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Untersuchung von krebsausloesenden Effekten durch silikatische Fasern und Staeube

Description: Untersuchungen zur Abschaetzung des gentoxischen Potentials von Faser/Faserstaeuben zeigen, dass Faserdimensionen und -mengen allein nicht ausreichen. Auch Wirkmechanismen lassen sich auf diese Weise nicht eindeutig ermitteln. Somit kommt dem Einsatz von in-vitro-Systemen erhoehte Bedeutung zu. Untersucht sind bisher die Asbestphasern Chrysotil, Krokydolith und Amosit; von den Nicht-Asbestfasern bisher nur wenige (z.B. Erionit; Glasfasern). Das Ziel des Vorhabens besteht darin, Wirkmechanismen kanzerogener Fasern in Bezug auf Mitosestoerungen sowie deren Konsequenzen auf chromosomaler Ebene zu charakterisieren. Hieraus soll dann ein Verfahren entwickelt werden, welches die Identifizierung potentiell kanzerogener Fasern anhand ihrer zellulaeren Primaerwirkungen erlaubt. Natuerliche und kuenstliche Fasern unterschiedlicher Struktur sollen untersucht werden. Das Vorhaben kann somit zur Erstellung einer sicheren Basis zur Risikoermittlung aufgrund mechanistischer Erkenntnisse beitragen. Humanzellen sollen in die Untersuchungen mit einbezogen werden, um die Aussagekraft hinsichtlich der Wirkungen auf den Menschen zu erhoehen.

Types:
SupportProgram

Tags: Faserstaub ? Staub ? Gesundheitsgefährdung ? Glasfaser ? Asbest ? Kanzerogenität ? Mensch ? Risikoanalyse ? Wirkungsanalyse ? Wirkungsforschung ? Faser ? Zelle ? Amosit ? Chromosomen ? Erionit ?

Region: Mecklenburg-Western Pomerania

Bounding boxes: 12.5° .. 12.5° x 53.83333° .. 53.83333°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 1995-05-01 - 1996-10-31

Status

Quality score

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