Wie jedes Cafe hat auch das Cafe Geschmacklos mit vielen Problemen zu kaempfen: riesige Abfallmengen, Diebstahl von Tassen und Glaesern, Beteiligung der Kundschaft an oekologischen Projekten etc. Seit 1991 arbeitet das Cafe Geschmacklos mit einem Pfandmarkensystem fuer Tassen und Glaeser. Durch die Mitgliedschaft im Verein KommFoer (einmalige Aufnahmegebuehr 5; DM) ist jedes Mitglied berechtigt, mit einer Pfandmarke ein Glas oder eine Tasse auszuleihen. Bei der Abgabe wird diese Pfandmarke zurueckgegeben (auch wenn die Tasse/das Glas unverschuldet beschaedigt wurde), wodurch ein Ruecklauf von nahezu 100 Prozent entsteht und der Abfall erheblich reduziert wurde. Weiterhin werden in diesem oekologisch ausgerichteten Cafe ausschliesslich Pfandflaschen verwendet, Abfall getrennt (Papier, Gruener Punkt, Sonstiges) sowie Kaffee und Tee aus Dritte-Welt-Laendem (aus weitgehend sozialoekologischem Anbau) ausgeschenkt. Allein die Kompostierung entsprechender Abfaelle (speziell der Kaffee-Filter) ist noch nicht zufriedenstellend geloest.
Die Schulgemeinschaft der Platanus Schule widmet sich mit viel Leidenschaft dem Umwelt- und Klimaschutz. Durch den Schwerpunkt erhalten die Schülerinnen und Schüler die entsprechende Bildung für diese wichtigen zukunftsweisenden Themen und werden in ihrem Schulalltag zu einer nachhaltigen Lebensweise und eigenem Engagement motiviert. Bei der Umsetzung geht es durchaus praktisch zu. Hier setzt die Gemeinschaftsschule auf grüne Projekte, strategische Kooperationen und klimaschutzfördernde Maßnahmen an der Schule selbst. Auf dem Weg zur klimafreundlichen Schule Umwelt- und Klimaschutz werden in der Platanus-Schule schon im Gebäude, auf dem Schulgelände und in der Administration mitgedacht. Die Schule bezieht Ökostrom und die denkmalgeschützten Fenster wurden saniert. Weitere Maßnahmen, die sich jeden Tag positiv auf die Umweltbilanz auswirken, sind die Nutzung von Stoffhandtüchern, Recycling-Toilettenpapier und Schaumseife. Kopierer und Drucker sind auf Recyclingpapier umgestellt. Wenn möglich nutzen Schule und Schüler digitale Kommunikationsformen und Lernangebote, außerdem wurde die ökologische Suchmaschine Ecosia standardmäßig auf allen Schulrechnern voreingestellt. Sekretariat und Administration sollen in Zukunft fast gänzlich papierlos organisiert werden. Umwelt- und Klimathemen halten auch Einzug in die Klassenräume. Die Platanus Schule setzt nicht nur aktiv auf Mülltrennung. Die Schülerinnen und Schüler sind auch selbst dafür verantwortlich, den Plastikmüll aus ihrem Klassenzimmer zu entsorgen. So bekommen sie einen Überblick über die eigene Müllproduktion und können gemeinsam überlegen, wie und wo sie die Müllmenge reduzieren können. In allen Klassen werden außerdem Klimabäumchen gebastelt, auf denen festgehalten wird, was jeder Einzelne konkret für den Klimaschutz tun kann. Es finden mehrmals jährlich in allen Klassenstufen und klassenübergreifend Projekttage zum Thema Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Naturschutz statt und die Schule nimmt an bildungspolitischen Veranstaltungen zum Thema Klimawandel teil. Auch beim Schulessen hat die Platanus-Schule einen Blick auf die Umweltbilanz. Der Anteil an saisonalen Bioprodukten aus der Region ist hoch. Gegessen wird überwiegend vegetarisch: Fisch und Fleisch gibt es jeweils nur einmal in der Woche. In der AG Schulgarten sind Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulklassen am Nachmittag aktiv und in der Werkstatt-AG zimmern geschickte Hände Insektenhotels und Brutkästen für Vögel. Projekte und Reisen im Rahmen des Work & Travel-Programms sensibilisieren die Schülerinnen und Schüler der Platanus Schule für den Schutz von Klima und Umwelt. Es gibt Angebote mit den Schwerpunkten ökologische Landwirtschaft, nachhaltiges Reisen und Naturschutz. Klassenreisen auf den Bio-Bauernhof oder Kanufahrten in