Gewerbe- und Industrieabfaelle weisen ein hohes Verwertungspotential auf. Die Moeglichkeiten zur Verwertung sind bei weitem noch nicht ausgeschoepft. Insbesondere in kleineren und mittleren Betrieben bestehen noch Informationsdefizite. Hier setzt die Beratung ein, um moeglichst viele Abfaelle einer Verwertung zuzufuehren. Die entsprechenden Dienstleistungen im Bereich der Logistik werden angesprochen. Die Abfallstoffe umfassen unter anderem Verpackungsmaterialien, Reststoffe aus der Produktion, besonders ueberwachungsbeduerftige Abfaelle (Sonderabfaelle). Im Rahmen des Projektes werden auch Ruecknahmemoeglichkeiten fuer Altprodukte (z.B. Elektrogeraete) eroertert.
1. Suche nach geeigneten Haeusern im Privatbereich, bei oeffentlichen Einrichtungen sowie im Besitz gemeindlicher Haeuser. 2. Standortsuche fuer Kompostierplatz sowie Schulung der Beteiligten. 3. Laufendes Betreuungsangebot.
Zielgruppen dieser Untersuchung waren die Studierenden, die Verwaltungs- und Institutsangestellten, die Hausmeister sowie die Reinigungsfirmen. Erarbeitet wurde ein Maßnahmenkatalog, der auf die einzelnen Zielgruppen abgestimmt war. Direkt umgesetzt wurden: - eine Abfallfibel für die Studierenden und Bediensteten der WWU, - eine Internetpräsentation dieser Fibel, - Informationsmaterial für Studienanfänger sowie, - ein Modell für ein finanzielles Anreizsystem.
Kurzbeschreibung Ziel: Müllvermeidung lokal. Lokaler Zusammenschluss der Verbraucherzentrale NRW, der Entsorgung Herne, der Stadt Herne sowie Project Blue Sea e.V. zur Verbraucheraufklärung. Aktionen: Tütentauschaktionen, Workshop anlässlich des 4. Fachaustausches Abfallberatung am 25.4.2017 im LWL-Museum für Archäologie in Herne, Informationskampagne „Setzt die Segel; Stoppt die Plastikflut“, Erstellung eines Radiospots. Ergebnisse Liegen noch nicht vor
Der Re-Use Superstore war in diesem Jahr wieder auf der Grünen Woche vertreten – diesmal als Teil der Themeninsel ZERO. 16 Partnerinnen und Partner der Re-Use Initiative präsentierten den Besuchenden ihre Angebote in den Themenfeldern Abfallvermeidung, Upcycling, Reparatur und Abfallberatung. Rund 400 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Upcycling-Workshops teil und bastelten beispielsweise aus Planen Portemonnaies und aus defekten T-Shirts Einkaufsbeutel. Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere Mitmach-Angebote. Eines der Highlights war ein Projekt, bei dem mithilfe verschiedener Webtechniken aus Alttextilien ein Lkw nachgebaut wird, um zu verdeutlichen, wie viele Textilien weltweit entsorgt werden – nämlich eine Lkw-Ladung pro Sekunde. Die E-Schrott-Installation von Batman Elektronik symbolisierte, dass scheinbar defekte Geräte unter fachkundiger Anleitung wiederbelebt werden können. Informationen zu allen Ausstellenden gibt es auf der Website des Re-Use Superstore. Website des Re-Use Superstore Nachbericht der Messe Berlin zur Themeninsel ZERO Kurzfilm der Messe Berlin zur Themeninsel ZERO (YouTube) Videotrailer des Lkw-Projektes (YouTube) Website von „Batman Elektronik“ Mit der Inklusionsmanufaktur (iMa) startet die Komm & Sieh gGmbH, das Inklusionsunternehmen der Berliner Stadtmission, am 1. April 2026 ein Projekt für lokale, inklusive und nachhaltige Textilproduktion. In der neuen Produktionsstätte für textile Upcycling-Produkte, z.B. im Merchandise-Bereich, werden individuelle Designideen umgesetzt – von der Prototypenentwicklung über die Serienfertigung bis zur finalen Konfektionierung. Damit wird ein Ort erschaffen, an dem Textilien, Menschen und nachhaltige Verantwortung zusammenkommen. Im Fokus stehen das Upcycling vorhandener Materialien, kurze Lieferwege und transparente Lieferketten. Zusätzlich werden Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt geschaffen – tariflich bezahlt und langfristig gedacht. Für das neue Projekt werden Firmen, Designerinnen