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KoMoNa: Mein grün-faires Revier ; Umweltgerechtigkeit als Handlungsansatz für junge Menschen zur Gestaltung des Strukturwandels/ MeiFaiR

SenMVKU wird Teil des Gemeinschaftsprogramms

Mit dem heutigen Abschluss des Unterschriftsverfahrens wird die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) offiziell Teil des Gemeinschaftsprogramms “Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick” (GiB). Bereits seit dem 1. Juli 2025 engagiert sich die SenMVKU gemeinsam mit den bisherigen Partnern für mehr Gesundheit, ökologische Vielfalt und sozialen Zusammenhalt in Berlins benachteiligten Quartieren. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde von der Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege, Ellen Haußdörfer, dem Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, Stephan Machulik, und dem Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt, Andreas Kraus, der Leiterin der Landesvertretung Berlin/Brandenburg des Verbands der Ersatzkassen sowie der ARGE-Geschäftsführung, Rebecca Zeljar für die ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit in Berlin und Stefan Pospiech als Geschäftsführer von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. final unterzeichnet. Das seit 2021 bestehende Förderprogramm unterstützt gesundheitsbezogene Projekte für vulnerable Zielgruppen in sozial benachteiligten Quartieren Berlins (GI-Handlungsräume). “Mit der breiten Kooperation schaffen wir eine einzigartige ressortübergreifende Zusammenarbeit für mehr Gesundheit in benachteiligten Stadtteilen”, erklären die Partner gemeinsam. “Wir bringen damit die Themen Gesundheitsförderung, Stadtentwicklung, soziale Teilhabe und ökologische Vielfalt zusammen und stärken damit die Lebensqualität in den Quartieren.” Seit 2021 konnten durch GiB berlinweit mehr als 50 Stadtteileinrichtungen in ihren gesundheitsfördernden Aktivitäten gestärkt werden. Nach erfolgreicher Evaluation wurde das Gemeinschaftsprogramm für die Förderperiode 2025-2028 weiterentwickelt und ausgebaut. Ellen Haußdörfer, Staatssekretärin Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege : „Mit ‚Gesund in Berlin‘ bringen wir Gesundheitsförderung und Prävention dorthin, wo sie am meisten bewirken: direkt vor Ort – gemeinsam mit den Einrichtungen in den Stadtteilen. Durch eine gelingende ressortübergreifende und kassenübergreifende Zusammenarbeit sowie integrierte Ansätze nach dem ‚ Health in all Policies ‘-Gedanken schaffen wir nachhaltige Strukturen, die gesundheitliche Chancengerechtigkeit stärken und unser Gesundheitssystem langfristig entlasten.“ Stephan Machulik, Staatsekretär Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen : „Lebenswerte Quartiere entstehen dort, wo Gesundheit, ökologische Stadtentwicklung und soziale Teilhabe zusammengedacht werden. Mit dieser breit angelegten Kooperation stärken wir genau dieses Zusammenspiel: Wir bauen eine wohnortnahe Gesundheitsinfrastruktur aus und schaffen Gesundheits- und Präventionsangebote für Jung und Alt. So gestalten wir soziale und gesundheitliche Daseinsvorsorge als Teil einer integrierten und solidarischen Stadtentwicklung für Berlin.“ Andreas Kraus, Staatssekretär Senatsverwaltung für Klimaschutz und Umwelt : „Mit unserem Beitritt zum Gemeinschaftsprogramm ‚Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick‘ gehen wir neue Wege, um gesunde Lebensbedingungen für alle zu schaffen. Wie die Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt 2030+ zeigt: Die Natur in der Stadt ist weit mehr als nur grün. Sie trägt zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei, fördert die Gesundheit und schafft Raum für biologische Vielfalt und Erholung. Durch die ressortübergreifende Zusammenarbeit nutzen wir die Natur in der Stadt gezielt als Gesundheitsressource. Gemeinsam stärken wir so den Zugang zu einer gesundheitsfördernden und biologisch vielfältigen Natur und fördern Gesundheit sowie sozialen Zusammenhalt – für eine lebenswerte Stadt, die alle Menschen erreicht.“ Rebecca Zeljar, ARGE GKV-Bündnis für Gesundheit Berlin : „Für die GKV-Arbeitsgemeinschaft sind Prävention und Gesundheitsförderung weit mehr als ergänzende Maßnahmen – sie sind tragende Pfeiler unseres Versorgungsauftrags. Unsere Verantwortung setzt nicht erst bei der Behandlung von Krankheit ein, sondern beginnt bereits dort, wo Gesundheit entsteht: im Alltag der Menschen, in ihrem Wohnumfeld, in ihren Lebenswelten. Das Programm ‚Gesund in Berlin – Stadtteile im Blick‘ ist ein starkes Beispiel dafür: Es stärkt seit 2021 die Gesundheitschancen von Menschen in sozial benachteiligten Quartieren und erreicht gerade jene, die vom Gesundheitssystem bislang kaum erreicht wurden. Die GKV-Arbeitsgemeinschaft setzt sich, zusammen mit den Partnern, auch weiterhin engagiert für die Stärkung gesundheitsfördernder Strukturen und Bedingungen in den Stadtteilen ein – zusammen für eine gesunde Hauptstadt!“ Stefan Pospiech, Geschäftsführer Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. : „Viele Menschen in Berlin leben in Stadtteilen, in denen die Umweltbelastung hoch und die Chancen auf Gesundheit nicht gleich verteilt sind. Mit der breiten Zusammenarbeit bringen wir jetzt Gesundheit, Stadtentwicklung, Umweltgerechtigkeit und mehr Natur zusammen – das ist ein wichtiger und logischer Schritt. Uns ist wichtig, dass Menschen gerade in belasteten Quartieren gesunde Lebensbedingungen vorfinden und dabei auch Natur als Ressource erleben. Mit GiB setzten wir uns gemeinsam mit unseren Partner*innen dafür ein, dass alle im Kiez die gleichen Chancen auf Gesundheit bekommen und, dass passende Angebote direkt vor Ort ankommen.“

