Das Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel Bemessungskriterien für die Zumutbarkeit von Überschallknallen durch Überschallflugzeuge zu entwickeln. Hierfür gilt es bestehende Messinstrumente aus der Lärmwirkungsforschungen in den Kontext von Überschallflugzeugen einzubetten und wissenschaftlich (z.B. durch statistische Überprüfung der externen Validität mit entsprechenden Berechnungsverfahren) zu validieren. Beruhend auf den entwickelten Bemessungskriterien ist in einem zweiten Schritt anhand der vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse ein Maßstab für die Bewertung der 'gesellschaftliche Akzeptanz' zu definieren. Die Forschungsarbeiten ergänzen die laufenden Prozesse auf europäischer Ebene (z.B. durch die Forschungsinitiative RUMBLE aus dem H2020 Programm der Europäischen Kommission), sowie des Umweltausschusses der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO / CAEP aus Lärmschutzsicht.
Aus Neunkirchen/Saar und Dunzweiler/Landkreis Kusel wurde am 20.01.21 gegen 12:48 MEZ ein Überschallknall gemeldet. Die Auswertung von Radardaten durch die Flugbetriebs- und Informationszentrale der Bundeswehr hat jedoch ergeben, dass zu dieser Zeit keines der im Luftraum befindlichen Luftfahrzeuge Überschallgeschwindigkeit erreichte. Siehe dazu: https://fragdenstaat.de/a/209479 Die Flugbetriebs- und Informationszentrale der Bundeswehr kann jedoch nur auf ein Netz aus zivilen und militärischen Radarsensoren zugreifen. Sie hat keinen Zugriff auf Daten von Lärmmessstationen. Siehe dazu: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/das-luftfahrtamt-der-bundeswehr/militaerischer-flugbetrieb Ferner verfügt der private Deutsche Fluglärmdienst e.V. (DFLD) offensichtlich über keine Messtationen im Landkreis Kusel. Die Aussage des Flugbetriebs- und Informationszentrale der Bundeswehr steht also im Widerspruch zu dem im Landkreis Kusel wahrgenommenen signifikanten Schall-Ereignis. Unter: https://tpp.rlp.de/geodata/laermmessstationen_rlp-ebene-laermmessstationen_rlp1 verweisen Sie auf einen Dienst zum Anzeigen der Standorte der permanenten Lärmmessstationen, die vom Landesamt für Umwelt (LfU) betrieben werden. Unter dem angegebenen link http://www.geoportal.rlp.de/portal/karten.html?LAYER[zoom]=1&LAYER[id]=70166 erscheint jedoch die Fehlermeldung: "You as User 'guest' have no authorization to access following layers. Laermmessstationen_RLP" Die Standorte der permanenten Lärmmessstationen, die vom Landesamt für Umwelt (LfU) betrieben werden, sind also nicht öffentlich zugänglich. Mein Anliegen: 1) Bitte stellen Sie die Standorte der permanenten Lärmmessstationen bereit, die vom Landesamt für Umwelt (LfU) betrieben werden. 2) Bitte begründen Sie, warum Informationen zu den Standorten der permanenten Lärmmessstationen aktuell nicht für die Allgemeinheit zugänglich sind. Nach meinem Verständnis handelt es sich hier nicht um Kritische Infrastruktur mit einem besonderen Schutzbedürfnis. 3) Bitte stellen Sie die Auswertungen der Dunzweiler nächstengelegenen Lärmmessstation für den Kalendertag 20.01.21 zur Verfügung. Alternativ können Sie auch die Rohdaten in einem maschinenlesbaren Format zur Verfügung stellen. 4) Liegen Ihnen weitere Informationen zu einem signifikanten Schall-Ereignis am 20.01.21 gegen 12:48 MEZ im westlichen Landkreis Kusel vor ? Vielen Dank.
Untersuchung der Auswirkung von Flugzeugknallen, Tieffluegen, Abschuesse von Geschuetzen, Sprengungen, simulierte Flugzeugknalle, Anregungen im Haus bei ueblicher Benutzung und durch Schwingmaschinen. Verhalten von Thermopane-Scheiben. Automatische Registrierung von Schwingungsvorgaengen, welche durch Flugzeugknalle am Haus hervorgerufen werden.
Versuch einer Vorhersage der Belaestigung der Bevoelkerung durch Ueberschallknalle; materielle Schaeden durch Ueberschallknalle.
Messung des Kanaldruckverlaufs am Boden bei verschiedenen Flugzeugtypen und Flugweisen; Einfluss der Bodengeometrie; Wirkung auf Gebaeudeteile; Einfluss auf das Gehoer.
Knall-Ausbreitung in der Normalatmosphaere und geschichteter Atmosphaere; Druckamplituden bei Mehrfachreflexion und am Rand des Knallteppichs.
Wirkung von Flugzeugknall (militaerisch und zivil) auf Bauelemente (Fenster, Kirchenfenster, Gipsdecken etc.) und biologische Objekte (arbeitende und schlafende Menschen/Fische/Bruteier/Gehoer/Gleichgewicht etc.); Bestimmung von Schadensgrenzen.
Grossanlage zur Simulierung der Druckbelastung von Bauwerken und biologischen Objekten bei militaerischen und zivilen Ueberschallfluegen fuer systematische Untersuchungen.
Untersuchung der Wirkung des Flugzeugknalls auf das Hoersystem von Menschen und Tieren. Aufschreckeffekt. Simulation des Knalls mit Knallgeneratoren. Druckgeber, Mikrophon, Holographie, biologische und biochemische Analysationsmethoden.
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| Förderprogramm | 8 |
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