Der Abbau von Bodenschätzen wie etwa Kiese, Sande, Mergel, Ton, Lehm oder versch. Gesteine unterliegt dem Genehmigungsvorbehalt von § 17 des Niedersächsisches Naturschutzgesetzes (NNatG) bzw. § 119 des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG). Ausdrücklich darin gefordert werden die Vermeidung von Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft bzw. deren Ausgleich bei der Gewinnung von Bodenschätzen gemäß den Grundsätzen nach § 2 Nr. 5 NNatG.
Karte mit Lagepunkten zu aktiven Steine-Erden-Gewinnungsstellen. Aus den Attributwerten können die Lokalbezeichnung des Gewinnungsbetriebes, die Rohstoffgruppe sowie die petrographische Bezeichnung des hereingewonnenen Gesteins entnommen werden
Environmental Justice Organizations (EJOs) are civil society organizations concerned with social conflicts over resource extraction or waste disposal. Resource distributional conflicts, as they are called, are increasing in frequency and scale as the world economy uses more and more materials and energy. The EJOs focus on the link between the need for environmental security and the defence of basic human rights. The project EJOLT unites a consortium of international actors (scientists, activist organizations, think-tanks, policy-makers) across a range of fields (environmental law, environmental health, political ecology, ecological economics and social ecology) to promote mutual learning and collaboration among stakeholders who make use of sustainability concepts and empirical findings particularly on aspects of resource distribution. Central concepts are ecological debts (or environmental liabilities) and ecologically unequal exchange. EJOLT will explore the roots of increasing ecological distribution conflicts at different scales, and how to turn such conflicts into forces for environmental sustainability. Thus one of the primary purposes is to empower EJOs and the communities they support that receive an unfair share of environmental burdens to defend or reclaim their rights. Participatory methods, action research and a range of methodologies will be applied to enhance the capacities and effectiveness of EJOs, communities and citizen movements. EJOLT will build on EJOs knowledge of environmental risks and legal mechanisms and the translation of their experience and findings into the policy arena. In the process, EJOLT will enrich the sustainability sciences through the accumulated knowledge of the EJOs and lead to enhanced application of these sciences to real-life policy question. Keywords
Um die weitere Ausgestaltung des Kohleausstiegs besteht weiterhin ein hoher Diskussion- und Entscheidungsbedarf. Um diesen gesellschaftlichen Diskussionsprozess zu begleiten, setzt das Umweltbundesamt mit diesem aktualisierten Hintergrundpapier seine Veröffentlichungsreihe "Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen" fort. Die Publikation beleuchtet die aktuelle und perspektivische Rolle der Kohlen als Energieträger aus energiewirtschaftlicher, umweltpolitischer und ökonomischer Sicht (wie steigende Preise für CO2-Emissionszertifikate). Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
Um die weitere Ausgestaltung des Kohleausstiegs besteht weiterhin ein hoher Diskussion- und Entscheidungsbedarf. Um diesen gesellschaftlichen Diskussionsprozess zu begleiten, setzt das Umweltbundesamt mit diesem aktualisierten Hintergrundpapier seine Veröffentlichungsreihe „Daten und Fakten zu Braun- und Steinkohlen“ fort. Die Publikation beleuchtet die aktuelle und perspektivische Rolle der Kohlen als Energieträger aus energiewirtschaftlicher, umweltpolitischer und ökonomischer Sicht (wie steigende Preise für CO2-Emissionszertifikate). Veröffentlicht in Texte | 28/2021.
