Das unvollständige Verständnis der Wechselwirkung von Aerosolpartikeln mit Strahlung, Wolken und Niederschlag ist eine Schlüsselfrage der Atmosphärenforschung. Detaillierte Beobachtungen sind erforderlich, um die komplexen Zusammenhänge zwischen den beteiligten Prozessen zu erfassen. Dies gilt insbesondere für die abgelegene Region der Antarktis, wo bodengestützte, vertikal aufgelöste Langzeitbeobachtungen von Aerosol, Wolken und Niederschlag selten sind und Satellitenbeobachtungen technischen Beschränkungen unterliegen. Um die Messlücke mit modernsten Beobachtungen zu schließen, wird TROPOS die Messplattform OCEANET-Atmosphere zwischen den Südsommern 2022/23 und 2023/24 an der Station Neumayer III (70,67°S, 8,27°W) einsetzen. OCEANET-Atmosphere ist ein autonomer, polar-erprobter, modifizierter 20-Fuss-Messcontainer, der erst kürzlich erfolgreich während MOSAiC (Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate) eingesetzt wurde. Die Instrumentierung während COALA umfasst ein Mehrwellenlängen-Polarisations- und ein Doppler-Lidar, ein 35-GHz-Wolkenradar, ein Mikrowellenradiometer sowie jeweils ein 1-d und 2-d-Niederschlags-Disdrometer. OCEANET ist die einzige polare Einzelcontainer-Plattform, die mit Mehrwellenlängen-Lidar, Radar und Mikrowellenradiometer Wolken und Niederschlag sowie mit Doppler-Lidar und -Radar turbulente Luftbewegungen in Wolken an verschiedenen Messstandorten beobachten kann.Die zeitliche und vertikale Auflösung des gewonnenen Datensatzes wird in der Größenordnung von 30 s (2 s für Vertikalgeschwindigkeitsbeobachtungen) und 30 m liegen. COALA ist ein 3-Jahres-Projekt. Ein Postdoktorand wird für den Einsatz von OCEANET-Atmosphere bei Neumayer III und die Datenanalyse verantwortlich sein und dabei von Experten am TROPOS unterstützt. Die Beobachtungen werden in erster Linie dazu dienen, die Schlüsselhypothese von COALA zu untersuchen, dass Aerosol aus dem Südlichen Ozean, den mittleren Breiten und den Subtropen der südlichen Hemisphäre in die Antarktis transportiert wird, wo es die Bildung und Entwicklung von Wolken und Niederschlag beeinflusst. Die Arbeiten konzentrieren sich auf (1) die Untersuchung des Ursprungs, der Häufigkeit und der Eigenschaften des Aerosols über der Station Neumayer III, (2) die Untersuchung des Einflusses von Oberflächen- und Grenzschicht-Kopplungseffekten auf die Eigenschaften und die Entwicklung von tiefen Wolken, (3) die Untersuchung des Beitrags von Dynamik (orographische Wellen), Aerosol und Meteorologie zur Verteilung der Eis- und Flüssigphase in Wolken über Neumayer III, (4) zur Untersuchung der vertikalen Struktur von Wolken und ihrer Beziehung zur Niederschlagsbildung und (5) zur Bewertung regionaler Kontraste in den Eigenschaften von Aerosolen und Wolken und den damit verbundenen Aerosol-Wolken-Wechselwirkungsprozessen, indem die Neumayer-III-Beobachtungen von vorhandenen Datensätzen aus Südchile, Zypern, Deutschland und der Arktis kontrastiert werden.
Here, we examine the ecosystem ramifications of changes in sediment-dwelling invertebrate bioturbation behaviour—a key process mediating nutrient cycling—associated with nearfuture environmental conditions (+ 1.5 °C, 550 ppm [pCO2]) for species from polar regions experiencing rapid rates of climate change. This dataset is included in the OA-ICC data compilation maintained in the framework of the IAEA Ocean Acidification International Coordination Centre (see https://oa-icc.ipsl.fr). Original data were downloaded from Polar Data Centre (see Source) by the OA-ICC data curator. In order to allow full comparability with other ocean acidification data sets, the R package seacarb (Gattuso et al, 2024) was used to compute a complete and consistent set of carbonate system variables, as described by Nisumaa et al. (2010). In this dataset the original values were archived in addition with the recalculated parameters (see related PI). The date of carbonate chemistry calculation by seacarb is 2024-07-11.