REFOPLAN 2022 - Ressortforschungsplan 2022, Monitoring Urbane Wälder Leipzig

Projektübersicht

Im Einklang mit den nationalen Klimaschutzzielen will Berlin bis 2045 schrittweise klimaneutral werden. BENE (Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung) setzt seit 2014 kofinanziert mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz, der Nutzung erneuerbarer Energien, der nachhaltigen Mobilität aber auch im Umwelt- und Naturschutz um. BENE ist das wichtigste und finanzstärkste Programm in Berlin zur Unterstützung einer nachhaltigen klima- und umweltschonenden Stadtentwicklung. Mehr als 200 Projekte werden zum Ende der ersten Förderperiode am 31.12.2023 abgeschlossen sein. BENE 2 knüpft an diesen Erfolg an und widmet sich erneut der Anpassung an den Klimawandel, der Energiewende, der grünen Infrastruktur sowie der nachhaltigen Mobilität. EFRE-Mittel sollen auch in den nächsten Jahren für Klima- und Umweltschutz in Berlin eingesetzt werden. Bild: SenMVKU Projektbeispiele Hier haben wir für Sie ausgewählte Projekte zusammengestellt, die mit Unterstützung des BENE-Programms erfolgreich zu einem klimaneutralen und umweltfreundlichen Berlin beigetragen haben. Weitere Informationen Bild: Minerva Studio - Fotolia.com Wissenschaftliche Abschlussberichte Hier finden Sie Informationen zu Forschungsprojekten und Studien, die im Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung gefördert wurden. Weitere Informationen Zum BENE 2-Förderportal

Urbaner Umweltschutz

Der urbane Umweltschutz am Umweltbundesamt (⁠ UBA ⁠) untersucht die Entwicklung von Städten und urbanen Siedlungsräumen aus Umweltperspektive. Bereits die strategische Forschungsagenda „Urbaner Umweltschutz“ aus dem Jahr 2018 hat den Querschnittscharakter des Themas herausgestellt und für die fachübergreifende Zusammenarbeit am UBA und darüber hinaus Forschungsfragen an der Schnittstelle von Umweltschutz und Stadtentwicklung formuliert. Mit der nun vorgelegten Aktualisierung wird die Forschungsagenda weiterentwickelt, an veränderte Fragestellungen und Rahmenbedingungen angepasst und um neue Themen erweitert. Ziel ist, eine Zwischenbilanz zu den Aktivitäten und Ergebnissen zum urbanen Umweltschutz am UBA zu ziehen. Hierfür werden die gegenwärtig drängendsten Herausforderungen im umwelt- und stadtentwicklungspolitischen Diskurs identifiziert, zentrale Fragestellungen abgeleitet und herausgestellt, welchen Fokus die Forschung zur umweltorientierten Stadtentwicklung am UBA in den kommenden Jahren einnehmen sollte. Veröffentlicht in Broschüren.

Urbaner Umweltschutz

Der urbane Umweltschutz am Umweltbundesamt (UBA) untersucht die Entwicklung von Städten und urbanen Siedlungsräumen aus Umweltperspektive. Bereits die strategische Forschungsagenda „Urbaner Umweltschutz“ aus dem Jahr 2018 hat den Querschnittscharakter des Themas herausgestellt und für die fachübergreifende Zusammenarbeit am UBA und darüber hinaus Forschungsfragen an der Schnittstelle von Umweltschutz und Stadtentwicklung formuliert. Mit der nun vorgelegten Aktualisierung wird die Forschungsagenda weiterentwickelt, an veränderte Fragestellungen und Rahmenbedingungen angepasst und um neue Themen erweitert. Ziel ist, eine Zwischenbilanz zu den Aktivitäten und Ergebnissen zum urbanen Umweltschutz am UBA zu ziehen. Hierfür werden die gegenwärtig drängendsten Herausforderungen im umwelt- und stadtentwicklungspolitischen Diskurs identifiziert, zentrale Fragestellungen abgeleitet und herausgestellt, welchen Fokus die Forschung zur umweltorientierten Stadtentwicklung am UBA in den kommenden Jahren einnehmen sollte.

