Situation und Herausforderung des Agrarsektors: Einkommenslage, Weinbau, Obstbau, Ackerbau, Milchmarkt, Futterbau, Rindfleischmarkt, Veredlung, Gartenbau, Ökologischer Landbau und Weinbau, Agrarstruktur und struktureller Wandel, Wirtschaftsjahr 2017/18; Zukunft des ländlichen Raums: Digitalisierung, Entwicklungsprogramm EULLE; Agrarpolitischer Ausblick: Weiterentwicklung GAP, Mitteilung der EU-KOM "Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft", Finanzrahmen 2021 bis 2017 der EU (MFR), Sektorspezifische Legislativvorschläge für die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020
Agrarmärkte und Agrarstruktur: Weinbau, Obst- und Gemüsebau, Ackerbau, Milcherzeugung, Rindermast, Schweine, Eier und Geflügel, Innovationen und Perspektiven: Bildung, Forschung und technische Infrastruktur, Förderung, agrarpolitische Schwerpunkte, Statistiken
Agrarwirtschaft: Situation und Herausforderung des Agrarsektors, Einkommenslage, Weinbau, Obstbau, Ackerbau, Milchmarkt, Futterbau, Rindfleischmarkt, Veredlung, Gartenbau, Ökologischer Landbau und Weinbau, Agrarstruktur und struktureller Wandel: Jahreswitterung 2018, betriebliche Entwicklung, Treibhausgasemission, Statistik, Digitalisierung
Seit 1993 wird jaehrlich ein kritisches Jahrbuch zum Thema Landwirtschaft erstellt, welches zeitgleich mit dem Agrarbericht der Bundesregierung erscheint. Jeweils ueber 50 AutorInnen aus den Bereichen Landwirtschaft, Verbraucherinitiativen, Umwelt- und Naturschutz, Dritte Weltgruppen, Tierschutz und Regionalentwicklung erstellen Beitraege. Die einzelnen Beitraege gehoeren thematisch zu folgenden Kapiteln: Agrarpolitik, Soziale Lage, Produktion/Maerkte/Agrobusiness, eine Gentechnologie in der Landwirtschaft, Regionalentwicklung, Agrarkultur, Wald.
Die Erfassung von Wirtschaftsergebnissen in Testbetrieben (Buchfuehrungsdaten) bildet die Voraussetzung fuer Aussagen ueber die Ertragslage der privaten und kommunalen Forstbetriebe. Die Betreuung der Testbetriebe, die Erfassung, Ueberpruefung und Auswertung der Daten gehoeren zu den langfristigen Arbeitsaufgaben der Abteilung. Aus den Ergebnissen der Testbetriebe in Baden-Wuerttemberg werden die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Kennziffern berechnet, in Zeitreihen erfasst und in Veroeffentlichungen dargestellt. Ausgehend von den Datenbestaenden und den Kennziffern werden grundsaetzliche Problemstellungen zur Ertragslage der Forstwirtschaft (Grundsaetze forstlicher Foerderung, Darstellung der Ertragslage im Agrarbericht der Bundesregierung) bearbeitet. Im kommenden Jahr soll insbesondere der Aufwands- und Ertragsbereich der Schutz- und Erholungsfunktion untersucht werden: direkter Aufwand und Ertrag in den Betrieben fuer die Schutz- und Erholungsfunktion; Frage des Verwaltungsaufwands und seiner Zuordnung; die indirekten Mehraufwendungen fuer die Schutz- und Erholungsfunktion im Bereich der restlichen Kostenstellen auf Grund der multifunktionalen Zielsetzung. Die Ergebnisse werden jaehrlich in Form von Tabellen und Graphiken dargestellt.
