In SelfieGras soll die Hybridzüchtung in Gräsern durch die systematische Nutzung der Selbstfertilität und deren Kombination mit CMS in züchtungsrelevantem Material etabliert werden. Dies soll erreicht werden durch die grundlegende Erforschung der SI- und SF-Mechanismen, und der Erarbeitung von molekularen Werkzeugen, um SF-Quellen in der Züchtung effizient nutzen zu können. SelfieGras beinhaltet die Etablierung von verfügbaren SF Quellen in L. perenne sowie deren genetische und funktionelle Beschreibung durch die Erzeugung spaltender Populationen. Des Weiteren die genetische Kartierung und Isolierung kausaler Gene ausgewählter SF Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen sowie die Entwicklung von DNA Markern in den identifizierten Genen/Genomregionen. Ebenso die Etablierung kurzfristiger Strategien, um die SF mittels Marker-gestützter Rückkreuzung in züchterisch relevantes CMS Material zu bringen. Was schließlich in der Erstellung von Experimentalhybriden, um diese unter Feldbedingungen zu prüfen, mündet. Detaillierte Kenntnisse darüber werden zur Züchtung von ertragreichen Futtergras-Hybridsorten beitragen, die zukünftig der Landwirtschaft als perennierende Alternativen zu existierenden Biogas-Arten für eine effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung zur Verfügung stehen. Im ersten Schritt sollen verschiedene Selbst-Fertilitätsquellen in L.perenne etabliert und genetisch als auch funktionell charakterisiert werden. Es folgt die Kartierung und Identifizierung kausaler Gene von ausgewählten SF-Quellen sowie die Entwicklung von Markern. Schließlich werden die SF-Quellen mittels markergestützter Rückkreuzungen in züchterisch relevantes CMS- Material und in vitalen Inzuchtlinien etabliert. Im letzten Schritt erfolgt die Erstellung von Hybridsaatgut für die Prüfung von Experimentalhybriden unter Feldbedingungen.
Im Verbundprojekt SelfieGras soll die Hybridzüchtung bei Gräsern durch die systematische Nutzung der Selbstfertilität (SF) und deren Kombination mit Cytoplasmatisch-männliche Sterilität (CMS) in züchtungsrelevantem Material etabliert werden. Dies soll erreicht werden durch die grundlegende Erforschung von Selbst-Inkompatibilitäts (SI)- und SF-Mechanismen, und der Erarbeitung von molekularen Werkzeugen, um SF-Quellen in der Züchtung effizient nutzen zu können. SelfieGras beinhaltet die Etablierung von verfügbaren SF Quellen in Lolium perenne sowie deren genetische und funktionelle Beschreibung durch die Erzeugung spaltender Populationen. Des Weiteren die genetische Kartierung und Isolierung kausaler Gene ausgewählter SF Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen sowie die Entwicklung von DNA Markern in den identifizierten Genen/Genomregionen. Ebenso die Etablierung kurzfristiger Strategien, um die SF mittels markergestützter Rückkreuzung in züchterisch relevantes CMS Material zu bringen. Dies soll schließlich in der Erstellung von Experimentalhybriden münden, die unter Feldbedingungen geprüft werden können. Detaillierte Kenntnisse darüber werden zur Züchtung von ertragreichen Futtergras-Hybridsorten beitragen, die zukünftig der Landwirtschaft als perennierende Alternativen zu existierenden Biogas-Arten für eine effiziente und umweltschonende Ressourcennutzung zur Verfügung stehen. Zunächst sollen verschiedene Selbst-Fertilitätsquellen in L. perenne etabliert und sowohl genetisch als auch funktionell charakterisiert werden. Fokus des Projekt-Teils der an der Universität Bielefeld durchgeführt wird ist die Identifizierung kausaler Genomregionen bzw. Gene ausgewählter SF-Quellen durch Pool-Sequenzieren hochauflösender Kartierungspopulationen durch MBS ('mapping by sequening'), sowie die Entwicklung von molekularen Markern.
Im Rahmen dieses Vorhabens sollen bisher nur im Ansatz erhobenen Daten zum Einsatz unkonventioneller Verfahren (z.B. sogen. Grüne Biotechnologie wie Bioakkumulation und Bioflotation) bei der Rückgewinnung von NE-Metallen und seltenen Erden (u.a. Neodym) aus festen Rückständen von Siedlungsabfallverbrennungsanlagen systematisch untersucht und durch Versuchsreihen ergänzt werden. Ziel ist es, die aus einem abgeschlossenen UFOPLAN-Vorhaben ableitbaren Ansätze einer verbesserten Metallrückgewinnung aus der Feinfraktion der Verbrennungsrückstände hinsichtlich ihrer qualitativen und quantitativen Perspektiven darzustellen und systematisch die Einsatzmöglichkeiten der sogenannten 'Grünen Biotechnologie' zu beschreiben. Ergänzend zum theoretischen Ansatz sollen Versuchsreihen durchgeführt werden, die eine Abgrenzung zwischen Bioakkumulation und Bioflotation ermöglichen. Zusätzlich soll eine Abgrenzung zur Chemisorption erfolgen, um auch die Möglichkeit des Einsatzes sauer Abgaswäscherflüssigkeiten zur Metallabscheidung zu betrachten. Die im Vorhaben zu ermittelnden Daten und Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine anzustrebende großtechnische Umsetzung der Verfahrenskonzepte zur Metallabtrennung dienen und zur Weiterentwicklung des Standes der Technik der Metallrückgewinnung aus der Abfallverbrennung beitragen.
