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Das Birkhuhn (Tetrao tetrix), einst typischer Bewohner von Moor- und Heidelandschaften, lebt in Deutschland außerhalb der Alpen nur noch in kleinen isolierten Vorkommen. Aufforstungen von Heideflächen und die Entwässerung und Kultivierung von Mooren reduzierten seinen Bestand. Heute steht das Birkhuhn als vom Aussterben bedrohte Art auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands. Allein in Niedersachsen, wo außerhalb der Alpen noch der größte Birkhuhnbestand lebt, sank die Zahl der Tiere innerhalb der letzten 30 Jahre von rund 4.000 auf heute 200. Das Projekt untersucht die für den Artenschutz zentrale Frage, wie sich die voneinander isolierten Populationen in Deutschland an Veränderungen ihrer Lebensräume anpassen. Daraus sollen dann konkrete Empfehlungen für den Schutz des Birkhuhns abgeleitet werden.
Sur la base des donnees extraites de la nouvelle Flore de la Suisse (Aeschimann, D. & al., 1989), elargissement a l'ensemble de l'arc alpin (sept pays concernes). Constitution d'une base de donnees informatisee. Releves sur le terrain. Cartographie. Ulterieurement, redaction d'une Flore de l'arc alpin. Recherches quant a l'histoire de la flore et a l'influence des glaciations quaternaires a ce propos. Surveillance de la flore: protection des especes et des milieux menaces. Synthese des connaissances floristiques sur l'arc alpin. (FRA)
Der Datensatz zeigt die Ergebnisse, die im Rahmen einer Vorstudie (siehe fachliche Grundlage) für den Kreis Wesel in Bezug auf die mitteltiefe Geothermie (zwischen etwa 400 m - 1000 m) mittels Erdwärmesonden, ermittelt wurden. Auf Grundlage der Daten des geologischen Dienstes NRW wurden für alle Kommunen im Kreis Wesel, in vier relevanten Tiefen, die Wärmeleitfähigkeiten ermittelt, ausgewertet und zusammenfassend dargestellt. Darauf aufbauend wurde neben einer ersten Kostenschätzung die mögliche Leistung einzelner Sonden oder Sondenfelder errechnet und für jede Kommune dargestellt.
Der globale Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts und bedingt drastische ökologische, ökonomische und politische Konsequenzen. Die Zusammensetzung der Chrysophyceen - Cystengemeinschaft in Sedimentkernen ist ein Indikator für Habitateigenschaften und kann daher genutzt werden, Klima- und Umweltwandel zu erfassen. Trotz der gegenwärtigen Fortschritte ist das Verständnis der für Verschiebungen in der Cystengemeinschaft verantwortlichen grundlegenden ökologischen Prozesse sehr eingeschränkt. Eine unumgängliche Voraussetzung um das volle Potential dieser Indikatorgruppe auszuschöpfen ist ein multidisziplinärer Ansatz. Sowohl die Rekonstruktion der paläolimnologischen Umweltbedingungen als auch die Messung gegenwärtiger Trends ist von vorrangigem Interesse für die Entwicklung von Schutzstrategien insbesondere für die sensitiven alpinen Regionen. Das Ziel dieses Projektes liegt in der Schaffung einer Grundlage um das volle Potential dieser Indikatorgruppe auszuschöpfen durch die Verknüpfung von Ökologie, Paläontologie und molekularer Mikrobiologie. Ich beantrage, das Encystierungsmuster von Chrysophyceen zu untersuchen und die Paläoökologie der Cysten mit der recenten Ökologie vegetativer Zellen zu verknüpfen. Chrysophyceen aus Seen unterschiedlicher Trophie, Chemie und Höhenlage werden isoliert und morphologisch sowie molekular charakterisiert. Das Sammeln molekularer Signaturen für die Verknüpfung der Systematik vegetativer Zellen mit der der Chrysophyceencysten ist das Ziel der ersten Projektphase. Die Gesellschaftsstruktur und saisonale Verschiebungen rücken in den Fokus der zweiten Projektphase. Quantitative Daten aus dieser zweiten Phase werden mit der Cystenbildung durch Einsatz von Sedimentfallen verknüpft. In Laborexperimenten werden grundlegende Toleranzen und Wachstumsoptima für ausgewählte Chrysophyceenstämme bestimmt. Während der abschließenden Projektphase werden die Daten vernetzt mit paläoökologischen Daten aus einem Sedimentkern des Oberen Landschitzsees. Es werden klassische ökologische Ansätze mit paläoökologischen Ansätzen und molekularen Techniken verknüpft, um die Biodiversität von Chrysophyceen zu einem aussagekräftigen Indikator zu entwickeln. Multidisziplinarität und Vernetzung der Stärken unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche ist eine Schlüsselkomponente dieses Projektes. Das Projekt ist daher eingebettet in laufende Forschungsprojekte, die sich mit Klimawandel beschäftigen und insbesondere vernetzt mit österreichischen und internationalen Projekten mit Schwerpunkten auf der Diversität der Chrysophyceen und auf Klimawandel.
