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Polychlorierte Dioxine und Furane bei gewerblichen Holzfeuerungen kleiner und mittlerer Leistung. Emissionen - Entstehung - Minderungsmassnahmen

Description: Ergebnisse: Der Rest- und Abfallholzverbrennung kommt in verschiedenen industriellen und gewerblichen Branchen als Verwertungsmoeglichkeit bei gleichzeitiger Energiegewinnung grosse Bedeutung zu. Die Verbrennung dieser groesstenteils stueckigen Reste ist allerdings, vor allem in Feuerungen kleiner Leistung, ungenuegend und dadurch mit hohen Emissionen, insbesondere an Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und Partikeln, verbunden. Die Bedeutung der Holzverbrennung in diesem Bereich wurde bisher als Quelle fuer Luftverunreinigungen weitgehend unterschaetzt. Deshalb bestand im Hinblick auf die installierten Anlagen, die darin verbrannten Holzmengen und die dadurch emittierten Schadstoffe ein erhebliches Informationsdefizit und bezueglich der Verbesserung der Verbrennung und damit der Minderung der Emissionen ein Forschungs- und Entwicklungsbedarf. In der ersten Phase des Forschungsvorhabens wurde in Zusammenarbeit mit dem Schornsteinfegerhandwerk erstmalig ein Grossteil der in Baden-Wuerttemberg betriebenen Kleinfeuerungen mit umfangreichen Daten zur Feuerung und zum eingesetzten Brennstoff erfasst. Die in Baden-Wuerttemberg verbrannten Restholzmengen betrugen, bei steigender Tendenz, 1987 rund 750000 Tonnen. Etwa die Haelfte davon wurde in knapp 200 groesseren Feuerungsanlagen, die der TA-Luft unterliegen, eingesetzt, die andere Haelfte wurde in etwa 4500 Feuerungen mit einer Leistung zwischen 15 und 1000 kW, d.h. im Geltungsbereich der 1. BImSchV, verbrannt. Der Grossteil letztgenannter Anlagen wird in Schreinereien und Zimmereien betrieben, wobei ueber 90 Prozent eine Leistung von unter 250 kW aufweisen und ueberwiegend von Hand beschickt werden. An 26 repaesentativ ausgewaehlten gewerblichen Holzfeuerungen (im Geltungsbereich der 1. BImSchV) wurden im Fruehjahr 1993 und in der Heizperiode 1993/94 Emissionsmessungen durchgefuehrt. Kontinuierlich gemessen wurden die Konzentrationen der Komponenten CO, CnHm, NO, CO2, O2. Diskontinuierlich gemessen wurden polychlorierte Dioxine und Furane sowie in bestimmten Betriebszustaenden Partikel und Einzelkohlenwasserstoffe. Die mittleren CO-Emissionskonzentrationen ueber mehrere Abbraende lagen bei handbeschickten Feuerungen zwischen 1180 und 1500 mg/m3, die CnHm-Konzentrationen zwischen 30 und 2500 mg/m3. Bei automatisch beschickten Feuerungen lagen die CO-Konzentrationen zwischen 130 und 6450 mg/m3, die CnHm-Konzentrationen ...

Types:
SupportProgram

Tags: Polychlorierte Dibenzodioxine ? Polychlorierte Dibenzofurane ? Baden-Württemberg ? Brennstoff ? Furan ? TA Luft ? Brennholz ? Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen ? Anlagenoptimierung ? Emissionsdaten ? Emissionsüberwachung ? Industrieabfall ? Kohlenmonoxid ? Partikelemission ? Schadstoffemission ? Wärmeübertrager ? Luftverschmutzung ? Emissionsmessung ? Emission ? Emissionsminderung ? Energiegewinnung ? Energieverbrauch ? Holzfeuerung ? Verbrennungsanlage ? Minderungspotenzial ? Forschungsprojekt ? Feuerungsanlage ? Feuerung ? Schadstoffminderung ? Brennstoffzusammensetzung ?

Region: Baden-Württemberg

Bounding boxes: 7.511871829803615° .. 10.495748779340031° x 47.53236022054888° .. 49.79147764979833°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Last harvest: 17.06.2026 00:49

Time ranges: 1993-02-01 - 1995-09-30

Status

Quality score

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