API src

Found 64 results.

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen, Teilprojekt 1

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen, Teilprojekt 3

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen, Teilprojekt 4

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen, Teilprojekt 2

KMU-innovativ22: Entwicklung katalytischer Schwimmkörper für den kombinierten Einsatz mit Ölsperren zum Abbau von Mineralölbelastungen auf Wasseroberflächen, Teilprojekt 5

Wrackbergung im Bodensee

Im August 2020 havarierte ein Boot auf dem Bodensee in der Nähe einer Trinkwasserentnahmestelle. Das Institut für Seenforschung der LUBW wurde vom Landratsamt Bodenseekreis um Unterstützung zum Auffinden des Wracks und einer Bewertung der Gefährdung für den Trinkwasserspeicher Bodensee gebeten. Mit dem Seitensicht-Sonar des ISF konnte die Position des Wracks schnell gefunden werden. Schwieriger war es für die Wasserschutzpolizei, das Wrack mit der ferngesteuerten Unterwasserkamera auch tatsächlich zu inspizieren: Ein defektes Sonarsystem an der Kamera machte es unmöglich, trotz gut bekannter Position das Boot aufzusuchen. Mit einem anderen Sonarsystem konnte das ISF die Unterwasserkamera im Rahmen eines weiteren Einsatzes zum Wrack leiten. Das Boot war äußerlich weitgehend unbeschädigt, Hinweise auf austretende Betriebsstoffe gab es nicht. Bild zeigt: Das Bootswrack in 68 m Wassertiefe. Bildnachweis: ISF Im Februar 2021 ergab sich dann ein anderes Bild: An der Wasseroberfläche zeigte sich austretendes Öl. Ein daraufhin in die Wege geleiteter Bergeversuch scheiterte, da trotz gut bekannter Position erneut die Unterwasserkamera des Bergungsunternehmens das Wrack nicht fand. Bei einem zweiten Anlauf kurz vor Ostern war das ISF erneut mit Schiff und eigener Sonartechnik vor Ort, um den Einsatz des Bergungsunternehmens, der Wasserschutzpolizei, des Landratsamtes und der Feuerwehr überhaupt erst zu ermöglichen. Bei besten Wetterbedingungen und einem spiegelglatten See konnte ein Taucher der beauftragten Bergefirma in 68 m Tiefe erfolgreich ein Seil zur Bergung befestigen. Während der Bergung trat erneut eine geringe Menge Kraftstoff aus, die von der Feuerwehr mit einer Ölsperre kontrolliert wurde. Das geborgene Boot wurde dann unter Wasser in einen nahegelegenen Hafen geschleppt, wo es aus dem Wasser geborgen wurde. Bild zeigt: Sonarbild des Bootswracks auf dem Seegrund. Bildnachweis: ISF Die Suche nach Objekten in tiefem Wasser ist ausgesprochen schwierig und erfordert gute technische Ausrüstung und ein hohes Maß an Fachwissen zur Bedienung der Geräte und Beurteilung des Gefahrenpotentials. Beides ist für einen vorsorgenden Gewässerschutz unabdingbar. Auch wenn der Aufwand für eine kleine Menge ausgetretenes Öl (wie im aktuellen Beispiel) sicher sehr hoch ist, müssen der Einsatz der Technik und die weiteren Abläufe geübt werden. Bild zeigt: Einsatzfahrzeuge zur Bootsbergung, Wasserschutzpolizei, Feuerwehr mit Ölsperre. Bildnachweis: ISF Mehr zum Thema:

