Die heutige Gemarkung Murnau war bis auf wenige Flächen um Moorseen und extreme Nassstandorte vor Beginn der menschlichen Besiedlung nahezu komplett bewaldet. Während vier Torfbildungs- und Sedimentationsphasen im Murnauer Moos entwickelte sich waldfreie Vegetation immer wieder zu Wald. Während der letzten Torfbildungsphase nutzte und beseitigte der Mensch seit etwa 3.000 Jahren den Wald. Bis ins 15. Jahrhundert zurückreichende Akten des Marktes Murnau und Klosters Ettal belegen diese Waldzerstörungen. Bis 1845 waren nur noch 10 % der Waldfläche in Murnau übriggeblieben. Ursachen und Zeiträume der Rodungen in der Gemarkung Murnau, die rund 1.000 ha Moor- und Auwälder im Murnauer Moos umfasste, werden mit historischen Belegen und auf einer Übersichtskarte dargestellt. Wesentliche Ursachen waren (1) die nicht nachhaltige Brennholznutzung mit anschließender Weidenutzung der Flächen und teils Mahd seit der Römerzeit, (2) die Ansiedlung von Schwaighöfen mit hohem Bedarf an Holz, Weideflächen und Wiesen seit dem 15. Jahrhundert, (3) die Brennholznot im Markt Murnau, (4) der hohe Bedarf an Holz, Asche und Pottasche der nahe gelegenen Glashütte Aschau, (5) der Export von Lohe (Baumrinde) für Gerbereien v. a. aus Auwäldern, (6) die hohe Streunachfrage für die Militärpferdezucht in Schwaiganger im 19. Jahrhundert und (7) die Intensivierung der Landwirtschaft und Milchproduktion im 19. Jahrhundert mit Verdreifachung des Viehbestands und zusätzlichem Bedarf an Weiden, Heu und Streu. Im 20. Jahrhundert schuf der aufkommende Naturschutz das Narrativ überwiegend natürlich waldfreier Flächen im Murnauer Moos, das aber historisch nicht haltbar ist. Naturschutzfachliche Ziele orientierten sich an diesem „gehölzfreien“ Landschaftsbild. Mit hohen Fördersummen werden heute im Markt Murnau rund 500 ha Moos wieder streugenutzt. Entwaldung und Entwässerung von Mooren haben aber klimaschädliche Folgen. Unter Klimaschutzaspekten sollten entwässerte und entwaldete Flächen mit hohen Treibhausgas(THG)-Emissionen wieder vernässt und mit standortangepassten Gehölzen bewaldet werden. So könnten die kulturbedingten THG-Quellen im Moos hocheffizient und kostengünstig wieder in die ehemaligen naturnahen und bewaldeten THG-Senken verwandelt werden.
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The UADN61 TTAAii Data Designators decode as: T1 (U): Upper air data T1T2 (UA): Aircraft reports A1A2 (DN): Denmark T1T2ii (UA61): Special aircraft reports, except for volcanic ash (Remarks from Volume-C: NilReason)
Filterasche aus Elektrofiltern von Verbrennungsanlagen ist giftig, da loesliche Schwermetallverbindungen, sowie Dioxine und Furane enthalten sind. Bei der thermischen Filterstaubentgiftung von Asea Brown Boveri wird die Filterasche in einem elektrisch beheizten Ofen erhitzt. Dabei verschmilzt der sandaehnliche Filterstaub oberhalb von 1200 GradC zu einem Glas, das aus dem Ofen ausgetragen wird. Die Auslaugraten von diesem Glas liegen deutlich unter den Grenzwerten der Abwassernorm. Die Schwermetallverbindungen dampfen bei der hohen Temperatur ab und werden nach Quenchen mit viel Kaltluft auf einem Schlauchfilter abgeschieden. Eine Rueckgewinnung der Schwermetalle aus dieser Fraktion ist moeglich. Dioxine und Furane werden thermisch zerstoert und nicht wieder gebildet.
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