API src

Found 35 results.

Vorsorge gegenüber Asbest

Zielsetzung: Mit verbesserter Technik der Frühdiagnose soll der vorausgesagte Anstieg der Asbest-Krebserkrankungen bis 2025 aufgefangen werden. Aktivitäten/Methoden: Untersuchung eines spezifischen Kollektivs mit reiner Krokydolith-Exposition über vier Jahre; arbeitsmedizinische Untersuchung nach BG-Grundsatz 1.2; HRCT, Analyse von Morphologie und Kinetik asbeststaubassoziierter Plaquesbildungen.

Lungenkrebsrisiko bei Uranbergarbeitern - Welchen Einfluß hat die zusätzliche Belastung durch Quarz- und Asbeststaub?

Über den monokausalen Zusammenhang zwischen einer Radonexposition und dem Lungenkrebs bzw. zwischen einer Exposition gegenüber silikogenen Stäuben und Lungenkrebs gibt es schon eine Reihe an wissenschaftlichen Erkenntnissen. Über die Wechselwirkungen verschiedener beruflicher Noxen gibt es, wie auch in diesem Falle, bisher jedoch nur sehr spärliche bzw. gar keine Informationen. In den Berufskrankheitenverfahren ist, dem in der BK-Verordnung implizit angenommenen monokausalen Zusammenhang zwischen beruflicher Exposition und Berufskrankheit Rechnung tragend, auch nur die Entschädigung des Versicherten nach einer BK-Ziffer möglich. Nach dem BSG-Urteil vom 12.06.1990 (2 RU 14/90) wird jedoch in Zukunft eine BK-Entschädigung auch dann möglich sein, wenn jeweils die einzelne Noxe für sich allein zwar noch keine versicherungsrechtlich ausreichende Kausalität für die Entstehung der Erkrankung anbringt, wohl aber im gemeinsamen Zusammenwirken. Für die praktische Umrechnung dieses Urteils bedarf es somit noch einer Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen. Im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie mit detaillierten Angaben zur Arbeits- und Raucheranamnese der Probanden wird gegenwärtig im GSF-Institut für Epidemiologie das Lungenkrebsrisiko durch Radon-Folgeprodukte (RnFP) abgeschätzt. Unter Hinzunahme der Informationen, die sich aus den Silikose-Akten und vor allem aus den im GDAW archivierten Röntgenbildern gewinnen lassen, kann der Forschungsansatz auch auf Wechselwirkungen zwischen RnFP einerseits und Quarzstaub sowie Asbest andererseits erweitert werden. Das kanzerogene Risikopotential von Quarzstaub wird gegenwärtig auch international sehr heiß diskutiert. Ziel des Projektes ist es, das Lungenkrebsrisiko durch ein kombinierte Wirkung von RnFP Quarzstaub und Asbest quantitativ zu beschreiben. Die umfassenden probandenbezogenen Daten, die sowohl aus persönlichen Angaben des Probenden als auch aus den Unterlagen des GDAW stammen, bieten möglicherweise darüber hinaus die Chance, zwischen einem multiplikativen und einem additiven Modellansatz zu differenzieren.

Product ban versus risk management by setting emission and technology requirements. The effect of different regulatory schemes taking the use of trichloroethylene in Sweden and Germany as an example

PRE-ENVPROT 3C, Analysis of Asbestos and other Mineral Fibers

Objective: To carry out fiber analysis in lungs of patients with asbestos related diseases. General Information: The use of various electron-microscopic methods, including scanning transmission electron microscopy (stem) to undertake fibre analysis in lungs of patients with asbestos related diseases (mesothelioma, lung cancer with and without asbestosis, asbestosis of lung and pleural space.) Results are compared with control group without occupational asbestos dust exposure. Measurements are carried out on 30-40 human lungs.

