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Biomonitoring Aupolder (Voegel, Libellen)

Problembeschreibung: Die SBL setzt ueber Vermittlung der NeSt mit einem freiberuflichen Biologen ein wahrscheinlich europaweit einzigartiges Projekt der Aupolderrevitalisierung um. Die NaSt beobachtet diese Aktivitaeten hinsichtlich ihres Effektes auf die Vogelwelt und die Libellenbesiedlung. Erste Ergebnisse deuten auf eine Bereicherung fuer den Grossraum hin (siehe auch OEKO.L 96(4): 17). Programmziele: 1) Feststellen der Effekte der Aupolderrevitalisierung (und damit Verfahrensverbesserung) auf die Vogelwelt und Libellenbesiedlung als Indikator fuer die Fauna. 2) Klaerteiche in der Regionalklaeranlage Asten: Erfassung der Bedeutung fuer Limikolen als Trittsteinbiotop waehrend des Zuges in die Ueberwinterungs- und Brutgebiete.

Unterstützung für Sachsen-Anhalts Naturparke steigt ab 2027 um fast 600.000 Euro

Das Umweltministerium stockt die Finanzierung der Naturparke im Land deutlich auf. Ab 2027 erhalten die Trägervereine für Pflege und Entwicklung der Flächen jährlich insgesamt rund 1,7 Millionen Euro – das sind etwa 54 Prozent mehr als bisher (1,09 Millionen Euro). Grund für den kräftigen Aufwuchs sind v. a. gestiegene Personal- und Sachkosten sowie zusätzliche Aufgaben. Die Finanzierungszusage hat Umweltstaatssekretär Dr. Steffen Eichner heute in Salzatal (Saalekreis) stellvertretend an Tilo Wechselberger, 1. Vorsitzender des „Verband Naturpark ‚Unteres Saaletal‘ e. V.“, überreicht. Die Finanzierung der Naturparke steigt erstmals seit 2017 spürbar an, um einerseits höhere Personalkosten und die Inflation zu kompensieren und andererseits die Nachhaltigkeitsbildung zu stärken. Für Letzteres finanziert das Ministerium ab 2027 in jedem der fünf Trägervereine eine zusätzliche Personalstelle für Ranger, die künftig Führungen, Exkursionen und weitere hochwertige Angebote zur Umweltbildung organisieren werden. Zudem erhalten die Naturparke mehr Unterstützung für den Erhalt ihrer „Natura 2000“-Flächen. Eichner betonte: „Die kräftige Aufstockung der Unterstützung ist eine gute Nachricht für den Naturschutz und für die Bevölkerung. Unsere Naturparke verbinden nachhaltige Landnutzung und sanften Tourismus mit dem Erhalt der Kulturlandschaft und Artenvielfalt. Viele engagierte Menschen packen hier mit an. Umso wichtiger ist es, die Trägervereine für ihre Aufgaben finanziell gut auszustatten. Daher freue ich mich, dass wir jetzt grünes Licht für den notwendigen Mittelaufwuchs geben können.“ In Sachsen-Anhalt gibt es aktuell folgende Naturparke: Saale-Unstrut-Triasland, Dübener Heide, Fläming/Sachsen-Anhalt, Unteres Saaletal, Harz/Sachsen-Anhalt und Harz/Sachsen-Anhalt (Mansfelder Land). Sie bedecken mit insgesamt 461.330 Hektar knapp ein Viertel der Landesfläche und werden getragen von fünf Vereinen, die Arbeiten zu Pflege und Entwicklung der Flächen koordinieren. Impressum: Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950, E-Mail: PR@mwu.sachsen-anhalt.de , Facebook , Instagram , LinkedIn , Threads , Bluesky , Mastodon und X

Wo ist die biologische Vielfalt in der Schweiz am grössten?

