Auf dem Kesselpruefstand (Nennwaermeleistung 120 kW) der Bundesanstalt fuer Landtechnik werden seit 1984 Untersuchungen verbrennungstechnischer Parameter und Emissionsmessungen durchgefuehrt. Die Messdaten werden automatisch erfasst, am Pruefstand vorverarbeitet, auf Magnetband abgelegt und ueber EDV ausgewertet. Fuer die Emissionsmessung stehen folgende Messgeraete zur Verfuegung: - Infrarotanalysatoren zur Bestimmung von CO und CO2, - ein Flammenionisationsdetektor zur Bestimmung der organischen gasfoermigen Substanzen, - ein Chemilumineszenzanalysator zur Bestimmung des NOx-Gehaltes, - ein Staubmessgeraet zur gravimetrischen Bestimmung des Staubgehaltes. Ueber die Untersuchungen werden Berichte erstellt und veroeffentlicht.
In der suedlichen Kalahari wird in Zusammenarbeit mit einem Farmer ein Wassersammelverfahren im Boden entwickelt und fuer den Anbau einheimischer Nutzpflanzen erprobt.
Knicks als bedeutsames oekologisches Element in der Landschaft beduerfen der Pflege: im Abstand von etwa 10 Jahren muss der Aufwuchs abgesaegt werden, damit er neu ausschlaegt. Das ist als schwere Handarbeit unterblieben, daher wurden technische Loesungen entwickelt und erprobt: (1) nach 5 - 7 Jahren die Aeste zurueckschneiden mit Messerscheibe, Kreissaege, Baumhobel oder Heckentrimmer ('Knickputzer'); (2) den Knick 'auf den Stock setzen' mit Motorsaege oder Kreissaege am Bagger (3) Abraeumen mit Frontlader. Beurteilung nach oekologischen Aspekten sowie auch Arbeitszeit, Kapitalbedarf und Kosten sowie moeglichen Einsatztagen. Moeglichkeit zur Verwertung als Roh- oder Brennstoff.
Die biologischen Verfahren zur Abgasreinigung lassen sich in nasse und trockene Verfahren unterteilen. Das vorliegende Projekt beschaeftigt sich mit der trockenen biologischen Abgasreinigung. Das Ziel ist die Erprobung von herkoemmlichen Filtermedien, d.h. Gewebefilter aus Natur- und Kunstfasern fuer die Ansiedlung von Bakterien zu verwenden. Die Filtermedien werden von dem zu reinigenden Gas durchstroemt. Die darin befindlichen Schadstoffe, in ueberwiegendem Masse Geruchsstoffe, werden in die mit einer duennen Feuchtigkeitsschicht ueberzogenen Fasern uebertragen. An dieser Stelle werden sie sodann von den Mikroorganismen in unschaedliche Stoffe umgewandelt. Die Verwendung von Filtermedien zur biologischen Abgasreinigung eroeffnet diesem Verfahren neue Einsatzbereiche in Industrie und Gewerbe. Die bisher ueblichen Verfahren sind weitgehend auf die Landtechnik beschraenkt.
Bei dem Vorhaben werden die Verfahren Breitverteilung der Guelle, Einschlitzen in den Boden, Ausbringung mit dem Schleppschlauch und dem Schleppschuh auf Dauergruenland zweier Standorte bei zwei Ausbringungsterminen (Maerz und Mai) miteinander verglichen. Versuchsfragen: - Optimale Einsatzpunkte bezueglich Termin und Grashoehe, - Einfluesse auf Futterverschmutzung und Konservierungseignung, - Beeinflussung von Ertrag und Qualitaet des Aufwuchses, - Auswirkung auf Verkrautung und Vergrasung der Gruenlandnarbe, - Veraenderung von Bodenkennwerten, - Stickstoff- und Geruchsemissionen (Universitaet Kiel). Ergebnisse: Die bodennahen Ausbringungsverfahren reduzieren die gasfoermigen N-Verluste und die Geruchsentwicklung. Gegenueber der Breitverteilung weisen das Schleppschlauch- und Schleppschuhverfahren hoehere Ertraege auf.
Beeinflussung der Anbautechnik landwirtschaftlicher Kulturpflanzen.
Entwicklung eines Tropfbewaesserungssystems mit minimalem Druckbedarf und direkter Ankopplung an eine Solarpumpe.
Entwicklung von Anbauverfahren zur Reduzierung der Bodenerosion im Ruebenanbau durch ackerbauliche Massnahmen: 1) Bodenbearbeitung; 2) Zwischenfruchtanbau und Strohduengung; 3) Saattechnik.
Entwicklung und Evaluierung von Methoden zur Untersuchung der Arbeitsqualitaet von Direktsaatwerkzeugen. Entwicklung und Bewertung von neuen Direktsaatwerkzeugen. Vergleich des Zugkraft- und Energiebedarfs verschiedener Direktsaattechniken.
Ziele: 1. Grundlagedaten bezüglich Leistung, Energiebedarf und Emissionen von neuen Traktoren, Zweiachsmähern und Transportern stehen in neutraler, normgerechter und kundenfreundlicher Form zur Verfügung. Die Möglichkeiten und Wirkungen von Katalysatoren und Rußfiltern in landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen sind bekannt. 2. Entwicklungen und Neuerungen in der Landtechnik können kompetent beurteilt werden. Die verschiedensten Landmaschinen sind auf Anfrage nach vorhandenen oder selber entwickelten bzw. aktualisierten Prüfregeln objektiv und nachvollziehbar geprüft oder entsprechende Prüfungen anerkannt. 3. Für die Qualitätssicherung sowohl als Prüfstelle für Landmaschinen als auch als Inspektionsstelle für Institutionen, die im Gebrauch stehende Landmaschinen überprüfen, ist ein Managementsystem eingeführt und wird gelebt. Problemstellung: Traktoren sind seit 2003 den Emissionsvorschriften unterworfen, die in raschem Tempo strenger werden und hauptsächlich die Partikelreduktion anstreben. Hier fehlen noch weitgehend entsprechende Messwerte von Traktoren und Motorkarren; Einsatz- und Langzeiterfahrungen mit Katalysatoren und Rußfiltern sowie Möglichkeiten und Nutzen von Nachrüstungen sind nicht bekannt. Normgerechte und objektive Messungen, Prüfungen und Beurteilungen aller Arten von Landmaschinen sind zunehmend nicht nur national, sondern auch international ein Bedürfnis. Gerade das Bemühen um Vermeidung von Handelshemmnissen in Europa durch die Befolgung der entsprechenden EU-Richtlinien erfordert eine neutrale Stelle mit der fachlichen Kompetenz, Entwicklungen und neue Maschinen im Markt, die Unterlagen der allgemeinen Betriebserlaubnis, die entsprechenden Prüfmethoden und die Prüfstationen beurteilen und bei Bedarf auch prüfen zu können. Um diese Kompetenz zu erhalten, muss man die Technologie, die Maschinen, die Vorschriften und Richtlinien sowie die Messmethoden kennen und deren Weiterentwicklung verfolgen. Qualitätsmanagement und Akkreditierung bestehen nur für ausgewählte Maschinenprüfungen. Eine Erweiterung wird abgeklärt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 119 |
| Europa | 5 |
| Kommune | 1 |
| Land | 7 |
| Wissenschaft | 62 |
| Zivilgesellschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 119 |
| License | Count |
|---|---|
| offen | 119 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 119 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 109 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 78 |
| Lebewesen und Lebensräume | 116 |
| Luft | 66 |
| Mensch und Umwelt | 119 |
| Wasser | 52 |
| Weitere | 119 |