Asbesteinwirkung am Arbeitsplatz und Sterblichkeit an bösartigen Tumoren in der Bundesrepublik Deutschland: Eingrenzung von Hochrisikogruppen anhand standardisierter proportionaler Mortalitätsraten der 'Berufskrebsstudie Asbest'

In der BRD nimmt unter den eindeutig für den Menschen als kanzerogen ausgewiesenen Arbeitsstoffen Asbest als Ursache von Berufskrebserkrankungen seit Jahren mit weitem Abstand die Spitzenposition ein. Aufgrund der Latenzzeit-Problematik kommt der Einwirkung von Asbestfaserstaub derzeit und in den nächsten Jahrzehnten eine herausragende, prioritäre Rolle im Berufskrebs-Geschehen zu. Bei der Zentralen Erfassungsstelle asbeststaubgefährdeter Arbeitnehmer (ZAs) sind bereits aus den alten Bundesländern bisher mehr als 110000 Versicherte aus über 7000 Betrieben gemeldet. Als arbeitsmedizinische Zielvorstellung zur Verbesserung der Sekundärprävention und Rehabilitation gilt es daher zunächst, besonders von asbestverursachten Erkrankungen bedrohte Personen als sogenannte Hochrisikogruppen einzugrenzen. Epidemiologisch wird die Mortalität der im 12-Jahres-Zeitraum von 1977 bis 1988 verstorbenen Mitglieder der Kohorte ehemals Asbestfaserstaub-gefährdeter Frauen und Männer analysiert. Dabei werden relevante Marker für Hochrisikogruppen nach beruflicher Asbestfaserstaub-Einwirkung definiert. Darüber hinaus werden die epidemiologischen Erkenntnisse bei ehemals Asbestfaserstaub-gefährdeten Arbeitnehmer(n)/innen in den alten Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland den vorliegenden Daten aus internationalen Kohortenstudien vergleichend zugeordnet. Die Validierung der Totenscheindiagnosen nach der bestverfügbaren Information unter Berücksichtigung sämtlicher ärztlicher, einschließlich postmortaler Befunde ergibt eine beachtenswerte Unterschätzung der Sterblichkeit an Lungenkrebs, Pleura- und Peritonealmesotheliom anhand der amtlichen Todesbescheinigungen. Eine berufsgenossenschaftliche Regelung zur vorsorglichen Ermittlung der bestverfügbaren Todesursache bei allen ehemals Asbestfaserstaub-gefährdeten Angehörigen von Hochrisikogruppen ist arbeitsmedizinisch dringend anzuraten. Insgesamt werden sechs Marker zur Identifizierung und Eingrenzung von Hochrisikogruppen ehemals Asbestfaserstaub-gefährdeter Versicherter aufgezeigt, die der Verbesserung der Frühdiagnose und Rehabilitation dienen sollen.

Asbest

Wissenschaftliche Untersuchungen des Umweltbundesamtes belegen die Gefährlichkeit von faserigem Asbeststaub auch im Umweltbereich. Trotz anfänglichen Widerstands beendet daraufhin die Industrie die Produktion und den Einsatz von Spritzasbest. Seit 1979 ist Spritzasbest in Deutschland verboten.

Auswirkungen wiederholter Exposition mit starken statischen Magnetfeldern des MRT auf die Endpunkte Fortpflanzung und Entwicklung im Tiermodell

Die Auswirkungen wiederholter Exposition mit verschiedenen statischen Magnetfeldern des MRT (Magnetresonanztomographie) auf die Endpunkte Fortpflanzung und Embryonalentwicklung sollen im Tiermodell untersucht werden.

