Description: Über 100 Teilnehmende aus Deutschland und Frankreich sammelten naturkundliche Daten in der Grenzregion und vernetzten sich miteinander. Entstanden sind neben inspirierenden Begegnungen tausende naturkundliche Daten Letztes Wochenende streiften zahlreiche Kleingruppen und Einzelpersonen mit Kescher und Fernglas durch die Feuchtwiesen und -wäldern entlang der Lauter. Sie beobachteten Schmetterlinge und Libellen, horchten nach Vögeln, sammelten Gallen und untersuchten Pilze und Pflanzen. Mehrere tausend naturkundliche Daten konnten so auf deutscher und französischer Seite erhoben werden. Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Projekt „Feuchtgebiete am Oberrhein“. Das EU-geförderte Projekt widmet sich dem Schutz und der Erforschung von Feuchtgebieten in der Oberrheinebene von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Elsass. Feuchtgebiete sind heute unter den am stärksten bedrohten Ökosystemen Europas. Dabei können intakte Feuchtgebiete zahlreiche Funktionen erfüllen: sie beherbergen eine reiche Artenvielfalt, regulieren den Wasserhaushalt und tragen zum Kampf gegen den Klimawandel bei. Ziel des Projekts ist es, Feuchtgebiete zu erforschen, aufzuwerten und langfristig zu erhalten. Die Biodiversitätserhebungen begannen bereits am Freitagabend mit der Suche nach Amphibien, Nachtfaltern und Fledermäusen unter Anleitung von Experten. Auch interessierte Laien nahmen an den Erhebungen teil und lernten wie, Fledermausrufe mit Recordern bestimmt oder Nachtfalter mit Lichtfallen angelockt werden. Denn neben der Datenerhebung stand der Austausch zwischen Expertinnen und Experten sowie das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Am Samstag und Sonntag fand der Hauptteil der Erfassungen statt. Teilnehmende bestimmten Flora, Fauna und Pilze aller Art, gaben Ihr Wissen weiter und tauschten fachliche Erfahrungen aus. In gemischten Teams konnten so beispielsweise Botaniker neue Schmetterlinge kennenlernen, in fachlichen Teams gingen etwa Fledermausexpertinnen aus Frankreich und Deutschland gemeinsam auf die Suche nach Kolonien. Trotz Sprachbarrieren gelang die Verständigung zwischen deutschen und französischen Teilnehmenden meistens. Den Abschluss des Samstags bildete ein gemeinsames Mitbringbuffet für alle, die nicht schon wieder nach Hause reisten. Ein Großteil der am Wochenende erhobenen Daten wurde bereits Datenbanken wie dem französischen Datenbank „NaturaList“ und dem ArtenFinder gemeldet. In den nächsten Wochen werden noch die letzten Insekten nachbestimmt und alle fehlenden Daten gesammelt und zusammengetragen. Ein gesammelter Bericht wird veröffentlicht, sobald alle Daten vorliegen und ausgewertet sind.
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PressRelease,
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Tags: Schmetterling ? Insekt ? Baden-Württemberg ? Oberrheinebene ? Fledermaus ? Libellen ? Elsass ? Oberrhein ? Rheinland-Pfalz ? Amphibien ? Vogel ? Deutschland ? Frankreich ? Feuchtwiese ? Feuchtgebiet ? Artenvielfalt ? Pilz ? Pflanze ? Lichtfalle ? Europa ? Datenbank ? Datenerhebung ? Fauna ? Klimawandel ? Wasserhaushalt ? Biodiversität ?
Region: Rheinland-Pfalz
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License: DCAT-AP.de Sonstige geschlossene Lizenz
Language: Deutsch
Issued: 2026-06-18
Last harvest: 23.06.2026 02:39
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