Description: Übung zur Radioaktivitätsmessung in Süddeutschland Mobile Messung von Radioaktivität Kommt es zu einem größeren Unfall mit Radioaktivität , arbeiten zum Schutz der Menschen viele Institutionen zusammen. Manche davon haben im Alltagsbetrieb nur wenig Berührungspunkte. Damit Absprachen im Ernstfall trotzdem funktionieren und die Einsätze aufeinander abgestimmt sind, müssen Notfallreaktionen regelmäßig geübt werden. Nach einer Übung werden die Erkenntnisse ausgewertet und Abläufe gegebenenfalls angepasst. Vom 29. Januar bis 2. Februar fand eine vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) organisierte Übung statt, bei der die Abläufe und die konkrete Umsetzung von Radioaktivitätsmessungen überprüft wurden. An der Übung beteiligt waren Teams aus dem Bund, aus Bayern und Baden-Württemberg sowie Einsatzkräfte vor Ort. Fiktiver Unfallort war eine Anlage nördlich von München. Vor allem zwischen München und Ulm waren daher Messfahrzeuge im Einsatz. Messungen vom Hubschrauber aus, die für Freitag, den 30. Januar geplant waren, konnten witterungsbedingt jedoch nicht stattfinden. Neben dem BfS beteiligten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr und Mitarbeitende der Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg und des Kerntechnischen Hilfsdienstes (KHG) an den Messungen. Mit dabei waren unter anderem das Bundesumweltministerium sowie die zuständigen Ministerien und Behörden aus Bayern und Baden-Württemberg. Bundesweit 1.700 Sonden umfasst das ODL-Messnetz Zentraler Bestandteil der Übung war die Erhebung von Daten, die am BfS umgerechnet wurden, damit sie den Werten entsprechen, die man bei einem Notfall erwarten würde. Denn: Die Messdaten von Bund, Ländern und Einsatzkräften vor Ort bilden die Grundlage für weitere Entscheidungen. Dafür erstellt das BfS in einem Notfall ein Lagebild, das detaillierte Informationen zum Notfall , Prognosen zur Entwicklung sowie Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung enthält. Auch dies war Teil der Übung. Messungen als Grundlage für weitere Entscheidungen in einem Notfall Kommt es in der Realität zu einem Unfall im Umgang mit radioaktiven Stoffen , geben zunächst die Daten des Radioaktivitätsmessnetzes des Bundesamtes für Strahlenschutz ( ODL -Messnetz ) Aufschluss über die Strahlenbelastung. Diese Daten ermöglichen eine erste grobe Lageabschätzung in den betroffenen Gebieten. Radioaktivitätsmessung vom Hubschrauber aus In einem nächsten Schritt, wenn kein Austritt radioaktiver Stoffe mehr zu erwarten ist, kommen zusätzlich mobile Messsysteme zum Einsatz. Ihre Daten dienen dazu, genauere Kenntnis über die radiologische Lage zu gewinnen. Dabei handelt es sich etwa um Messungen vom Hubschrauber aus sowie mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen. Auch mobile ODL -Messgeräte können genutzt werden. Stand: 26.01.2026
Origins: /Bund/BfS/Website
Tags: München ? Ulm ? Baden-Württemberg ? Bayern ? Süddeutschland ? Hubschrauber ? Messeinrichtung ? Strahlenexposition ? Strahlenschutz ? Radioaktivitätsmessung ? Messdaten ? Radioaktiver Stoff ? Arbeit ? Datenerhebung ?
License: all-rights-reserved
Language: Deutsch
Issued: 2026-01-26
Time ranges: 2026-01-26 - 2026-01-26
führt zur ODL-Info-Seite des BfS (Öffnet neues Fenster)
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