Alle unedlen Gebrauchsmetalle, wie Aluminium, Eisen und Zirkon, bilden bei der Reaktion mit Gasen oder waessrigen Medien mehr oder minder festhaftende Grenzschichten, welche den Angriff der korrodierenden Agenzien stark hemmen. Die Herabsetzung der Reaktionsgeschwindigkeit haengt von einer Reihe von Faktoren ab: Temperatur, Dicke und Haftung der Schicht, Diffusionsgeschwindigkeit der Agenzien, z.B. des Sauerstoffs, und der Metallkationen, etc. Die Haftung der Schicht und die Beweglichkeit der Reaktionspartner haengt wesentlich von der Konzentration von Fremdelementen in dem Matrixmetall und in der Schicht ab. Sowohl dieser Einfluss als auch die Abhaengigkeit des Konzentrationsverhaeltnisses der Fremdelemente in der Schicht und der Matrix von den Reaktionsbedingungen soll untersucht werden. Neben der allgemeinen, leicht erkennbaren technischen Bedeutung sind diese Arbeiten auch fuer die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen von erheblichem Interesse. Wasserstoff bewirkt in vielen Metallen eine Versproedung, welche zu erhoehter Anfaelligkeit des Probestueckes gegen Korrosion und Bruch fuehrt. Generell sind zwei Wege fuer die Aufnahme des Wasserstoffs offen: a) Zersetzung von Wasser an der Oberflaeche und anschliessende Diffusion des Wasserstoffs durch die schuetzende Oxidschicht, b) Zersetzung des Wassers und Aufnahme des Wasserstoffs unmittelbar an der Metalloberflaeche, welche in Ritzen oder nicht festhaftenden Teilen der Schicht fuer einen direkten Kontakt mit der Loesung zugaenglich ist. Beide Wege sollen untersucht werden.
The structural polysaccharides cellulose and chitin of plants, fungi, and arthropods are major components of organic matter in agricultural soils. These biopolymers are carbon sources of soil microbial communities linked to soil redox processes. Soil aggregates of waterunsaturated soil form natural boundaries of oxic conditions outside and oxygen-limited conditions inside. These biogeochemical interfaces lead to a highly heterogeneous oxygen distribution on a millimetre scale. The effects and mechanisms of the toxicity of herbicides on biopolymer degrading communities in such highly compartmentalized soils have not been resolved. The proposed study is a continuation of a project funded within Priority Program 1315 'Biogeochemical Interfaces in Soil'. The preceding project resolved phylogenetic identities of known and novel prokaryotes linked to cellulose degradation under both oxic and anoxic conditions, and demonstrated that the acidic herbicides Bentazon and MCPA impair microbial processes involved in cellulose degradation. The proposed project will (I) identify chitin-degrading prokaryotes, fungi, and protists that are active in oxic and anoxic microzones, (II) determine the tolerance of various cellulolytic and chitinolytic taxa to Bentazon and MCPA, (III) characterize key chitin-degraders, and (IV) will quantitatively assess oxygen distribution in during biopolymer degradation in an agricultural soil. Central methods will include stable isotope probing, analyses of 16S rRNA, 18S rRNA, and chitinase genes, HPLC, GC, and oxygen sensing via analysis of fluorescence dyes.
Methoden Umwelt, Umweltökonomische Gesamtrechnungen Gesellschaft und Umwelt Seite teilen Qualitätsberichte Abfallwirtschaft Abfallbilanz 2022 Abfallbilanz 2021 Erhebung über Haushaltsabfälle Erhebung der Abfallentsorgung Erhebung der Abfallerzeugung Erhebung der Mehrwegverpackungen (MWV) Erhebung nicht-systembeteiligungspflichtiger Verpackungen (NBV) Erhebung der systembeteiligungspflichtigen Verpackungen (EBV) Erhebung des Inverkehrbringens von Kunststofftragetaschen und Einwegkunststoffprodukten Erhebung über die zurückgenommenen Verkaufsverpackungen Erhebung der gewerblich eingesammelten Verpackungen Erhebung der Einsammlung von Transport- und Umverpackungen Erhebung über Fanggeräteabfälle sowie passiv gefischte Abfälle Erhebung der gefährlichen Abfälle, über die Nachweise zu führen sind Erhebung über die Aufbereitung und Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen Erhebung über die Erstbehandlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten Wasserwirtschaft Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung - Klärschlamm 2024 Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung - Klärschlamm 2023 Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung - Klärschlamm 2018 Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung - Klärschlamm 2017 Erhebung der öffentlichen Abwasserentsorgung - Klärschlamm 2016 Erhebung der Wasser- und Abwasserentgelte 2014 - 2016 Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung in der Landwirtschaft Erhebung über prüfpflichtige Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen 2023 Erhebung über prüfpflichtige Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen 2022 Erhebung über prüfpflichtige Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen 2018 Erhebung der öffentlichen Wasserversorgung und der öffentlichen Abwasserentsorgung 2022 Erhebung der nichtöffentlichen Wasserversorgung und der nichtöffentlichen Abwasserentsorgung 2019 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2024 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2020 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2019 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2018 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2017 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2016 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2015 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2014 