und Designer, Modelabels und Organisationen gesucht, die verantwortlich produzieren lassen möchten. Die Vision: Ein neuer Standard für nachhaltige, inklusive und lokal verwurzelte Produktionsprozesse. Kontakt: inklusionsmanufaktur@berliner-stadtmission.de Projektseite: Inklusionsmanufaktur (iMa) Gute Nachrichten für alle, die gerne nachhaltige Unikate kaufen: In den Schönhauser Allee Arcaden haben 12 kreative Upcycling-Labels aus Berlin ein neues Zuhause gefunden. Seit Dezember 2025 präsentieren sie gemeinsam ihre Produkte im neuesten Re-Use Superstore “POP UP CYCLING“ im 1. Stock des Einkaufscenters. Beim Sortiment dreht sich alles um die zweite Chance für Materialien: Einzigartige Upcycling-Mode, Taschen aus Sicherheitsgurten und Lkw-Planen, Accessoires für Vierbeiner sowie aufbereitete Möbel, Lampen und zirkuläre Kunst. Im Februar wurde der Store offiziell eröffnet. Die Labels stellen sich vor, es konnte durch die Unikate gestöbert und das Gespräch mit den Köpfen dahinter gesucht werden. Für die musikalische Untermalung sorgte der Designer und Musiker Adam Frost mit einem Live-Set direkt im Store. Website von „POP UP CYCLING” Bereits zum siebten Mal zeichnete die BSR im Januar kreative Kurzfilme von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe aus – diesmal zum Thema „Re-Use-Wiederverwenden statt wegwerfen oder verschwenden”. Die Vielfalt der 24 eingereichten Beiträge reichte von Upcycling-Ideen bis hin zu Zukunftsvisionen. Eine Fachjury wählte den Film „Berliner Skateboardretter“ (Grüner Campus Malchow) auf Platz 1. Platz 2 und 3 gingen an die Schule an der Jungfernheide und die Anna-Freud-Schule. Zusätzlich wurde je ein Sonder- und ein Publikumspreis ausgelobt. Die Jury und das Publikum waren beeindruckt vom großen Engagement der Schülerinnen und Schüler. Angela Sonnenschein (BSR) lobte: „Gemeinsam tragen wir das Ziel, Berlin zur Null-Verschwendungs-Hauptstadt zu machen – die prämierten Filme zeigen eindrucksvoll, auf wie vielen Wegen dieses Ziel erreicht werden kann.” Mehr Informationen zum Filmwettbewerb Kurzbericht zur Preisverleihung Bereits zum 15. Mal sucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern nachhaltige und klimafreundliche Initiativen und Projekte und setzt damit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Berliner Unternehmen und Projektgruppen können Beiträge in den Kategorien „Einzelhandel“, „Abfallvermeidung“ und „Smart Cities“ einreichen. Für Teilnehmende aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es zusätzlich die Möglichkeit, innovative Ideen zu den Themen „Erneuerbare Energien“ und „Produktion, Dienstleistungen, Handwerk“ zu präsentieren sowie sich für den Nachwuchspreis „Young Buddy Award“ zu bewerben. Die besten Ideen werden mit Preisgeldern, grünen Buddy Bären, öffentlicher Sichtbarkeit im Rahmen der Preisverleihung am 18. Juni 2026 und begleitenden Aktivitäten unterstützt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. März. Mehr Informationen zum Award (Informationen zur Bewerbung finden sich jeweils auf den Unterseiten der Kategorien) Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, Null-Verschwendungs-Hauptstadt zu werden. Mehr Wiederverwendung und weniger Abfällen in den Berliner Wohnquartieren sind dabei wichtige Bausteine. Um die vielen guten Initiativen, die es in den Berliner Kiezen gibt, sichtbar zu machen, haben BSR und Zero-Waste-Agentur einen Zero Waste Award ausgelobt. Eine Fachjury wählte aus 158 Einreichungen 13 herausragende Projekte und prämierte sie im November 2025 in der NochMall, dem Gebrauchtwarenhaus der BSR. Unter den Gewinnern sind der Marzahner Umsonstladen mit Sozialberatung „UnbezahlBar“, eine Tauschbörse in Lichterfelde, eine von Azubis entwickelte Sensibilisierungskampagne sowie ein digitaler Müll-Führerschein. Alle Wettbewerbsbeiträge und Gewinner sind auf der BSR-Website