Description: ENDLAGER KONRAD Grundlagen zur Sicherheit im Betrieb Sicherheit vor Störfällen Als Störfälle im Endlager Konrad sind z. B. betrachtet worden: • Absturz eines Abfallbehälters • Brand eines Transportfahrzeugs unter Tage ■ Vermeidung von Störfällen durch technische Auslegung des Endlagers ■ Abfallbehälter begrenzen Austreten radioaktiver Stoffe im Störfall Technische Auslegung gegen Einwirkungen von außen Brandschutzmaßnahmen über und unter Tage Technische Auslegung des Einlagerungssystems Abfallprodukt Bestimmungsgemäßer Betrieb ■ Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte ■ Minimierung der Strahlenexposition z. B. Begrenzung einzelner Nuklide im Abfallprodukt Abfallbehälter z. B. Bauartprüfung eines Behälters Kritikalitätssicherheit ■ Sicherer Zustand von Spaltstoffen während des Einlagerungsvorgangs z. B. Begrenzung von Fahrgeschwindigkeit und Hubhöhe z. B. ausreichende Personenstärke der Grubenwehr z. B. Einwirkungen auf Gebäude durch Erdbeben Abb. 1: Sicherheitssystem Endlager Konrad Diffusor Störfall- planungswerte ∆ 34 – 35 Förderturm Umladehalle Tor Betriebs- gelände Anlieferung mit Bahn oder LKW Transportweg der Gebinde, Mensch-Technik-Organisation (MTO) ∆ 8 – 21 Batterieelektrischer Transportwagen Δ 22 Sicherstellung der Unterkritikalität ∆5–7 Schacht Konrad 2 Einlagerungs- kammern Maßnahmen zur Verhinderung von Kollisionen Δ 36 Auswirkungen eines Brandes auf den Ausbau Δ 23 Abb. 2: Einlagerungssystem Endlager Konrad Sicherheitsarchitektur Konrad und Ergebnisse ÜsiKo, Phase 2 | Stand: April 2025 ENDLAGER KONRAD Ergebnisse zur Sicherheit im Betrieb Sicherstellung der Unterkritikalität: Δ 5 – Δ 7 ■ Untersuchung der Auswirkungen neuer Normen zu Spaltstoffen ■ Ergebnis: Sicherheit gewährleistet Mensch Mensch-Technik-Organisation (MTO): Δ 8 – Δ 21 ■ Analyse der Betriebsabläufe nach etablierter Methodik (Abb. 1) ■ Ergebnis: sehr hohes Sicherheitsniveau. Für einige Handhabungen Vorschläge zur weiteren Betrachtung durch die BGE Technik Batterieelektrischer Transportwagen: Δ 22 ■ Brandschutztechnische Untersuchung elektrisch angetriebener Fahrzeuge (Abb. 2) ■ Nachweisführung im Rahmen eines atomrechtlichen Änderungsverfahrens ■ Ergebnis: Sicherheit gewährleistet Organi- sation Abb. 1: Mensch-Technik-Organisation Auswirkungen eines Brandes auf den Ausbau: Δ 23 ■ Umfangreiche Modellierungen ■ Ergebnis: Sicherheit ist gewährleistet Störfallplanungswerte: Δ 34 – Δ 35 ■ Neuberechnung der maximalen Auswirkungen eines Störfalls auf die Bevölkerung (Abb. 3) ■ Ergebnis: Einhaltung der zulässigen Störfall- planungswerte ist gewährleistet. Für ein seltenes Nuklid findet noch eine Nachbetrachtung statt Abb. 2: Transportwagen für die Einlagerung Maßnahmen zur Verhinderung von Kollisionen: Δ 36 ■ Bewertung von Einsatzmöglichkeiten zusätzlicher Fahrassistenzsysteme bei den Einlagerungsfahrzeugen unter Tage ■ Ergebnis: sehr hohes Sicherheitsniveau, keine Änderungen erforderlich Abb. 3: Darstellung der Oberfläche und Betriebsanlagen Konrad 2 für die Berechnung der Störfallplanungswerte Sicherheitsarchitektur Konrad und Ergebnisse ÜsiKo, Phase 2 | Stand: April 2025 ENDLAGER KONRAD Grundlagen der Langzeitsicherheit Süßwassermodell SW Konrad NE 2.000 0 10 20 30 40 Länge in km Salzwassermodell Konrad SW NE Geschwindigkeit pro Jahr 1.000 7 Größenordnungen Tiefe in Meter 30 cm Tiefe in Meter 0 1.0000,03 μm 2.000300.000 Jahre 1.000.000 Jahre 0 10 20 30 Kenntnisstand im Planfeststel- lungsverfahren: Grundwasser im Süßwassermodell schneller als im Salzwassermodell ■ Süßwassermodell: erste radioaktive Stoffe in der Umwelt nach 300.000 Jahren (Abb. 1) ■ Salzwassermodell: keine radioaktiven Stoffe in der Umwelt nach 1 Million Jahren (Abb. 1) ■ Wasserbewegung durch die Barriere der Unterkreidetone unwahrscheinlich 40 Länge in km Abb. 1: Gegenüberstellung der modellierten Grundwassergeschwindigkeiten im Süß-und Salzwassermodell. RN RN I U RN RN Iod-129 I Iod-129 I Uran-238 U Iod-129 H2O Uran-238 RN I Iod-129 RN RN RN RN U Uran-238 U U Uran-238 Uran-235 RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN RN Abb. 2: Ausfällung und SorptionAbb. 3: Sorption im geologischen UntergrundAbb. 4: Lebensgewohnheiten im Modell Die Langzeitsicherheit beginnt bereits im Endlagerbereich ■ Modellannahme: Radioaktive Stoffe werden aus Abfällen gelöst ■ Chemische Prozesse: Verzögerung des Weitertransportes durch Ausfällung und Sorption (Abb. 2)Eine zentrale Rolle für die Langzeit- sicherheit spielt der geologische Untergrund ■ Radionuklidtransport als Gas oder in Lösung mit dem Grundwasser ■ Verzögerung für die meisten Radio- nuklide durch Sorption (Abb. 3) → lange LaufzeitenMensch und Umwelt werden geschützt ■ Modellrechnungen: Berücksichtigung der Lebensgewohnheiten (Abb. 4) ■ Trotz ungünstiger Modellannahmen: Konrad ist langfristig sicher Sicherheitsarchitektur Konrad und Ergebnisse ÜsiKo, Phase 2 | Stand: April 2025
Text(
Unspecified,
)
Tags: Endlager Konrad ? Iod-129 ? Verkehrsweg ? Endlager ? Brandschutz ? Gebäude ? Grundwassermodell ? Strahlenexposition ? Abfallbehälter ? Grundwasserstand ? Fahrzeugtechnik ? Radioaktiver Stoff ? Sicherheitstechnik ? Sorption ? Erdbeben ? Modellierung ? Untergrund ? Grenzwert ? Störfall ?
Region: Peine
Bounding boxes: 10.2352° .. 10.2352° x 52.31928° .. 52.31928°
License: DCAT-AP.de Sonstige geschlossene Lizenz
Language: Deutsch
Last harvest: 07.05.2026 03:09
Accessed 1 times.