Im Rahmen des Netzwerkes IEA Task 37 werden mit internationalen Experten Schlüsselfragen für die Umsetzung und Verbreitung der Biogasgewinnung aus Nebenprodukten, Abfällen und Energiepflanzen akkordiert und entsprechend aufbereitete Informationen an die betroffenen österreichischen Anwender, Firmen, Planer, Behörden, Verbände, Fachinstitutionen etc. in Form von Informationsbroschüren, Success stories, technischen Studien, Internet Websites sowie Workshops und Tagungen verbreitet. In dem dreijährigen Projekt liegt der Schwerpunkt auf der ökonomischen und ökologischen Optimierung der Biogasproduktion. Hierbei werden alternative Substrate forciert, um den Einsatz von Abfällen zu verstärken, und den Einsatz von Energiepflanzen zu reduzieren. Ein zusätzlicher Aspekt liegt in der detaillierten Betrachtung unterschiedlicher Reaktorsysteme. Da außerhalb Europas noch ein großes Potential herrscht, werden auch internationale Ansätze für lokale und nachhaltige Biogasanlagen betrachtet. Des Weiteren wird das Thema Biogas in Smart Grids und in Verbindung mit anderen Energietechnologien und im Bereich Power2Gas behandelt. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die sozio-ökonomischen Aspekte, welchen positiven Einfluss Biogas auch in anderen Gebieten - neben der Energiebereitstellung - auf Landwirtschaft, Abfallmanagement und regionale Beschäftigung ausübt. Zuletzt wird es auch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Standardisierung von Methoden geben, welche im Biogasbereich aufgrund der Variabilität des biologischen Prozesses sehr wichtig sind. Essentiell ist bei all diesen Themen die Beratung der politischen Entscheidungsträger, sowie der Weitergabe der Erkenntnisse an die österreichische Industrie und Forschungseinrichtungen.
Biogasanlagen sind eine treibende Kraft der österreichischen KMU-Landschaft. Eigentümer/Betreiber sind und beschäftigen KMU, die heimischen Anlagenbauer entsprechen ebenfalls der KMU-Definition. Naturgemäß leiden diese unter geringer Einflussnahme auf politische Entscheidungen und bescheidenem Lobbying. Dabei geht die Branche gerade durch die krisengeschüttelten vergangenen Jahre mehr als je zuvor gemeinsam in dieselbe Richtung, der technische Entwicklungsstand hat ein nie dagewesenes Niveau erreicht und neue F&EI-Projekte stehen kurz vor dem Durchbruch. Das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) vereint deshalb die technischen Kompetenzträger sowie die schlagkräftigste Biogas Vereinigung im BiGa-NET, um immaterielle Forschungsinfrastruktur aufzubauen, welche schließlich den österreichischen KMU zugutekommt. Dazu werden auf Basis der langjährigen Erfahrungen der Projektpartner F&EI-Dienstleistungen entwickelt, welche direkt bei Referenzanlagen demonstriert werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Minimierung von Gasverlusten, der Wärmenutzung, der Anpassung an Tages- und Jahreslastgänge, der Gasspeicherung, dem Einsatz von Biomethanaufbereitungstechnologien, der Nutzung in Tankstellen, oder z.B. in der direkten Nutzung des Biogases zu Heizzwecken in eigenen, dezentralen Biogasnetzen. Die TU Wien bringt ihre Expertise zur Optimierung der Rührwerke ein. Das Interuniversitäre Department für Agrarbiotechnologie (IFA Tulln) entwickelt ein Konzept zum Einsatz neuer Vorbehandlungsmethoden. Damit werden die letzten Entwicklungen im Biogassektor, welche nach Abschluss der Forschungsphase eine kurze Amortisationszeit versprechen, aus einer Hand, dem BiGa-NET, angeboten. Einzigartig dabei ist die Tatsache, dass all diese F&EI-Projekte mit detaillierten wirtschaftlichen Analysen begleitet, ergänzt und unterstützt werden. Als Basis dient die bereits sehr umfangreiche Datenbank der ARGE Kompost & Biogas Österreich (AKBOe), welche durch telefonische Befragungen und Datenerhebungen noch erweitert wird. Diese aktualisierten Daten dienen gemeinsam mit den Ergebnissen der F&EI-Entwicklungen des technischen Bereiches dazu, die Effekte der Optimierungen in einzel- und gesamtwirtschaftlicher Sicht aufzuzeigen. Berechnet werden die durch Optimierungen erzielbaren Effizienzsteigerungspotentiale sowie die gesamtwirtschaftlichen und außenwirtschaftlichen Effekte von Investitionen und Betrieb dieser Anlagen. Zur Anwendung kommen hierbei weiterentwickelte Methoden des IWI, wie die Data Envelopment Analysis.
The central aim of the project is to provide competitive SIDecA commodity and the development of optimal utilization scenarios for energy recovery. Holistic processing along the entire value chain of the energy plant Sida generates raw materials that are adapted to the different uses for maximum energy yield. Optimized crop establishment, utilization-optimized culture conditions, increased energy density, and measures to increase the energy efficiency of different energy recovery options will increase attractiveness, affordability and competitiveness of this new sustainable energy source.
| Origin | Count |
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| Bund | 36 |
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| Förderprogramm | 36 |
| License | Count |
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