wächst. Mit etwa 4 Wochen werden sie von der Mutter verlassen und machen sich in der Folge auf die Suche nach einem eigenen Revier. Dann gilt es, Futter zu sammeln für den Winter, den sie unterirdisch und gut geschützt im Hamsterbau verbringen. Für das Überleben der jungen Feldhamster ist es daher ganz besonders wichtig, auch nach der Ernte noch ausreichend Nahrung und Deckung zu finden. Dies ermöglichen landwirtschaftliche Betriebe bei Mainz, die sich seit vielen Jahren im vom Umweltministerium finanzierten Projekt „Rettungspaket Feldhamster“ der Aktion Grün engagieren. Frida hatte sich schnell an ihre neue Freiheit gewöhnt. Bereits am dritten Tag nach der Auswilderung bezog sie den verlassenen Altbau eines anderen Feldhamsters. "Auf den Wildtierkameras sehen wir, wie wachsam sie ist", so die Projektkoordinatorin Silvia Waldinger von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. „In der Zucht gibt es keine Fressfeinde, deshalb sind wir vom Projekt-Team erfreut zu sehen, wie vorsichtig Frida sich verhält. Vor dem Verlassen des Baus prüft sie aufmerksam die Umgebung, reckt sich, spitzt die Ohren und schnuppert intensiv. Hurtig macht sie sich dann auf den Weg, um Vorräte mit vollen Hamsterbacken in den Bau einzutragen.“ Der Feldhamster gilt in Deutschland und weltweit als „vom Aussterben bedroht“. Das vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Aktion Grün Projekt „Rettungspaket Feldhamster“ wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz umgesetzt und läuft noch bis Ende 2029. Weitere Informationen finden sich unter: https://snu.rlp.de/feldhamster/aktion-gruen-feldhamster2023-2029/

Types:
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    PressRelease,
)

Tags: Feldhamster ? Auswilderung ? Mainz ? Rheinland-Pfalz ? Deutschland ? Futtermittel ? Landwirtschaftlicher Betrieb ? Ackerfläche ? Genetische Vielfalt ? Züchtung ?

Region: Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz

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License: DCAT-AP.de Sonstige geschlossene Lizenz

Language: Deutsch

Issued: 2026-08-24

Last harvest: 28.09.2026 00:08

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