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Fortschreibung der Untersuchung und Bewertung der tätigkeitsbezogenen Strahlenexposition in Anlagen nach AtG, standortnahen Zwischenlagern für radioaktive Abfälle und nichtkerntechnischen Einrichtungen nach StrlSchV und RöV

Description: Eine optimierte Arbeitsplanung und Arbeitsdurchführung kann bei Tätigkeiten in kerntechnischen Anlagen, insbesondere in Kernkraftwerken in Betrieb, Nachbetrieb und Stilllegung zu beträchtlichen Dosiseinsparungen führen. Um entsprechende Methoden hierzu weiterentwickeln zu können, sind detaillierte Kenntnisse der Expositionsursachen und deren gegenseitiger Abhängigkeiten unabdingbare Voraussetzungen. Dazu sind u. a. Analysen der durchgeführten Tätigkeiten und der damit einhergehenden Strahlenexposition erforderlich, die hinsichtlich des erforderlichen Datenmaterials über Daten der amtlichen Personendosimetrie hinausgehen. Im Rahmen dieses Vorhabens werden frühere Untersuchungen zur tätigkeitsbezogenen beruflichen Strahlenexposition in kerntechnischen Anlagen unter dem Gesichtspunkt der Optimierung fortgeschrieben. Betrachtet werden deutsche Kernkraftwerke, Anlagen der Ver- und Entsorgung und deutsche standortnahe Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente und radioaktive Abfälle. Grundlage der Untersuchungen sind fortlaufend zu sammelnde Daten und Informationen zur beruflichen Strahlenexposition in den kerntechnischen Anlagen, die die Datenreihen früherer Jahre fortsetzen und ergänzen sollen, sowie nationale und internationale Erfahrungen zum beruflichen Strahlenschutz. Auf Grundlage der Analyse der gesammelten Informationen werden Vorschläge zur Optimierung der Arbeitseinsätze und verwendeten Arbeitsmittel insbesondere bei wiederkehrenden Prüfungen und bei typischen Arbeitsschritten in der Kerntechnik erarbeitet. Des Weiteren werden relevante Vorhabensergebnisse in den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch, insbesondere im Rahmen der Mitarbeit im Information System on Occupational Exposure (ISOE) der OECD1) Nuclear Energy Agency (NEA), eingebracht. Im Nachgang zum kerntechnischen Unfall von Fukushima im März 2011 wurden weltweit verschiedene Initiativen begonnen, um entsprechende Ereignisse künftig zu vermeiden bzw. die radiologischen Folgen so gering wie möglich zu halten. Während sich viele Initiativen auf Maßnahmen des anlageninternen und anlagenexternen Notfallschutzes bezogen, gründete das ISOE Ende 2011 eine Expertengruppe (Expert Group on Occupational Radiation Protection in Severe Accident Management and Post-Accident Recovery - EG-SAM), die sich mit Fragestellungen des Strahlenschutzes des Personals während kerntechnischer Unfälle beschäftigt. Auf Grund der herausgehobenen Bedeutung dieser Fragestellungen auch für deutsche Kernkraftwerke werden die im Vorgängervorhaben begonnenen Arbeiten in der ISOE EG-SAM fortgesetzt.

Types:
SupportProgram

Tags: Kernkraftwerksentsorgung ? Röntgenstrahlung ? Fukushima ? Atomgesetz ? Radioaktiver Abfall ? Strahlenschutzverordnung ? Nukleare Entsorgung ? Kernkraftwerk ? Kerntechnische Anlage ? Strahlenexposition ? Strahlenschutz ? Zwischenlagerung ? Arbeitsplatz ? Betriebsschließung ? Kerntechnik ? Kerntechnischer Unfall ? Röntgenverordnung ? Stilllegung kerntechnischer Anlagen ? Arbeit ? Daten ? Radioaktivität ? Röntgeneinrichtung ? Arbeitsbedingung ?

Region: Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen

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License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Last harvest: 21.07.2026 00:02

Time ranges: 2012-11-01 - 2015-09-30

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Status

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