Durch die, im Golfkrieg von 1991, vom irakischen Aggressor mutwillig freigesetzten 1-6 Mio. t. Rohöl, wurden zahlreiche Küstenabschnitte an der saudiarabischen Küste verschmutzt. Die Lebewelt vieler Strand- und Intertidalbereiche wurde weitgehend vernichtet. Wissenschaftler aus Europa und Saudi Arabien untersuchten im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts von 1992-1995 die Folgen der Katastrophe auf die Ökosysteme. Seit 1995 wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt. Bei einer Reise im März 1999 konnte der Antragsteller an verschiedenen Strandabschnitten unter frischen Sedimenten (welche die Küste optisch voll regeneriert erscheinen lassen) noch beachtliche Teer- und Ölrückstände feststellen. In einigen Salzmarschbereichen findet erst jetzt eine zaghafte Kolonisierung von Krabben und Halophyten statt. Aufgrund der ausgezeichneten Dokumentation durch das EU-Projekt (der Antragsteller war daran beteiligt und hat daher zu allen Berichten Zugang) könnte durch erneute Untersuchungen 10 Jahre nach der Katastrophe die Regeneration, welche offensichtlich bei weitem noch nicht abgeschlossen ist, langfristig dokumentiert werden. Eine solche Studie würde erheblich zum besseren Verständnis von Regenerationsmechanismen in Abhängigkeit von verschiedenen Küstenökosystemen am Arabischen Golf beitragen.
Time series of processed, cleaned attitude readings in quaternion format of the two boom-mounted 'ASC' star sensors of the 'LEO' satellite 'CHAMP', describing the satellite system attitude in respect to the celestial background. The nominal time resolution of the time series in the 'ASCII'-file listing is 1 Hz. The full product and format descriptions are provided in the associated Scientific Technical Report - Data 19/10 (GFZ Section 2.3, 2019. https://doi.org/10.2312/GFZ.b103-19104).
A) Vorhabensziel: Ziel des Verbundprojektes SINOVA ist die Bearbeitung der technologischen Grundlagen zur Realisierung hocheffizienter Dünnschicht-Solarzellen auf Siliziumbasis. Im Fokus stehen dabei die Herstellung und Charakterisierung nanostrukturierter innovativer funktionaler Elemente, die die jeweiligen elektronischen und optischen Aufgaben in einer Si-Solarzelle der zukünftigen Generation optimal erfüllen. Das IEF5 bearbeitet hierfür das Teilprojekt Experimentelle und theoretische Analysen von nanostrukturierten Solarzellen. B) Arbeitsplanung: Die Aufgaben des IEF5 sind: 1) Herstellung und Charakterisierung von Si Quantenstrukturen in SiC-Matrix; 2) Herstellung und Charakterisierung von Niedertemperatur-Kontaktschichten aus Si-Quantenstrukturen in SiO2-Matrix auf Si-Wafern, sowie 3) Simulation von Quantenstrukturen in der Photovoltaik. Insbesondere im Bereich der Simulation gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Partnern zur Ermittlung von Parametern und Abschätzung von Wirkungsgradpotentialen. C) Ergebnisverwertung: Die Forschungsaktivitäten haben zum Ziel, die Grundlagen für die Herstellung von Si-Solarzellen der zukünftigen Generation zu erarbeiten, die sich durch ein wesentlich höheres Wirkungsgradpotential sowie geringere Produktionskosten auszeichnen sollen.
Ziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Rückgewinnung des bei der Bearbeitung von Si-Wafern in den Zerspanungsabfällen enthaltenen Siliziums sowie der weiteren Wertkomponenten SiC und Polyethylenglykol für den Wiedereinsatz in der Solarzellenproduktion. Das Verfahren basiert auf der Abtrennung und Rückgewinnung des organischen Lösungsmittels aus den Schleifschlämmen, einer chemischen Extraktion der Verunreinigungen Kupfer und Eisen und einer möglichst weitgehenden physikalischen Trennung von Si und Si-Carbid. Hierzu untersucht das Teilprojekt insbesondere die Abtrennung des SiC durch Tiefenfiltration der Si-Schmelze sowie die Abtrennung des SiC durch Elektroschlackeumschmelzen. Die Auswirkungen einer möglichen Kombination beider Verfahren werden ebenfalls untersucht. Prinzipiell werden sowohl Labor- als auch Technikumversuche durchgeführt. Thermodynamische Modellierungen begleiten die Versuchsphase. Die eingesetzten Technologien sollen erstmals einen ökonomisch selbstragenden Behandlungsprozess ermöglichen und den direkten Wiedereinsatz der Materialien unter Schließung des Rohstoffkreislaufes in den Herstellungsprozess gewährleisten.
Im Gebirgsland des Asir im Südwesten der Arabischen Halbinsel gedeihen in den Höhenklimaten teilweise dichte Bestände von Juniperus und Podocarpus. Seit über einem Jahrzehnt ist ein verbreitetes Absterben der Bestände zu beobachten. Da dieses Phänomen an verschiedenen Lokalitäten auftritt, wurde von der Nationalen Kommission für Umweltschutz in Riyadh (NCWCD) ein Forschungsprogramm ins Leben gerufen, das die Gründe für das Absterben sowie geeignete Maßnahmen liefern soll, um dieses einzudämmen. Auf Grund der großflächigen Verbreitung des Phänomens können neben anthropogenen auch klimatische Ursachen nicht ausgeschlossen werden. Dieses soll von den Antragstellern mittels dendrochronologischer Untersuchungen der Juniperus sp.- Bestände zwischen Al-Taif und Jabal-Fayfa (nördlich der jemenitischen Grenze im Süden) herausgefunden werden. Aufgrund der großen ökologischen Bedeutung der Bergwälder besteht vor Ort ein großes Interesse an diesen Untersuchungen, welches sich in einer engen Zusammenarbeit mit einheimischen Wissenschaftlern der botanischen Sektion der NCWCD äußert, durch die ein Arbeiten in dieser unzugänglichen Region überhaupt erst möglich wird.
