Die kombinatorische Vielfalt der Einflussgrößen auf den Energieverbrauch von Gebäuden verursacht meistens Unsicherheit in der Planung. Ziel dieses Projektes ist es, für Architekten und Fachplaner eine umfassende Matrix zu erstellen, die es erlaubt, die Auswirkungen von Planungsschritten auf den Energiehaushalt und die Behaglichkeit von Gebäuden hinreichend genau zu bewerten und Alternativen gegeneinander abzuwägen. Anhand eines standardisierten Bürogebäudes werden unter Berücksichtigung der äußeren und inneren Lasten und für definierte zu erreichende Raumzustände alle wichtigen Faktoren wie z.B. der Anteil an thermisch aktiver Masse oder der Grad an Verglasung variiert. Die zur Anwendung kommende Methode der thermischen Gebäudesimulation und Strömungssimulation erlaubt eine sehr differenzierte Betrachtungsweise.
Most soils develop distinct soil architecture during pedogenesis and soil organic carbon (SOC) is sequestered within a hierarchical system of mineral-organic associations and aggregates. Permafrost soils store large amounts of carbon due to their permanently frozen subsoil and a lack of oxygen in the active layer, but they lack complex soil structure. With permafrost thaw more oxidative conditions and increasing soil temperature presumably enhance the build-up of more complex units of soil architecture and may counterbalance, at least partly, SOC mineralization. We aim to explore the development of mineral-organic associations and aggregates under different permafrost impact with respect to SOC stabilization. This information will be linked to environmental control factors relevant for SOC turnover at the pedon and stand scale to bridge processes occurring at the aggregate scale to larger spatial dimensions. We will combine in situ spectroscopic techniques with fractionation approaches and identify mechanisms relevant for SOC turnover at different scales by multivariate statistics and variogram analyses. From this we expect a deeper knowledge about soil architecture formation in the transition of permafrost soils to terrestrial soils and a scale-spanning mechanistic understanding of SOC cycling in permafrost regions.
Das Teilprojekt der OLI Systems fokussiert sich auf die Entwicklung und Implementierung eines blockchainbasierten netzsensitiven Marktmechanismus für Energiecommunities. Die OLI Systems GmbH entwickelt dafür skalierbare und standardisierte Werkzeuge, welche es erlauben, Ladepunkte für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, Klimaanlagen, stationäre Batteriespeicher dahingehend zu nutzen, dass sie für die Verteilnetze nicht zum Problem, sondern selbst zur Lösungsoption im Zuge von Redispatchmaßnahmen werden, z.B. Bietagenten, Marktmechanismen und die dazu notwendigen Schnittstellen. Die dezentrale Organisation in Energiecommunities erlaubt es einerseits, Kleinflexibilitäten sinnvoll zu aggregieren, andererseits lässt sich die dafür notwendige Infrastruktur zukünftig auch für den P2PEnergiehandel nutzen, sodass hier wirtschaftliche Synergien entstehen. OLI Systems übernimmt einerseits die Entwicklung und Erprobung geeigneter Bietagenten und -strategien sowie deren Einbindung in einen geeigneten Marktmechanismus. Dort kommen Machine Learning Verfahren, in diesem Fall insbesondere Varianten des Reinforcement Learnings zum Einsatz, um geeignete Bietstrategien zu identifizieren und zu erproben. Die Informationen werden über die Smart Meter Gateway Architektur und den sicheren CLS-Kanal zwischen Haushalt, Koordinationssystem und Marktmechanismus übertragen. Den Nutzern kann die 'OLI Market' App zu Testzwecken als Human Machine Interface zur Verfügung gestellt werden, um eine direkte bidirektionale Interaktion für die Nutzenden zu ermöglichen. Auch die dafür notwendigen Kommunikationsschnittstellen (z.B. IEC 61850) werden gemeinsam mit den Konsortialpartnern erprobt und für den Feldtest ertüchtigt. Im Feldtest wird die Lösung durch die OLI Systems gemeinsam mit den Konsortialpartnern validiert und evaluiert, sodass nach Projektende ein vorkommerzielles Gesamtsystem zur Verfügung steht, welches kurzfristig zur vollständigen Produktreife geführt werden kann.