Physikalisch-chemische Untersuchungen der aargauischen Fliessgewaesser, mit dem Zweck, den Zustand zu charakterisieren und Vergleiche mit den Qualitaetszielen der Verordnung ueber Abwassereinleitungen anstellen zu koennen. Diese Untersuchungen sollen Hinweise fuer die zukuenftigen Gewaesserschutzmassnahmen geben.
Langfristige Ueberwachung der Vegetation an den Probenahmestellen des kantonalen Bodenbeobachtungsnetzes mit Hilfe der merozoenologischen Methode und mit dem Ziel, Zusammenhaenge zwischen Veraenderungen von Bodenparametern einerseits und der Vegetation andererseits aufzudecken. Untersuchungszeitraum: 20 bis 30 Jahre.
Eutrophierungssimulation als Beitrag zum Pufferzonenproblem; Regeneration gestoerter Streuwiesen, Ueberwachung von Schutzgebieten. Dauerflaechenbeobachtung nach Duengung und Schnitt: Vegetations- und Biomasseuntersuchungen, Naehrstoffanalysen. Struktur und Naehrstoffbilanz. Phosphat in mineralischen Nassboeden: Verteilung im Profil, Auswaschung, Methodenvergleich.
Der Kanton Aargau hat uns beauftragt, ein langfristig ausgelegtes Monitoringprogramm zu entwickeln, das mit vertretbarem Aufwand die Entwicklung der Artenvielfalt in der normalen Landschaft möglichst aktuell und möglichst allgemeingültig aufzeigt. Wir haben daraufhin verschiedene Methoden evaluiert und ihre methodische Präzision vorausberechnet. Daraus ist das 'LANAG-Programm' geworden, in welchem wir seit 1995 anhand von Brutvögeln, Pflanzen, Schnecken und Tagfaltern die Qualitätsveränderungen der Nutzflächen im Kanton bezüglich Biodiversität überwachen. Details zum Projekt gibt es auf der Internetseite des Kantons.
Überwachung der Anzahl Vorkommen und der Verbreitung ausgewählter Amphibienarten im Kanton Aargau. Grundlage bilden die rund 2500 bekannten Laichgewässer im ganzen Kanton. Wir stellen die Jahresstichprobe zusammen und betreuen die MitarbeiterInnen sowohl fachlich als auch organisatorisch. über 70 regionale AmphibienkennerInnen besuchen jährlich eine Stichprobe von rund 250 Laichgewässern und zählen die Individuen der anwesenden Arten nach standardisiertem Vorgehen. Die gesammelten Daten speisen wir Ende Saison in die projekteigene Datenbank ein und erstellen Auswertungen, die einerseits in der Maßnahmenplanung und andererseits in der Wirkungskontrolle direkt verwendet werden.
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung einer Methodik zur Langzeit-Ueberwachung (Flaeche, Raummuster) der Lebensraumtypen im Kanton Aargau, welche den folgenden Anforderungen genuegt: Die Erfassung der vorhandenen Lebensraeume und deren Veraenderung bezueglich Flaeche und Verteilung muss mit ertraeglichem Aufwand an Zeit und finanziellen Mitteln flaechendeckend ueber einen groesseren Raum (Kanton) moeglich sein. Den zustaendigen Naturschutz-Behoerden soll eine anwendungsreife Methode fuer die Langzeit-Ueberwachung zur Verfuegung gestellt werden. Die Methode soll den zustaendigen Behoerden eine periodische Kontrolle von Ist- und Sollzustaenden, also eine Gewinn- und Verlustrechnung im Bereich der Lebensraumdiversitaet ermoeglichen.
Die auf den 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzte revidierte Freisetzungsverordnung (FrSV) weist auch dem Kanton Aargau im Bereich der gebietsfremden Organismen (Neobiota) zahlreiche neue Aufgaben zu. Wir beraten und unterstützen den Kanton dabei, ein Strategiepapier zu entwickeln, das die Leitlinien für den künftigen Umgang mit Neobiota definiert und eine zweckmäßige Organisation sowie die zugehörigen Abläufe festlegt. Ferner werden Sofortmassnahmen vorgeschlagen und die Aktivitäten der kommenden Jahre grob skizziert. Die Neobiota-Strategie des Kantons Aargau bezweckt, schädliche Auswirkungen von gebietsfremden Arten auf die Lebensqualität von Mensch und Tier, die wirtschaftlichen Aktivitäten sowie die Ökosysteme zu minimieren.
Mit Hilfe jaehrlich durchzufuehrender Vegetationsaufnahmen in Dauerbeobachtungsflaechen des Reusstales sollen langfristige Veraenderungen im Artenspektrum erfasse werden. Methoden: Die Daten werden auf standardisierten Formularen erfasst und mit Hilfe multivariater Analysen ausgewertet (Programmpaket Wildi, Orloci, Ber. EAFV Nr. 215).
Einrichten und Beobachten von verschiedenen Dauerbeobachtungsflaechen zum Feststellen von Bewirtschaftungseinfluessen, Standortsveraenderungen und Vegetationsentwicklung an Strassenboeschungen, in Flachmooren und in kuenstlich erstellten Magerwiesen. (AG, ZH). Organisation von Weiterbildungskursen zu diesem Thema.
Die Kosten des Klimawandels in der Schweiz sind eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des CO2-Gesetzes (Revision post 2020) und der Anpassungsstrategie. Diesbzüglich besteht aber eine grosse Wissenslücke. Die letzte Untersuchung liegt schon über 8 Jahre zurück. Damals wurde der durchschnittlich jährlich zu erwartende Schaden über die Gesamtperiode 2005 bis 2100 auf rund 1 Mrd. CHF geschätzt (heutige Preisen, Diskontrate 2%). Seither wurden zahlreiche neue Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz veröffentlicht. U.a. wurden neue regionale Klimaszenarien berechnet und die sektoralen Auswirkungen quantitativ modelliert. Zudem wurden und werden die klimabedingten Risiken und Chancen des Klimawandels in Fallstudien in den Kantonen Aargau, Uri, Graubünden, Basel Stadt, Genf, Fribourg, Tessin und Jura integral analysiert. Basierend auf dieser neuen, verbesserten Wissensgrundlage sollen die Kosten des Klimawandels neu analysiert werden. Projektziele: Monetäre Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz Aufdatierung der Studie aus dem Jahre 2007. Umsetzung und Anwendungen: Im Rahmen des Projekts wurde die Studie 'Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz' aus dem Jahr 2007 aktualisiert. Dabei wurden die seither durchgeführten Impactanalysen berücksichtigt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sind Grundlagen für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und die Revision des CO2-Gesetzes. Sie wurden zudem in die Berichterstattung an den Bundesrat zu den erzielten Fortschritten bei der Anpassung an den Klimawandel berücksichtigt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 43 |
| Europa | 1 |
| Land | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 42 |
| Taxon | 1 |
| Umweltprüfung | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 42 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 42 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Datei | 1 |
| Keine | 41 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 34 |
| Lebewesen und Lebensräume | 44 |
| Luft | 16 |
| Mensch und Umwelt | 44 |
| Wasser | 22 |
| Weitere | 44 |