Diese technische Dokumentation stellt ein Zusatzdokument zum Abschlussbericht „Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021“ dar. Sie erläutert die methodische Herleitung des risikobasierten Luftqualitätsindex. Ein risikobasierter Index integriert das Risiko gesundheitlicher Auswirkungen von Schadstoffen in die Bewertung der Luftqualität. Der vorliegende technische Bericht gliedert sich in mehrere Teile, in denen das Konzept sowie die Schritte zur Erstellung des Index beschrieben werden.
Um die Schadstoffemissionen von Kraftfahrzeugen wirksam zu reduzieren und so zur Luftreinhaltung beizutragen, ist die kontinuierliche Überprüfung und Überarbeitung der bestehenden gesetzlichen Anforderungen nötig. Insbesondere die Aufnahme weiterer Schadstoffe (z. B. die Emissionen aus dem Reifen- und Bremsenabrieb), deren Relevanz stetig zugenommen hat, sind zu adressieren. Im Zuge des Projektes wurden deshalb mögliche Verbesserungsvorschläge an den bestehenden Emissionsnormen für Personenkraftwagen, leichte- und schwere Nutzfahrzeuge erarbeitet und in den Prozess der Erarbeitung der Euro 7 Abgasnorm eingebracht.
Die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit (GerES) untersucht wiederholt die Umweltbelastung der in Deutschland lebenden Personen anhand einer repräsentativen Stichprobe. Das zentrale Element ist das Humanbiomonitoring (HBM), das die körperliche Belastung mit Umweltchemikalien untersucht. GerES erfasst zudem Einflüsse aus der Umwelt, wie Trinkwasser, Innenraumluftbelastung, Feinstaub, Schimmelbestandteile und ermittelt relevante Umgebungs- sowie Verhaltensfaktoren. Dieser Abschlussbericht dokumentiert die Vorbereitung und Durchführung der Feldarbeit und des Datenmanagements für GerES VI. Die Datenerhebung fand vom 30.05.2023 bis 15.07.2024 in 150 Untersuchungsorten mit rund 1.600 Teilnehmenden statt.
Im Rahmen der Berichtspflicht über das Elektro(nik)geräte- und -altgeräteaufkommen in Deutschland erfolgte im vorliegenden Bericht die Analyse und Aggregation der Daten der stiftung ear und des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2020. Insgesamt brachten Hersteller 2,85 Millionen Tonnen Elektro(nik)geräte (b2b+b2c) auf den Markt – wiederholt der höchste Wert seit Beginn der Dokumentation im Jahr 2006. Die Erfassungsquote liegt bei 44,1 %, womit die seit 2019 geltende Mindesterfassungsquote von 65 % verfehlt wurde. Bezüglich Recycling- und Verwertungsquoten wurden im Jahr 2020 alle Ziele in allen Kategorien erreicht
Im Rahmen der Berichtspflicht über das Elektro(nik)geräte- und -altgeräteaufkommen in Deutschland erfolgte im vorliegenden Bericht die Analyse und Aggregation der Daten der stiftung ear und des Statistischen Bundesamtes (Destatis) für das Jahr 2020. Insgesamt brachten Hersteller 2,85 Millionen Tonnen Elektro(nik)geräte (b2b+b2c) auf den Markt – wiederholt der höchste Wert seit Beginn der Dokumentation im Jahr 2006. Die Erfassungsquote liegt bei 44,1 %, womit die seit 2019 geltende Mindesterfassungsquote von 65 % verfehlt wurde. Bezüglich Recycling- und Verwertungsquoten wurden im Jahr 2020 alle Ziele in allen Kategorien erreicht.
Die Revision der Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG) und der Richtlinie über Umweltqualitätsnormen (2008/105/EG) zieht eine Aktualisierung der Oberflächengewässerverordnung nach sich. In diesem Zuge erfolgt auch die Überarbeitung der Umweltqualitätsnormen für die national geregelten, flussgebietsspezifischen Schadstoffe. Im vorliegenden Bericht werden Vorschläge für Umweltqualitätsnormen für 18 Stoffe, darunter 17 Pestizide und ein Arzneimittel, dargelegt. Die abgeleiteten Umweltqualitätsnormen sowie weitere relevante Stoffeigenschaften werden zusammengefasst dargestellt.