Zahlen, Daten und Fakten zur Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Agrarbericht 2025 Zahlen, Daten und Fakten zur Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz AGRARBERICHT 2025 Zahlen, Daten und Fakten zur Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz 1 Herausgeber: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz Redaktion, Gestaltung und fachliche Zuständigkeit im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz: Referat „Grundsatzfragen der Agrarpolitik, Agrarmärkte, Weinmarkt“ Stiftsstraße 9 55116 Mainz E-Mail: poststelle@mwvlw.rlp.de Bildquelle Titelseite: © MWVLW-RLP Bildquelle Portrait Ministerin Schmitt: © MWVLW-RLP / Jonas Werner-Hohensee Bildquelle Pictogramme: Flaticon.com Erschienen im Juli 2025 Die Datengrundlage dieses Berichts basiert auf dem Stand der Informationen bis zum 31. März 2025. Die Durchführung aller im Bericht beschriebenen Maßnahmen steht unter dem Vorbehalt der Zurverfü- gungstellung entsprechender Haushaltsmittel. Kostenfreier Download im Internet: www.mwvlw.rlp.de © Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz · Mainz · 2025 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet. 2 Liebe Leserinnen und Leser, unsere Landwirtschaft ist das Herzstück des ländlichen Raums in Rheinland- Pfalz. Sie steht für Tradition, Verantwortung und Innovation. Unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag zur Versorgung unserer Bevölkerung mit Lebensmitteln und Rohstoffen, zur Erhaltung unserer Kulturlandschaften und zur Stärkung unserer regionalen Wirtschaft. Das vergangene Jahrzehnt war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Die Gesellschaft stellt höhere Anforderungen an eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion als je zuvor. Die Politik passt – im Hinblick auf die globalen und regionalen Herausforderungen – die gesetzlichen Standards für Produktion und Beschäftigung an. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine stellten die Landwirtschaft bereits auf eine harte Probe. Ausbrüche diverser Tierseuchen belasten die tierhaltenden Betriebe in Europa und beeinträchtigen den Handel mit tierischen Produkten und Futtermitteln. Unsere landwirtschaftlichen Betriebe und die gesamte Agrarwirtschaft in unserem Land beweisen angesichts dieser Herausforderungen aber auch ihre Leistungsfähigkeit und Resilienz. Die beschriebenen Entwicklungen und ihre Auswirkungen gehen trotzdem nicht spurlos an den rheinland-pfälzischen Betrieben vorbei. In den vergangenen Jahren haben sich die Strukturen verändert, die Zahl der Betriebe hat sich weiter reduziert, während sich die verbleibenden Betriebe stetig vergrößern und spezialisieren. Trotz des Strukturwandels ist die Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz verglichen mit dem Rest Deutschlands eher kleinteilig strukturiert. Mit der ländlichen Bodenordnung als ein zentrales, stark nachgefragtes Instrument schaffen es die beteiligten Akteure gemeinsam, die Produktion durch angepasste Schlaggrößen effizienter auszurichten und gleichzeitig das Landschaftsbild nicht nur zu erhalten, sondern auch zur Förderung der biologischen Vielfalt weiterzuentwickeln. Wir wollen die bäuerliche Landwirtschaft in Rheinland-Pfalz unterstützen und gleichzeitig die ganze Vielfalt der Betriebe fördern – von kleinen Familienbetrieben bis hin zu größeren Unternehmen, konventionell und ökologisch, von Gemischtbetrieben über spezialisierte Acker-, Obst-, Gemüse- und Weinbaubetriebe, hin zu tierhaltenden Betrieben. Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz zeigen sich kreativ und innovativ, in dem sie – regional bis international – neue Märkte erschließen. Sie probieren Neues aus und entwickeln Abläufe und Techniken weiter, um ihre Produktion zu optimieren. Nicht selten kommen auch mit Einbeziehung der nächsten Generation neue Ideen auf, die tatkräftig umgesetzt werden. Um den bestens ausgebildeten Junglandwirtinnen und Junglandwirten die Übernahme eines Betriebs und die Umsetzung ihrer Unternehmungen zu erleichtern, unterstützen wir sie mit einer auf sie zugeschnittenen Beihilfe. 3
Ich möchte gerne Auskunft getrennt nach Jahren 2005 bis 2023, jeweils: -die Anzahl der Landwirtschaftlichen Betriebe in Bayern (Auflistung nach Nebenerwerb / Vollerwerb) -die Anzahl der Landwirtschaftlichen Betriebe mit Tierhaltung (Auflistung nach Nebenerwerb / Vollerwerb) -die Anzahl der Landwirtschaftlichen Milchviehbetriebe (Auflistung nach Nebenerwerb / Vollerwerb) -die Anzahl all jener zuvor selektierten Milchviehbetriebe, die auf Basis der Güllewirtschaft arbeiten. (Auflistung nach Voll- und Nebenerwerb) -die Anzahl an Milchkühe (Auflistung nach Nebenerwerb und Vollerwerb) -die Anzahl an Biogasanlagen -die landwirtschaftliche Nutzfläche in ha nach Nutzung der Betriebsschwerpunkte (ohne Nutzung Wald, Agroforst oder Brache) - Auflistung nach Betriebsschwerpunkte wie folgt: a) Biogas ohne Tierhaltung (kleiner gleich 0,2GV/ha) b) Biogas mit Tierhaltung (größer 0,2 GV/ha) c) Betriebe mit Tierhaltung ohne Biogas (größer 0,2 GV/ha) d) Betrieb ohne Tierhaltung ohne Biogas (kleiner gleich 0,2 GV/ha) e) sonstiger Landwirtschaftlicher Betriebe -die Anzahl aller Mitarbeiter (Beamte, Fachkräfte, Personal, Angestellte usw.) umgerechnet in vollwertige Arbeitskraft, die über den Haushaltsplan 08 im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus finanziell entlohnt werden. -die Aufteilung der Anzahl und die Summe an Personalkosten in € nach den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus. -die Auflistung der Ausgabensumme in € für a) Ruhegehälter und b) Witwen- und Weisengelder -die Auflistung in Anzahl und Summe der Personalkosten aus dem Bereich Forschung / Wissenschaft, die im Tätigkeitsbereich Landwirtschaft arbeiten (ohne Forst; Ernährung und Tourismus) Für diese Auskunft liegt ein berechtigtes Interesse vor, da ich Sprecher der Interessengemeinschaft gesunde Gülle bin, ich persönlich den leitenden Mitarbeitern aus dem Staatsministerium sowie Frau Staatsministerium Michaela Kaniber bekannt bin. Im Namen bayerischer Bauern sind nach wie vor Lösungen im Umgang mit der Güllewirtschaft zu finden. Für die Empfehlung und Begleitung einschlägiger Änderungen auf Landesebene sind meine Anfragen von Bedeutung, da diese im Zusammenhang mit meiner erfolgreichen Petition und dem Angebot zur Mitwirkung stehen. Meine Fragen zu Statistiken sind leider nicht aus dem bayerischen Agrarbericht bzw. aus dem Finanzplan 08 zu entnehmen. Das Interesse besteht auch in dem Antrag welches im Zusammenhang mit den wichtigen und wertvollen Erkenntnisse des Betriebsleiters Rainer Schröpel stehen, zu deren Fragen ich gesondert einen Antrag auf Informationen erstellt hatte.
