Im Rahmen dieses Vorhabens sollen bisher nur im Ansatz erhobenen Daten zum Einsatz unkonventioneller Verfahren (z.B. sogen. Grüne Biotechnologie wie Bioakkumulation und Bioflotation) bei der Rückgewinnung von NE-Metallen und seltenen Erden (u.a. Neodym) aus festen Rückständen von Siedlungsabfallverbrennungsanlagen systematisch untersucht und durch Versuchsreihen ergänzt werden. Ziel ist es, die aus einem abgeschlossenen UFOPLAN-Vorhaben ableitbaren Ansätze einer verbesserten Metallrückgewinnung aus der Feinfraktion der Verbrennungsrückstände hinsichtlich ihrer qualitativen und quantitativen Perspektiven darzustellen und systematisch die Einsatzmöglichkeiten der sogenannten 'Grünen Biotechnologie' zu beschreiben. Ergänzend zum theoretischen Ansatz sollen Versuchsreihen durchgeführt werden, die eine Abgrenzung zwischen Bioakkumulation und Bioflotation ermöglichen. Zusätzlich soll eine Abgrenzung zur Chemisorption erfolgen, um auch die Möglichkeit des Einsatzes sauer Abgaswäscherflüssigkeiten zur Metallabscheidung zu betrachten. Die im Vorhaben zu ermittelnden Daten und Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine anzustrebende großtechnische Umsetzung der Verfahrenskonzepte zur Metallabtrennung dienen und zur Weiterentwicklung des Standes der Technik der Metallrückgewinnung aus der Abfallverbrennung beitragen.
In SelfieGras soll die Hybridzüchtung in Gräsern durch die systematische Nutzung der Selbstfertilität und deren Kombination mit CMS in züchtungsrelevantem Material etabliert werden. Dies soll erreicht werden durch die grundlegende Erforschung der SI- und SF-Mechanismen, und der Erarbeitung von molekularen Werkzeugen, um SF-Quellen in der Züchtung effizient nutzen zu können. SelfieGras beinhaltet die Etablierung von verfügbaren SF Quellen in L. perenne sowie deren genetische und funktionelle Beschreibung durch die Erzeugung spaltender Populationen. Des Weiteren die genetische Kartierung und Isolierung kausaler Gene ausgewählter SF Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen sowie die Entwicklung von DNA Markern in den identifizierten Genen/Genomregionen. Ebenso die Etablierung kurzfristiger Strategien, um die SF mittels Marker-gestützter Rückkreuzung in züchterisch relevantes CMS Material zu bringen. Was schließlich in der Erstellung von Experimentalhybriden, um diese unter Feldbedingungen zu prüfen, mündet. Detaillierte Kenntnisse darüber werden zur Züchtung von ertragreichen Futtergras-Hybridsorten beitragen, die zukünftig der Landwirtschaft als perennierende Alternativen zu existierenden Biogas-Arten für eine effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung zur Verfügung stehen. Im ersten Schritt sollen verschiedene Selbst-Fertilitätsquellen in L.perenne etabliert und genetisch als auch funktionell charakterisiert werden. Es folgt die Kartierung und Identifizierung kausaler Gene von ausgewählten SF-Quellen sowie die Entwicklung von Markern. Schließlich werden die SF-Quellen mittels markergestützter Rückkreuzungen in züchterisch relevantes CMS- Material und in vitalen Inzuchtlinien etabliert. Im letzten Schritt erfolgt die Erstellung von Hybridsaatgut für die Prüfung von Experimentalhybriden unter Feldbedingungen.
The central aim of the project is to provide competitive SIDecA commodity and the development of optimal utilization scenarios for energy recovery. Holistic processing along the entire value chain of the energy plant Sida generates raw materials that are adapted to the different uses for maximum energy yield. Optimized crop establishment, utilization-optimized culture conditions, increased energy density, and measures to increase the energy efficiency of different energy recovery options will increase attractiveness, affordability and competitiveness of this new sustainable energy source.
