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Wasserrechtliches Planfeststellungsverfahren zur Herstellung eines Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) und einer Hochwasserschutzwand im Bereich des Klärwerks Möhringen entlang der Körsch in Stuttgart-Möhringen

Description: Der Zweckverband Hochwasserschutz Körsch beabsichtigt, ein Hochwasserrückhaltebecken (HRB) sowie eine Hochwasserschutzwand im Bereich des Klärwerks Möhringen entlang der Körsch in Stuttgart-Möhringen zu errichten. Anlass für die Hochwasserschutzmaßnahme sind starke Niederschlagsereignisse, die in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass es im Einzugsgebiet der Körsch bereits bei Abflüssen mit einer statistischen Wiederkehrzeit von 5 bis 10 Jahren zu Ausuferungen innerhalb der bebauten Ortslagen kommen kann. Neben dem örtlichen Schutz der Kläranlage Möhringen vor einem 100 jährlichen Hochwasser hat das HRB im Zusammenwirken mit anderen Schutzmaßnahmen im Einzugsgebiet der Körsch auch die Funktion eines überörtlichen Hochwasserschutzes für die Unterlieger im Körschtal. Der Standort des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens befindet sich an den Körschwiesen westlich der Kläranlage Möhringen. An dieser Stelle umfasst das Einzugsgebiet der Körsch eine Größe von 18 km². Das HRB Kläranlage Möhringen ist als gesteuertes Trockenbecken konzipiert, dessen Regelabgabe 27 m³/s beträgt. Das Dammbauwerk soll als homogener Erddamm quer zur Körsch westlich der Kläranlage Möhringen über die gesamte Talbreite hergestellt werden. Die maximale Dammhöhe beträgt 5,7 m über der Talsohle und 8,0 m über der Gewässersohle. Der effektive Gesamtstauraum beträgt 67.200 m³. Die Körsch soll im Dammbereich durch ein offenes, ökologisch durchgängiges Auslassbauwerk geführt werden. Durch die naturnahe Gestaltung des Gewässerbetts bleibt die ökologische Durchgängigkeit erhalten. Das offene Auslassbauwerk erfüllt die Funktionen Grundablass, Betriebsauslass und Hochwasserentlastung. Zur Schaffung einer hydraulisch verbesserten Zu- und Ablaufsituation soll im Bereich des Auslassbauwerks ein ca. 60 m langer Gewässerabschnitt der Körsch um max. 10 m nach Norden verlegt werden. Ergänzend zum Hochwasserrückhaltebecken soll unterstromig des Dammbauwerks entlang des Kläranlagengeländes links- und rechtsufrig der Körsch eine insgesamt ca. 365 m lange und durchschnittlich 1,1 m hohe Hochwasserschutzwand erstellt werden. Die maximale Höhe der Hochwasserschutzwand beträgt 1,5 m.

Types:
Uvp

Tags: Hochwasserrückhaltebecken ? Kläranlage ? Ökologische Durchgängigkeit ? Hochwasserschutzwand ? Umweltverträglichkeitsprüfung ? Einzugsgebiet ? Gewässergrund ? Hochwasserschutz ? Planfeststellungsverfahren ? Niederschlag ? Tal ?

Region: Möhringen

Bounding boxes: 9.1070114° .. 9.1857897° x 48.704329° .. 48.7494395°

License: Alle Rechte vorbehalten

Language: Deutsch

Organisations

Issued: 2026-05-28

Modified: 2026-05-28

Last harvest: 26.06.2026 05:41

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