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Arbeitnehmerorientierte Qualifizierung fuer Umweltmanagement im Sinne der EG-Oeko-Audit-Verordnung

STARK Revierwende - Gewerkschaftliche Initiativen für eine gerechte Gestaltung der Transformation in den Kohlerevieren

Flottenbasiertes Sharing: Gemeinschaftliche Nutzung von E-Fahrzeugen in Unternehmensflotten, Teilvorhaben: TU Berlin; eFahrung

eFahrung' erforscht wie Firmen bereits im Jahr 2015 wirtschaftlich und zuverlässig Elektrofahrzeuge als Teil ihrer Flotte betreiben können. Die Forschungsfragen liegen in der Erstellung einer IKT-basierten Infrastruktur, rechtlichen und sozialen Fragen zu Privatheit und Datenschutz, benutzerfreundlichen Bedienung von Anwendungen für die Akteure im Gesamtsystem, sowie der Einbindung entsprechender Dienstleistungen. Bisherige Ansätze konzentrieren sich dabei vorrangig auf das einzelne Fahrzeug während in diesem Verbundprojekt alle Elektrofahrzeuge in allen angeschlossenen Firmenflotten gesamtheitlich betrachtet werden. Für die untersuchenden Geschäftsmodelle können zwar Hochrechnungen basierend auf Annahmen und Simulationen erstellt werden, diese gilt es jedoch im Verbundprojekt auf ihre Aussagekraft hin zu verifizieren. In 6 Arbeitspaketen werden Geschäftsmodelle (AP1), Anwendungen (AP2), Plattform (AP3), Flottenmonitoring (AP4), Betrieb (AP5) und sozio-ökologische Fragestellungen (AP6) untersucht. Projektmanagement und Kommunikation werden in AP7 gebündelt.

DAS: Integrierte präventive Bildungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für klimabedingte Arbeitsplatzanpassungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz für Outdoor-Worker

enEEbler: Mitarbeiter-Engagement für Erneuerbare Energien in Unternehmen, Teilprojekt II: Herausforderungen, Barrieren und innovative Ansätze für EE-Engagement in Unternehmen

Die Energiewende wird im Wesentlichen durch Privatpersonen getragen, die sich in Initiativen und Genossenschaften oder Zuhause für Erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz engagieren. Jedoch entfällt nur etwa ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Deutschland auf private Haushalte, aber zwei Drittel auf Unternehmen und staatliche Einrichtungen. Damit die Energiewende gelingt sind daher insbesondere im Unternehmenssektor weitere Anstrengungen nötig. Der Impuls zu weiteren Veränderungen zugunsten EE kann dabei vor allem auch von Mitarbeitern ausgehen, die sich bereits privat für die Energiewende stark machen. An diesem Punkt setzt das Projekt 'enEEbler - Mitarbeiter-Engagement für Erneuerbare Energien in Unternehmen' an. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Frage, ob, wann und wie Bürger, die sich privat für die Energiewende einsetzen, dieses Engagement auch in ihren Arbeitskontext übertragen - und wann ihnen dort Barrieren entgegenstehen, die diesen 'Spillover' verhindern. Dazu werden folgende Teilfragen bearbeitet: Was bewegt Bürger sich für die Energiewende einzusetzen? Beschränkt sich das Engagement auf ihr privates Umfeld, oder versuchen sie auch in ihrem Beruf EE und Energieeffizienz zu fördern? Werden sie als Beschäftigte unterstützt, EE-Initiativen am Arbeitsplatz zu entwickeln, oder stoßen sie in Unternehmen auf Ablehnung oder Barrieren? Unter welchen Umständen gelingt es Mitarbeitern, ihr privates EE-Engagement auch im Arbeitskontext wirksam werden zu lassen? In der ersten Projektphase wird mithilfe von Interviews mit engagierten Bürgern analysiert, warum sich Menschen für die Energiewende einsetzen und ob sie versuchen, die Ideen und Impulse aus ihrem privaten Engagement in den Arbeitskontext zu tragen. Durch Fallstudien wird in der zweiten Projektphase ermittelt, inwiefern Unternehmen das Interesse und Engagement ihrer Mitarbeiter aufgreifen, um neue Impulse für die Energiewende zu entwickeln. Die Eigeninitiative von Beschäftigten wird bislang in Forschung und Praxis nicht hinreichend beachtet und gefördert. Hier dominiert nach wie vor die Perspektive, dass Mitarbeiter von nachhaltigem Handeln überzeugt und angeleitet werden müssten. Das enEEbler-Projekt geht demgegenüber davon aus, dass viele Mitarbeiter sich mit der Energiewende und Umweltschutzthemen identifizieren und daher auch motiviert sind, dies in ihren Arbeitskontext zu übertragen - sie brauchen lediglich die entsprechende Unterstützung und Freiräume durch das Unternehmen und Vorgesetzte. Ziel des Projekts ist die Identifizierung von Best-Practice Beispielen und die Erarbeitung von Empfehlungen für Unternehmen, die das EE-Engagement ihrer Mitarbeiter aktiv fördern wollen. Unternehmen sollen dafür sensibilisiert werden, die Fähigkeiten und Eigeninitiative von Mitarbeitern zuzulassen und zu unterstützen (engl. enabling). Durch geeignete Instrumente werden organisationale Barrieren, die bisher dem eigeninitiativen EE-Verhalten entgegenstehen, identifiziert und

