In der suedlichen Kalahari wird in Zusammenarbeit mit einem Farmer ein Wassersammelverfahren im Boden entwickelt und fuer den Anbau einheimischer Nutzpflanzen erprobt.
Knicks als bedeutsames oekologisches Element in der Landschaft beduerfen der Pflege: im Abstand von etwa 10 Jahren muss der Aufwuchs abgesaegt werden, damit er neu ausschlaegt. Das ist als schwere Handarbeit unterblieben, daher wurden technische Loesungen entwickelt und erprobt: (1) nach 5 - 7 Jahren die Aeste zurueckschneiden mit Messerscheibe, Kreissaege, Baumhobel oder Heckentrimmer ('Knickputzer'); (2) den Knick 'auf den Stock setzen' mit Motorsaege oder Kreissaege am Bagger (3) Abraeumen mit Frontlader. Beurteilung nach oekologischen Aspekten sowie auch Arbeitszeit, Kapitalbedarf und Kosten sowie moeglichen Einsatztagen. Moeglichkeit zur Verwertung als Roh- oder Brennstoff.
Bei dem Vorhaben werden die Verfahren Breitverteilung der Guelle, Einschlitzen in den Boden, Ausbringung mit dem Schleppschlauch und dem Schleppschuh auf Dauergruenland zweier Standorte bei zwei Ausbringungsterminen (Maerz und Mai) miteinander verglichen. Versuchsfragen: - Optimale Einsatzpunkte bezueglich Termin und Grashoehe, - Einfluesse auf Futterverschmutzung und Konservierungseignung, - Beeinflussung von Ertrag und Qualitaet des Aufwuchses, - Auswirkung auf Verkrautung und Vergrasung der Gruenlandnarbe, - Veraenderung von Bodenkennwerten, - Stickstoff- und Geruchsemissionen (Universitaet Kiel). Ergebnisse: Die bodennahen Ausbringungsverfahren reduzieren die gasfoermigen N-Verluste und die Geruchsentwicklung. Gegenueber der Breitverteilung weisen das Schleppschlauch- und Schleppschuhverfahren hoehere Ertraege auf.
Beeinflussung der Anbautechnik landwirtschaftlicher Kulturpflanzen.
Entwicklung eines Tropfbewaesserungssystems mit minimalem Druckbedarf und direkter Ankopplung an eine Solarpumpe.
Entwicklung von Anbauverfahren zur Reduzierung der Bodenerosion im Ruebenanbau durch ackerbauliche Massnahmen: 1) Bodenbearbeitung; 2) Zwischenfruchtanbau und Strohduengung; 3) Saattechnik.
Entwicklung und Evaluierung von Methoden zur Untersuchung der Arbeitsqualitaet von Direktsaatwerkzeugen. Entwicklung und Bewertung von neuen Direktsaatwerkzeugen. Vergleich des Zugkraft- und Energiebedarfs verschiedener Direktsaattechniken.
Die biologischen Verfahren zur Abgasreinigung lassen sich in nasse und trockene Verfahren unterteilen. Das vorliegende Projekt beschaeftigt sich mit der trockenen biologischen Abgasreinigung. Das Ziel ist die Erprobung von herkoemmlichen Filtermedien, d.h. Gewebefilter aus Natur- und Kunstfasern fuer die Ansiedlung von Bakterien zu verwenden. Die Filtermedien werden von dem zu reinigenden Gas durchstroemt. Die darin befindlichen Schadstoffe, in ueberwiegendem Masse Geruchsstoffe, werden in die mit einer duennen Feuchtigkeitsschicht ueberzogenen Fasern uebertragen. An dieser Stelle werden sie sodann von den Mikroorganismen in unschaedliche Stoffe umgewandelt. Die Verwendung von Filtermedien zur biologischen Abgasreinigung eroeffnet diesem Verfahren neue Einsatzbereiche in Industrie und Gewerbe. Die bisher ueblichen Verfahren sind weitgehend auf die Landtechnik beschraenkt.
