Waterbase serves as the EEA’s central database for managing and disseminating data regarding the status and quality of Europe's rivers, lakes, groundwater bodies, transitional, coastal, and marine waters. It also includes information on the quantity of Europe’s water resources and the emissions from point and diffuse sources of pollution into surface waters. Specifically, Waterbase - Biology focuses on biology data from rivers, lakes, transitional and coastal waters collected annually through the Water Information System for Europe (WISE) – State of Environment (SoE) reporting framework. The data are expected to be collected within monitoring programs defined under the Water Framework Directive (WFD) and used in the classification of the ecological status or potential of rivers, lakes, transitional and coastal water bodies. These datasets provide harmonised, quality-assured biological monitoring data reported by EEA member and cooperating countries, as Ecological Quality Ratios (EQRs) from all surface water categories (rivers, lakes, transitional and coastal waters).
Gesamtdarstellung des ökologischen Zustands nach Anlage 4 OGewV für den Bewirtschaftungszeitraum 2022-2027
Gesamtdarstellung des ökologischen Zustands nach Anlage 4 OGewV für den Bewirtschaftungszeitraum 2022-2027
Derzeit werden die allgemeinen physikalisch-chemischen Parameter (ACP) in 72 Wasserkörpern und die flussgebietsspezifischen Schadstoffe in 73 Wasserkörpern untersucht. Die flussgebietsspezifischen Schadstoffe und die ACP werden zur unterstützenden Bewertung des ökologischen Zustandes der Seen herangezogen. Im Rahmen des chemischen Monitorings für die WRRL wird je See eine repräsentative Messstelle, welche zumeist an der tiefsten Stelle liegt, beprobt. Die ACP Gesamtphosphorkonzentration und Sichttiefe werden bei den Seen anhand von sogenannten Orientierungswerten beurteilt. Sie dienen in der Regel der Plausibilisierung der Bewertung anhand der biologischen Qualitätskomponenten. Die flussgebietsspezifischen Schadstoffe beziehen sich sowohl auf die Wasserphase als auch auf das Sediment. Sie gehen nach dem one out all out Prinzip in die Bewertung des ökologischen Zustandes ein. Ist eine Umweltqualitätsnorm überschritten, kann demnach der ökologische Zustand höchstens mäßig sein.
Zielsetzung: Die ökologische Durchgängigkeit von Fließgewässern ist eine entscheidende Voraussetzung für das Erreichen des im deutschen Wasserhaushaltsgesetz geforderten guten ökologischen Zustands. Während für Fischaufstiegsanlagen in der Fachwelt anerkannte Planungsempfehlungen existieren, fehlen wissenschaftlich fundierte und übertragbare Vorgaben für Fischabstiegsbypässe. Dies betrifft insbesondere die hydraulischen Bedingungen am Bypasseinstieg. Bisherige Empfehlungen zur hydraulischen Gestaltung beruhen auf Einzelbefunden mit begrenzter Übertragbarkeit. Vor allem an Wasserkraftanlagen (WKA), bei welchen die Gefahr von Fischverletzungen in der Turbine besteht, stellt die unzureichende Effektivität von Fischschutzsystemen ein gravierendes Problem dar. Viele WKA verfügen aktuell noch nicht über wirksame Fischabstiegseinrichtungen. Die drei zentralen Funktionskomponenten von Fischschutzsystemen sind das „Blockieren“ (des Einschwimmens in die Turbine), das normalerweise über Rechen erfolgt, das „Leiten“ in Richtung eines Bypasses und das „Ableiten“ von Fischen durch den Bypass. Insbesondere für die Komponente „Ableiten" fehlt es bislang an wissenschaftlichen Grundlagen und Vorgaben für die Praxis. Das Projekt OptiPass baut auf wissenschaftliche Erkenntnisse auf, die im DBU-Projekt MeMo und im vom BMBF geförderten Projekt RETERO gewonnen wurden. Von ihnen ließ sich ableiten, dass der räumliche Geschwindigkeitsgradient (SVG=Spatial Velocity Gradient) einen maßgeblichen, das Fischverhalten beeinflussender Strömungsparameter darstellt. Je nach Magnitude und Orientierung des SVG lässt sich bei Fischen eine Meidung oder Nutzung von Bereichen beobachten. Das ist vor allem im Einlauf von Bypässen von großer Bedeutung, da hier eine Beschleunigung von geringen Strömungsgeschwindigkeiten im Rückstaubereich auf hohe Werte im Bypass unvermeidbar ist. Im sich in der Endphase befindlichen Projektteil OptiPass I konnte mittels ethohydraulischer Versuche im Labor der Einfluss des SVG auf das Fischverhalten an Bypasseinstiegen bereits für die Gruppe der Cyprinodei analysiert werden. Es wurden Empfehlungen erarbeitet, wie empfindliche Abschnitte des Wanderkorridors unabhängig vom Standort gestaltet werden sollten. In OptiPass II sollen die Erkenntnisse auf die Gruppe der Salmonidae erweitert werden. Die Forschungsergebnisse sollen in ein einfach nutzbares Planungs- und Optimierungswerkzeug für die Praxis einfließen.