Diese Klimawirkung beschreibt den Zusammenhang zwischen Starkregenereigissen und landwirtschaftlichen Nutzungen. Dieser Datensatz ist Teil der Klimawirkungsanalyse im Projekt "Evolving Regions" für den Kreis Wesel. Bei Evolving Regions handelt es sich um eine in den Jahren 2021 -2023 gefördertes life-ClimAdapt-Projekt. Zentrale Basis des Projektes stellt die durch das Institut für Raumplanung der TU Dortmund (IRPUD) erstellte Klimawirkungsanalyse (KWA) dar, bei der die Wirkung verschiedener Klimasignale auf konkrete räumliche Gegebenheiten bzw. Sensitivitäten des Raums berechnet worden ist.
Diese Klimawirkung beschreibt den Zusammenhang zwischen der Wärmebelastung und der (besonders empfindlichen) Wohnbevölkerung. Dieser Datensatz ist Teil der Klimawirkungsanalyse im Projekt "Evolving Regions" für den Kreis Wesel. Bei Evolving Regions handelt es sich um eine in den Jahren 2021 -2023 gefördertes life-ClimAdapt-Projekt. Zentrale Basis des Projektes stellt die durch das Institut für Raumplanung der TU Dortmund (IRPUD) erstellte Klimawirkungsanalyse (KWA) dar, bei der die Wirkung verschiedener Klimasignale auf konkrete räumliche Gegebenheiten bzw. Sensitivitäten des Raums berechnet worden ist.
Blatt Augsburg wird von den Molassesedimenten des Alpenvorlandes dominiert. Im Nordteil des Kartenausschnitts ist ihre Begrenzung zum Jura der Schwäbischen Alb und zum Nördlinger Ries erfasst. Der Flusslauf der Donau stellt eine deutliche Grenzlinie zwischen diesen Gebieten dar. Die größte Fläche im Kartenausschnitt nimmt das Molassebecken des Alpenvorlandes ein. Der Schutttrog der Alpen ist mit tertiären Ablagerungen verfüllt. Die an der Oberfläche lagernden miozänen Lockersedimente der Vorlandmolasse werden großflächig von quartären Deckschichten überlagert, z. B. Schotterebenen der Schmelzwasserflüsse, Löss oder holozänen Moor- und Auesedimenten. Die durch Karbonat betonartig verkitteten Flusskonglomerate der glazialen Schotterterrassen werden als Nagelfluh bezeichnet und sind charakteristische Bildungen im Molassebecken. In der Schwäbischen Alb am Nordrand der Karte sind Kalk-, Mergel- und Dolomitsteine des oberen Juras aufgeschlossen. Umlagerungsbildungen wie Alblehm sind in den Niederungen und Senken weit verbreitet. Der Bereich des Nördlinger Ries ist von Trümmermassen und Impaktbrekzien aus kristallinen Gesteinen des Grundgebirges markiert. Das Ries wird als Krater eines Meteoriten interpretiert, der im oberen Miozän aufprallte. Die Jura-Sedimente in seiner randlichen Umgebung sind stark zerquetscht und deformiert. Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein geologisches Profil zusätzliche Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Die Profillinie quert das Kartenblatt von Nord nach Süd und kreuzt dabei das Nördlinger Ries, das Donauried sowie die Vorlandmolasse der Alpen.
Einleitung: Die Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) sind parasitische Blütenpflanzen, die sich über ein Kontaktorgan (Haustorium) an die Wurzel der Wirtspflanze anhaften und von ihr Wasser, Nährstoffe und Assimilate aufnehmen. Zu den Wirtspflanzen einiger Orobanche-Arten zählen auch wichtige Nutzpflanzen, wie etwa Bohnen, Sonnenblumen oder Tabak. Je nach Befallsintensität kann es zu signifikanten Ertragsminderungen oder sogar zu kompletten Ertragsverlusten kommen. Insbesondere im Mittelmeergebiet, Asien und Nordafrika steigt die Bedrohung der Nutzpflanzenproduktion durch Orobanche stetig an. Die Kontrolle von Orobanche mit Hilfe von Herbiziden ist teuer, schwierig handhabbar und nicht ausreichend effektiv. Resistenzzüchtungen der Nutzpflanzen werden aufgrund des Vorkommens verschiedenster Orobanche-Rassen (mit verschiedenen Pathogenitätsfaktoren) schnell durchbrochen. Leider fehlen bislang ausreichende Informationen zur Interaktion von Orobanche mit den jeweiligen Wirten. Anhand derartiger grundlegender Erkenntnisse könnten alternative oder verbesserte Kontrollmaßnahmen entwickelt werden. Stärkung der Resistenz der Nutzpflanzen (induzierte Resistenz) oder die Verwendung Orobanche-spezifischer Antagonisten (wie etwa des Hyperparasiten F. oxysporum f.sp. orthoceras) als biologisches Kontrollagens stellen wirksame Möglichkeiten der Kontrolle des Pathogens dar. Ziele: Als Modell zum Verständnis der Interaktion der Sommerwurz mit seinen Wirten wird die Assoziation von Orobanche cumana Wallr. und der Sonnenblume (Helianthus annuus L.) verwendet. Die Ziele des Projektes sind: - grundlegender Erkenntniszuwachs zur Interaktion von O. cumana und H. annuus. - Wirkungsweise des Hyperparasiten F. oxysporum f.sp. orthoceras auf seinen Wirt O. cumana (Biochemie, Histologie), - Auswirkung von Pflanzenstärkungsmitteln als Resistenzaktivatoren der Sonnenblume auf den Befall mit O. cumana.
