Durch die, im Golfkrieg von 1991, vom irakischen Aggressor mutwillig freigesetzten 1-6 Mio. t. Rohöl, wurden zahlreiche Küstenabschnitte an der saudiarabischen Küste verschmutzt. Die Lebewelt vieler Strand- und Intertidalbereiche wurde weitgehend vernichtet. Wissenschaftler aus Europa und Saudi Arabien untersuchten im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts von 1992-1995 die Folgen der Katastrophe auf die Ökosysteme. Seit 1995 wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Bei einer Reise im März 1999 konnte der Antragsteller an verschiedenen Strandabschnitten unter frischen Sedimenten (welche die Küste optisch voll regeneriert erscheinen lassen) noch beachtliche Teer- und Ölrückstände feststellen. In einigen Salzmarschbereichen findet erst jetzt eine zaghafte Kolonisierung von Krabben und Halophyten statt. Aufgrund der ausgezeichneten Dokumentation durch das EU-Projekt (der Antragsteller war daran beteiligt und hat daher zu allen Berichten Zugang) könnte durch erneute Untersuchungen 10 Jahre nach der Katastrophe die Regeneration, welche offensichtlich bei weitem noch nicht abgeschlossen ist, langfristig dokumentiert werden. Eine solche Studie würde erheblich zum besseren Verständnis von Regenerationsmechanismen in Abhängigkeit von verschiedenen Küstenökosystemen am Arabischen Golf beitragen.
ILUCIDARE is a three-year project to promote and leverage cultural heritage (CH)-led innovation and diplomacy through the creation and activation of an international community of CH practitioners in Europe and beyond, while strongly contributing to the overall objectives of the communication Towards an EU strategy for international cultural relations (JOIN/2016/029) and EU international cooperation in research and innovation (COM(2012)497). ILUCIDARE refers to both 'elucidare', aiming to provide a common definition of CH-led innovation and diplomacy, and 'lucidare', aiming to raise awareness, provide assistance, leverage and upscale CH-led innovation and diplomacy on a global scale. ILUCIDARE opts to tie its activities to strong established networks rather than just creating a new isolated project with little or no impact. The project will enable the exchanges of best practices, knowledge transfer, skills development and cross-fertilisation within its global network through an extensive use of digital engagement strategies and tools as well as participatory activities including 2 focus groups and 2 co-creation ateliers, 3 high-level international conferences, 5 international competitions (including 4 ILUCIDARE special EU Prizes for Cultural Heritage / Europa Nostra awards), online training by means of a Massive Open Online Course (MOOC), 2 academic training courses, onsite capacity buildings in 11 locations in 8 countries in South-East Europe, South America, Middle East and Africa. The strong international component of ILUCIDARE activities will allow to foster intercultural dialogue and effectively improve EU external relations through cultural heritage diplomacy. Based on continuous dialogue and exchanges facilitated by a special appointed Community Manager, ILUCIDARE will act as an e-market for CH-led innovative solutions and will support spill-overs and sustainable development collaborations to better preserve and promote CH, especially where it is at risk.