Die Emschergenossenschaft beabsichtigt als Gewässereigentümerin und Maßnahmenträgerin, das Gewässer Börniger Bach im Bereich km 0,400 bis km 1,232 in Herne-Börnig ökologisch umzugestalten. Das Vorhaben ist Teil des Maßnahmenprogramms zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Ziel ist die Verbesserung des ökologischen Zustands des Börniger Bachs durch die Offenlegung verrohrter Abschnitte und die naturnahe Umgestaltung ausgebauter Bereiche. Die ökologische Verbesserung des Börniger Baches von km 0,400 bis km 1,232 in Herne-Börnig ist eine Teilmaßnahme im Zuge des übergeordneten Konzeptes zur Umsetzung der ökologischen Verbesserung des Landwehrbaches und seiner Nebengewässer. Die hier behandelte ökologische Verbesserung am Börniger Bach außerhalb des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) ist dem 2. Entwurfsabschnitt (EA) der Gewässerumgestaltung am Landwehrbach zuzuordnen. Antragsgegenstand nach § 68 WHG sind die geplanten Maßnahmen der ökologischen Verbesserung für den Börniger Bach km 0,400 bis km 1,232. Das Vorhaben am Börniger Bach besteht zum einen aus der ökologischen Verbesserung des ca. 450 m langen Gewässerabschnittes nördlich des Bahndammes bis zum Hochwasserrückhaltebecken „Landwehrbach“. In diesem Bereich ist der Börniger Bach begradigt und das Gewässerbett zum Teil mit Betonschalen ausgekleidet. Der Gewässerverlauf soll hier durch natürliche Sohlsubstrate sowie eine Ausweitung der Aue naturnäher gestaltet werden. Zum anderen soll der ca. 250 m lange, aktuell verrohrt verlaufende Gewässerabschnitt südlich des Bahndammes bis östlich der Schreberstraße offengelegt werden.
Die „Fischzönotischen Grundausprägung“ - FZG verifiziert die Referenz-Fischzönosen in Sachsen und fasst sie zu einer überschaubaren Anzahl von Einheiten zusammen. Jede dieser Einheiten ist durch charakteristische fischfaunistische Eckmerkmale definiert, die jeweils für größere zusammenhängende Gewässerbereiche gelten. Die fischzönotische Grundausprägungen stellt eine wichtige Arbeitsgrundlage zur Erstellung von Bewirtschaftungsplänen gemäß WRRL dar. In Kombination mit den Ergebnissen des Fischmonitorings und weiteren, Datengrundlagen ermöglicht sie eine zielgerichtete Erstellung und Priorisierung von Maßnahmeprogrammen zur Verbesserung des ökologischen Zustands der OWK in Sachsen.
Nach Anlage 4 OGewV sind für die Bewertung des ökologischen Zustands vier biologische Komponenten heranzuziehen: hier Bewertung Fische
Die Überschreitung Flussgebietsspezifischer Schadstoffe nach Anhang 6 OGewV führen zur Abwertung des ökologischen Zustands. Punktförmige Darstellung gemäß OGewV
Nach Anlage 4 OGewV sind für die Bewertung des ökologischen Zustands vier biologische Komponenten heranzuziehen: hier Bewertung benthische wirbellose Fauna
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 350 |
| Europa | 8 |
| Land | 295 |
| Wissenschaft | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 6 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 184 |
| Kartendienst | 1 |
| Software | 8 |
| Taxon | 1 |
| Text | 225 |
| Umweltprüfung | 24 |
| WRRL-Maßnahme | 2 |
| unbekannt | 94 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 291 |
| offen | 227 |
| unbekannt | 30 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 497 |
| Englisch | 98 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 21 |
| Bild | 36 |
| Datei | 29 |
| Dokument | 195 |
| Keine | 196 |
| Unbekannt | 13 |
| Webdienst | 16 |
| Webseite | 202 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 357 |
| Lebewesen und Lebensräume | 529 |
| Luft | 224 |
| Mensch und Umwelt | 536 |
| Wasser | 548 |
| Weitere | 523 |