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2013 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2012 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2011 Erhebung der Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen 2010 Erhebung der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung im Bergbau, bei der Gewinnung von Steinen und Erden und im Verarbeitenden Gewerbe 2004 Erhebung der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung bei Wärmekraftwerken für die öffentliche Versorgung 2004 Klimawirksame Stoffe Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2024 Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2022 Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2020 Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2017 Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2015 Schwefelhexafluorid (SF6) und Stickstofftrifluorid (NF3) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2014 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2013 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2012 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2011 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2010 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2008 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2007 Schwefelhexafluorid (SF6) Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2024 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2022 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2020 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2019 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2017 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2016 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2015 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2014 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2013 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2012 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2011 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2007 Erhebung bestimmter klimawirksamer Stoffe 2006 Umweltökonomie Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2022 Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2019 Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2016 Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2013 Erhebung der laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz 2010 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2022 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2021 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2020 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2019 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2018 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2017 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2016 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2015 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2014 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2013 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2012 Erhebung der Investitionen für den Umweltschutz 2011 Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz 2023 Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz 2022 Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz 2021 Erhebung der Güter und Leistungen für den Umweltschutz 2020 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2019 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2018 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2017 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2016 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2015 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2014 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2013 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2012 Erhebung der Waren, Bau- und Dienstleistungen für den Umweltschutz 2011 Umweltökonomische Gesamtrechnungen Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR) Rohstoffäquivalente Rechnungen des Sektors Umweltgüter und -dienstleistungen Umweltschutzausgabenrechnung Umweltwirkungen des Tourismus Umweltbezogene Steuern und Abgaben Wassergesamtrechnung Leistungsbilanzierung der Ökosysteme Feinstaubfilterung Holzzuwachs Kohlenstoffspeicherung (Nettosequestrierung) Ernteerträge von Kulturpflanzen Kühlung in Städten Naturnaher Tourismus
Bei industriellen oder bergbaulichen Prozessen wie z. B. bei der Gewinnung, Verarbeitung und Aufbereitung von Erdöl und Erdgas und aus der Tiefengeothermie, aus der Grundwasseraufbereitung, aus der Gewinnung und Aufbereitung von Erzen und Mineralien oder der Roheisenherstellung können Rückstände entstehen, die natürlich vorkommende Radionuklide enthalten. Diese Rückstände können strahlenschutzrechtlich überwachungsbedürftig sein, und ihre weitere Handhabung ist im Strahlenschutzgesetz geregelt.Die Rückstände sind für eine geplante Entsorgung (d.h., Verwertung oder Beseitigung) strahlenschutz-fachlich zu beurteilen, und unter anderem sind dafür die spezifischen Aktivitäten natürlich vorkommender Radionuklide zu bestimmen. Nach derzeitigem Stand von Wissenschaft und Technik ist die Gammaspektrometrie das in vielen praktischen Anwendungen am besten geeignete Messverfahren für die Aktivitätsbestimmung. Für die Aussagekraft der Aktivitätsbestimmung ist jedoch vorrangig die Probenahme entscheidend, denn die Zusammensetzung der Rückstände ist meist inhomogen, und die spezifischeAktivität kann je nach Art und Herkunft des Materials oder seiner Entstehung (z.B. des Aufbereitungsverfahrens) schwanken.
