Eine Baulast ist eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung einer Grundstückseigentümerin / eines Grundstückseigentümers oder einer Erbbauberechtigten / eines Erbbauberechtigten zu einem ihr / sein Grundstück betreffendes, baurechtlich bedeutsames Handeln, Dulden oder Unterlassen durch schriftliche Erklärung gegenüber der Bauaufsichtsbehörde.
Die Baulast wird durch die Vergabe der Baulastenblattnummer und ihre Eintragung in das Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS) beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung rechtswirksam. Die beschreibenden Angaben der Baulasten (Verpflichtungserklärungen, Liegenschaftskarte mit Darstellung der Baulastfläche etc.) sind nicht Bestandteil des ALKIS, sondern des Baulastenverzeichnisses.
Auskünfte / Auszüge aus dem Baulastenverzeichnis werden vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung gebührenpflichtig erteilt.
Über die im Baulastenverzeichnis eingetragenen Baulasten hinaus können noch weitere, nach altem Bauordnungsrecht begründete Hofgemeinschaften und andere Baubeschränkungen, bestehen. Auskunft hierüber kann nur die jeweilige Bauprüfdienststelle geben.
Bauordnungsrechtliche Abstandsregelungen für Windenergieanlagen werden dahingehend untersucht, ob sie zu einer Verschärfung der Flächenkonkurrenz beitragen. Aufgrund der Anlagenhöhe können große Abstandsflächen notwendig sein, welche nicht zwingend auf demselben Grundstück liegen und daher zusätzlich gesichert werden müssen. Verfahrensverzögerungen oder sogar die Verhinderung von Windenergieanlagen sind mögliche Konsequenzen, wenn die anliegenden Grundstückseigentümer*innen einer rechtlichen Sicherung auf ihren Grundstücken nicht zustimmen. Vor diesem Hintergrund scheint eine Aufhebung der Regelungen empfehlenswert, auch da die Anlagen aufgrund ihrer Bauweise und ihrem Standort die Schutzwecke der Abstandsnormen im Normalfall nicht tangieren.
Objective: The annual direct cost of corrosion estimated worldwide exceeds 1.32 trillion, which means approximately between 3 to 4Prozent of the Gross Domestic Product (GDP) of industrialized countries. Among the different types of corrosion Microbial Influenced Corrosion (MIC) caused by fouling is estimated to be involved in at least 10Prozent of the corrosion problems of structures reaching to 50Prozent in the case of subterranean pipes. Existing antifouling solutions include biocides and solutions not environmentally friendly. Latest research has begun to focus on greener replacements, but up to now, with low environmental performance and durability ratios. This fact has caused an urgent demand for greener, non-toxic or low-toxicity (green Anti-Fouling agents) and longer lasting antifouling compounds and technologies. The main objective of the project is the development of an innovative bio-mimetic and eco-efficient environmental technology for inhibiting microbial induced corrosion (MIC) produced by bio-fouling through the integration of microorganisms in a sol-gel coating for metal surfaces of civil engineering structures in marine and terrestrial environments. The potential economic impact of the technology developed in the project could mean approximately 612 billion in direct cost. The general objectives are expected to be achieved through the following WPs: - WP1: Microorganisms and inhibitors to be included in the sol-gel matrix- WP2: Synthesis of a sol-gel enriched matrix for corrosion inhibition- WP3: Environmental aspects of the bio-mimetic developed coating- WP4: Demonstration- WP5: Dissemination- WP6: Business models and Exploitation- WP7: Project Management
Objective: ENCOMAR-TRANSPORT aims to improve co-operation between the new member states, applicant countries as well as Russia, Ukraine and Turkey in the maritime fields. ENCOMAR-TRANSPORT has two general strategic objectives:- to support the integration of the new member states, applicant countries, Russia, Ukraine and Turkey into the European Maritime Research Area, thus supporting EU policies and the formation of ERA- to support the goals defined in the maritime part of the Sustainable Surface Priority of the 6 th Framework Programme. To support integration, ENCOMAR-TRANSPORT will help to jointly use R&D potentials and resources.ENCOMAR-TRANSPORT will promote a culture of innovation and fertilize participation of SMEs in European research. Technically, enhan ced exchange of information, technology transfer and research cooperation initiated by the project will help to meet demands of European transport policy and to the objectives of the sustainable surface transportpriority. Particular focus will be on:- S hipbuilding and -repair, including ship equipment manufacturers and maritime service providers,- Waterborne (long-haul, short sea and inland waters) transport in Europe.- Maritime Transport safety will especially focus on transport of dangerous goods to a void environmental- hazards in European waters, the Baltic and Mediterranean and Black Sea.- Efficient transport of marine natural resources is in the focus as well. The following activities will be undertaken:- Creation of a Network of Maritime R&D N ational Contact Points.- Inform about potentials and activities of European research in the new member states and neighbours of the EU by workshops in those countries. Inform research community and industry about the potential of countries not yet integra ted in European research.
Im Projekt CLEARANCE wird ein integrierter landschaftsökologischer, sozioökonomischer und politischer Rahmen für die Nutzung von WBZ (wetland buffer zones = Feuchtgebietspufferzonen) in einer Kreislaufwirtschaft der Wasserreinigung, Nährstoffwiederverwendung und landwirtschaftlicher Nutzung von Flusseinzugsgebieten entwickelt. Es sollen Wassermanagementstrategien nach dem Prinzip der vollständigen Vermeidung von Abfall entwickelt werden. Mit dem vorliegenden Projekt begegnen wir dieser Herausforderung durch: (1) Bewertung von Synergien und Einschränkungen zwischen Nährstoffeliminierung durch die Anlage von WBZ und nachhaltiger Biomasseverwertung; (2) Analyse von Markt- und Nichtmarktwerten von Ökosystemdienstleistungen in Einzugsgebieten als Beitrag von WBZ, (3) Quantifizierung und Abschätzung von Kosten und Leistungen von WBZ im Einzugsgebiet, (4) Analyse von Barrieren und Chancen der Nutzung von WBZ für das Ziel einer Kreislaufwirtschaft sowie zur Minderung landwirtschaftlicher Nährstoffeinträge in die Wassersysteme, (5) Kommodifizierung von WBZ-bezogenen Ökosystemdienstleistungen, einschließlich Nährstoffrückhalt/-austrag und Biomasseproduktion. Darüber hinaus beabsichtigt CLEARANCE, eine Wissensbasis für die Implementierung multifunktionaler WBZ zu liefern und das Bewusstsein für Feuchtgebiete und deren Beitrag für die Lösung von Wasser- und Nährstoffmanagementproblemen zu schärfen. Im Arbeitspaket 3 der internationalen Verbundprojekts werden durch den Antragsteller Landnutzungsoptionen untersucht, die Nährstoffentzug und Biomasse-Verwertung integrieren. Im AP 5 wird ein 'social innovative' Ansatz angewandt, um die ethische Bewertung von Wasser und (sozialen) Innovationen in Bezug auf Wasser zu untersuchen. In AP 6 wird die 'extended social grid Analyse' verwendet, um Hemmnisse und Möglichkeiten für die Umsetzung von Wetland Buffer Zones sichtbar zu machen. In Stakeholder Workshops werden mögliche Eckpunkte an relevante Akteure vermittelt.