Call for Papers: Special Issue „Transformative Knowledge for Urban Sustainability“ in Discover Sustainability

Die strategische Bedeutung von Städten zur Bewältigung aktuellen Herausforderungen und Schaffung von nachhaltigen Strukturen ist nicht mehr zu übersehen. Urbane Transformation ist für eine Mitigation des Klimawandels, Ressourcenschonung im Baubereich, sowie eine umweltorientierte Stadtentwicklung erforderlich. Das Special Issue widmet sich der integrierten, systemischen sowie umsetzbaren Forschung für eine nachhaltige urbane Transformation im Einklang mit den Prinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses: Nachhaltig, Ästhetisch, Zusammen. Der Call richtet sich an Arbeiten, die (i) zum Verständnis des Zusammenspiels von umweltbezogenen, sozialen und technischen Dynamiken im Lichte der Transformation beitragen oder (ii) über Wege einer Transformation für mehr ⁠Nachhaltigkeit⁠, Lebensqualität, sowie Gesundheit und Wohlbefinden für alle reflektieren. Gefragt ist zudem Forschung zu integrativen und innovativen konzeptionellen oder strategischen Ansätzen, zu Politik- und Planungsinstrumenten sowie zur Arbeit von Change Agents auf allen gesellschaftlichen und Governance-Ebenen. Weitere Informationen zum Call finden Sie hier sowie im Flyer . Der Call wird in Zusammenhang mit dem AdNEB Projekt des Umweltbundesamts durchgeführt. „ AdNEB – Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken: nachhaltige Mobilität und resiliente Räume für mehr Lebensqualität “ („Advancing the New European Bauhaus: Sustainable Mobility and Resilient Urban Spaces for a Better Quality of Life) ist ein Eigenforschungsprojekt des Umweltbundesamts. Es knüpft an die Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“ (NEB) der Europäischen Kommission an. Im Zentrum dieser Initiative steht die Frage, wo und wie wir in Zukunft leben und wie eine ökologisch nachhaltige, sozial inklusive, gesundheitsverträgliche und attraktive Entwicklung urbaner Räume gelingen kann. Das NEB will kreative Orte der Begegnung schaffen, an denen unter Einbeziehung von Kunst, Kultur, sozialer Inklusion, Wissenschaft und Technologie künftige Lebensweisen ökologisch gestaltet werden. Einen Schwerpunkt der EU-Initiative bilden die gebauten Strukturen und damit verknüpfte Fragen wie Transformation des Gebäudebestands, nachhaltige Baumaterialien und Energieeffizienz. Zur Idee des Neuen Europäischen Bauhauses will AdNEB einen konzeptionellen, methodischen und interdisziplinären Beitrag liefern. Dazu soll der derzeitige Schwerpunkt Bauen um zusätzliche Dimensionen auf alle urbanen Räume – Gebäude, graue Infrastruktur und Grün- und Freiräume – erweitert werden.

Dreifache Innenentwicklung - Definition, Aufgaben und Chancen für eine umweltorientierte Stadtentwicklung

Nachhaltige Stadtentwicklung muss die vielen unterschiedlichen Ansprüche an den urbanen Raum auf begrenzter Fläche koordinieren. Eine multifunktionale und flächeneffiziente Siedlungs-, Verkehrs-, Frei- und Grünraumplanung ist ein zentraler Schlüssel für mehr Umwelt- und Lebensqualität in Städten. Das Leitbild der dreifachen Innenentwicklung bietet eine neue Perspektive auf räumliche Auf- und Verteilung von Flächen für Bauen, Mobilität und Grün, die den Anforderungen an eine lebenswerte und resiliente Stadt gerecht wird. Das Hintergrundpapier leistet einen Beitrag zum weiteren Verständnis des planerischen Leitbilds der dreifachen Innenentwicklung. Es richtet sich richtet sich an Kommunen und Behörden sowie die Wissenschaft. Veröffentlicht in Hintergrundpapier.

Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz - Weiterentwicklung des UBA-Konzepts 'Die Stadt für Morgen': Handlungsfelder, Zielsysteme und Maßnahmenvorschläge für einen umfassenden urbanen Umweltschutz (Kurztitel: Urbane Umweltziele)

Das UBA hat mit der strategischen Forschungsagenda zum 'Urbanen Umweltschutz' wichtige Schwerpunkte an der Schnittstelle von Stadt- und Umweltforschung identifiziert. Hieran anknüpfend sollen die identifizierten Forschungslücken zielgerichtet adressiert und Maßnahmenkonzepte für die Stärkung des urbanen Umweltschutzes in Deutschland erarbeitet werden. Ein erster Baustein wurde bereits mit dem Konzept 'Die Stadt für Morgen' gesetzt. Das Konzept greift auf den vom UBA entwickelten Indikator für eine flächensparende Siedlungsentwicklung in Städten mit mehr als 100.000 Einwohner zurück. Als Zielwert hat das UBA hierfür einen Wert von 150 PKW pro 1000 Einwohner ermittelt, der die Rückgewinnung von Verkehrsflächen für andere Nutzungen (bspw. Wohnen, Grün- und Freiräume) ermöglicht. Dieses Vorhaben soll weitere relevante Zielsetzungen, Zielgrößen und ggf. Zielkonflikte für eine umweltschonende Stadtentwicklung in Deutschland im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, eine nachhaltige Infrastrukturentwicklung sowie Gesundheit und Sozialverträglichkeit ermitteln und das auf den Verkehr zugespitzte Konzept 'Die Stadt für Morgen' um die Themenschwerpunkte der o.g. Forschungsagenda erweitern. Anhand der Ergebnisse soll schließlich eine Erweiterung des UBA Konzepts der 'Die Stadt für Morgen' erfolgen, die für wichtige Themen- und Handlungsfelder einer umweltverträglichen Stadtentwicklung Zielsetzungen, Zielgrößen und ggf. Zielkonflikte formuliert. Für die ermittelten Zielsysteme sollen Vorschläge abgeleitet werden, wie diese genutzt werden können (z.B. für bundespolitische Programme und Strategien, die kommunale Praxis etc.). Der Bedarf für weitere Zielgrößen beziehungsweise die qualitative und quantitative Unterlegung der Zielsysteme soll dargelegt wer-den (z.B. Notwendigkeit der Datenerhebung oder -harmonisierung).

Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben: Ökologische Stadterneuerung durch Anlage urbaner Waldflächen auf innerstädtischen Flächen im Nutzungswandel - ein Beitrag zur Stadtentwicklung in Leipzig

Das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben. Die Stadt Leipzig will mit der Durchführung des Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens, gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz, die Schaffung urbaner Wälder im Rahmen des Stadtumbaus erproben. Die Waldentwicklung soll sich dabei auf den innerstädtischen Bereich, und hierbei vorzugsweise auf die Stadtumbaugebiete konzentrieren und nach dem Antrag zum Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben insbesondere folgende positive Effekte erzielen: - zur Verbesserung der stadtklimatischen und lufthygienischen Situation beitragen, - die bewaldete Fläche und angrenzende Flächen in Wert setzen, - Erholungsangebote im Wohnumfeldbereich ergänzen, - Grünflächendefizite in stark verdichteten Quartieren ausgleichen, - zur Erhöhung der Biodiversität in der Stadt beitragen und - eine neue Freiflächenkategorie im Stadtumbau und in der Landschaftsplanung im städtischen Raum kreieren. In welchem Maße die im Zuge des Hauptvorhabens geplante Bewaldung ausgewählter Brachen (max. 10 Flächen, 30 ha) die o.g. positiven Effekte insbesondere auf den Naturhaushalt sowie die Stadtgestalt und das Erholungsangebot erzielt, ist Gegenstand der Begleitforschung. Zielsetzung der Begleitforschung und Untersuchungsansatz: Um bundesweit übertragbare Empfehlungen zur Entwicklung urbaner Wälder geben zu können, sind die Wirkungen urbaner Wälder in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien auf den Naturhaushalt, die Stadtgestalt, das Erholungsangebot und die Stadtentwicklung wissenschaftlich zu untersuchen und so aufzubereiten, dass eine Handreichung a) zur Auswahl geeigneter Flächen auf Landschaftsplan- und Flächennutzungsplanebene sowie b) zur konkreten und situationsspezifischen Planung und Umsetzung urbaner Wälder entsteht. Die zu verifizierenden Kriterien für eine Flächenauswahl beinhalten fachliche, inhaltlich-methodische Kriterien, die aus den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung abgeleitet werden, als auch planungsrechtliche Kriterien und Aspekte der Verfügbarkeit, die in der Voruntersuchung und im Hauptvorhaben thematisiert wurden und werden. Für die Empfehlungen zur Planung urbaner Wälder sollen insbesondere die Erfahrungen in Bezug auf die Artenauswahl als auch in Bezug auf Waldstrukturtypen und -bilder ausgewertet und so weit, wie es wissenschaftlich zulässig ist, abstrahiert werden.

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