zu finden. Überblick über die Gewinner je Kategorie Alle Wettbewerbsbeiträge Die NochMall, das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR, versteht sich als Ort der Kreislaufwirtschaft. Von Anfang an kooperiert die NochMall mit nachhaltigen Menschen, Initiativen und Unternehmen. Die jüngste Kooperation betrifft die Zusammenarbeit mit dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB), zu dem über 80 Bibliotheken in ganz Berlin gehören. Sowohl der VÖBB als auch die NochMall stehen für Nachhaltigkeit und Wissensvermittlung. In diesem Jahr erhalten alle Inhaberinnen und Inhaber eines VÖBB-Ausweises beim Einkauf in der NochMall 10 Prozent Rabatt auf alle Artikel. Einzige Bedingung: Der Bibliotheksausweis muss an der Kasse vorgelegt werden. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch der NochMall auch wegen des umfangreichen Veranstaltungsprogramms. Anstehende Veranstaltungen der NochMall Website der VÖBB Trennen können alle – und du machst den Unterschied! Richtig getrennt wird aus deiner Saftpackung und dem Marmeladenglas echter Klimaschutz. Klingt gut? Ist es auch! Denn nur richtig getrennter Abfall lässt sich optimal recyceln oder verwerten. Das schont Ressourcen und schützt unser Klima. Die gute Nachricht: Es braucht nicht viel. Ein kurzer Klick auf die BSR-Website, ein Wurf in die richtige Tonne – fertig. Schon leistest du einen echten Beitrag für ein nachhaltigeres Berlin. Lust auf mehr Trenn-Power? Dann klick dich rein und werde zum Trenn-Profi! Mehr über die BSR-Abfalltrennkampagne erfahren Donnerstag, 7. Mai 2026 , 14:00 bis 15:00 Uhr Was können Kultureinrichtungen für eine Kreislaufwirtschaft tun? Und wo liegen die konkreten Hebel im Arbeitsalltag? Diese und weitere Fragen werden im kostenlosen Webinar der Plattform „kultur-klima“ beleuchtet und diskutiert. Geladener Experte ist Prof. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Circular Economy am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Mehr Informationen und Anmeldung
Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr hat eine neue Online-Plattform „Aktiv gegen Vermüllung NRW“ freigeschaltet. Die Service-Seite vernetzt Initiativen, Vereine, Schulen, Verwaltungen und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Einsatz für eine saubere Umwelt. Auf der Seite finden sie Anregungen, Hilfen, Best-Practice-Beispiele und Mitmach-Angebote. Ziel ist es, die Aktionen aufeinander abzustimmen, Engagement zu stärken und mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. „Jede und jeder kann einen Beitrag leisten, damit weniger Müll achtlos in der Umwelt landet. Wer sich engagiert, übernimmt auch in Zukunft Verantwortung“, sagt Umweltminister Oliver Krischer. Das Land ermöglicht mit der Plattform erstmals einen zentralen Überblick über alle Aktivitäten. Vermüllung des öffentlichen Raums ist in vielen Städten und Gemeinden zu einer wachsenden Herausforderung geworden. Verpackungsabfälle, to-go-Becher oder illegal entsorgter Sperrmüll belasten Straßen, Parks und Landschaften. Gleichzeitig engagieren sich Menschen freiwillig für Sauberkeit – oft jedoch ohne voneinander zu wissen, mit parallelen Aktionen oder fehlender Sichtbarkeit und Ankerkennung. Genau hier setzt „Aktiv gegen Vermüllung“ an: Die Plattform bietet einen zentralen Ort, an dem sich alle Engagierten finden, austauschen und ihre Aktionen veröffentlichen können. Clean-up-Gruppen erhalten damit nicht nur mehr Reichweite, sondern auch Zugang zu Tipps, Werkzeugen und Kooperationspartnern. Die Seite wurde gemeinsam mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) entwickelt. Beteiligt waren auch die Kommunalen Spitzenverbände, der Verband kommunaler Unternehmen NRW und die Verbraucherzentrale NRW sowie einzelne Kommunen. Das LANUK wird die Plattform betreuen und weiterentwickeln. Elke Reichert, Präsidentin des LANUK, erklärt: „Viele Kommunen, aber auch Schulen, Vereine und private Initiativen engagieren sich gegen wild abgelagerten Müll. Die Vielfalt von Akteuren und deren Arbeit wird jetzt erstmals landesweit sichtbar. Unsere neue Internet-Plattform bündelt Wissen und Erfahrungen. Wer in den Kommunen Lösungen sucht oder sich ehrenamtlich engagieren möchte, findet hier schnell Beispiele. Wir zeigen Methoden und Erfolge, die Mut machen und Entscheidungen erleichtern sollen.