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Forschungssteckbrief "Long-term diffusion (DR-B)" (PDF)

Description: Steckbrief für Experimente in Untertagelaboren Beteiligung am Mont-Terri-Experiment „Long-term diffusion“ Kurztitel / DR-B ggf. Akronym: Untertagelabor: Mont Terri (Schweiz, Opalinuston) Ziel des Experiments: Das Hauptziel des Experiments zur Langzeitdiffusion ist es, effektive Transporteigenschaften von Radionukliden für Berechnungen der Sicherheitsbetrachtungen bereitzustellen bzw. zu bestätigen. Obwohl es bereits eine solide wissenschaftliche Grundlage zu den Rückhalteeigenschaften von Opalinuston sowie von tonhaltigem Gestein und im kompaktierten Tonmineralsystem im Allgemeinen gibt, ist es wichtig, diese unter Realbedingungen zu validieren. Forschungsfeld:Endlagersicherheit/Sicherheitsuntersuchungen Experimentpartner:Federaal agentschap voor nucleaire controle (FANC; Belgien), Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra; Schweiz), Nuclear Waste Services (NWS; Vereinigtes Königreich), swisstopo, Bundesamt für Landestopografie (Schweiz), Nuclear Waste Management Organization (NWMO; Kanada) Finanzielle Beteiligung der BGE: Gesamtlaufzeit des Zeitraum Finanzielle Beteiligung der BGE (CHF) 07.2021 – 06.20221.400 07.2022 – 06.20234.100 07.2023 – 12.20243.300 01.2025 – 12.20255.300 01.2026 – 12.202614.250 07.2016 – 12.2028 Experiments: Laufzeit der 07.2021 – 12.2028 BGE-Beteiligung am Experiment: Geschäftszeichen: SG01203/4-1/12-2026#4 – Objekt-ID: 15800938 – Stand: 15.04.2026 www.bge.de Seite 1 von 2 Steckbrief für Experimente in Untertagelaboren Weiterführende Mont-Terri-Projekt-Website Informationen: Experimentbeschreibung In diesem Langzeitexperiment, das 2016 gestartet ist, werden Geschwindigkeit und Ausbreitungsrichtung des Flusses des nicht sorbierenden Tracers Iodid zweimal im Jahr analysiert, um Diffusionsprozesse im Opalinuston zu quantifizieren. Der Experimentaufbau besteht aus einem zentralen Bohrloch (600 mm Durchmesser) und drei Beobachtungsbohrlöchern (250 mm Durchmesser), die im Opalinuston des Felslabors Mont Terri gebohrt wurden. Zunächst wurden im Herbst 2016 erste Messungen zur Ausgangslage durchgeführt. Im April 2017 wurde eine Natriumiodid-Lösung in das zentrale Bohrloch eingespeist, welche im Anschluss durch Diffusionsprozesse in Richtung der Beobachtungsbohrlöcher transportiert wurde. Erste Messungen fanden dann zwischen Mai und November 2017 statt. Dabei konnten sehr geringe Konzentrationen von Iodid lokal aufgezeichnet werden. Während der laufenden Phasen werden regelmäßige Messungen (alle sechs Monate) in den Beobachtungslöchern durchgeführt. Mittels Röntgenfluoreszenz- untersuchungen (englisch: X-Ray Fluorescence (XRF)) wird die Elementverteilung und Entwicklung mit der Zeit aufgezeichnet und somit die Diffusion von Iodid quantifiziert. Geschäftszeichen: SG01203/4-1/12-2026#4 – Objekt-ID: 15800938 – Stand: 15.04.2026 www.bge.de Seite 2 von 2

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Tags: Jodid ? Fluss ? Radioaktiver Abfall ? Belgien ? Vereinigtes Königreich ? Kanada ? Schweiz ? Radionuklid ? Langzeituntersuchung ? Gestein ?

Region: Peine

Bounding boxes: 10.2352° .. 10.2352° x 52.31928° .. 52.31928°

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