Description: Ziel dieses Projektes ist, den (monetären) Wert der Erholungsleistung des Waldes deutschlandweit zu erfassen, zu analysieren und soweit möglich regional zu differenzieren.
Hintergrund und Zielsetzung: Mit Hilfe einer repräsentativen Quellgebietsbefragung der deutschen Bevölkerung werden die Zahlungsbereitschaft für wohnortnahe Waldbesuche in Deutschland sowie das Steigerungspotential der Erholungsleistung ermittelt. Da ein Befragungskonzept zum Einsatz kommt, dessen Kern zwei Jahrzehnte zuvor im Rahmen mehrerer regionaler Fallstudien in nahezu identischer Form verwendet worden ist, zeigen die Ergebnisse auch die Veränderung der Erholungspräferenzen über die Zeit auf. Regional unterschiedliche Präferenzen stehen erstmalig für systematische Vergleiche zur Verfügung, da die aktuelle Befragung deutschlandweit angelegt ist; insbesondere liegen nun auch Bewertungsergebnisse aus den östlichen Bundesländern vor, welche in früheren Studien noch nicht berücksichtigt werden konnten. Ergänzend zur Repräsentativbefragung wurde ein systematisch ausgewähltes Internet-Panel zu identischen Inhalten befragt; der methodische Vergleich beider Befragungsansätze kann Hinweise darauf liefern, ob künftige ähnliche Datenerhebungen ohne wesentliche Reliabilitätseinbußen kostengünstiger durchgeführt werden könnten.
Inhaltlich ist die aktuelle Befragung im Vergleich zu den Vorläuferstudien erweitert: Über die Zahlungsbereitschaft für den aktuellen Zustand der Wälder hinaus wird auch erfragt, welche Veränderungen von Waldaufbau sowie Erholungsangeboten die Befragten wünschen, und wie hoch ihre Zahlungsbereitschaft für Waldbesuche wäre, wenn die individuell gewünschten Veränderungen umgesetzt würden. Dadurch kann eine Obergrenze des potentiellen Erholungswertes der Wälder bestimmt werden, welche beispielsweise durch gezielte Gestaltung von Erholungsangeboten oder durch einen 'ökologischeren' Waldaufbau erreichbar wäre.
Vorgehensweise: Bewertet wurde mit Hilfe der 'Contingent Valuation Method' jeweils die Zahlungsbereitschaft (ZB) dafür, über ein Jahr hinweg den Wald in der regionalen Umgebung des jeweiligen Wohnortes zur Erholung betreten zu dürfen. Als Erweiterung wurde zusätzlich zum gegebenen Waldzustand auch untersucht, welche Verbesserungen die Bevölkerung wünscht und wie hoch ihre ZB dafür wäre. Als Daten standen 1.011 persönliche Interviews aus einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe sowie zusätzlich 1.049 Antworten einer Internet-Panelbefragung ('online') zur Verfügung. (Text gekürzt)
Types:
SupportProgram
Tags:
Zahlungsbereitschaft
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Deutschland
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Interview
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Internet
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Fallstudie
?
Studie
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Waldzustand
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Befragung
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Bevölkerung
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Datenerhebung
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Empirische Untersuchung
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Erholung
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Wald
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Änderung
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Contingent Valuation
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Methode
?
Wand
?
Region:
Hamburg
License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0
Language: Deutsch
Organisations
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Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie (Projektverantwortung)
-
Umweltbundesamt (Bereitstellung)
Time ranges:
2011-10-01 - 2013-03-31
Alternatives
-
Language: Englisch/English
Title: Actual and potential recreation value of forests in Germany
Description: This project's goal is to investigate and analyse the monetary value of the recreation service of German forests, and its regional distribution.
Background and Objective: Based on a representative survey among the German population, the willingness to pay (WTP) for forest visits and the potential for increasing the recreation service is being determined. The survey utilizes an approach which has been applied already two decades earlier in several regional case studies. Thus it is possible to scrutinize the development of recreation preferences over time.
Regional differences of recreation preferences become systematically comparable for the first time because of the nationwide design of the current survey; specifically, valuation results are now available for the eastern federal states, too, which have not been covered in earlier studies. As an addition to the representative survey, an internet survey is conducted with the same questionnaire. The comparison of both surveys will reveal whether future similar data collections might be possible at lower costs, but without significant loss of reliability.
In comparison to the previous studies, the recent survey has been expanded in terms of content: In addition to asking for the WTP for the actual state of the forests, it is also investigated which changes in forest composition and recreation supplies are desired by the respondents, and how much they would be willing to pay for those individual changes. This provides for determining an upper limit of the potential WTP for forest visits (and thus, of the recreation value of the forests), which might be attainable e.g. by specific recreation facilities or by more nature oriented forest management.
Approach: This application of the Contingent Valuation Method aimed at valuing the willingness to pay (WTP) for the right to access residential and regional forests over one year. Additionally it was asked which improvements are desired by the population, and what their WTP would be for these improvements. Data were collected by 1.011 personal interviews from a representative population sample. Additionally 1.049 answers from an internet panel survey were available. (abridged text)
https://ufordat.uba.de/UFORDAT/pages/PublicRedirect.aspx?TYP=PR&DSNR=1073532
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