Description: Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben im Bereich nichtionisierender Strahlung bei Armeeanlagen. Mit der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ist in der Schweiz eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die Menschen gegen schädliche oder lästige NIS zu schützen. Die NISV ist auf neue und bestehende militärische Anlagen anzuwenden, soweit die Strahlung auf die Zivilbevölkerung einwirkt. Das hierzu benötigte Know-How muss insbesondere für räumlich ausgedehnte Sendeantennen (Kurzwelle, Radar) erarbeitet und in Kooperation mit den Vollzugsbehörden umgesetzt werden. Die Anwendung der klassischen Fernfeldapproximationen würde im Nahfeld von Sendeanlagen zu einer pessimistischen Beurteilung der Exposition bei Personen führen. Um unnötige Sanierungen an Großanlagen sicher zu vermeiden, ist eine genauere Kenntnis des Nahfelds unabdingbar. Daher werden theoretische Modelle entwickelt, die auch dann eine sichere Vorhersage der Leistungsflussdichten erlauben, wenn von der verursachenden Sendeanlage nicht alle technischen Parameter bis ins Detail bekannt sind. Eine experimentelle Überprüfung der theoretischen Vorhersage der Nahfeldsituation ist vorgesehen.
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Origins: /Bund/UBA/UFORDAT
Tags: Nachbarschutz ? Elektromagnetisches Feld ? Immissionsprognose ? Nichtionisierende Strahlung ? Radar ? Elektrosmog ? Schweiz ? Strahlung ? Exposition ? Großanlage ? Immission ? Immissionsbewertung ? Mensch ? Kenngröße ? Zusammenarbeit ? Sanierung ? Sendeeinrichtung ? Leistungsflussdichte ? Militär ? Radarantenne ? Sendeantenne ?
License: cc-by-nc-nd/4.0
Language: Deutsch
Time ranges: 1999-01-01 - 2007-12-31
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