Modelle der WSL zeigen, welche Landschaften in der Schweiz besonders reich an Farn- und Blütenpflanzen sind und welche Einflussgrössen deren Artenvielfalt bestimmen. Die Arbeiten liefern Grundlagen, damit wir die biologische Vielfalt in der Schweiz besser verstehen, schützen und fördern können. Die biologische Vielfalt umfasst alle Tier- und Pflanzenarten, die genetische Vielfalt ihrer Individuen sowie die Vielfalt der Lebensräume. Die biologische Vielfalt der Schweiz ist gross: Wissenschaftler schätzen, dass es hierzulande rund 50 000 Tier- und Pflanzenarten gibt1. Die Schweiz hat sich 1992 mit der Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention von Rio verpflichtet, diese Vielfalt zu überwachen, zu erhalten und zu fördern. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) überwacht seit 2001 die biologische Vielfalt der Schweiz mit dem Biodiversitätsmonitoring (BDM). Da es unmöglich ist, die ganze Vielfalt zu erfassen, konzentriert sich das BDM auf Kennzahlen, die wichtige Aspekte der Vielfalt repräsentieren. Diese Kennzahlen zeigen, ob die biologische Vielfalt wächst oder schrumpft. Eine dieser Kennzahlen erfasst die Artenvielfalt an Farn- und Blütenpflanzen (Gefässpflanzen) in verschiedenen Landschaften (Koordinationsstelle Biodiversitätsmonitoring Schweiz (2006) Zustand der Biodiversität in der Schweiz. Umwelt-Zustand Nr. 0604. Bundesamt für Umwelt, Bern. ). Modelle der WSL liefern Karten der Pflanzenvielfalt in der Schweiz: Auf rund 500 Probeflächen, die regelmässig über die ganze Schweiz verteilt sind, erfasst das BDM die Artenvielfalt an Gefässpflanzen in der Landschaft. Trotz der grossen Anzahl liefern die Probeflächen nur punktuelle Informationen. Die WSL hat deshalb die Artenzahlen des BDM verwendet, um die Artenvielfalt für die gesamte Schweiz zu modellieren. Mit Hilfe dieser Modelle kann die Pflanzenvielfalt flächendeckend vorhergesagt werden.

Entwicklung und Anwendung eines modularen Biodiversitäts-Toolkits für den Weinbau in Deutschland

Vom ökologischen Waldumbau zur Biotopvernetzung, KoMoNa: Zukunftswald Oberlausitz - Vom ökologischen Waldumbau zur Biotopvernetzung

KI-basierte Analyse von Elektrophysiologischen Pflanzendaten

Regionale Wertschöpfungsketten der Zukunft für pflanzliche Lebensmittel mit Arten- und Klimaschutzleistung durch digitale Technologien

In diesem Projekt wird der Ausbau von Nischenkulturen erprobt und deren Vermarktung mittels digitaler Technologien in nachhaltigen Wertschöpfungsketten weiterentwickelt. Arten- und Klimaschutzleistungen werden für die Konsumierenden transparent gestaltet und so den Landwirtinnen und Landwirten eine Differenzierung am Markt ermöglicht. Die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte erfolgt in Anbausystemen Landschaften, die Artenvielfalt fördern, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und an den fortschreitenden Klimawandel angepasst sind. Im Projekt werden 'Best-Practice'-Protokolle für Nischenkultiren abgeleitet und validiert, Prototypen einer Software zur horizontalen und vertikalen Koordination von Klima- und Artenschutzmaßnahmen entworfen und Vermarktungspotenzial der Nischenkulturen analysiert. Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Teilbereichen werden transparent für alle Beteiligten sowie die Öffentlichkeit modelliert. Durch das Projekt 'regiopAKT' (Regionale Wertschöpfungsketten der Zukunft für pflanzliche Lebensmittel mit Arten- und Klimaschutzleistungen) wird die Expertise der Projektpartner im Pflanzenbau genutzt. Mithilfe der breit aufgestellten Partnerinnen und Partner aus der Zukunftsregion werden in allen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette - von landwirtschaftlichen Betrieben, über Industrie, Verarbeitung und Vermarktung - Erfahrungswerte ausgetauscht. Diese Zukunftsregion soll anderen Regionen mit ähnlich strukturierten Agrarlandschaften als Vorreiter dienen.

Auswirkungen von Landschaftspflegemassnahmen (Mulchen, Maehen, Brennen) auf Vegetation und Standort einer Streuwiese

In brachliegenden Streuwiesen (Molinietum) kommt es meist zu starken Bestandsveraenderungen. Es sollen einfache und billige Pflegemassnahmen ermittelt werden, die das typische Artenspektrum von Streuwiesen erhalten. Die Auswirkungen der Pflegemassnahmen auf Vegetation und Standort werden durch jaehrliche Vegetationsaufnahmen auf Dauerflaechen, Ertragsermittlungen, Streumengenmessungen und Bodenuntersuchungen erfasst.

Adaptive Radiation und Standortökologie indigener Gattungen auf den Kanarischen Inseln

Ausgehend von tertiären und eingewanderten Urformen ist die Entstehung der Arten auf den Kanarischen Inseln durch adaptive Radiation und Vikarianz erfolgt. Wie sich diese entwicklungsgeschichtlichen Prozesse abspielten, lässt sich aus den bisher erbrachten Ergebnissen nur in Einzelfällen (Aeonium) ableiten. Anhand standortökologischer Parameter anderer endemischer Sippen wollen wir weitere Anhaltspunkte über die Artentstehung gewinnen und gleichzeitig die chorologischen Beziehungen der Kanarenflora zu anderen Gebieten - deutlicher als bisher erfolgt - herausarbeiten.

Steuerung der globalen Artenvielfalt

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