Ziel des Verbundprojektes sind Fortschritte in der angewandten Ozeanografie in Richtung der Entwicklung eines automatisierten intelligenten Echtzeit-Informationssystems zur Frühwarnung und Notfallbereitschaft bei Operationen in der offshore Öl- und Gasexploration. Forschungsschwerpunkt sind Seegebiete vor der israelischen Küste im östlichen Mittelmeer. Die Entdeckung von Gasvorkommen führten hier zu vielfachen Aktivitäten mit substantiellen ökonomischer Interessen, die aber auch Risiken durch schwere Stürmen und Lackage-Unfällen mit potentiellen Umweltgefährdungen ausgesetzt sind. Das Vorhaben 'Datenkommunikation und Datenmanagement' ist Bestandteil des Verbundprojekts DARTIS, bei dem Entwicklungsfortschritte in der Angewandten Ozeanografie und insbesondere bei Intelligenten Echtzeit-Informationssystemen für Frühwarnung und Notfallvorsorge von offshore Öl- und Gasoperationen im östlichen Mittelmeer im Vordergrund stehen. Im Rahmen der Zusammenarbeit der Projektpartner zur Verbesserung der Seegangs- und Oil Spill Modelle, die im Echtzeit-Informationssystem integriert sind, wird sich Firma Sea & Sun Technology mit Problemstellungen in der Datenkommunikation zwischen operationellen Seegangsbojen und Modellen befassen, die vor der Küste Israels eingesetzt sind. Die besondere Zielsetzung des Teilprojekts liegt darin, Ausreißer und Messlücken in Zeitreihen des Seegangs vor der Datenassimilation in Modelle durch effizientes Datenmanagement zu identifizieren, Fehler zu analysieren und Messlücken in Zeitreihen durch Datenrekonstruktion zu schließen. Dazu werden Techniken und mathematische Modelle auf Grundlage von Künstlichen Neuronalen Netzwerken (englisch ANN) eingesetzt und validiert. Tests zur Einschätzung der Güte der Rekonstruktionen werden durchgeführt, wobei Effekte wie Windstärken und Länge von Daten-Ausfallzeiten berücksichtig werden.
Am 21. April 2017 rammte eine Fähre auf Gran Canaria beim Auslaufen aus dem Hafen der Inselhauptstadt Las Palmas die Kaimauer mit eingebauten Tankleitungen, wodurch 60.000 Liter Treibstoff in den Atlantik gelangten. einen Kilometer vor der Küste bildete sich ein etwa 15 Kilometer langer Ölteppich, den die spanische Küstenwache bekämpfte. Am 23. April 2017 wurden wegen des Ölteppichs alle Strände an einem etwa 20 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen San Cristóbal und Gnado gesperrt. Die Reederei Naviera Armas teilte mit, der Unfall habe sich aufgrund eines technischen Defekts ereignet, der zu einem Stromausfall auf dem Schiff geführt habe.
Nach einem Heizöl-Unfall in Frankenthal gab das Umweltministerium Rheinland-Pfalz am 10. Juni 2014 Entwarnung für den Rhein. Das Umweltministerium hatte am Sonntagabend eine Rheinwarnung ausgesprochen, nachdem bei einer Lebensmittelfirma in Frankenthal über die Kanalisation 10.000 Liter Heizöl in den Fluss gelaufen waren. Die Behörde teilte mit, dass der etwa 50 km lange Ölfilm durch die Sommerhitze am Pfingstmontag größtenteils verdunstet und durch die hohe Fließgeschwindigkeit des Rheins schnell verteilt und aufgelöst worden sei. Nebenarme des Flusses und Häfen wurden durch Ölsperren geschützt. Nach Angaben des Landesumweltamtes hat der Ölteppich die Tier- und Pflanzenwelt im Rhein nicht geschädigt. Das hätten die Messungen der Rheingütestation in Worms ergeben.
Schiffskollision vor Korsika: Am Sonntag 7. Oktober 2018 ist vor Korsika - etwa 28 Kilometer vor der Halbinsel Cap Corse im Norden Korsikas - die tunesische RoRo-Fähre "Ulysse" dem ankernden zyprischen Containerschiff "CSL Virginia" (Gross Tonnage: 54592) in die Seite gefahren. Etwa 600 Tonnen Schiffstreibstoff sind ausgelaufen. Es hat sich ein 20 km langer und 300-400m breiter Ölfilm gebildet (10.10.2018). Der Ölteppich droht auf die korsische Küste zuzutreiben. Die Kollision ereignete sich im einzigen Walschutzgebiet des Mittelmeeres. "Pelagos" ist ein grenzübergreifendes Schutzgebiet für Wale und Delfine. Zehn Tage nach der Kollision wurden Ölreste an südfranzösischen Stränden angespült (Saint-Tropez und zwei Nachbarkommunen).
| Organisation | Count |
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