Anfänge der Diskussion um das Prinzip der Nachhaltigkeit; Grundlagen und Definition; Grundlagen des nachhaltigen Wirtschaften im Unternehmen; Erfahrungsbereiche des nachhaltigen Wirtschaftens in der Versicherungswirtschaft - in den Bereichen der Betriebsökologie und der Produktökologie; soziale Verantwortung und Mitarbeiterförderung im nachhaltigen Versicherungsunternehmen; Kommunikation im nationalen und internationalen Gesellschaftsumfeld; Probleme des nachhaltigen Wirtschaftens in der Versicherungswirtschaft; Probleme bei der konzernweiten Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien 64. Konfliktpotential zwischen den drei Zieldimensionen: Dominanz der ökonomischen Ziele; Auswirkungen des nachhaltigen Wirtschaftens auf eine globale Umweltpolitik; Perspektiven des nachhaltigen Wirtschaftens.
I. Zugang zu Betriebsräten und Unternehmen für die Aktivitäten innerhalb des Kopernikus-Projektes gewinnen: Im ersten Schritt des Kopernikus-Projekts ENavi stellt das INEP Institut eine Kommunikationsplattform zur Verfügung, in welcher die (Zwischen-)Ergebnisse des Kopernikus-Projekts vorgestellt, diskutiert und bewertet werden. Ziel ist es die Betriebsräte und Unternehmensvertreter für die Aktivitäten des Kopernikus-Projektes zu gewinnen und deren Sichtweise in das Projekt einfließen zu lassen. Im späteren Projektverlauf soll sich daraus eine Kollaborationsplattform auf digitaler Basis entwickeln. II. Hochqualifizierte Freelancer, Crowdworker, Startups in der Digitalisierung: Der geplante starke Ausbau erneuerbarer Energien in allen Sektoren des Energiesystems erfordert in allen Bereichen neue Lösungen. Wertschöpfungsprozesse verändern sich, u.a. wird auch die Arbeitsteilung neu organisiert. Arbeitsformen wie Freelancer, Crowdworker und Startups nehmen insbesondere im Rahmen der Energiewende zu. Warum gewinnt diese Zielgruppe zunehmend an Bedeutung für die Strategieentwicklung von Unternehmen? Welche Bedeutung haben diese Arbeitsformen für die Wertschöpfung der Unternehmen und deren Innovationen? Wie wird diese Zielgruppe in Kernbereichen der Wertschöpfung eingesetzt? Gibt es Ansatzpunkte für Konzepte des Managements von Freelancer-, Crowdworker- und Startup-Einsätzen (Schwerpunkt auf erfolgsorientierte Führung und Wissensmanagement)? Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe im Rahmen der Umstrukturierungsprozesse in den Unternehmen? Können diese als Stakeholder identifiziert werden? Welche Bedeutung hat diese Zielgruppe für das Gelingen der Energiewende?
Das Vorhaben war auf eine Verbesserung der Verknüpfung von Umweltmanagementsystemen und ökologischer Produktgestaltung in der Unternehmenspraxis ausgerichtet. Damit sollte ein Beitrag zur Förderung und Verbreitung von nachhaltigen und innovativen Produktionsweisen geleistet und nachhaltiges Wirtschaften insbesondere in KMU unterstützt werden. Dabei galt es vor allem die Akteure der Umsetzung von betrieblichen Gestaltungsprozessen im Umweltschutz zu fördern. Zentraler Gegenstand des Vorhabens war die Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Funktionsweise und den Effekten von Umweltmanagementsystemen und ökologischer Produktgestaltung in KMU. Die betrieblichen Akteure und ihre Beteiligungsmöglichkeiten an diesem Prozess standen im Mittelpunkt der Analyse. Die Untersuchung wurde als empirische Fallstudie vorwiegend bei umweltorientierten Unternehmen (u.a. etlichen nach EMAS validierten Betrieben der ersten Stunde) durchgeführt und war als Wiederholungsuntersuchung (Längsschnittsanalyse) angelegt. Dabei wurden insbesondere drei aktuelle Entwicklungen aufgegriffen: 1. die Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG), 2. die Novellierung der EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) zu EMAS II, 3. und das Konzept der Integrierten Produktpolitik (IPP). Die Novellierung des BetrVG hat explizit den Umweltschutz als Handlungsfeld der Betriebsräte neu aufgenommen. Hier galt es zu analysieren, ob und wie sich die betriebliche Praxis hierdurch verändern würde. Obwohl EMAS II keine Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretungen festschreibt, sind doch auch hier Ansatzpunkte für eine partizipative Umsetzung gegeben, wenn - wie angestrebt - Best Practice Beispiele von Beteiligung, Schulung und Motivation der Beschäftigten Eingang in die öffentliche Darstellung der betrieblichen Umweltleistungen im Rahmen der Umwelterklärung finden. Auch das durch die Europäische Kommission in einem Grünbuch festgelegte Politikkonzept der Integrierten Produktpolitik beinhaltet sowohl explizit die Einbeziehung gesellschaftlicher Akteure und Nichtregierungsorganisationen in diesen Prozess, es fordert aber ebenso die Verknüpfung von Umweltmanagementsystemen mit den Prozessen der Produktgestaltung (Produktverbesserung, Produktredesign und Funktionsinnovation). Nachdem bisher in zahlreichen Projekten und Studien - insbesondere im Zusammenhang mit der Novellierung von EMAS - die Wirkungsweisen von Umweltmanagementsystemen untersucht worden sind, ist gerade der betriebliche Prozess der Produktgestaltung ein Forschungsdesiderat ('das vergessene Schlüsselproblem). Das Gleiche gilt bisher für die Effekte der Novellierung des BetrVG und der EG-Öko-Audit Verordnung. Das vorgeschlagene Forschungsdesign ermöglicht den vergleichenden Blick (vor und nach BetrVG- und EMAS-Novellierung) auf die Funktionsweise des betrieblichen Umweltschutzes (Umweltmanagement und Produktgestaltung) und die Beteiligungsmöglichkeiten von Betriebsräten und Beschäftigten an diesem Prozess. Etc.