Strand und Wasser von Öl befreien: NLWKN übt in Kleinesiel

Brake/ Kleinensiel – "Im Ernstfall ist keine Zeit für Erklärungen und Einarbeitungen – da muss jeder Handgriff sitzen", so begründete Klaus Fegter vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Ölwehrübung am Strand von Kleinensiel. 65 Mitarbeiter der NLWKN-Betriebsstellen Brake-Oldenburg sowie Norden-Norderney, der Ortsverbände Nordenham und Bremerhaven des Technischen Hilfswerks und des Umweltservice Buchen trainierten dort am Samstag die Reinigung des Strandes und des strandnahen Weserwassers von Öl. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem ein Hägglunds-Fahrzeug, Ölsperren, Skimmer, Falttanks sowie eine so genannte SEPCON-Anlage zur Trennung des Öls aus dem aufgenommenen Öl-Wasser-Gemisch. "Auf dem Wasser werden wir zunächst mit Hilfe einer rund 100 Meter langen Ölsperre einen ufernahen Bereich der Weser absperren, in dem sich der angenommene Ölteppich befindet", schildert NLWKN –Einsatzleiter Fegter. "Mit Hilfe von Skimmern und Pumpleitungen wird das Öl-Wasser-Gemisch anschließend über Falt- und Vorlagetanks der SEPCON-Anlage zugeführt". Für die Entfernung der angelandeten Ölreste am Strand stehen neben der menschlichen Arbeitskraft unter anderem das Hägglunds-Fahrzeug sowie eine Luftförderanlage zur Verfügung: Die aufgenommenen Öl-Sand-Klumpen werden in speziellen Behältern – den so genannten Mulden – gesammelt, die anschließend von dem geländegängigen Hägglunds-Fahrzeug zur Luftförderanlage oberhalb des Strandes transportiert werden. Diese Anlage besteht aus einem Fahrzeug mit einem Tank und einer Vakuum-Saugeinrichtung. Die Saugeinrichtung saugt das Öl-Sand-Gemisch aus der Mulde des Hägglund-Fahrzeuges in den separaten Tank und transportiert es anschließend zu einem Entsorgungsfachbetrieb. "Während der ganzen Übung kommt natürlich kein Öl zum Einsatz", betont Klaus Fegter. "Es geht uns darum, das Zusammenspiel mehrerer Großgeräte zu trainieren, die Kenntnisse der Bedienungsmannschaften zu vertiefen und auf Leitungsebene die land- und wasserseitigen Einsatzgruppen zu koordinieren". Die Übung war die letzte der diesjährigen Trainingseinheiten. Die Einsätze werden voraussichtlich im Mai kommenden Jahres wieder aufgenommen.

Ministerium gibt Entwarnung nach Heizöl-Unfall

Nach einem Heizöl-Unfall in Frankenthal gab das Umweltministerium Rheinland-Pfalz am 10. Juni 2014 Entwarnung für den Rhein. Das Umweltministerium hatte am Sonntagabend eine Rheinwarnung ausgesprochen, nachdem bei einer Lebensmittelfirma in Frankenthal über die Kanalisation 10.000 Liter Heizöl in den Fluss gelaufen waren. Die Behörde teilte mit, dass der etwa 50 km lange Ölfilm durch die Sommerhitze am Pfingstmontag größtenteils verdunstet und durch die hohe Fließgeschwindigkeit des Rheins schnell verteilt und aufgelöst worden sei. Nebenarme des Flusses und Häfen wurden durch Ölsperren geschützt. Nach Angaben des Landesumweltamtes hat der Ölteppich die Tier- und Pflanzenwelt im Rhein nicht geschädigt. Das hätten die Messungen der Rheingütestation in Worms ergeben.

Ölübung in Wilhelmshaven: NLWKN und Partner proben Ernstfall

Wilhelmshaven/Brake - In der Nähe der Kaimauer des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven schwimmen größere Mengen Öl, die mit dem einsetzenden Ebbstrom unter die Kaimauer bzw. auf das offene Meer gespült zu werden drohen. Diesem Szenario folgte am vergangenen Samstag eine Ölwehrübung unter der Regie des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz), an der sich auch verschiedene Ortsvereine des Technischen Hilfswerks, die Bugsier-Reederei sowie der Jade-Dienst beteiligten. Um zu verhindern, dass Öl unter die Kaianlage gelangt, brachten Einsatzkräfte des THW von der Pier aus eine rund 50 Meter lange Ölsperre direkt vor den Eintrittslöchern in der Kaimauer aus. Parallel brachte auf dem Wasser ein Schlepper eine weitere rund 200 Meter lange Ölsperre als so genannte Leitsperre gegen den Ebbstrom entlang der Pier im Hafenbecken aus. Ein weiteres Boot befestigte das Ende dieser Leitsperre an einem Dalben, bevor der Schlepper die Sperre in einen Winkel von etwa 25 Grad zur Kaimauer zog und so eine trichterförmige Formation erzeugte, die das „Öl“ davon abhielt, auf die Nordsee zu treiben. Die Aufnahme des Öls erfolgte durch den simulierten Einsatz eines Spezialschiffes. Übungsleiter Reiner Geveke vom NLWKN in Brake zeigte sich nach Abschluss der Übung zufrieden: „Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Gegenmaßnahmen bei einem Ölunfall an den Kaianlagen des Jade-Weser-Ports möglich sind und welche Geräte wir dazu nutzen können. Zudem wollten wir ermitteln, welchen Einfluss die Strömung am Kai auf die eingesetzten Geräte hat“.

1 2 3 4 5 6 7