Enavi - Energiewende-Navigationssystem zur Erfassung, Analyse und Simulation der systemischen Vernetzungen, Teilvorhaben U0

I. Zugang zu Betriebsräten und Unternehmen für die Aktivitäten innerhalb des Kopernikus-Projektes gewinnen: Im ersten Schritt des Kopernikus-Projekts ENavi stellt das INEP Institut eine Kommunikationsplattform zur Verfügung, in welcher die (Zwischen-)Ergebnisse des Kopernikus-Projekts vorgestellt, diskutiert und bewertet werden. Ziel ist es die Betriebsräte und Unternehmensvertreter für die Aktivitäten des Kopernikus-Projektes zu gewinnen und deren Sichtweise in das Projekt einfließen zu lassen. Im späteren Projektverlauf soll sich daraus eine Kollaborationsplattform auf digitaler Basis entwickeln. II. Hochqualifizierte Freelancer, Crowdworker, Startups in der Digitalisierung: Der geplante starke Ausbau erneuerbarer Energien in allen Sektoren des Energiesystems erfordert in allen Bereichen neue Lösungen. Wertschöpfungsprozesse verändern sich, u.a. wird auch die Arbeitsteilung neu organisiert. Arbeitsformen wie Freelancer, Crowdworker und Startups nehmen insbesondere im Rahmen der Energiewende zu. Warum gewinnt diese Zielgruppe zunehmend an Bedeutung für die Strategieentwicklung von Unternehmen? Welche Bedeutung haben diese Arbeitsformen für die Wertschöpfung der Unternehmen und deren Innovationen? Wie wird diese Zielgruppe in Kernbereichen der Wertschöpfung eingesetzt? Gibt es Ansatzpunkte für Konzepte des Managements von Freelancer-, Crowdworker- und Startup-Einsätzen (Schwerpunkt auf erfolgsorientierte Führung und Wissensmanagement)? Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe im Rahmen der Umstrukturierungsprozesse in den Unternehmen? Können diese als Stakeholder identifiziert werden? Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe für das Gelingen der Energiewende?

Urban Agenda - Green City

Umwelt-Audit und Arbeitnehmerbeteiligung an der Schnittstelle zwischen Umweltrecht und Arbeits- sowie Gesundheitsrecht

Betrieblicher Umweltschutz ist insbesondere durch die sogenannte Umwelt-Audit-Verordnung der EG ein gesetzlich geregelter Teil des Umweltrechts geworden. Von den dort getroffenen Regelungen weitestgehend ausgeklammert wurde die Rolle der Arbeitnehmer und ihrer Vertetung im betrieblichen Umweltschutz. In diesem Forschungsvorhaben wurde die Schnittstelle von Umweltschutzrecht und Arbeits- sowie Gesundheitsschutzrecht untersucht. In einem ersten Teil wurden aus der Perspektive arbeitsschutzrechtlicher Vorschriften diejenigen herausgearbeitet, die sowohl dem Arbeits- als auch dem Umweltschutz dienen. Gefragt wurde hier auch, ob und inwiefern Arbeitsschutzvorschriften zur Konkretisierung der Anfordernungen des Umweltaudits herangezogen werden koennen. Der zweite Teil untersucht die Kooperation von Umweltbeauftragten und Betriebsrat anhand der rechtlichen Grundlagen. Im empirischen dritten Teil wird geprueft, inwieweit Beteiligungsrechte der Arbeitnehmer auch im Umweltschutzbereich zur betrieblichen Realitaet gehoeren.

EG-Oeko-Audit in Klein- und Handwerksbetrieben unter dem besonderen Aspekt der Beteiligung der Beschaeftigten

Handwerksbetriebe nehmen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, bislang nicht am Zertifizierungsverfahren der EU-Oeko-Audit-Verordnung teil und nutzen das Instrument der betrieblichen Oekobilanz nicht. Ende September 1997 waren von den ca. 800 bundesweit zertifizierten Unternehmen 29 Handwerksbetriebe. Hauptbestandteil des Projektes war eine Befragung von einigen Betrieben, die Erfahrungen mit dem Oeko-Audit und anderen Instrumenten der Umweltorientierung gemacht haben. Parallel dazu wurden Vertreter von Handwerkskammern und ihren Umweltzentren, der Umweltgemeinschaft im Schreinerhandwerk, dem Zusammenschluss der selbstverwalteten Schreinerbetriebe sowie Projektbetreuern und Umweltgutachtern nach ihren Erfahrungen mit Oeko-Audit, Umweltschutz im Handwerk sowie Informations- und Beratungsangeboten befragt.

CaeSaR Akronym von CSR - Aktivitäten für ethische und sozi­ale Lösungen zur Schaffung eines innovativen Arbeitsumfelds und für nachhaltigen Ressourceneinsatz - CaeSaR - Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand

Das Projekt verfolgt das Ziel kleine und mittlere Unternehmen aus den Industriebe­reichen Chemie, Glas, Papier, Kunststoff, Kautschuk, und Energie bei der Entwick­lung, Weiterentwicklung und Umsetzung einer passgenauen, individuellen CSR-Strategie zu unterstützen. Betriebsräte können und sollen in diese Strategie mit eingebunden werden.

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