Das Projektdesign ist ein multidimensionaler Ansatz und kombiniert wissenschaftliche Daten von Habitaten, das Vorhandensein von Insektenarten und Exposition zu Pestiziden mit der sozialen wissenschaftlichen Interaktion unter Mitwirkung von Aktiven vor Ort und lokalen wie nationalen Organisationen und Teilhabern. Der NABU organisiert als Koordinator die Teilhabe als eines der Hauptziele des DINA Projektes. Es soll ein transparentes Teilen der Daten implementiert und ein enger Austausch mit Vertretern aus den untenstehenden Organisationen umgesetzt werden. 1 Naturschutzorganisationen 2 sozialen Teilhabern 3 Verwaltung, Landes- und Bundesministerien 4 Landwirten und deren Verbände 5 Vertretern der Agrochemie 6 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und politischen Wissenschaftlern Diese Komplexität wird in ihrer Breite in Bezug auf Kommunikationsprozesse und erwartetes Management genauso wie durch Koproduktion der Projektpartner realisiert werden. Das Fangen mit Malaisefallen ist eine sehr effektive Methode zum Insektenmonitoring, speziell in Kombination mit Metabarcoding und der manuellen Häufigkeitsabschätzung und wird die bisher komplexesten Daten für das Vorkommen von Insektenarten in Schutzgebieten in Deutschland generieren. Wir sagen voraus, dass die Form, Topographie und Diversität des Habitates eines Naturschutzgebietes die Insektenbiodiversität beeinflusst. Falls diese Biodiversität signifikant zwischen Schutzgebieten mit ähnlichen Habitatvorkommen variiert, gehen wir von einem Einfluss der landwirtschaftlich genutzten Felder in der Nachbarschaft der Gebiete aus. Hierbei nehmen wir an, das verschiedenes Management der genutzten Flächen in unterschiedlich starker Beeinflussung münden wird. Wir sagen weiterhin voraus, dass die Insektendiversität und Häufigkeit mit der Entfernung von Pestizidquellen ansteigen wird und dass sie in weniger exponierten Gebieten höher sein wird als in stark beeinflussten Arealen.
Stade Ob auf dem Messschiff „Tümmler“ mitten auf der Elbe oder im Wassergütelabor in Stade: Seit einem Vierteljahrhundert geht Nicole Niemeier beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Wasserproben genau auf den Grund. Ob auf dem Messschiff „Tümmler“ mitten auf der Elbe oder im Wassergütelabor in Stade: Seit einem Vierteljahrhundert geht Nicole Niemeier beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Wasserproben genau auf den Grund. Am 01.11.2018 feierte die langjährige Labormitarbeiterin ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Betriebsstelle Stade des Landesbetriebs. Niemeier hatte zunächst eine Ausbildung zur Chemielaborantin bei der Firma Stähler Agrochemie in Stade absolviert. Nachdem sie dort dreizehn Jahre tätig war, trat sie am 01.11.1993 ihre Stelle im Wassergütelabor des damaligen Staatlichen Amtes für Wasser und Abfall Stade (heute NLWKN Betriebsstelle Stade) an. Ihre Hauptaufgaben sind hier die Analyse unterschiedlichster Wasserproben und die Entnahme von Proben an kleineren Gewässern sowie mit dem Labormessschiff „Tümmler“ auf der Elbe. NLWKN-Dezernent Bernhard Schürmann sprach der Jubilarin für die geleisteten treuen Dienste und das persönliche Engagement Dank und Anerkennung aus, gratulierte ihr und überreichte eine Dankurkunde, verbunden mit den besten Wünschen für die weitere Zukunft.