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Hangneigung (Schwellwert 20 Prozent)

Die Hangneigung entspricht dem sogenannten Hangneigungswinkel und ist die Neigung der Geländeoberfläche gegenüber der Horizontalen entlang einer Falllinie (maximaler Neigungswinkel des Geländes). Die Karte stellt die Hangneigung in den zwei Klassen "kleiner gleich 20 Prozent" und "größer 20 Prozent" dar. Sind mehr als 30% der Fläche eines Grünlandschlages oder eines Ackerschlages mit mehrschnittigem Feldfutterbau in der Klasse "größer 20 Prozent", ist der Schlag von den Vorgaben des § 6 Abs. 3 Satz 2 DüV, wonach flüssige organische und flüssige organisch-mineralische Düngemittel, einschließlich flüssiger Wirtschaftsdünger, mit wesentlichem Gehalt an verfügbarem Stickstoff oder Ammoniumstickstoff auf Grünland und auf Ackerflächen mit mehrschnittigem Feldfutterbau ab dem 01. Februar 2025 nur noch streifenförmig auf den Boden aufgebracht oder direkt in den Boden eingebracht werden dürfen, befreit.

Kriterienkatalog zur Gestaltung von Ackerschlaegen im Agrarraum - Teilthema: Landwirtschaft

In einem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben soll fuer Naturraeume des Freistaates Sachsen ein Kriterienkatalog zur Gestaltung von Ackerschlaegen im Agrarraum fuer zielorientierte Landnutzungsvarianten im Kontext oekonomischer, betriebsorganisatorischer und landschaftsoekologischer Aspekte vorgeschlagen werden. Hierzu muessen Einschaetzungen zur Bedeutung von moeglichen Aenderungen der Landnutzung fuer die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe vorgenommen werden. Mit Hilfe von Szenariostudien werden verschiedene relevante Variablen (Indikatoren zu Schlagstrukturen) und Rahmenbedingungen (Technologien, Bewirtschaftungsvarianten, Foerderprogramme) auf ihre Auswirkungen fuer die Betriebsstruktur und den oekonomischen Betriebserfolg untersucht. Vorrangiges Ziel dabei ist es zu ermitteln, welche Landnutzungseinheiten fuer die Zukunftsfaehigkeit der landwirtschaftlichen Nutzung gewaehlt oder veraendert (bzw. aufgegeben) werden muessen, aber auch welche Rahmenbedingungen (u.a. Foerderprogramme, Auflagen) entstehen sollten, damit die vorgegebenen Ziele eintreten koennen. Die zu entwickelnden Methoden werden zur Abschaetzung der betriebs- bzw. regionsspezifischen, oekonomischen und pflanzenbaulichen Wirkung von verschiedenen Schlagstrukturen geeignet sein. Die Methoden und Strategien sollen dabei verallgemeinerbar fuer die individuelle Schlaggestaltung in den landwirtschaftlichen Betrieben des Freistaates Sachsen sein. Aus den Ergebnissen der Fallstudienuntersuchungen sowie der Abstimmungen zwischen den Betroffenen und verschiedenen Akteuren der Untersuchungsregion werden Beitraege zur Umsetzung der Massnahmen und zur fachlichen Begleitung abgeleitet. Insbesondere sind dies Regeln bzw. Strategien fuer die standortbezogenen Schlagstrukturen, vorrangig abgeleitet aus der Sicht der Landwirtschaft. Damit soll eine die Ziele von Landwirtschaft und Naturschutz integrierende Landnutzung von Ackerland ermoeglicht werden. Aber auch die Prinzipien zur Gestaltung von zusaetzlich notwendigen Foerderprogrammen werden abgeleitet.

Naturschutz in Agrarlandschaften durch Nutzungsaenderung differenzierter Standortpotentiale innerhalb von grossen Ackerschlaegen

Heterogene Standortbedingungen grosser Ackerschlaege bewirken eine breite Variabilitaet der Produktionseignung. Innerhalb einheitlich bewirtschafteter Schlaege treten Flaechen guter und geringer Nutzbarkeit auf. Die Teile von Ackerschlaegen, die eine geringe Produktionseignung besitzen, sind oftmals durch extreme abiotische Standortbedingungen gekennzeichnet. Die dort zu verzeichnenden extremen Gradienten hinsichtlich Wasserfuehrung, Naehrstoffversorgung, Substratverhaeltnissen und Exposition sind aus Sicht des Naturschutzes besonders interessant. Eine Aenderung der aktuell intensiven Nutzung dieser Schlagteile zu einer sehr extensiven Form oder eine Nutzungsauflassung ist Inhalt des Vorhabens.

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