Zusammenhang zwischen Effizienz des Steuersystems und Umweltsteuern. Bringen Umweltsteuern zusaetzliche Beschaeftigung. Der Einfluss von Umweltsteuern auf die Entscheidungen der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberschaft. Welche Bedeutung hat die kleine offene Volkswirtschaft auf die Wirkungen von Umweltsteuern. Faktormobilitaet (Kapital und Arbeit) und Effizienz von Umweltsteuern. Die Verteilungswirkung von Umweltsteuern.
Die Energiewende wird im Wesentlichen durch Privatpersonen getragen, die sich in Initiativen und Genossenschaften oder Zuhause für Erneuerbare Energien (EE) und Energieeffizienz engagieren. Jedoch entfällt nur etwa ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Deutschland auf private Haushalte, aber zwei Drittel auf Unternehmen und staatliche Einrichtungen. Damit die Energiewende gelingt sind daher insbesondere im Unternehmenssektor weitere Anstrengungen nötig. Der Impuls zu weiteren Veränderungen zugunsten EE kann dabei vor allem auch von Mitarbeitern ausgehen, die sich bereits privat für die Energiewende stark machen. An diesem Punkt setzt das Projekt 'enEEbler - Mitarbeiter-Engagement für Erneuerbare Energien in Unternehmen' an. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Frage, ob, wann und wie Bürger, die sich privat für die Energiewende einsetzen, dieses Engagement auch in ihren Arbeitskontext übertragen - und wann ihnen dort Barrieren entgegenstehen, die diesen 'Spillover' verhindern. Dazu werden folgende Teilfragen bearbeitet: Was bewegt Bürger sich für die Energiewende einzusetzen? Beschränkt sich das Engagement auf ihr privates Umfeld, oder versuchen sie auch in ihrem Beruf EE und Energieeffizienz zu fördern? Werden sie als Beschäftigte unterstützt, EE-Initiativen am Arbeitsplatz zu entwickeln, oder stoßen sie in Unternehmen auf Ablehnung oder Barrieren? Unter welchen Umständen gelingt es Mitarbeitern, ihr privates EE-Engagement auch im Arbeitskontext wirksam werden zu lassen? In der ersten Projektphase wird mithilfe von Interviews mit engagierten Bürgern analysiert, warum sich Menschen für die Energiewende einsetzen und ob sie versuchen, die Ideen und Impulse aus ihrem privaten Engagement in den Arbeitskontext zu tragen. Durch Fallstudien wird in der zweiten Projektphase ermittelt, inwiefern Unternehmen das Interesse und Engagement ihrer Mitarbeiter aufgreifen, um neue Impulse für die Energiewende zu entwickeln. Die Eigeninitiative von Beschäftigten wird bislang in Forschung und Praxis nicht hinreichend beachtet und gefördert. Hier dominiert nach wie vor die Perspektive, dass Mitarbeiter von nachhaltigem Handeln überzeugt und angeleitet werden müssten. Das enEEbler-Projekt geht demgegenüber davon aus, dass viele Mitarbeiter sich mit der Energiewende und Umweltschutzthemen identifizieren und daher auch motiviert sind, dies in ihren Arbeitskontext zu übertragen - sie brauchen lediglich die entsprechende Unterstützung und Freiräume durch das Unternehmen und Vorgesetzte. Ziel des Projekts ist die Identifizierung von Best-Practice Beispielen und die Erarbeitung von Empfehlungen für Unternehmen, die das EE-Engagement ihrer Mitarbeiter aktiv fördern wollen. Unternehmen sollen dafür sensibilisiert werden, die Fähigkeiten und Eigeninitiative von Mitarbeitern zuzulassen und zu unterstützen (engl. enabling). Durch geeignete Instrumente werden organisationale Barrieren, die bisher dem eigeninitiativen EE-Verhalten entgegenstehen, identifiziert und
eFahrung' erforscht wie Firmen bereits im Jahr 2015 wirtschaftlich und zuverlässig Elektrofahrzeuge als Teil ihrer Flotte betreiben können. Die Forschungsfragen liegen in der Erstellung einer IKT-basierten Infrastruktur, rechtlichen und sozialen Fragen zu Privatheit und Datenschutz, benutzerfreundlichen Bedienung von Anwendungen für die Akteure im Gesamtsystem, sowie der Einbindung entsprechender Dienstleistungen. Bisherige Ansätze konzentrieren sich dabei vorrangig auf das einzelne Fahrzeug während in diesem Verbundprojekt alle Elektrofahrzeuge in allen angeschlossenen Firmenflotten gesamtheitlich betrachtet werden. Für die untersuchenden Geschäftsmodelle können zwar Hochrechnungen basierend auf Annahmen und Simulationen erstellt werden, diese gilt es jedoch im Verbundprojekt auf ihre Aussagekraft hin zu verifizieren. In 6 Arbeitspaketen werden Geschäftsmodelle (AP1), Anwendungen (AP2), Plattform (AP3), Flottenmonitoring (AP4), Betrieb (AP5) und sozio-ökologische Fragestellungen (AP6) untersucht. Projektmanagement und Kommunikation werden in AP7 gebündelt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Europa | 2 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 28 |
| License | Count |
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| Offen | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 28 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 24 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 18 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 28 |
| Wasser | 3 |
| Weitere | 28 |