Magdeburg: Die Bauern im Land stehen vor großen Herausforderungen. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe in Sachsen-Anhalt im Wirtschaftsjahr 2021/2022 ihre Ergebnisse verbessern konnten, bleibt der Druck in der Branche hoch, insbesondere aufgrund steigender Kosten für Dünger, Futtermittel und Treibstoffe sowie zunehmender rechtlicher Anforderungen. Aktuelle Zahlen belegen dies: Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2023/24: Für das laufende Wirtschaftsjahr 2023/24 werden die Unternehmen voraussichtlich weniger Einnahmen erwirtschaften, da die Preise für landwirtschaftliche Produkte gesunken sind. Damit werden die Ergebnisse der vergangenen Wirtschaftsjahre voraussichtlich nicht erreicht. Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Sven Schulze sieht die Entwicklung der Landwirtschaft differenziert: „Ich verstehe die Protestaktionen der Bauern. Dabei geht es um viel mehr als nur um Agrardiesel. Die Landwirte sind darauf angewiesen, adäquate Umsatzerlöse zu erzielen, um ihre Liquidität zu gewährleisten und die Schuldentilgung sicherzustellen. Ich erwarte vom Bund, dass er sich den Problemen der Landwirtschaft durch eigene Maßnahmen annimmt. Als Landesregierung von Sachsen-Anhalt haben wir bereits erste Schritte unternommen. Die Auszahlung der Schafsprämie und das Angebot für Praktikumsgutscheine in den Grünen Berufen, mit denen wir ab diesem Jahr starten, sind erste Beispiele. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern haben wir dafür gesorgt, dass die Agrarzahlungen pünktlich im Dezember 2023 ausgezahlt werden konnten. Das gibt den Betrieben Planungssicherheit und zeigt, dass wir als Landesregierung verlässlich an der Seite unserer Landwirtinnen und Landwirte stehen. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir alle zusammen aktiv werden. Daher appelliere ich auf Europa- und Bundesebene nachdrücklich dafür, dass in den kommenden zwei Jahren keine zusätzlichen Belastungen auf die Bauern zukommen.“ Herausforderungen und Faktoren für die Landwirtschaft: Trotz der punktuell positiven Entwicklung der Betriebe sind verschiedene Faktoren zu beachten. Der Klimawandel zwingt landwirtschaftliche Unternehmen zu neuen Lösungen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Hochwasserereignisse: Download Bericht zur Lage der Landwirtschaft Sachsen-Anhalt 2022
Die Bauern im Land stehen vor großen Herausforderungen. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe in Sachsen-Anhalt im Wirtschaftsjahr 2021/2022 ihre Ergebnisse verbessern konnten, bleibt der Druck in der Branche hoch, insbesondere aufgrund steigender Kosten für Dünger, Futtermittel und Treibstoffe sowie zunehmender rechtlicher Anforderungen. Aktuelle Zahlen belegen dies: Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2023/24: Für das laufende Wirtschaftsjahr 2023/24 werden die Unternehmen voraussichtlich weniger Einnahmen erwirtschaften, da die Preise für landwirtschaftliche Produkte gesunken sind. Damit werden die Ergebnisse der vergangenen Wirtschaftsjahre voraussichtlich nicht erreicht. Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Sven Schulze sieht die Entwicklung der Landwirtschaft differenziert: „Ich verstehe die Protestaktionen der Bauern. Dabei geht es um viel mehr als nur um Agrardiesel. Die Landwirte sind darauf angewiesen, adäquate Umsatzerlöse zu erzielen, um ihre Liquidität zu gewährleisten und die Schuldentilgung sicherzustellen. Ich erwarte vom Bund, dass er sich den Problemen der Landwirtschaft durch eigene Maßnahmen annimmt. Als Landesregierung von Sachsen-Anhalt haben wir bereits erste Schritte unternommen. Die Auszahlung der Schafsprämie und das Angebot für Praktikumsgutscheine in den Grünen Berufen, mit denen wir ab diesem Jahr starten, sind erste Beispiele. