Description: Versuche in verschiedenen Kraftwerken belegten die Wirkung von Iodid als Inhibitor der metallkatalytischen Schwefeldioxid-Oxidation in REA-Wäschern. Durch Iodidzugabe lässt sich folglich das durch die Schwefeloxide maßgeblich bestimmte Redoxpotential in REA-Wäschern in hohen Bereichen steuern. Mit dem Redoxpotentials verändert sich die Hg-Wäscherchemie deutlich:- Hohe Redoxpotentiale sind durch geringe Iodidkonzentration (kleiner als 5 mg/l) geringe Hg-Dampfdrücke/Re-Emission sowie hohe gelöste Hgaq-Konzentration in der Waschsuspension (und damit geringe Hg-Gehalte im Gips) gekennzeichnet.- Ein geringes Redoxpotential infolge der erhöhten Iodidgehalte führte zu verstärkten Hg-Konzentrationen an den Suspensionsfeinteilen (und damit im Gips), einem höheren Weißgrad und höheren Hg-Dampfdrücken/Emissionen. Iodid ist jedoch eine vergleichsweise teure Prozesschemikalie. Im vorliegenden Projekt zur Steuerung und des Redoxpotentials soll die preiswertere Bromidzugabe zur Wäschersuspension in einem Kraftwerk getestet werden.
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Tags: Quecksilbergehalt ? Bromid ? Jodid ? Schadstoffgehalt ? Schwefeloxid ? Quecksilber ? Solarthermisches Kraftwerk ? Abgasentschwefelung ? Luftreinhaltung ? Rauchgas ? Schadstoffemission ? Schwefeldioxid ? Verfahrensparameter ? Industriechemikalien ? Abscheidung ? Dampfdruck ? Dosis ? Gaswäsche ? Kostensenkung ? Oxidation ? Gips ? Kraftwerk ? Hemmstoff ? Suspension ? Katalyse ? Optimieren der Fahrweise ? REA-Wäscher ? Redoxpotential ? mercury capture ?
Region: Sachsen-Anhalt
Bounding boxes: 10.561226987731127° .. 13.187071618917471° x 50.938032076429195° .. 53.04179848863597°
License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0
Language: Deutsch
Last harvest: 07.05.2026 00:27
Time ranges: 2011-08-01 - 2012-01-30
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