A) Problemstellung: Nanotechnische Produkte enthalten häufig knappe Metalle und Edelmetalle als 'nanoaktive' Komponenten. Die Produkte selbst zeigen in ihrer Anwendung Vorteile gegenüber herkömmlichen Anwendungen (z.B. Energieeinsparung, Rohstoffeinsparung), allerdings ist die Nachhaltigkeit der Produkte unter Berücksichtigung der Ressourcengewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe (Mineralien) zu Nanomaterialien für die verschiedenen Anwendungsprodukte sowie der Wiedergewinnung der Materialien aus den Produkten nach ihrer Gebrauchsphase nicht sicher. B) Handlungsbedarf: Das Wissensdefizit wird unter anderem durch die Ergebnisse einer OECD-Konferenz zu potenziellen Umweltvorteilen der Nanotechnik thematisiert (Juli 2009). Daher ist hinsichtlich einer angemessenen fachlichen Argumentation eine Datenbeschaffung zur Ressourcenverfügbarkeit, Nutzung und Recyclingfähigkeit von Mineralien, insbesondere den seltenen Metallen und Edelmetallen, in nanotechnischen Produkten notwendig. C) Ziel des Vorhabens: Die Studie soll sowohl die Relevanz eines erhöhten Energie- und Rohstoffeinsatzes zur Herstellung von Nanomaterialien in Produkten als auch die Nachhaltigkeit eines vermehrten Einsatzes von Mineralien wie Edelmetallen und knappen Elementen in Verbraucherprodukten unter Berücksichtigung der Gewinnung und der Recyclingfähigkeit dieser Materialien betrachten. Unter Anwendung von ausgewählten Bewertungskriterien ist zu analysieren, ob durch den vermehrten Rohstoffeinsatz ein besonders relevantes Umweltproblem erwächst oder die Ressourcenverfügbarkeit unter Berücksichtigung der Bedarfsentwicklung kritisch zu bewerten ist. Die Ergebnissen der Studie sollen eine Bewertung der Umverträglichkeit nanotechnischer Produkte unterstützen und weiteren Handlungsbedarf (z.B. weitergehende Empfehlungen für die Anwendung dieser Nanoprodukte) nennen.
Das geplante Projekt fokussiert auf ausgewählte brasilianische Seltenerd-Lagerstätten mit spezieller Mineralogie und Textur unter besonderer Berücksichtigung der schweren Seltenerdmetalle (SEE). Die Auswahl der Vorkommen wird nach einem Plan erstellt, bei dem die vielversprechendsten Lagerstätten ausgewählt werden sollen. Die Minerale von besonderem Interesse sind Monazit, Xenotim, Florencit und Bastnäsitsowie weitere Minerale mit SEE-Anteilen, die mit charakterisiert werden sollen. Dabei spielt insbesondere die Verfügbarkeit der Seltenerdmetalle und deren Aufbereitung, Umwelteinflüsse und daraus resultierend der ökonomische Umsatz eine zentrale Rolle. Auswahlkriterien für die zu untersuchenden Lagerstätten sind die geologische Situation und bestehende Kenntnisse zu den SEE-Anteilen. Durch Kenntnis der mineralogisch-chemischen Zusammensetzung der SEE-Anteile, ihrer Gewinnbarkeit und Untersuchungen zu notwendigen Aufbereitungsprozessen soll eine Grundlage geschaffen werden, weitere SEE-Lagerstätten als potenzielle Abbaue zu erkennen und damit einer Erschliessung zugänglich zu machen. Auch mögliche Abbautechnologien für den Abbau von SEE als Koppelprodukte können mit diskutiert werden. Hier sollten beispielsweise phosphatische Crandallitlagerstätten als Rohstoffquelle für Phosphat und SEE untersucht werden. Aber auch Zinn/Niob Lagerstätten, wie zum Beispiel die Zinn-Mine Pitinga im Amazonas, könnte insbesondere als Quelle für schwere SEE eine wichtige Rolle spielen. Die Rolle von unterschiedlichen Bildungsbedingungen der Lagerstätten wie beispielsweise SEE-Vorkommen in pegmatitischer geologischer Umgebung haben dabei große Bedeutung.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 31 |
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| Wissenschaft | 5 |
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| Geschlossen | 15 |
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| Boden | 32 |
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