Früherkennung von Mesotheliomen - Retrospektive Studie

Anlass/Ziel: Asbest gilt als die primäre Ursache für die Entstehung von malignen Mesotheliomen des Lungenfells, des Bauchfells und des Herzbeutels, die entsprechend nach BK 4105 als Berufskrankheiten anerkannt werden. Des Weiteren kann Asbest auch Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs verursachen (BK 4104). In Deutschland, Frankreich, England und anderen Industrienationen ist immer noch infolge der langen Latenzzeiten ein Anstieg der Mesotheliomerkrankungen zu ver zeichnen, obwohl aufgrund der gesetzlichen Regelungen inzwischen die Asbestproduktion und -anwendung eingestellt worden ist. Ziel dieser Studie ist die Prüfung von Mesothelin und weiteren molekularen Markern als potenzielle Tumormarker zur Früherkennung von Mesotheliomen in einem Risikokollektiv ehemals Asbestexponierter der Zentralstelle asbeststaubgefährdeter Arbeitnehmer (ZAs). Das Früherkennungs-Projekt ist zunächst als Pilotstudie geplant. Hierbei handelt es sich um die Fortführung einer Längsschnitt-Studie, die auf Proben von 627 ehemals asbestexponierten Personen zurückgreift, die vor über 10 Jahren im Rahmen der so genannten HRCT-Studie asserviert worden waren. Kooperationspartner des Projektes sind, neben dem BGFA und der Firma FDI (Fujirebio Diagnostics, Inc.; Malvern, PA, USA), das Institut für Arbeitsmedizin der RWTH Aachen, das Deutsche Mesotheliomregister in Bochum und das Institut für Klinische Chemie an den BG Kliniken Bergmannsheil in Bochum. Die Pilotstudie dient als Vorbereitung für eine größere prospektive Studie. Eine derartige Studie würde einen wertvollen Beitrag zur Sekundärprävention von Mesotheliomen liefern und durch die Möglichkeit einer frühen Intervention langfristig auch die Chancen neuer Therapieansätze erhöhen. Mesothelin ist möglicherweise auch ein geeigneter Angriffspunkt für eine Immunotherapie. Methode: Bestimmung von Mesothelin und weiteren Tumormarkern, Ermittlung von Vitalstatus bzw. Todesursache der ehemaligen Studienteilnehmer. Überprüfung und Ergänzung von Mesotheliomdiagnosen über das Deutsche Mesotheliomregister, Bestimmung der statistischen Kenngrößen für die Tumormarker in Hinblick auf die Früherkennung von Krebs.

Pathogenetische und immunbiologische Untersuchungen zur Frage: Ist die Extrapolation der Staubkanzerogenitaet von der Ratte auf den Menschen gerechtfertigt?

Die Ziele des Forschungsvorhabens sind Antworten aus experimentellen Studien zu folgenden Fragen: - Verlaeuft die Pathogenese in der Rattenlunge durch Stoffe, deren krebserzeugende Wirkung fuer Ratte und Mensch erwiesen ist, z.B. durch Quarz und Asbest, aehnlich oder wesentlich anders als nach Gabe anderer schwerloeslicher Feinstaeube? - Kann eine chronische granulozytaere Entzuendung in der Rattenlunge auch durch die kanzerogene, leicht loesliche Partikel oder durch Gase oder Fluessigkeiten erzeugt werden und ohne eine andauernde Entwicklung schwerloeslicher Partikel zur Tumorbildung fuehren? - Hierzu sollten histologische, histochemische und immunbiologische Untersuchungen an Ratten geplant werden, deren Ergebnisse ableiten sollen, ob die Extrapolation der Staubkanzerogenitaet von der Ratte auf den Menschen gerechtfertigt ist.

Charakterisierung der Asbest-Emission aus Strassenbelaegen

Der Asbestverbrauch fuer extrem beanspruchte Strassendecken in der Bundesrepublik Deutschland betraegt seit seinem erstmaligen Einsatz Anfang der 70iger Jahre etwa 1000 t/a, was einer Spurlaenge von 300 km/a entspricht. Eine Abschaetzung der Asbestemission im Strassenbelagabrieb ergab pro 300 km etwa 28 t, so dass heute nach dem Bau von inzwischen ueber 2000 km asbesthaltiger Strassendecken mit einer Emission von fast 200 t/a zu rechnen ist. Ueber die Relevanz der hier emittierten Asbeststaeube liegen bisher keine Untersuchungen vor. In diesem Vorhaben sollen Informationen ueber die Menge und die Art von Asbestfeinstaubemissionen bei Verschleiss von Strassenbelaegen durch experimentelle Untersuchungen in der natuerlichen Umgebung erarbeitet werden.

1 2 3 4