Brandenburg sorgen ebenso für eindringliche Erlebnisse wie jährlich stattfindende Exkursionen in den Botanischen Garten, ins Energiemuseum oder zur Grünen Woche. Die Platanus Schule arbeitet außerdem mit dem IPGarten-Projekt zusammen, bei dem die Schülerinnen und Schüler online Gemüse auf einem Beet bei Berlin anpflanzen, düngen, wässern und gärtnerische Dienstleistungen bestellen, um nach der Ernte ihr Gemüse analog in die Schule geliefert zu bekommen. Als eine von nur 14 Schulen in ganz Deutschland ist die Platanus Schule eine Greenpeace-Pilotschule. Ziel des Projekts “Schools for Earth” ist es, klimaneutral zu werden und einen nachhaltigen Lern- und Lebensort zu schaffen. Die Umweltorganisation hilft den teilnehmenden Schulen dabei, ihre CO 2 -Bilanz zu erstellen und zu überlegen, an welcher Stelle die Produktion des Treibhausgases im Schulalltag verringert werden kann. Ideen gibt es viele: Eine Solaranlage auf dem Dach, die weitere Reduzierung des Strom- oder Wasserverbrauchs, Ausgleichsmaßnahmen wie Baumpflanzprojekte und weitere Ideen werden diskutiert, um das große Ziel Klimaneutralität zu erreichen. Ökologisches Schulessen | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte | Abfallvermeidung | Abfalltrennung An der Gemeinschaftsschule in freier Trägerschaft lernen Schülerinnen und Schüler aus 35 Nationen in den Klassen 1 bis 10. Die rund 370 Schüler werden von 39 Lehrerinnen, 14 Erziehern und 2 FSJlerinnen betreut. Die Platanus Schule Berlin ist eine Privatschule. Eine Ganztagsbetreuung wird angeboten. Unterrichtet wird mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch, wobei beide Sprachen als gleichwertig angesehen werden. Das Prinzip Gemeinschaftsschule – die Kinder lernen von der Einschulung bis zu ihrem jeweiligen Abschluss gemeinsam – soll den Schülern der Platanus Schule ermöglichen, sich frei zu entfalten und Chancengleichheit schaffen. Umweltschule in Europa Bild: Stiftung Naturschutz Berlin Weitere engagierte Schulen in Pankow Übersicht: Diese Pankower Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Die Europa-Schule in Charlottenburg blickt auf eine langjährige Tradition im Umweltschutz zurück. Die verschiedene Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leisten nicht nur einen aktiven Beitrag im Klimaschutz, sondern wirken sich zudem positiv auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler sowie des Schullebens aus. Upcycling-Projekte zum Ressourcenschutz Die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule gestalten das Schulgebäude aktiv ressourcenschonend. Auf dem Dach der Schule befindet sich eine Photovoltaikanlage. Darüber hinaus haben die Jugendlichen im Laufe der Jahre zahlreiche ressourcenschonende Elemente selber gebaut. Heute befinden sich eine Kleinwindenergieanlage und eine Solarthermie-Anlage auf dem Schulgelände. Auch der mobile Pavillon, welche von der Solarheizung erwärmt wird, wurde von den Schülerinnen und Schülern aus umweltfreundlichen Materialien kurzerhand selbst entworfen und realisiert. Eine zentrale Rolle im nachhaltigen Engagement der Friedensburg-Oberschule spielen die Energie- und Umweltdetektive. Die Arbeitsgruppe führt nicht nur regelmäßige Rundgänge durch das Schulgebäude durch, um Energielecks oder Umweltsünden ausfindig zu machen, sondern fungiert zusätzlich als Koordinierungsstelle aller Klima- und Umweltschutzprojekte an der Schule. Im Laufe der Jahre hat die AG bereits zahlreiche Strategien entwickelt und Maßnahmen ergriffen, um den Schulalltag klimafreundlicher zu gestalten. Sie kennzeichnete unter anderem die Lichtschalter der Schule, führte eine effektive Strategie zur Abfalltrennung ein, baute einen Komposter, rüstete das Schulaquarium energiesparend um und setzte die Nutzung von Recyclingpapier durch. Auf der Suche nach einem spannenden, langfristigen und motivierenden Umwelt- und Klimaschutzprojekt beschlossen die Schülerinnen und Schüler der Friedensburg-Oberschule, aus dem Hof eine lebendige Agora zu machen. Angelehnt an die Agoren der griechischen Antike wird der Schulhof als klimafreundlicher Ort des Austauschs, der Ruhe und der Kreativität verstanden. Alle Jugendlichen sind im Rahmen verschiedener Projekte an der Pflege und Weiterentwicklung der Agora beteiligt. 