Description: Die Studie hat gezeigt, dass entgegen der ursprünglichen Annahme, die Filterung der Ufervegetation in den meisten Fällen gut funktioniert. Die Analyse der gefilterten Punktwolke hat aber ergeben, dass die Repräsentation des Gewässergrabens in der ALS Punktwolke oftmals unzulänglich ist. Gründe dafür liegen in der nicht vollständigen Durchdringung des Vegetationslayers, vor allem bei Datenerfassung mit diskreten First-Last-Echo Systemen und geringen Punktdichten von 1-2 Punkten/m2. Dies führt zu Geländemodellen, bei denen die gegenüberliegenden Böschungen linear überbrückt sind und Wasser folglich nicht abfließen kann. Ein hydrologisch korrektes DGM (hydrologically enforced DTM) gibt es in Österreich nicht, wäre aber nicht nur für die Ableitung des Gewässernetzes wünschenswert.
Eine Verbesserung der Datenbasis kann seitens der Datenerfassung durch eine höhere Punktdichte (höhere Messrate, Full-Waveform) und durch den Einsatz einer grünen Laserquelle erreicht werden. Auf Seiten der Datenprozessierung können für die Realisierung eines hydrologisch korrekten DGM manuelle, computergestützte und automatische Verfahren eingesetzt werden. Der Zeitaufwand für interaktive Methoden
ist zweifellos höher und ihr Einsatz daher entsprechend teurer. Das Ergebnis wird dabei aber auch zuverlässiger sein.
Die praktische Erfahrung zeigt, dass viele Stellen in Österreich sich auf das Fachwissen ihrer Mitarbeiter und deren kognitive Fähigkeiten zur interaktiven 2D-Erfassung der Gewässerläufe in einer GIS Umgebung verlassen. Dies ist nicht prinzipiell zu kritisieren. Allerdings ist auch zu überlegen, ob dieser Aufwand in die Erstellung eines hydrologisch korrekten DGM gesteckt werden könnte, auf dessen Basis dann die Ableitung des Gewässernetzes und auch anderer hydrologischer Produkte automatisch erfolgen könnte.
Types:
SupportProgram
Tags:
Ufervegetation
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Fischregion
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Österreich
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Geografisches Informationssystem
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Automatisierung
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Hydrographie
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Mathematisches Modell
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Messverfahren
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Studie
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Modellierung
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Geoinformation
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Geodaten
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Vergleichende Bewertung
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Datenbank
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Datenerhebung
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Hydrologie
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Klassifikation
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Gewässer
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Auswertungsverfahren
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Böschung
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Geländemodell
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Gewässersystem
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Laseranwendung
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Mentaler Effekt
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Messgenauigkeit
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PFEIL15: Ressourcenmanagement Wasser
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Visualisierung [Umweltinformation]
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License: cc-by-nc-nd/4.0
Language: Deutsch
Organisations
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Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Österreich (Finanzielle Förderung)
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Technische Universität Wien, Department für Geodäsie und Geoinformation, Forschungsgruppe Photogrammetrie und Fernerkundung (E122) (Projektverantwortung)
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Umweltbundesamt (Bereitstellung)
Time ranges:
2012-10-01 - 2013-10-25
Alternatives
-
Language: Englisch/English
Title: Classification of Airborne Laserscan (ALS) data and information in the area of rivers to improve the water modelling for a nationwide rivernetwork model in Austria (Gewässernetz)
Description: The study has shown that the classification of the Airborne Laser Scanning (ALS) point cloud into terrain and vegetation (and other classes of off-terrain points) works well in most of the cases. The detailed analysis of the point cloud has revealed that the entire area between opposite embankments are not represented in the ALS point cloud and, conseequently, not in the derived DTM. Absorption of the infrared laser signal and filtering of vegetation are the main reasons for that.
An improvement of the DTM data basis can be achieved by an increased point density and/or or by using a different laser wavelength (laser bathymetrie, green laser). Regarding the data processing, a hydrologically corrected DTM could be achieved by manual editing, computer-aided editing and specific automatic DTM modification strategies (as described in Vetter and Mandlburger, 2013).
Today, the river network is primarily derived by manual digitization in an GIS environment based on background maps (hill shading, orthophoto). Although this cannot be generally criticized, the question arises if this manual effort could not be used to improve the underlying DTM data basis as not only the river network delineation but also other applications like catchment derivation, rainfall-runoff-modelling would benefit from a hydrologically correct DTM.
https://ufordat.uba.de/UFORDAT/pages/PublicRedirect.aspx?TYP=PR&DSNR=1073333
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