Objective: A consortium has been formed by partners stemming from research and industry in order to make a further step towards the development of a cost-effective thin-film crystalline Si solar cell technology, based on thermally assisted Chemical Vapour Deposition (CVD) as deposition technique. This project should result in a thin-film crystalline Si low-cost PV module with a competitive cost/Wp. Description of work: The numerous possible options for thin-film crystalline Si solar cells (for substrate and barrier layer) and the absence of real progress on the level of equipment development for large-volume Si-layer deposition bear an inherent risk for subcritical research in this area. The consortium defined a clear strategy as far as substrates and deposition system are concerned. - Concerning the substrates, the number of options has been reduced to 3 options (Si-ribbons, a conductive ceramic: Si-infiltrated SiAlON and an insulating ceramic: SiAlON). - Together with the development and optimisation of the barrier layers, 4 technically relevant substrate/barrier layers schemes are investigated on cell level: Si-ribbons with and without barrier layer, Si-infiltrated SiAlON-substrates with a conductive SiC-layer, SiAlON-substrates and Si-ribbons with an insulating oxide barrier layer. After the Midterm Assessment, the number of substrate/barrier schemes is reduced to 2 (a conductive and non-conductive scheme), based on the results of a laboratory-type comparison of cells and the first cost projections. - Concerning the development of a high-throughput CVD-system, first steps toward a continuous Si-deposition system are taken. The consortium wishes to assess and reduce the running costs of such system. Specifically the costs associated with waste treatment and a reduction of the gas consumption through a H2-recirculation system will be looked at in more detail . In the first phase of the project these aspects will be studied. After the Midterm Assessment this deposition system will be intensively used for the growth of the Si-layers on the selected substrates, which will be processed into solar cells using processes, compatible with the industrial reality. Expected Results and Exploitation Plans: - The selection of a suitable low-cost substrate, compatible with Si-deposition by means of thermally-assisted Chemical Vapour Deposition (and possibly a liquid phase recrystallisation step); - The development of suitable barrier layers to prevent impurity indiffusion from the low-cost substrate into the active layer and to optimise internal reflection; - The assessment of a continuous high-throughput CVD-reactor, compatible with the requirements of the solar cell industry; - A module of 30x30 cm2 on the selected conductive substrate/barrier layer combination with an efficiency = 12 per cent obtained by a two-side contacting technology. Prime Contractor: Interuniversity microelectronics centre, microsyst4ems, components and packaging advanced solar cells
Entwicklung eines Fluessigkeitssensors zur Charakterisierung binaerer Benzin/Alkoholgemische. Das Projekt ist eingebunden in die Entwicklung von sogenannten Zero Emission Vehicles, bei denen durch Verwendung von Benzin/Alkoholgemischen eine Reduktion des Schadstoffausstosses moeglich wird. Um eine effiziente Motorsteuerung und -regelung zu erreichen, die in ihren Anspruechen konventionellen Antrieben entspricht, ist es notwendig die Zusammensetzung des alternativen Treibstoffes zu ueberwachen bzw. zu bestimmen. Hierzu wurde ein Sensor entwickelt, der mit den Technologien der Mikrosystemtechnik herstellbar ist. Durch die so entsprechend moeglichen kompakten Abmessungen ist zusaetzlich eine Reduzierung des Fahrzeuggewichts moeglich, die sich ebenfalls positiv auf das Emissionsverhalten auswirkt. Parallel dazu wurde eine Auswerteeinheit entwickelt und in Form eines anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreises (ASIC) erfolgreich getestet. Somit stand zum Abschluss des Projektes ein funktionsfaehiger Sensor mit einem fuer diese Aufgabe angepassten Auswerteelektronik zur Verfuegung.
Das Gesamtziel des Verbundvorhabens bestand in der Entwicklung eines integrierten Mikrosystems zur ionometrischen Messwerterfassung, bestehend aus fluidischen und elektronischen Komponenten, Die Aufgaben im Rahmen des Teilvorhabens des IMS Dresden gliederten dabei sich in zwei Komplexe: - in einen technolog. Komplex zur Entwicklung von ISFET mit rueckseitig angebrachter ionensensitiver Membran zur Einbindung in das Fluidik-Mikrosystem, und - in die Mitarbeit bei der Konzeption der Messstrategie fuer die systeminterne Signalverarbeitung und den Entwurf eines entsprechenden ASIC in CMOS-Technologie. Die Aufgabe des IMS2 bestand u.a. in der Entwicklung von ISFET, die den direkten Kontakt zwischen dem aktiven Sensorbereich, d.h. dem Kanalgebiet des Transistors, und der Mess- bzw. Kalibrierloesung ermoeglichen, und ohne zwischengeschaltetes Spacerchip ueber den Oeffnungen des Fluidikkoerpers angebracht werden koennen. Als Loesung wurde der Rueckseitenmembran-ISFET (RSM-ISFET) gewaehlt, bei dem das Kanalgebiet durch selektive Entfernung des Bulk-Siliziums von der Chiprueckseite her zugaenglich gemacht und mit der ionenempfindlichen Membran versehen wird. Alle sonstigen Kontakt- und Leitbahnstrukturen des Sensors sind dabei wie ueblich auf der Chipvorderseite angebracht, so dass zur Kontaktierung die konventionelle Drahtbondtechnik eingesetzt werden kann.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 13 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 13 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
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| Boden | 9 |
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