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern haben wir dafür gesorgt, dass die Agrarzahlungen pünktlich im Dezember 2023 ausgezahlt werden konnten. Das gibt den Betrieben Planungssicherheit und zeigt, dass wir als Landesregierung verlässlich an der Seite unserer Landwirtinnen und Landwirte stehen. Es ist jetzt an der Zeit, dass wir alle zusammen aktiv werden. Daher appelliere ich auf Europa- und Bundesebene nachdrücklich dafür, dass in den kommenden zwei Jahren keine zusätzlichen Belastungen auf die Bauern zukommen.“ Herausforderungen und Faktoren für die Landwirtschaft: Trotz der punktuell positiven Entwicklung der Betriebe sind verschiedene Faktoren zu beachten. Der Klimawandel zwingt landwirtschaftliche Unternehmen zu neuen Lösungen, insbesondere im Hinblick auf aktuelle Hochwasserereignisse: Aktuelle Informationen bieten wir Ihnen auch auf der zentralen Plattform des Landes www.sachsen-anhalt.de , in den sozialen Medien über X , Instagram , YouTube und LinkedIn sowie über Messenger-Dienste . Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Ziel der bayerischen Forstwirtschaft ist die Bewahrung und Wiederbegruendung standortsgemaesser, stabiler und leistungsfaehiger Mischwaelder. Dabei ist die verstaerkte Einbringung von Laubholz in Fichtenbestaende ein Schwerpunkt (Bayerischer Agrarbericht 1996). Der praxisuebliche Voranbau von Laubholz unter standortsspezifisch mehr oder weniger stark aufgelichtetem Altholzschirm beeinflusst Wasser- und Stoffeintrag, Temperatur- und Feuchteregime, Durchwurzelung und Bodenvegetation. Als Folge kommt es zu geaenderten Stoffumsaetzen im Boden. Begleitende Stoffhaushaltsuntersuchungen liegen hierzu jedoch nicht vor. Die moeglichen hohen Stoffverluste im Verlauf von Verjuengungsmassnahmen koennen zu einer Verschlechterung der Ernaehrungssituation und, durch Nitratbelastung und Versauerung, zur Beeintraechtigung der Sickerwasserqualitaet am Standort fuehren. Letzteres traegt langfristig zur Belastung des Grundwassers bei. Ziel des beantragten Projekts ist die Beurteilung von Elementaustraegen waehrend der im Staatswald praktizierten Verjuengungsmassnahmen im Vergleich zu Altbestand und Kahlschlag. Letzteres ist ein vor allem im Privatwald haeufig anzutreffendes Verfahren und kann ausserdem als Modell fuer eine Saumschlagssituation herangezogen werden. Die Untersuchungen werden in drei fuer die bayerische Forstwirtschaft bedeutenden Waldstandorten (Schotterebene, Mittelgebirge und Tertiaerhuegelland) durchgefuehrt. Dabei schliessen sich die Untersuchungsflaechen an bestehende Dauerbeobachtungsflaechen in Fichtenaltbestaenden an. Bei der Standortwahl standen folgende Gesichtspunkte im Vordergrund: - Am Standort Hoeglwald, mit sehr guter Naehrstoffversorgung, fuehren hohe Stickstoffeintraege vor allem aus der Landwirtschaft sowie das hohe Nitrifizierungspotential im Boden bereits im Altbestand zu erheblichen Nitratkonzentrationen im Sickerwasser. Bei Verjuengung stellt hier der moegliche zusaetzliche Nitrataustrag ein oekologisches Risiko dar. - Der Standort Flossenbuerg zeichnet sich durch hohe Sulfateintraege, tiefgruendige Versauerung und schwache Naehrstoffausstattung aus. Hier sind Naehrstoffengpaesse zu befuerchten, wenn im Verlauf der Verjuengung hohe Mengen von Naehrstoffkationen ausgewaschen werden. - Der Standort Ebersberg dient mit seiner guten Naehrstoffausstattung und den moderaten Schwefel- bzw. Stickstoffeintraegen als Vergleich und repraesentiert die durchschnittlichen Bedingungen in grossen, geschlossenen Waldgebieten Bayerns.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 4 |
| Land | 45 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 4 |
| Text | 42 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 44 |
| Offen | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 49 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 3 |
| Dokument | 9 |
| Keine | 23 |
| Unbekannt | 4 |
| Webseite | 21 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 49 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 48 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 49 |