Description: Die Tumorstammzell-Hypothese geht davon aus, dass maligne Tumore eine Population von sog. Krebsstammzellen (CSCs) enthalten, die für die Tumorentstehung verantwortlich sind und die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, dass eine Krebserkrankung nach scheinbar erfolgreicher Behandlung zurückkehrt. CSCs sind besonders resistent gegenüber Radio- und Chemotherapie, im Gegensatz zu Tumorzellen ohne Stammzelleigenschaften. Die Mechanismen, die diese Stammzellen für die Tumorresistenz entwickeln sind unklar. Die Identifikation dieser Stammzellen ist unsicher, da geeignete Oberflächenmarker fehlen, um z.B. den Anteil dieser Stammzellen in verschiedenen Tumorarten abschätzen zu können. Ebenso fehlen Studien, die die biologische Wirksamkeit von verschiedenen Strahlenqualitäten (z.B. Röntgenstrahlung im Vgl. zu Schwerionenstrahlung) auf die Strahlenresistenz dieser Stammzellen bewerten und damit in Zukunft wirksamere Therapiemöglichkeiten gegenüber sehr aggressiven Hirntumoren wie z.B. dem Glioblastoma Multiforme eröffnen würden. Ziel dieses Vorhabens ist die Wirkung von Schwerionenstrahlung (im Vergleich zu Röntgenstrahlung) auf Tumorstammzellen z.B. Glioblastomstammzellen auf molekularer, zellulärer und Tumorgewebe-Ebene zu untersuchen. Dazu sollen verschiedene in vitro und in vivo Experimente mit humanen GSZ durchgeführt werden. Es soll untersucht werden, ob die Strahlenresistenz der GSZ gleichermaßen bei Photonen- und Schwerionenbestrahlung besteht und welche molekularen Mechanismen dieser Strahlenresistenz zu Grunde liegen.
SupportProgram
Tags: Röntgenstrahlung ? Resistenz ? Rundfunk ? Krebserkrankung ? Studie ? Population ? Karzinogenese ? Zelle ? In-Vivo ? Tumorgenese ?
Region: Hessen
Bounding boxes: 9° .. 9° x 50.55° .. 50.55°
License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0
Language: Deutsch
Last harvest: 01.01.1970 00:00
Time ranges: 2017-01-01 - 2019-08-31
Accessed 3 times.