Der Blaue Engel ist ein zentrales Instrument für die Auswahl von emissionsarmen und umweltfreundlichen Produkten. Vor dem Hintergrund geänderter Prüfbedingungen gemäß Chemikalien-Verbotsverordnung stellte sich die Frage, ob Bodenbeläge, die bereits mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, die Anforderungen unter den neuen Prüfbedingungen erfüllen und ob die für Formaldehyd genannten Prüfbedingungen auch für die Bewertung der weiteren Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen zugrunde gelegt werden können.Hierzu wurden unterschiedliche Bodenbeläge gemäß DIN EN 16516 in den Prüfszenarien nach ChemVerbotsV und AgBB-Schema sowie einige gemäß EN 717-1 vergleichend untersucht. Der Bericht enthält darauf aufbauend Vorschläge für die Weiterentwicklung der Vergabekriterien des Blauen Engel in Bezug auf Formaldehyd und VOC.
Sowohl das Verpackungsgesetz (VerpackG) als auch die EU- Verpackungsverordnung 2025/40 sehen vor, dass hochgradig recyclingfähige Verpackungen finanziell belohnt werden sollen. Verpackungen sollen dabei nicht nur theoretisch, sondern tatsächlich recycelt werden können. Der Bericht gibt einen Überblick über die Praxis der Sortierung und Verwertung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen in den Jahren 2023/2024, wenn diese in den vorgesehenen Entsorgungsweg gelangen (gelbe Tonne/gelber Sack, Altglas, Altpapier). Die Ergebnisse wurden mittels umfangreicher Erhebungen ermittelt und dienen als wissenschaftliche Grundlage für den „Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen“ (§ 21 Abs. 3 VerpackG).
Das Vorhaben fasst die im Untersuchungszeitraum verfügbaren Daten zu Mikroplastikkonzentrationen in verschiedenen Abflusskomponenten und Umweltkompartimenten zusammen und ergänzt diese durch ein Monitoring von zwei Regenüberlaufbecken und einem Regenklärbecken. Damit sollte eine Erstabschätzung der Mikroplastikeinträge in die Oberflächengewässer Deutschlands erfolgen. Die Untersuchungen konnten für die Ableitung repräsentativer Eingangsdaten nur sehr wenige verwertbare Studien identifizieren. Auf Grund der inkonsistenten Datenlagen sind die ermittelten Einträge mit großen Unsicherheiten verbunden. Zur Präzisierung sind weitere, harmonisierte Monitoring Aktivitäten notwendig. Dabei sollten besonders Regenwassereinleitungen und Mischwasserentlastungen Berücksichtigung finden.
Das Umweltbundesamt berechnet jährlich für alle interessierten Nutzer*innen Indikatoren, die die Klimaverträglichkeit der Stromerzeugung und die spezifische Kohlendioxid-Entwicklung ab dem Jahr 1990 charakterisieren.Da gemäß internationalen Bilanzierungsvorgaben alle Emissionen der Stromerzeugung – also auch Stromhandelsüberschüsse – dem Land zuzurechnen sind, in dem sie entstehen, verringern sich die Emissionen des deutschen Strommix entsprechend dem Stromhandelssaldo, der von einem Exportüberschuss in den Vorjahren zu einem Importüberschuss in 2023 wechselt, der sich in 2024 und 2025 fortsetzt. Der diese Bilanzgrenzen berücksichtigende Indikator „direkte CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom“ wird als „Emissionsfaktor für den deutschen Strommix“ bezeichnet.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 508 |
| Type | Count |
|---|---|
| Text | 508 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 507 |
| Offen | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 385 |
| Englisch | 123 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 508 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 259 |
| Lebewesen und Lebensräume | 299 |
| Luft | 221 |
| Mensch und Umwelt | 485 |
| Wasser | 210 |
| Weitere | 508 |