2016 bauten Schülerinnen und Schüler klimafreundliche Hochbeete, welche dank des Komposts der Energie- und Umweltdetektive regelmäßig prächtige Obst- und Gemüseernten hervorbringen. In Zukunft sollen Bienen Einzug in die Agora erhalten. Des Weiteren soll die große Terrasse im Haus der Schule nach dem Vorbild des Schulhofs für mehr Artenvielfalt und Naturnähe umgestaltet werden. Bezeichnend für die Projekte der Friedensburg-Oberschule ist der konsequent wissenschaftliche Ansatz, welchen die Schülerinnen und Schüler vor allem in der Planungs- und Nachbereitungsphase selbstständig verfolgen. Sowohl die Entwicklung als auch die abschließende Erfolgs-Überprüfung der getroffenen Maßnahmen liegen in den Händen der Jugendlichen. Auf diesem Weg tragen die Umwelt- und Klimaschutzprojekte der Europa-Schule auf vielfältige Weise zur Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei: Neben einer Schärfung des Bewusstseins für die eigene Umwelt lernen die Schülerinnen und Schüler, eigenständig und wissenschaftlich-methodisch zu arbeiten. Darüber hinaus beziehen viele Bildungsprojekte Jugendliche aus verschiedenen Perspektiven mit ein. Kunst, Biologie, Physik und Chemie gehen meist Hand in Hand. Die Erfolge – etwa der Gewinn von Wettbewerben und Preisen – verstärken die positiven Lerneffekte und verankern diese. Die Friedensburg-Oberschule tut viel für den Klimaschutz – und hat noch viel vor. Für die nahe Zukunft ist beispielweise die Erarbeitung einer Klimavereinbarung geplant. Darin werden sowohl langfristige Klimaschutzprojekte als auch kurzfristig umsetzbare Klimaschutzideen verbindlich festgehalten. Die Vereinbarung unterstützt die Schülerinnen und Schülern dabei, geplante Maßnahmen auch umsetzen zu können. Vertragspartner ist die Schulleitung. Sobald sie fertig ist, wird die Klimavereinbarung auf der Schulwebseite und auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Stromsparendes Beleuchtungssystem | Ökologisches Schulessen | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Upcycling | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte Die Friedensburg-Oberschule ist eine staatliche Europa-Schule Berlin Deutsch/Spanisch, an welcher rund 1.230 Schülerinnen und Schüler von 150 Lehrkräften betreut werden. Als gebundene Ganztagsschule bietet sie ein umfangreiches ergänzendes Bildungsangebot. Neben dem zweisprachigem Profil der Schule heben sich besonders die „BoP-Kurse“ (Berufsorientierte Projekte) des Lernorts hervor. BoP-Kurse sind fächerübergreifend konzipiert und verbinden Wahlpflichtfächer mit dem Bereich der Wirtschaft, Arbeit und Technik. Auf diesem Weg lernen die Jugendlichen früh, Probleme und Aufgaben aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten, analysieren und lösen. Energiesparmeister 2022 “Belobigung für besonders engagierte Schulen im Klimaschutz” vom Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz offizielle “Leuchtturmschule im Energie- und Klimaschutz” im Klimaschutzschulen-Atlas Hauptpreis im Rahmen der Vattenfall Klimaakademie Bild: DeepGreen / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
