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Technische Dokumentation des risikobasierten UBA Luftqualitätsindex

Diese technische Dokumentation stellt ein Zusatzdokument zum Abschlussbericht „Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021“ dar. Sie erläutert die methodische Herleitung des risikobasierten Luftqualitätsindex. Ein risikobasierter Index integriert das Risiko gesundheitlicher Auswirkungen von Schadstoffen in die Bewertung der Luftqualität. Der vorliegende technische Bericht gliedert sich in mehrere Teile, in denen das Konzept sowie die Schritte zur Erstellung des Index beschrieben werden.

Entwicklung der spezifischen Treibhausgas-Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 - 2025

Das Umweltbundesamt berechnet jährlich für alle interessierten Nutzer*innen Indikatoren, die die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung und die spezifische Kohlendioxid-Entwicklung ab dem Jahr 1990 charakterisieren.Da gemäß internationalen Bilanzierungsvorgaben alle Emissionen der Stromerzeugung – also auch Stromhandelsüberschüsse – dem Land zuzurechnen sind, in dem sie entstehen, verringern sich die Emissionen des deutschen Strommix entsprechend dem Stromhandelssaldo, der von einem Exportüberschuss in den Vorjahren zu einem Importüberschuss in 2023 wechselt, der sich in 2024 und 2025 fortsetzt. Der diese Bilanzgrenzen berücksichtigende Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird als „Emissionsfaktor für den deutschen Strommix“ bezeichnet.

Nationale und internationale Abgasgesetzgebung bei Pkw, leichten und schweren Nutzfahrzeugen

Um die Schadstoffemissionen von Kraftfahrzeugen wirksam zu reduzieren und so zur Luftreinhaltung beizutragen, ist die kontinuierliche Überprüfung und Überarbeitung der bestehenden gesetzlichen Anforderungen nötig. Insbesondere die Aufnahme weiterer Schadstoffe (z. B. die Emissionen aus dem Reifen- und Bremsenabrieb), deren Relevanz stetig zugenommen hat, sind zu adressieren. Im Zuge des Projektes wurden deshalb mögliche Verbesserungsvorschläge an den bestehenden Emissionsnormen für Personenkraftwagen, leichte- und schwere Nutzfahrzeuge erarbeitet und in den Prozess der Erarbeitung der Euro 7 Abgasnorm eingebracht.

Techno-ökonomische Analyse von CO₂-Entnahmetechnologien und Bewertung der CO₂-Speicherkapazitäten und -Projekte in Europa

Die Analyse aus dem Forschungsvorhaben „Treibhausgasneutralität in der EU und in Deutschland“ betrachtet CO2- Entnahmetechnologien sowie ihrer Umsetzung in Deutschland und der EU. Dabei wurden die Methoden der Speicherung von CO2 aus biogenen Quellen (BECCS) oder direkt aus der Luft (DACCS), Pflanzenkohle und beschleunigte Verwitterung angeschaut. Die Analyse stellt die verschiedenen Vor- und Nachteile dar. Im Ergebnis werden gleichfalls die großen Unsicherheiten bei der CO2-Speicherung in geologischen Formationen hinsichtlich der Speicherpotenziale, der Dauerhaftigkeit und der Sicherheit deutlich.

Rechtsgutachten 2. Fluglärmschutzverordnung

Das Rechtsgutachten untersucht die Zweite Fluglärmschutzverordnung (2. FlugLSV) vor dem Hintergrund des aktuellen Stands der Lärmwirkungsforschung und der baulichen Schallschutztechnik. Es zeigt rechtliche Änderungsbedarfe und konkrete Formulierungsvorschläge für eine Verbesserung der Verordnung, um eine zeitgemäße Umsetzung zu ermöglichen.

Klimaschutz im Verkehr: Nationale Ziele im Kontext europäischer Vorgaben und Roadmap für das Erreichen der Treibhausgasneutralität unter Berücksichtigung der Schiene und des ÖPNV

Der Teilbericht beschreibt, inwieweit europäische und nationale Vorgaben zum Klimaschutz geeignet sind, die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors wirksam zu senken. Im Fokus stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen Instrumenten auf EU-Ebene und nationalen Instrumenten in Deutschland sowie zwischen europäischen und nationalen Klimaschutzzielen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Zusammenspiel zwischen Instrumenten, die eine Energiewende im Verkehr bewirken und solchen, die zu einer Verkehrswende mit starkem Schienenverkehr und ÖPNV führen sollen. Auf Basis aktueller Szenarien zeigt dieser Studienteil, dass mit den bestehenden Instrumenten und Maßnahmen beträchtliche Minderungslücken verbleiben. Das Gesamtprojekt identifiziert und untersucht entsprechende Ansatzpunkte für zusätzliche Instrumente und Maßnahmen, die den Klimaschutz im Verkehr stärken. Die Publikation richtet sich an Politik, Verwaltung, Fachöffentlichkeit und Wissenschaft.

Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland im Jahr 2023

Die Studie ermittelt die Daten Deutschlands für die Berichterstattung nach Verpackungsrichtlinie (94/62/EG). Für die Meldung an die Europäische Kommission ist die Berechnungsmethode des Durchführungsbeschlusses (EU) 2019/665 maßgebend. Der Bericht dokumentiert das Aufkommen von Verpackungsabfällen sowie deren Recyclingmengen an den Messpunkten und an den Berechnungspunkten.Die Verpackungsabfälle wurden über die in Deutschland in Verkehr gebrachte Menge an Verpackungen (Verpackungsverbrauch) bestimmt. Die Zahlen sind aufgeschlüsselt hinsichtlich der Materialgruppen Glas, Kunststoff, Papier / Karton, Aluminium, Eisenmetalle, Holz und Sonstige dargestellt. Zur Verbrauchsberechnung wurden neben der in Deutschland eingesetzten Menge von Verpackungen auch die gefüllten Exporte und die gefüllten Importe ermittelt.Im Jahr 2023 nahm der Verpackungsverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % bzw. um 1.094 kt ab und lag bei 17,92 Mio. Tonnen. Insgesamt wurden 2023 12,44 Mio. Tonnen Verpackungsabfälle rezykelt und 4,80 Mio. Tonnen energetisch verwertet.

Empfehlungen der Akteure für einen umwelt- und stadtverträglichen Güterwirtschaftsverkehr in den Segmenten Baustellenlogistik, Lebensmittel- und Drogerielogistik sowie Stückgutlogistik

Der innerstädtische Güterverkehr ist essenziell für Wirtschaft und Versorgung, belastet die Bevölkerung jedoch auch mit Schadstoffemissionen, Lärm, Flächenverbrauch und Sicherheitsrisiken. Das Forschungsprojekt des Umweltbundesamtes (März 2024 bis März 2027) untersucht daher nachhaltige Konzepte für die Segmente Baustellen, Lebensmittel/Drogerie und Stückgut, die bis zu 50 Prozent des urbanen Lieferverkehrs ausmachen. Sie wurden bislang im Vergleich zu den Kurier-, Express- Paketdiensten (KEP)-Verkehren in Fachkreisen zu wenig diskutiert. Das vorliegende Stakeholder-Papier basiert auf einem Workshop und 46 Interviews mit Expert*innen aus Praxis und Wissenschaft der DACH-Region. Es dokumentiert Problemlagen, Lösungen sowie Umsetzungswege. Die Kernbotschaften spiegeln die Mehrheitsmeinung der Akteure wider.

Evaluierung und Weiterentwicklung des nationalen Emissionshandels (nEHS) mit ökonomischem Schwerpunkt

Der vorliegende Abschlussbericht des von 2022 bis 2026 laufenden Vorhabens „Evaluierung und Weiterentwicklung des nationalen Emissionshandels (nEHS) mit ökonomischem Schwerpunkt“ fasst die wesentlichen im Vorhaben entwickelten Ergebnisse und Berichte zusammen. Nach einer Einleitung in Kapitel 1 werden in Kapitel 2 die zentralen Ergebnisse der Analysen zur Wirkung des nEHS dargestellt. Der erste Teilbericht „Wirkung des nationalen Brennstoffemissionshandels – Auswertungen und Analysen. Grundlagen für den ersten Erfahrungsbericht der Bundesregierung gemäß § 23 BEHG im Jahr 2022“ (Schrems u. a. 2022) analysierte die Effekte des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) auf die Preisentwicklung von fossilen Brennstoffen bis zum Jahr 2022, die Treibhausgasminderungen bis 2030 (auf Grundlage vorliegender Schätzungen) sowie die Verteilungswirkungen des BEHG auf die private Haushalte im Jahr 2022. Im zweiten Teilbericht „Wirkung des nationalen Brennstoffemissionshandels – Auswertungen und Analysen. Grundlagen für den zweiten Erfahrungsbericht der Bundesregierung gemäß § 23 BEHG im Jahr 2024“ (Zerzawy u.a. 2024) sind die Effekte auf die Preisentwicklung von fossilen Brennstoffen bis 2024 analysiert sowie die Treibhausgasminderungen anhand von Sensitivitäten gegenüber einem Baselineszenario wie im Projektionsbericht 2024 (PB24) bis 2030 resp. 2040 geschätzt worden. Die Ergebnisse des separaten Berichts zu den Verteilungswirkungen des BEHG im Jahr 2024 unter Berücksichtigung von CO2-Kostenaufteilungsgesetz und Entlastungen bei Wohngeld und Grundsicherung sind in Kapitel 2.3 dargestellt. Kapitel 3 fasst die im Vorhaben entwickelten Vorschläge einer regional oder nach Einkommen differenzierten Klimaprämie zusammen. Zudem unterstützten die Forschungsnehmer die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) bei der Erstellung eines Berichts über die Entwicklung von Marktbedingungen für konventionelle Biokraftstoffe gemäß § 8 Abs. 7 Emissionsberichterstattungsverordnung (EBeV) 2030.

Beurteilung der Zumutbarkeit von Überschallknallen geplanter Überschall-Verkehrsflugzeuge bzw. -Geschäftsreiseflugzeuge

Zukünftige zivile Überschallflugzeuge (Low-Boom-Flugzeuge) sollen deutlich leisere Überschallknalle verursachen. Die Wirkung dieser neuartigen Überschallknalle auf den Menschen, insbesondere auf den Schlaf, ist bisher unklar. In einer Studie wurden 37 Personen im Schlaflabor untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Schlaf in der Low-Boom-Bedingung gestörter war, die Belästigung höher und die selbst eingeschätzte Schlafqualität schlechter als in der Mach-Cut-off-Bedingung (lärmminderndes Flugverfahren). Ergänzend wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, aus deren Ergebnissen Kriterien zur Beurteilung der Zumutbarkeit von Überschallknallen durch zukünftige zivile Überschallflugzeuge für die Bevölkerung abgeleitet wurden.

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