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Le suivi biologique de l'etang de la Combe Chapuis (Geneve) se poursuit depuis 1979, date du creusement de l'etang et a pour but principal de suivre la colonisation de l'etang par le phytoplancton, zooplancton, les algues, les macrophytes et les invertebres benthiques. (FRA)
Ausnuetzung des Phosphors; Phosphor-Fluesse: Die Biomassensynthese wird in Seen nicht nur durch das Gesamtangebot an Phosphor gesteuert, sondern auch durch intrabiozoenotische Vorgaenge und intrazellulaere Speicherung beeinflusst (kleiner P-Kreislauf). Der Kreislauf ist lange bekannt, doch wurde bisher seiner physiolog. Problematik zu wenig Beachtung geschenkt. Messung und Interpretation der Primaerproduktion auf moderner Grundlage: Die Primaerprod. ist eine Basisstufe der Erzeugung organischer Stoffe. Hier geht es um den Einsatz eines Modells zur Berechnung des Langzeit-Produktionsintegrals zusammen mit Langzeit-Lichtregistrierungen und punktuellen Photosynthese- und Biomassenbestimmungen. Analyse des Zooplanktoneinflusses (Grazin, Predation) auf das Gesamtsystem: Pelagische Biozoenosen (Algenhochprod., Abweiden, Wegfrass der Herbivoren etc.), die nur durch Verschwinden des jeweiligen Opfers begrenzt werden (grosse Fluktuationen). Messungen der Vorgaenge sollen Modellansaetze fuer den Jahresverlauf ermoeglichen.
Etude systematique du plancton du leman realisee en un point centrale du lac. D'une part, le phytoplancton est preleve de 0 a 10 m de profondeur au moyen d'un appareil integrateur. D'autre part, le zooplancton est preleve au filet. Les rotiferes sont particulierement etudies. Outre la determination des especes, il est procede au calcule des biovolumes, ce qui permet d'obtenir une estimation quantitative de l'evolution de la biomasse planctonique. Les prelevements sont mensuels en hiver et bimensuels le reste de l'annee. (FRA)
Im Projekt soll der Einfluss von klimatischen Veraenderungen auf die Destabilisierung von aquatischen Oekosystemen in den Alpen untersucht werden. Als Indikator-Oekosysteme dienen auf unseren Alpen haeufig anzutreffende Kleingewaesser, Suempfe, Feuchtwiesen und Quellaufstoesse. Die in den Kleingewaessern vorhandenen Cyanobakterienbiozoenosen reagieren empfindlich auf Umweltveraenderungen. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen (warme, sonnenreiche, niederschlagsarme Sommer) koennen sich in diesen Wasserstellen, die dem Vieh als Traenke dienen, vermutlich Cyanobakterien in Massen entwickeln, die, falls sie durch Umweltbedingungen zur Toxinbildung angeregt werden, fuer die Alprinder zur Todesfalle werden. In diesem Projekt geht es darum, die Cyanobakterienblueten in den Alpen in Abhaengigkeit klimatischer Umweltfaktoren zu untersuchen.
Gelegentlich tritt massives Wachstum von Blaualgen in kleineren Schweizer Seen auf. Zur gleichen Zeit beobachtet man Episoden von Fischsterben (Luetzelsee 1991; Sempachersee ca. 1987). Blaualgen produzieren einige hochaktive Giftstoffe (Microcystis-Toxine). Es soll die noch ungeloeste Frage bearbeitet werden, ob diese Toxine fuer die jeweiligen Fischsterben verantwortlich sind.
Fruehere Untersuchungen haben gezeigt, dass sulfonierte aromatische Amine, welche durch reduktive Spaltung von AZO-Farbstoffen gebildet werden, nicht rasch abbaubar sind. Um das Umweltrisiko abzuschaetzen, wurde eine Anzahl von Vertretern dieser Stoffklasse auf ihre Umwelttoxizitaet hin untersucht. Biologischer Abbau, Fisch, Daphnien, und Algentoxizitaet wurden nach den Vorschriften der EG-Richtlinien (6. Aenderung, Anhang VII der Basisrichtlinie) untersucht.
Cette etude a pour but principal de suivre la colonisation (flore et faune) d'un etang nouvellement creuse (1983) en zone forestiere et de faire un inventaire des especes phytoplanctoniques, zooplanctoniques, algales, macrophytiques et zoobenthiques. (FRA)
Das Macun-Seengebiet liegt ueber Lavin auf etwa 2600 m ue. M. in der Naehe des Schweizerischen Nationalparks. Wegen des geringen Gehaltes an Puffersubstanzen (Leitfaehigkeit um 10 uS.cm -1/20oC sind die Gewaesser bezueglich Versauerung sehr empfindlich. Die Untersuchungen der Jahre 1980 bis 1983 zeigten eine leichte, aber stetige Abnahme des pH-Wertes in einigen der 5 untersuchten Kleinseen. Ausserdem stellten wir fest, dass ein betraechtlicher Eintrag an Schwermetallen ins Untersuchungsgebiet besteht. Man darf annehmen, dass das Macun-Gebiet durch Verbrennungsprodukte beeinflusst wird, die weitraeumig verfrachtet worden sind. Vorlaeufig wurden die Algenbiozoenosen sowohl quantitativ als auch qualitativ verfolgt.
Die elektrolytarmen Hochgebirgsseen in den kristallinen Gebieten der Alpen stellen bezueglich Versauerung und Eutrophierung sehr empfindliche Oekosysteme dar. Da die Seen mit den kleinsten Einzugsgebieten im Extremfall als Regenauffangbecken betrachtet werden koennen, lassen Chemismus und Biologie dieser Seen Rueckschluesse auf die Belastung der Niederschlaege mit anthropogen verursachten Schadstoffen zu. Diese ist in duenn besiedelten Regionen der Alpen durch lokale Immissionen wenig beeinflusst und kann deshalb als Grundbelastung angesehen werden. Bei unseren Untersuchungen geht es hauptsaechlich um die Erfassung des gegenwaertigen Zustandes bezueglich Algen-Gesellschaftsstruktur und Chemismus sowie um die Beurteilung von langfristigen Veraenderungen. Wir interessieren uns vor allem fuer Faktoren, welche die Zusammensetzung der Diatomeen-Gesellschaften bestimmen; dazu sollen auch in situ-Experimente durchgefuehrt werden.
Die Verhaeltnisse an der Wasseroberflaeche von Binnengewaessern wurden bis heute hauptsaechlich beschreibend erfasst. Es fehlen sowohl eine einheitliche Methodik als auch Informationen zur Dynamik der chemischen, physikalischen und biologischen Eigenschaften. Beim vorliegenden Projekt geht es darum abzuklaeren, ob es an der Wasseroberflaeche des Zuerichsees zur Einschichtung von Neustonorganismen kommt und wovon eine solche abhaengig ist. Weiter galt es Akkumulationen von aus dem Wasser oder aus der Luft stammenden partikulaeren und geloesten Stoffen an der Wasseroberflaeche quantitativ zu erfassen. Dabei interessierte neben dem Ausmass der Akkumulation der einzelnen Stoffe insbesondere deren Abhaengigkeit von Wetter, Jahreszeit und Probenahmeort.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 20 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 20 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 20 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 15 |
| Englisch | 5 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 20 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 14 |
| Lebewesen und Lebensräume | 20 |
| Luft | 13 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 18 |
| Weitere | 20 |