In der Montessori-Grundschule liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der nachhaltigen Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Schulalltag auf vielfältige Weise Zugang zu der Thematik des Umwelt- und Klimaschutzes. Die Clara-Grunwald-Grundschule trägt das Siegel „Faire Schule“, welches dem Lernort Fairness zur Umwelt und Klima, Fairness im Umgang miteinander sowie Fairness zu Menschen rund um den Globus bescheinigt. Klimafreundliche Ernährung im Schulcafé Das Schulcafé wird von den Kindern und Erwachsenen gleichermaßen betrieben. Im Schuljahr 2017/2018 befassten sich die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Wettbewerbs mit klimafreundlicher Ernährung. Im Zuge des Projekts, welches einen vierten Preis gewann, wurden unter anderem Kriterien zum Einkauf von Lebensmitteln für das Schulcafé bestimmt, welche bis heute eingehalten werden. So werden dort vornehmlich regionale und biologische Produkte angeboten, die Tier- und Umweltschutzstandards entsprechen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts setzten sich intensiv mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Klima auseinander. In breit angelegten Workshops wurden die Klimabilanzen verschiedener Nahrungsmittel miteinander verglichen. Zudem organisierte die Schule einen veganen Kochtag mit den Eltern. Das Projekt setzte somit nicht nur die Weichen für eine möglichst klimafreundliche Ernährung in der Schule, sondern vermittelte jedem einzelnen die Möglichkeiten, den eigenen CO 2 -Fußabdruck mit einfachen Maßnahmen zu verringern. Die Relevanz eines bewussten Konsums für den Klimaschutz wird den Schülerinnen und Schülern der Clara-Grunwald-Grundschule auf vielfältige Weise nähergebracht. In diversen, gezielten Projekten befassten sich die verschiedenen Schulklassen mit relevanten Teilaspekten der Wirkung des menschlichen Konsumverhaltens auf Umwelt und Klima – etwa dem Thema des virtuellen Wassers, der Verschmutzung der Gewässer oder des Fleischkonsums. 2020 entwickelten die Schülerinnen und Schüler durch ihr angeeignetes Wissen zwölf Klimatipps zum Klimaschutz durch weniger Konsum im Schulalltag. Das Projekt ist mit der Ausformulierung der Klimaschutz-Tipps jedoch keinesfalls abgeschlossen: Vielmehr sollen die Erkenntnisse von allen verinnerlicht und sowohl im Schulalltag als auch im privaten Leben möglichst umgesetzt werden. Durch selbstständige Annäherung an diesen zentralen Klimaschutzansatz verinnerlichen die Schülerinnen und Schüler die Prinzipien und fungieren in ihrem eigenen Umfeld als Multiplikatoren. Die Schülerinnen und Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule engagieren sich für die Artenvielfalt in der Hauptstadt – und dies nicht nur auf dem eigenen Schulhof, sondern ebenfalls in der unmittelbaren Nachbarschaft der Schule. So säen die Kinder der Grundschule etwa alle drei Jahre insekten- und bienenfreundliche Wildblumensamen auf dem Ida-Wolff-Platz. Auf dem Schul- und Hortgelände wurden zudem zwei Blumen- und Naschgärten angelegt. Kirsch- und Apfelbäume sowie Weinreben und Johannisbeersträucher sind ebenfalls auf dem Schulgelände zu finden. Direkt neben der Schule befindet sich zudem das Robinienwäldchen. Der rund 5.500 Quadratmeter große Naturerfahrungsraum bietet weitestgehend naturbelassene Flächen, welche Kindern zum spielen und erkunden viel Freiraum lassen. Mitunter verlagert sich der Unterricht in das anliegende Wäldchen, auf den Schulhof oder den bepflanzten Ida-Wolff-Platz. Die Kinder der Clara-Grunwald-Grundschule erhalten somit auf vielfältige Art und Weise Zugang und Bindung zur Natur. Auf dem gesamten Schulgelände wird der Abfall getrennt. Zudem werden die Kinder durch regelmäßige Müll-Sammelaktionen auf den Grünflächen Berlins für den respektvollen Umgang mit der Natur durch Sauberkeit sensibilisiert. Die enorme Belastung der Umwelt durch die massive Abfallproduktion des menschlichen Konsums wird darüber hinaus in diversen Projekten hervorgehoben. Ökologisches Schulessen | Abfalltrennung | Schulgarten | Schulprogramm | Projekte Die Clara-Grunwald-Grundschule ist eine öffentliche Halbtagsgrundschule, welche ergänzende Betreuungsangebote am Nachmittag bietet. Rund 300 Kinder werden in der Kreuzberger Schule von 33 Lehrkräften betreut und