“ Zu den Angeboten auf der Seite zählen Übersichten über laufende Maßnahmen wie „Mülldetektive“, „Clean-Ups“, Abfallberatung, Hinweise für Aktive, die selbst eine Aktion starten wollen, Materialien für Bildung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit und die Integration der Mitmachkarte der Verbraucherzentrale NRW. Das Angebot ergänzt damit weitere Maßnahmen des Landes, darunter die jährliche Abfallvermeidungstagung, die Förderung von Umweltbildungsangeboten und die Unterstützung der Verbraucherzentrale NRW bei Sensibilisierungsmaßnahmen aktivgegenvermuellung.nrw Fotos vom Rhein-Clean-Up mit Oliver Krischer zum Download: www.umwelt.nrw.de/bildergalerie/umweltminister-oliver-krischer-am-13-september-beim-rhinecleanup Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW zurück
Getrennt gesammelte Bioabfälle sind der Rohstoff für wertvollen Kompost zur Verwendung als Dünger oder zur Herstellung von Blumenerde. Um den Bedarf der Landwirtschaft und der Erdenhersteller zu decken, ist es notwendig möglichst viel Bioabfall getrennt zu sammeln und das so sortenrein wie möglich. Im Rahmen des Vorhabens wurde daher untersucht, mit welchen Maßnahmen und Instrumenten sich die Quantität und die Qualität der getrennt gesammelten Bioabfälle steigern lassen. Veröffentlicht in Texte | 104/2025.
Getrennt gesammelte Bioabfälle sind der Rohstoff für wertvollen Kompost zur Verwendung als Dünger oder zur Herstellung von Blumenerde. Um den Bedarf der Landwirtschaft und der Erdenhersteller zu decken, ist es notwendig möglichst viel Bioabfall getrennt zu sammeln und das so sortenrein wie möglich. Im Rahmen des Vorhabens wurde daher untersucht, mit welchen Maßnahmen und Instrumenten sich die Quantität und die Qualität der getrennt gesammelten Bioabfälle steigern lassen.
In Auswertung bereits erfolgter Untersuchungen und darauf aufbauend soll empirisch das Potenzial ermittelt werden, welches bestimmte Maßnahmen zur Erhöhung von Menge, Anteil und Sortenreinheit von Bioabfällen in verschiedenen Siedlungsstrukturen haben. Die Ergebnisse sollen die Grundlage sein, um bundesweit und flächendeckend mit geeigneten Maßnahmen die getrennte Sammlung von Bioabfällen deutlich zu steigern und dabei hinreichende Sortenreinheit zu gewährleisten. Als Siedlungsstrukturen sollen zumindest 'ländlich', 'städtisch ohne Großwohnanlagen' und 'städtische Großwohnanlagen' untersucht werden. An Maßnahmen kommen u.a. in Betracht: persönliche Beratung, schriftliche Information, Thematisierung in Schulen, Abgabe von Sammelbeuteln und/oder -gefäßen an Haushalte. In einer vorgelagerten Bürgerbefragung sollen die Maßnahmen ermittelt werden, die aus Sicht der Bevölkerung am ehesten gewünscht oder erfolgversprechend sind.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 49 |
| Europa | 7 |
| Kommune | 1 |
| Land | 9 |
| Weitere | 3 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 7 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 39 |
| Text | 14 |
| Umweltprüfung | 3 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 22 |
| Offen | 39 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 54 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Dokument | 6 |
| Keine | 42 |
| Webseite | 17 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 48 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 61 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 61 |