Im Verbundprojekt SelfieGras soll die Hybridzüchtung bei Gräsern durch die systematische Nutzung der Selbstfertilität (SF) und deren Kombination mit Cytoplasmatisch-männliche Sterilität (CMS) in züchtungsrelevantem Material etabliert werden. Dies soll erreicht werden durch die grundlegende Erforschung von Selbst-Inkompatibilitäts (SI)- und SF-Mechanismen, und der Erarbeitung von molekularen Werkzeugen, um SF-Quellen in der Züchtung effizient nutzen zu können. SelfieGras beinhaltet die Etablierung von verfügbaren SF Quellen in Lolium perenne sowie deren genetische und funktionelle Beschreibung durch die Erzeugung spaltender Populationen. Des Weiteren die genetische Kartierung und Isolierung kausaler Gene ausgewählter SF Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen sowie die Entwicklung von DNA Markern in den identifizierten Genen/Genomregionen. Ebenso die Etablierung kurzfristiger Strategien, um die SF mittels markergestützter Rückkreuzung in züchterisch relevantes CMS Material zu bringen. Dies soll schließlich in der Erstellung von Experimentalhybriden münden, die unter Feldbedingungen geprüft werden können. Detaillierte Kenntnisse darüber werden zur Züchtung von ertragreichen Futtergras-Hybridsorten beitragen, die zukünftig der Landwirtschaft als perennierende Alternativen zu existierenden Biogas-Arten für eine effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung zur Verfügung stehen. Zunächst sollen verschiedene Selbst-Fertilitätsquellen in L. perenne etabliert und sowohl genetisch als auch funktionell charakterisiert werden. Fokus des Projekt-Teils der an der Universität Bielefeld durchgeführt wird ist die Identifizierung kausaler Genomregionen bzw. Gene ausgewählter SF-Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen durch MBS ('mapping by sequening'), sowie die Entwicklung von molekularen Markern.
Objective: The loss of biodiversity and the degradation of ecosystems are major scientific and societal challenges. Addressing them and providing scientific support to policy requires a coherent research framework, with coordinated strategies and programmes at the regional and international levels, which are the relevant scales for many biodiversity issues. By networking 21 funding agencies from 15 countries, BiodivERsA2 aims to strengthen the ERA on biodiversity. Building on the experience of the ERA-Net BiodivERsA, but with a wider, more balanced network, BiodivERsA2 will promote a strategy for biodiversity research, in partnership with other players in the field, and will organize joint funding to better integrate biodiversity science. The objectives are to: - develop an efficient agenda-setting mechanism for joint activities (including joint calls),taking into account existing research strategies and agendas at international levels along with national and institutional priorities - instate a recurrent and visible funding opportunity for transnational biodiversity research projects - play an active role in the processes and interfaces to inform policy and users - prepare the establishment of a sustainable, independent funding platform for biodiversity research. The project has 6 workpackages. WP1 will promote networking and sharing of best practice, ensuring the rapid integration of new members and the adoption of a framework for joint calls. WP2 will analyse the landscape and cooperate with stakeholders identifying research needs, with science-policy interfaces and with relevant infrastructure programmes. Using outputs of WP1&2, WP3 will produce a roadmap for joint funding and implement 3 calls within the project timespan. These activities will ultimately create the conditions for the network to become a sustainable funding platform for European biodiversity research, which will be fostered by WP4. WP5 will develop and implement a communication strategy and enhance project web-products. WP6 deals with coordination and management.
Im Rahmen des Netzwerkes IEA Task 37 werden mit internationalen Experten Schlüsselfragen für die Umsetzung und Verbreitung der Biogasgewinnung aus Nebenprodukten, Abfällen und Energiepflanzen akkordiert und entsprechend aufbereitete Informationen an die betroffenen österreichischen Anwender, Firmen, Planer, Behörden, Verbände, Fachinstitutionen etc. in Form von Informationsbroschüren, Success stories, technischen Studien, Internet Websites sowie Workshops und Tagungen verbreitet. In dem dreijährigen Projekt liegt der Schwerpunkt auf der ökonomischen und ökologischen Optimierung der Biogasproduktion. Hierbei werden alternative Substrate forciert, um den Einsatz von Abfällen zu verstärken, und den Einsatz von Energiepflanzen zu reduzieren. Ein zusätzlicher Aspekt liegt in der detaillierten Betrachtung unterschiedlicher Reaktorsysteme. Da außerhalb Europas noch ein großes Potential herrscht, werden auch internationale Ansätze für lokale und nachhaltige Biogasanlagen betrachtet. Des Weiteren wird das Thema Biogas in Smart Grids und in Verbindung mit anderen Energietechnologien und im Bereich Power2Gas behandelt. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die sozio-ökonomischen Aspekte, welchen positiven Einfluss Biogas auch in anderen Gebieten - neben der Energiebereitstellung - auf Landwirtschaft, Abfallmanagement und regionale Beschäftigung ausübt. Zuletzt wird es auch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Standardisierung von Methoden geben, welche im Biogasbereich aufgrund der Variabilität des biologischen Prozesses sehr wichtig sind. Essentiell ist bei all diesen Themen die Beratung der politischen Entscheidungsträger, sowie der Weitergabe der Erkenntnisse an die österreichische Industrie und Forschungseinrichtungen.
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| Förderprogramm | 36 |
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