unterrichtet. Die Bildungsvermittlung stützt sich auf die Montessori-Pädagogik. Die Schülerinnen und Schüler der Clara-Grunwald-Grundschule lernen jahrgangsübergreifend. In jeder Lerngruppe finden sich drei Jahrgänge wieder (1, 2 und 3 oder 4, 5 und 6). Durch die altersgemischten Gruppen lernen die Kinder voneinander, wiederholen Erlerntes und finden sich mitunter selbst in der Rolle des Wissensvermittlers wieder. Weiteres Kernstück der Bildungsarbeit in der Grundschule ist – der Montessori-Pädagogik folgend – die tägliche, zweistündige Freiarbeit. In dieser Zeit lernen die Kinder selbstständig und frei. 3. Platz beim Wettbewerb Berliner Klima Schulen 2018 Siegel Faire Schule seit 2018 4. Platz beim Wettbewerb Berliner Klima Schulen 2017 Bild: davit85 / Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Friedrichshain-Kreuzberg Übersicht: Diese Friedrichshainer und Kreuzberger Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Die Ruth-Cohn-Schule, ein Oberstufenzentrum für Sozialwesen, hat den Klimaschutz und die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) fest in ihrem Leitbild und Schulalltag verankert. Als Ausbildungsstätte zukünftiger Erzieherinnen und Sozialassistenten als Multiplikatoren leistet die Schule einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen und weitläufigen Verbreitung des Umwelt- und Klimaschutzes. Schonender Ressourcenverbrauch Durch eine Reihe von Maßnahmen setzen sich Erzieherinnen, Erzieher und Lernende gemeinsam mit den Möglichkeiten auseinander, im Schulalltag möglichst ressourcenschonend zu agieren. Dazu gehört etwa die Verwendung von recyceltem Papier und nachfüllbaren Tafelstiften. Ein schulweites Müllkonzept wurde auf Initiative von Schülerinnen und Schülern ins Leben gerufen und umgesetzt. Seit 2018 ist das offene Tauschregal „Umfairteiler“ für alle zugänglich und ermuntert dazu, Bücher, Kleidung und sonstige Gegenstände nicht in den Müll zu werfen, sondern zu verschenken oder auszutauschen. Während der Ausbildung liegt nicht nur im Alltag ein besonderer Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Die angehenden Sozialpädagoginnen und Erzieher lernen in Theorie und Praxis, wie sie ihr Arbeitsumfeld klimafreundlich gestalten und ihre zukünftigen Schützlinge für das Thema sensibilisieren können. Hierzu entwickeln sie unter anderem schulspezifische Projekte, die geplant, durchgeführt und aufgefrischt werden. Im Zuge der Ausbildung werden differenzierte Herangehensweisen für Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie für Jugendliche thematisiert. Der Garten der Ruth-Cohn-Schule stellt einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung dar. Die Beete werden gemeinsam mit den Kindern der Nachbarschaftskita gepflegt. Die Weiterentwicklung des Schulgartens zum grünen Klassenzimmer ist Teil des Schulprogramms 2020/21. Im Zuge dessen soll die ökologische Vielfalt des Gartens weiter gefördert werden – etwa durch Insektenhotels, Nistkästen, Vogelhäuser und Komposthaufen. Zudem sollen weitere Aufenthaltsmöglichkeiten für den Unterricht im Grünen entstehen. Auf dem Dach der Schule befindet sich eine 40kW-Photovoltaikanlage zur Gewinnung von Solarenergie. Damit die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme allen Besucherinnern und Besuchern ebenso in Erinnerung bleibt wie den täglich Anwesenden, befindet sich eine Anzeigentafel im Eingangsbereich der Ruth-Cohn-Schule. Diese zeigt genau an, wieviel Strom und wieviel CO 2 -Emissionen durch die Anlage eingespart werden und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Einsatz neuer Technik | Regenerative Energien | Abfallvermeidung | Abfalltrennung | Umweltfreundliches Schulmaterial | Recycling | Schulgarten | Biodiversität | Schulprogramm | Projekte Über 1.200 Schülerinnen und Studenten besuchen die Ruth-Cohn-Schule in Charlottenburg, an welcher rund 90 Lehrkräfte