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Einsatz von unfalltoleranten Brennstoffen in Druckwasserreaktoren – Rechnerische Untersuchungen zu Kernreaktionspfaden mit dem FISPACT-II 5.0 Softwarepaket und OpenMC

Description: Einsatz von unfalltoleranten Brennstoffen in Druckwasserreaktoren – Rechnerische Untersuchungen zu Kernreaktionspfaden mit dem FISPACT-II 5.0 Softwarepaket und OpenMC BASE-Forschungsprojekt Themenfeld: Nukleare Sicherheit Status: laufend Finanzierung: BASE-Inhouse-Forschung Projektbeschreibung Projektdaten Förderkennzeichen 4724B50001 Ausführende Stelle BASE Projektzeitraum 07.2024 - 12.2026 Art der Finanzierung BASE-Inhouse-Forschung In diesem Inhouse-Forschungsprojekt wird die Bestrahlung von Brennstäben aus unfalltolerantem Brennstoff  (aus dem Englischen: „accident-tolerant fuel“) mit den Rechenprogrammen OpenMC [1] und FISPACT-II [2] simuliert. Dies soll inventarspezifische Vergleiche mit gewöhnlichen Brennstäben und davon ableitbare Aussagen zu Sicherheitseigenschaften und Abfallströmen ermöglichen. Die delegierte Verordnung ( EU ) 2022/1214 vom 9. März 2022 [3] beschreibt diese Brennstoffe als „unfalltolerante Brennstoffe für Kernkraftwerke, die einen zusätzlichen Schutz bei Unfällen aufgrund struktureller Schäden an Brennelementen oder Reaktorkomponenten aufweisen […]“. Weiterhin fordert die Verordnung, dass der Einsatz von unfalltoleranten Brennstoffen, soweit diese in der Union zugelassen sind, als Anforderung in den technischen Bewertungskriterien (EU-Taxonomieverordnung) festgelegt werden sollte. Somit ist der Betrieb von Kernkraftwerken mit unfalltoleranten Brennstoffen insbesondere in der EU absehbar. Um diese Entwicklungen beurteilen zu können, wird in diesem Forschungsprojekt Kompetenz in der Simulation von Kernreaktionen unter Einbeziehung aktueller Kerndatenbibliotheken aufgebaut. Eine der ersten Aufgaben ist es den vorgeschlagenen Arbeitsfluss anhand einer experimentell gemessenen Kernbrennstoffprobe zu validieren und mit Referenzlösungen anderer Codes zu vergleichen. Die Auswahl der Probe erfolgt aus der SFCOMPO 2.0 Datenbank der OECD/NEA [4], die frei verfügbare radiochemische Analyseproben aus kommerziellen Druckwasser- und Siedewasserreaktoren enthält. Verweise [1] Romano, Paul K., et al. "OpenMC: A state-of-the-art Monte Carlo code for research and development." Annals of Nuclear Energy 82 (2015): 90-97. [2] Sublet, J-Ch, et al. "FISPACT-II: an advanced simulation system for activation, transmutation and material modelling." Nuclear Data Sheets 139 (2017): 77-137. [3] Delegierte Verordnung (EU) 2022/1214 der Kommission vom 9. März 2022 zur Änderung der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2139 in Bezug auf Wirtschaftstätigkeiten in bestimmten Energiesektoren und der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 in Bezug auf besondere Offenlegungspflichten für diese Wirtschaftstätigkeiten (Text von Bedeutung für den EWR). [4] Michel-Sendis, Franco, et al. "SFCOMPO-2.0: An OECD NEA database of spent nuclear fuel isotopic assays, reactor design specifications, and operating data." Annals of Nuclear Energy 110 (2017): 779-788. Kontakt Dr. Ingo Kock , Leitung Fachgebiet F 4, Forschung zu Sicherheitsanalytik und -methodik E-Mail ingo.kock@base.bund.de

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Tags: Druckwasserreaktor ? Siedewasserreaktor ? Brennelement ? Brennstoffverbrauch ? Kernbrennstoff ? Abfallart ? Bewertungskriterium ? Energie ? Kerntechnischer Unfall ? Kernreaktion ? Nukleare Sicherheit ? Forschungsprojekt ? Datenbank ? Finanzierung ?

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Language: Deutsch

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