Description: Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Aufstellungsort ist das Dach der St.-Stephani-Kirche im Zentrum des Gladbecker Ortsteils Zweckel. Das Gebäude ragt aufgrund seiner Höhe aus der umgebenden 11/2-geschossigen Wohnbebauung mit Gartenstadt-Charakter hervor. Die Module sind in zwei Reihen im oberen Bereich des Daches platziert. Es handelt sich um 50 Module mit einer Spitzenleistung von je 100 W bei niedrigem Sonnenstand, morgens wirft ein östlich des Feldes stehender Baum Schatten. Die Module sind daher in eine östliche Gruppe und eine westliche Gruppe unterteilt, die je auf einen Wechselrichter arbeiten. Die Module sind auf Gestellen aufdach montiert (Dachneigung 30 Grad). Die Wechselrichter sind unweit des Feldes im Kirchturm aufgestellt. Hier befindet sich auch der Zähler für die Einspeisung. Der verbleibende Weg zur Elektro-Hauptverteilung ist kurz. Von den Wechselrichtern besteht eine Verbindung zu der im Foyer aufgehängter Anzeigetafel. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Nach Sicherstellung der Finanzierung der Anlage wird auf dem Gemeindefest des Jahres 2001 für ein Sponsoring für die Anlage geworben. Spender bekommen eine Urkunde für die Unterstützung bei der Errichtung der Anlage. Die Hälfte des Erlöses des Festes fließt in die Anlage. Bei einer 'Sonnen-Lotterie' tippen die Gemeindeglieder den (hochgerechneten) Ertrag einer 5-kW-Anlage am betreffenden Tag. Als Preise winken Sonnenmilch, Sonnenblumen und Solar-Spielzeug. Geplant ist, die Solaranlage auch beim Gemeindefest des Jahres 2002 zum Thema zu machen, der Ökologie-Ausschuss des Kirchenkreises wird bezüglich der Mitgestaltung angesprochen. Vorgesehen sind ein Solarquiz, ein Luftballonwettbewerb, ein Ertragslotto sowie der Verkauf von Solaraktien. Die Aufmerksamkeit der Besucher wird am Tage der Einweihung in besonderer Weise auf die im Foyer des Gemeindezentrums installierte Anzeigetafel gerichtet. Zu festgelegten Zeiten werden Führungen durchgeführt mit Erklärungen zur installierten Fotovoltaikanlage (Anlage und Funktion). Die örtliche Presse (WAZ und RN sowie die Kirchliche Zeitung UNSERE KIRCHE) werden in geeigneter Weise informiert. An vielen Stellen des Stadtteils werden Plakate ausgehängt, die auf das Gemeindefest und sein Thema hinweisen. Darüber hinaus erreicht die Einladung zum Solarfest alle Gemeindemitglieder durch die flächendeckende Verteilung des Gemeindebriefes. Fazit: Die Erfahrungen bei der Planung und der Realisierung der Fotovoltaikanlage können einen Beitrag für die Überlegungen zum Aufbau weiterer Anlagen leisten. Presbyterium und Gemeinde sind davon überzeugt, dass hier ein wichtiger Beitrag zur Schöpfungsbewahrung geleistet wird.
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Tags: Nordrhein-Westfalen ? Sonnenblume ? Stromeinspeisung ? Baum ? Ökologie ? Wohngebäude ? Photovoltaikanlage ? Alternative Energie ? Bürgerbeteiligung ? Stromerzeugung ? Gebäude ? Imagewerbung ? Solartechnik ? Gebäudetechnik ? Solaranlage ? Sponsoring ? Energietechnik ? Finanzierungshilfe ? Gebäudedach ? Informationsvermittlung ? Bautechnik ? Energiegewinnung ? Erneuerbare Ressource ? Finanzierung ? Öffentlichkeitsarbeit ? Anlagenbau ? Arbeit ? GreenTech ? Naturschutz ? Öffentlichkeitsinformation ? Modul ? Anlagenbeschreibung ? Theologie ? Zeitung ? Demonstrationsanlage-Evangelisch-lutherische-Kirchengemeinde-Gladbeck-Zweckel ? Kirche [Institution] ? Kleinanlage ? Stadtteil ? Alternativtechnologie ?
Region: Nordrhein-Westfalen
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License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0
Language: Deutsch
Last harvest: 17.06.2026 00:50
Time ranges: 2001-06-21 - 2002-06-21
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