tätig sind. Das Oberstufenzentrum für Sozialwesen umfasst drei Bildungsgänge: Fachschule für Sozialpädagogik, Fachoberschule und Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz. Besonderen Wert legt die Schule auf ein Schulklima, welches sich durch Menschlichkeit, Toleranz, Diversität und Wertebewusstsein hervorhebt. Den Studentinnen und Schülern steht ein umfangreiches Beratungsangebot zur Verfügung, das sie auch bei persönlichen Problemen aufsuchen können. Zudem gehen die Lehrkräfte gezielt auf Personen mit Lernschwierigkeiten ein. In der Ausbildung liegen besondere Schwerpunkte auf der Bewegungsförderung und der Sprachentwicklung junger Kinder sowie auf musisch-kreative Lernmethoden. Die Studierenden erhalten zudem umfangreiche Praxiserfahrungen. Umweltschule in Europa seit 2016 Auszeichnung als Berliner Klimaschule seit 2012 Bild: Rawpixel.com/stock.adobe.com Weitere engagierte Schulen in Charlottenburg-Wilmersdorf Übersicht: Diese Charlottenburger und Wilmersdorfer Schulen engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: davit85/Depositphotos.com Handlungsfelder im Klimaschutz Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen um nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Tendenzen am internationalen Altpapiermarkt lassen befürchten, dass die zukünftig von der europäischen Papierindustrie benötigten Altpapiermengen nicht in der erforderlichen Menge und in der gewohnten Qualität zur Verfügung stehen und dass sich diese Entwicklung negativ auf die Wirtschaftlichkeit des Altpapiereinsatzes auswirkt. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Erschließung nationaler Reserven für das Aufkommen an Altpapier in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft einen höheren Stellenwert. Während in Deutschland mit 75 Prozent die weltweit höchste Rücklaufquote von Altpapier erreicht wurde, liegt diese Kennziffer in Ländern mit einem hohen Papierverbrauch wie Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien derzeit lediglich zwischen 47 und 54 Prozent. Durch die Einführung geeigneter Sammelsysteme kann sowohl Einfluss auf die Menge als auch auf Qualitätsparameter des erfassten Altpapiers genommen werden. Dies trägt zur Senkung der Sortierkosten bei. Ziel des Projektes ist eine Leistungsbewertung von Systemen zur Erfassung von Altpapieren aus haushaltnahen Anfallstellen in Deutschland. Durch die Projektbearbeitung werden Kennziffern für die realisierbaren Erfassungsmengen und die stoffliche Zusammensetzung der erfassten Altpapiere (grafische Altpapiere, sonstige Altpapiere, papierfremde Bestandteile) in Abhängigkeit von der Besiedlungsstruktur der Entsorgungsgebiete ermittelt und miteinander verglichen. Weiterhin wird untersucht, ob Sammelsystem und Besiedlungsstruktur unterschiedliche Einflüsse auf ausgewählte technologische Gebrauchswerteigenschaften der erfassten Altpapiere ausüben. Die Effizienz der Erfassungssysteme und die Qualität des dort erfassten Altpapiers werden bewertet. Daraus können Empfehlungen für Steigerungsmöglichkeiten abgeleitet werden.
Die Bestimmung der Brennstoffeigenschaften von Abfaellen ist von grosser Wichtigkeit sowohl fuer die thermische Restabfallbehandlung, als auch fuer den Einsatz hochkalorischer Abfallfraktionen als Ersatzbrennstoff. Fuer diese Bestimmung sind Laborversuche, bei denen mit Probenmengen im Grammbereich gearbeitet wird, aufgrund der sehr hohen Heterogenitaet der Abfallgemische nur bedingt geeignet. Bei dem Vorhaben sollen die Brennstoffeigenschaften mittels einer thermischen Umsetzung mehrerer Kilogramm Probenmaterials in einer halbtechnischen Verbrennungsstrecke (P = 30 kW) und anschliessender Energie- und Massenbilanzierung bestimmt werden. Bei ersten Versuchen mit unterschiedlichen Abfallfraktionen konnten erfolgreiche Bestimmungen der Heizwerte, der Chlor- und der Schwefelgehalte durchgefuehrt werden.