Globale Erwärmung und veränderte Landnutzung haben in neuerer Zeit bereits zu merklichen Änderungen der alpinen Vegetation geführt. Dem Überdauerungsvermögen alpiner Arten am Wuchsort und ihrer Fähigkeit zur Ausbreitung kommt mit zunehmender Dynamik von Umweltveränderungen eine besondere Bedeutung zu. Notwendige Grundlage von Prognosen zu Vegetationsveränderungen, aber auch von evolutionsbiologischen Modellen, ist die Kenntnis ausbreitungs- und überdauerungsrelevanter Samenmerkmale, die ich für den größten Teil der alpinen und subalpinen Pflanzenarten während meines Aufenthaltes in Basel erstellen konnte. Der Datensatz enthält Angaben über Gewicht, Form, Ausbreitungstyp u.a. Eigenschaften von ca. 540 Arten der Alpen, die z.T. aus eigenen Aufsammlungen, v.a. aber aus dem umfangreichen Samenherbar des Botanischen Institutes stammen. Zusätzlich wurde die Variabilität des Diasporengewichtes (DG) für einige Arten auf der Populationsebene, und in Abhängigkeit von der Meereshöhe gemessen. Eine zentrale Frage war, welche Eigenschaften der adulten Pflanze (Wuchshöhe, Lebensform, Lichtzahl, Feuchtezahl u.a.) mit dem DG korreliert sind, und ob sich das DG alpiner Arten signifikant von dem der Arten tieferer Regionen unterscheiden. Ein phylogenetisch balancierter Vergleichs-Datensatz, der die DG s und Eigenschaften von Arten tieferer Regionen umfasst, steht kurz vor der Vollendung. Erste vergleichende Analysen innerhalb zweier artenreicher Pflanzenfamilien zeigten ein signifikant höheres Diasporengewicht der alpinen Arten. Eine signifikante Veränderung des DG s mit der Höhe konnte anhand der Untersuchung von ca. 50 Populationen von Carex flacca nicht gefunden werden. Keimungsökologische Studien zu zwei alpinen Carex-Arten wurden abgeschlossen und ausgewertet. Beide Arten haben die Fähigkeit, eine Diasporenbank im Boden aufzubauen, und besitzen Dormanzeigenschaften, die den Keimungszeitpunkt auf eine kurze Periode nach der Schneeschmelze eingrenzen.
In einer Langzeitstudie werden in einem Modellgebiet der Chiemgauer Alpen seit 1990 und dann alljährlich seit 1997 nach einem standardisierten Rasterverfahren auf 2000 ha indirekte Nachweise von Auerhühnern (Losung, Mauserfedern etc.) kartiert. Die Ergebnisse liefern einen Index der Größe und Entwicklung der Population und ihrer räumlichen Verteilung. Alle 5 Jahre wird zudem eine Habitatbewertung aufgrund eines Habitat Suitability Index-Modells durchgeführt. Dies ist das einzige Gebiet der Bayerischen Alpen, in welchem nach einem standardisieren Verfahren alljährlichen Daten zur Populationsentwicklung des Auerhuhns (Auerhuhn-Monitoring) erhoben werden. Es zeigt sich, dass der Bestand langfristig von der Forstwirtschaft beeinflusst wird, was kurzfristig von den Zufälligkeiten des Wetters überlagert wird. Die Arbeiten sollen langfristig fortgeführt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 2404 |
| Europa | 189 |
| Global | 1 |
| Kommune | 1564 |
| Land | 1831 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 110 |
| Wissenschaft | 1071 |
| Zivilgesellschaft | 54 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 1 |
| Bildmaterial | 5 |
| Daten und Messstellen | 136 |
| Ereignis | 39 |
| Förderprogramm | 1695 |
| Hochwertiger Datensatz | 3 |
| Sammlung | 1 |
| Software | 3 |
| Taxon | 447 |
| Text | 268 |
| Umweltprüfung | 8 |
| unbekannt | 1751 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 837 |
| Offen | 3452 |
| Unbekannt | 65 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 3741 |
| Englisch | 1271 |
| andere | 15 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 449 |
| Bild | 66 |
| Datei | 144 |
| Dokument | 518 |
| Keine | 1670 |
| Multimedia | 1 |
| Unbekannt | 7 |
| Webdienst | 1178 |
| Webseite | 1355 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2628 |
| Lebewesen und Lebensräume | 3011 |
| Luft | 1466 |
| Mensch und Umwelt | 3559 |
| Wasser | 1407 |
| Weitere | 3883 |