Auf dem Kesselpruefstand (Nennwaermeleistung 120 kW) der Bundesanstalt fuer Landtechnik werden seit 1984 Untersuchungen verbrennungstechnischer Parameter und Emissionsmessungen durchgefuehrt. Die Messdaten werden automatisch erfasst, am Pruefstand vorverarbeitet, auf Magnetband abgelegt und ueber EDV ausgewertet. Fuer die Emissionsmessung stehen folgende Messgeraete zur Verfuegung: - Infrarotanalysatoren zur Bestimmung von CO und CO2, - ein Flammenionisationsdetektor zur Bestimmung der organischen gasfoermigen Substanzen, - ein Chemilumineszenzanalysator zur Bestimmung des NOx-Gehaltes, - ein Staubmessgeraet zur gravimetrischen Bestimmung des Staubgehaltes. Ueber die Untersuchungen werden Berichte erstellt und veroeffentlicht.
Ziel des Proiektes war es, aus vorsortierten Vegetabilien und den Dickstoffen separierter Guelle unter Beimengung von Kohlenstofftraegern standardisierte Komposte unterschiedlicher Qualitaet fuer verschiedene Anwendungsbereiche zu entwickeln. Die Qualitaet der zur entwickelnden Komposte sollte an unterschiedlichen Standorten demonstriert werden. Aufbauend darauf sollte die Verwertungs- bzw. Vermarktungsfaehigkeit derartiger Komposte innerhalb des Entstehungsgebietes belegt werden. Im Rahmen einer Projektaufstockung wurden die Voraussetzungen fuer ein regionalspezifisch ausgerichtetes Kompostmarketing erweitert. Die Praktische Durchfuehrung des Projektes erfolgte in Zusammenarbeit zwischen, der Firma Landtechnik Grube, Brake, und dem Amt fuer Abfallwirtschaft des Landkreises Wesermarsch im Zeitraum vom 01.09.1988 bis 31.07.1993. Es wurden Freiland, Container- und Laborversuche durchgefuehrt. Im Rahmen der Vermarktungsaktivitaeten wurden regional umfangreiche muendliche und schriftliche Befragungen in den unterschiedlichen Zielgruppen durchgefuehrt. Die Projektziele wurden mit einer Einschraenkung in vollem Umfang erreicht. Aufgrund regionaler Gegebenheiten war lediglich der urspruenglich vorgesehene Einsatz von Guelledickstoffen als Zuschlagmaterial nicht sinnvoll moeglich; die Qualitaet der erzeugten Komposte hatte darunter allerdings nicht zu leiden, da die urspruenglich angestrebte Steuerung des Stickstoffgehaltes der Komposte - soweit Ueberhaupt erforderlich - sehr viel gezielter ueber eine fein dosierte Mineralstoff-Beimischung erreicht werden konnte. Auf die Akzeptanz der Produkte wirkte sich das ausserdem foerderlich aus. Die Verwertung der Ergebnisse erfolgte Seitens des Zuwendungsempfaengers in Form einer Patentanmeldung, die mittelbar aus den Projektergebnissen resultierte, sowie in Form von zwei Projektvorschlaegen, die sich derzeit in der Umsetzung befinden (Organisch-mineralischer Mischduenger aus Siedlungskomposten / Logistik-Zentrale fuer Wertstoffe am Beispiel Kompost). Fuer den beteiligten Landkreis Wesermarsch fuehrten die Projektergebnisse zur vorzeitigen flaechendeckenden Einfuehrung der Kompostierung im gesamten Kreisgebiet.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 119 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 119 |
| License | Count |
|---|---|
| offen | 119 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 119 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 109 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 78 |
| Lebewesen und Lebensräume | 117 |
| Luft | 67 |
| Mensch und Umwelt | 119 |
| Wasser | 52 |
| Weitere | 119 |