In Deutschland fallen jährlich ca. 10-15 Mio. Tonnen Gebrauchtholz zur Entsorgung an. Der mengenmäßig größte Anteil ist Bau- und Abbruchholz sowie Möbel- und Verpackungsholz (Paletten, Obst- und Gemüsekisten). Je nach Verwendungszweck ist davon auszugehen, dass Teile dieser Hölzer mit Holzschutzmittel behandelt wurden. In der Regel werden die zur Entsorgung angelieferten Holzabfälle im Hinblick auf den späteren Verwendungszweck anhand einer Sichtkontrolle in die Fraktionen 'unbehandelte Mischfraktion' (naturbelassene Holzabfälle) und 'behandelte Mischfraktion' getrennt. Untersuchungen an sortierten und nicht sortierten Mischfraktionen haben gezeigt, dass die Gehalte ausgewählter Holzschutzmittel auch in der sortierten Fraktion, teilweise deutlich über den Gehalten von naturbelassenen Hölzern liegen. Die großen Inhomogenitäten der angelieferten Althölzer lassen zudem eine entsprechende Schwankungsbreite der Gehalte an Holzschutzmitteln erwarten. Im Rahmen des hier beantragten Projektes sollen die Gehalte der Holzschutzmittel (HSM) Pentachlorphenol, Dichlofluanid, DDT und dessen Abbauprodukte DDD und DDE, Chlornaphtalin und Formecyclox in sortierten Mischfraktionen zweier ausgewählter Entsorgungsbetriebe ermittelt werden. Neben der Bestimmung der HSM mittels GC/MS (hochauflösend) ist die Untersuchung der Holzproben mittels Röntgenfloureszens vorgesehen, um HSM auf Basis von Chrom, Kupfer oder Zinn erkennen zu können. Zur Erfassung der Schwankungsbreiten werden je nach anfallender Menge bei beiden Entsorgungsbetrieben 3 mal wöchentlich Mischproben aus der Fraktion 'unbehandelte Mischfraktion' entnommen. Die zu wählenden, leistungsfähigen Entsorgungsbetriebe müssen die regionalen Unterschiede, die sich aus der unterschiedlichen Anwendung von Holzschutzmitteln ergeben, repräsentieren. Es wird daher vorgeschlagen einen Betrieb in Ostdeutschland und einen Entsorgungsbetrieb in Süddeutschland auszuwählen. Da aus Kostengründen eine neutrale Entnahme von Proben beim jeweiligen Betrieb nicht möglich ist, wird vorgeschlagen seitens des Betriebs über einen Zeitraum von 10 Wochen jeweils 3 Proben pro Woche nach einer definierten Anweisung zu entnehmen und der untersuchenden Stelle zu übersenden. Aus diesen dann insgesamt pro Betrieb vorliegenden 30 Proben werden im Labor nach dem Zufallsprinzip insgesamt 20 Proben je Betrieb ausgewählt und untersucht, so dass die Ergebnisse für insgesamt 40 Proben zur Auswertung vorliegen. Jeweils zwei Proben werden durch die untersuchende Stelle als Kontrollproben entnommen.
Abfallstoffe, Baurestmassen und industrielle Nebenprodukte geraten aus Gruenden der Umweltschutzgesetzgebung, der Ressourcen- und Deponieraumoekonomie zunehmend in die politische, wirtschaftliche und technische Diskussion. Mit der 'Technischen Verordnung ueber Abfaelle (TVA)' vom 10. Dezember 1991 wurde die Pflicht zur Wiederverwendung von Abfaellen gesetzlich verankert. Durch die Trennung und Aufbereitung von inerten Abfallstoffen koennen Materialkreislaeufe geschlossen werden. Im Projekt werden insbesondere die Technik der Aufbereitung und die bodenmechanischen Eigenschaften wie Tragfaehigkeit, Festigkeit, Wasser- und Froststabilitaet untersucht.
In diesem Projekt wurde versucht, durch computerunterstuetzte Simulationen der Projektierung und Durchfuehrung von Altstoffsammlungen die Systemelemente wie Behaelterformen, Sammelfahrzeuge, Einsatzgrundsaetze von Sammelfahrzeugen, Entsorgungsfrequenzen, Groesse der Sammelmannschaft etc. zu optimieren. Als groesste Einflussfaktoren auf die spezifischen Sammelkosten stellten sich ueberraschend die gewaehlte Entsorgungsfrequenz und die Wahl der Behaelterform (Dichte der Altstoffe/Anschaffungskosten) heraus. Aus den gewonnenen Ergebnissen konnten wertvolle Erkenntnisse fuer die Optimierung der Sammelorganisation von Altstoffsammlungen generell abgeleitet werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 534 |
| Kommune | 7 |
| Land | 77 |
| Weitere | 10 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 118 |
| Zivilgesellschaft | 47 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 488 |
| Text | 106 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 109 |
| Offen | 492 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 583 |
| Englisch | 52 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 28 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 35 |
| Keine | 361 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 225 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 323 |
| Lebewesen und Lebensräume | 387 |
| Luft | 208 |
| Mensch und Umwelt | 592 |
| Wasser | 174 |
| Weitere | 602 |