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Aluminiumabscheidung aus ionischen Flüssigkeiten auf Massenkleinteilen

Description: Gegenstand des Projektes war die Aluminiumabscheidung aus umweltschonenden Ionischen Flüssigkeiten auf Automobilkleinteilen aus Hoch- und Höchstfeststählen, wie z.B. Schrauben oder Federbandschellen. Die Aluminiumschutzschicht sollte einen Korrosionsschutz nach strenger Automobilnorm gewährleisten. Ziel des Projektes war es, die Technologie der Aluminiumabscheidung aus Ionischen Flüssigkeiten auf Massenkleinteilen von dem Labormaßstab in den industriellen Maßstab zu übertragen. Hauptaufgabe war die Entwicklung und Optimierung der Vorbehandlungs- und Beschichtungsbedingungen unter den Aspekten von optimalen Funktionsschichten, möglichst geringer Umweltbelastung und Wirtschaftlichkeit. Wie die Ökobilanz gezeigt hat, sollte bei weiteren Entwicklungen ein Fokus auf den Spülvorgang und den Einsatz von Lösemitteln bzw. deren Vermeidung gesetzt werden. Im Labormaßstab konnte gezeigt werden, dass eine Spülkaskade mit Dicyanamid-ILs eine Alternative darstellt. Hierbei wird an dieser Stelle nicht weiter auf die wirtschaftliche Umsetzbarkeit einer solchen Spülkaskade eingegangen werden. Bezüglich der Anschaffungskosten und der vermutlichen Lebensdauer der ILs in einer solchen Spülkaskade kann heute - ohne großtechnische Versuche zur Standzeit unter Dauerbelastung - keine Aussage getroffen werden. Dies gilt ebenso für die Ergebnisse einer Ökobilanz. Der Verbrauch Ionischer Flüssigkeiten im Prozess schlägt sich deutlich auf die Ökobilanz nieder und bringt ein grünes System schnell zum kippen. Des Weiteren müssen die Rückgewinnung der IL aus dem Prozess und das abschließende Wiederaufbereiten des Bades zur erneuten Nutzung im Fokus stehen. Für eine bessere Filmqualität ist es ebenso unumgänglich, sich weiter mit der Zusammensetzung des Beschichtungsbades zu beschäftigen. Für eine optimale Performance der Aluminiumschicht muss eine dichte und homogene Aluminiumschicht abgeschiedenen werden. Die Nachbehandlung und Überbeschichtung der Aluminiumschicht bedarf ebenso einer weiteren Untersuchung. Wichtig ist hier, den Fokus auf ein lösemittelfreies Verfahren zu legen. All diese Untersuchungen setzen jedoch voraus, dass ein prozesssicheres Vorbehandlungsverfahren gefunden wird, mit dem es möglich ist, Stahl bis zur Festigkeitsklasse 12.9 so vorzubereiten, dass haftfest Aluminium abgeschieden werden kann. Den Ansatz, der im Projekt gefunden wurde, ist vielversprechend. Doch auch hier ist die Umsetzung im Labor noch weit von einer praxisnahen Anwendung entfernt. Viele Probleme, die durch die örtlichen Gegebenheiten in den Laboren bedingt sind, würden sich in einer Prototypanlage nicht finden. So gäbe es z.B. zwischen den einzelnen Vorbehandlungsschritten keinen erneuten Sauerstoffkontakt. Trotzdem kann heute nicht mit Gewissheit prognostiziert werden, dass die Vorbehandlung dann reibungslos funktioniert. (Text gekürzt)

Types:
SupportProgram

Tags: Aluminium ? Lösungsmittel ? Korrosionsschutzmittel ? Ökobilanz ? Umweltbelastung ? Beschichtung ? Technik ? Trennverfahren ? Verfahrenstechnik ? Wirtschaftlichkeit ? Laborversuch ? Stahl ? Stofftrennung ? Umweltverträglichkeit ? Versuchsanlage ? Dauerbelastung ? Ionische Flüssigkeit ? Kaskade [Verfahrenstechnik] ? Lebenserwartung ? Nachbehandlung ? Vorbehandlung ?

Region: Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen

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License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Last harvest: 23.09.2026 00:23

Time ranges: 2009-06-01 - 2011-12-31

Status

Quality score

Accessed 2 times.