Das mittelständische Logistikunternehmen Neumann Transporte und Sandgruben GmbH & Co. KG gehört zur Neumann Gruppe GmbH mit Sitz in Burg und ist als Dienstleister in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft tätig. In Reesen (Sachsen-Anhalt) gibt es eine Schlackenassaufbereitungsanlage, in der die Asche aus Müllverbrennungsanlagen einen Nassaufbereitungsprozess durchläuft. Die Schlackenassaufbereitung ist ein sehr wasserintensiver Prozess, bei dem Abwässer mit hohen Salzfrachten entstehen. Bisher werden die prozessbedingten Abwässer aufwändig aufbereitet, per Straßentransport in eine Industriekläranlage befördert und entsorgt. Für den Aufbereitungsprozess der Schlacke werden Prozessfrischwassermengen benötigt, die aktuell dem Grundwasserreservoir entnommen werden. Um den Transportaufwand für die Abwässer zu vermeiden und die Grundwasserentnahme zu minimieren, plant das Unternehmen mittels innovativer Abwasseraufbereitung (Umkehrosmose) einen nahezu geschlossenen Stoffkreislauf zu schaffen. Gleichzeitig verbessert sich damit auch die Qualität des mineralischen Rückstandes, so dass von einer besseren Verwertbarkeit auszugehen ist. Das in der Umkehrosmose entstehende Konzentrat (Permeat) soll in einer Vakuumverdampfungsanlage am Standort des Müllheizkraftwerks Rothensee behandelt werden. Gleichzeitig können Synergien am Standort der Abfallverbrennungsanlage genutzt werden, wie bspw. die Abwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung, das nahezu ammoniakfreien Destillats der Verdampferanlage für technische Zwecke und das Permeat der Umkehrosmose als Kühlwassernachspeisung für den Kühlturm. Die Innovation des neuen Verfahrens besteht darin, dass mittels Kombination und Weiterentwicklung bereits bestehender Recyclingverfahren erstmalig Prozesswasser aus der Schlackeaufbereitung behandelt und der Stoffkreislauf nahezu geschlossen werden kann. Insgesamt kann der Einsatz von Frischwasser nahezu vollständig ersetzt und weitgehend auf Grundwasserentnahmen verzichtet werden. Zusätzlich können Lärmemissionen, Energieverbrauch und Deponievolumen reduziert werden. Im Übrigen können mit der Umsetzung des Projekts jährlich 1.728 Tonnen CO2-Äquivalente, also etwa 86 Prozent, eingespart werden.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Aufkommen an Elektro(nik)-Altgeräten wird in der EU für die Jahre 1998/99 auf 8 Mio. Mg geschätzt, wobei 90 Prozent deponiert, verbrannt bzw. verwertet werden, ohne dass eine Schadstoffentfrachtung stattfindet. Bei der Verwertung dieser Geräte ergänzen sich heute die Bereiche der manuellen Demontage und die der verfahrenstechnischen Aufbereitung. Voraussetzung für ein ökologisch hochwertiges Recycling ist vielfach die Demontage, die jedoch erhebliche Kosten verursachen kann. Zum einen hat das Vorhaben die Zielsetzung, ein Screening über die bei den Verwertern anfallenden Alt-Produkte zu erzeugen, anhand dem eine Bewertung der Produkte aus ökologischer und ökonomischer Sicht durchgeführt werden kann und eine Entscheidung getroffen werden kann, ob eine Demontage nötig bzw. sinnvoll ist. Zum anderen werden Demontageuntersuchungen sowohl im Labor als auch verstärkt bei Verwertern mit Hilfe einer Blickregistrierungskamera durchgeführt. Aus den Analysen dieser Untersuchungen werden Konstruktionskriterien für eine schnellere Demontage abgeleitet. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Im ersten Teil des Projektes wird mit Hilfe von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen die Einteilung der beim Verwerter anfallenden Produkte vorgenommen. Ausgehend von einer Musterzerlegung werden die Einzelfraktionen der Geräte bestimmt, ihre Umweltrelevanz untersucht und die bestehenden Verwertungsalternativen zusammengestellt. Diese Ergebnisse werden unter Betrachtung aller wirtschaftlichen und ökologischen Teilaspekte möglicher Gesamtentsorgungsalternativen wie z.B. Shredder, Verbrennung bzw. Deponierung gegenübergestellt. Im zweiten Teil werden Demontageuntersuchungen mit Hilfe der Blickregistrierung durchgeführt, deren Analyse aufzeigt, welche Konstruktionskriterien eine einfache Erkennbarkeit der Baustruktur und der Verbindungselemente zulässt. Fazit: In diesem Projekt konnte durch eine Öko-Bilanzierung gezeigt werden, dass eine vertiefte Demontage ökologische Vorteile gegenüber der verfahrenstechnischen Aufbereitung beim Recycling von Elektronik-Geräten aufweist. Weiterhin wurde erstmals die Blickregistrierung bei der Demontage von Elektro(nik)-Geräten eingesetzt. Der Einsatz dieser Methode in diesem Bereich hat sich als effektiv erwiesen. Der Demontageanalyseprozess wurde soweit optimiert, dass er jetzt standardmäßig als Dienstleistung angeboten werden kann. Bei der Umsetzung der mit der Blickregistrierung ermittelten Konstruktionskriterien lassen sich bei gleichen Demontagekosten deutliche ökologische Vorteile erzielen. Für die Weiterführung des Projektes sind im nächsten Schritt entwicklungsbegleitende Untersuchungen notwendig, um die Ergebnisse zu bestätigen und umzusetzen.
Energetische Elektronen aus der Aurora und den Strahlungsgürteln sind bekannte Quellen von Stickoxiden in der Auroraregion der oberen Mesosphäre und unteren Thermosphäre (MLT, 60-140 km). Im polaren Winter können diese Stickoxide bis in die mittlere Stratosphäre (30—45 km) herunter transportiert werden; sie variieren dabei mit der geomagnetischen Aktivität und dem dynamischen Zustand der Atmosphäre. Hier tragen Stickoxide maßgeblich zum katalytischen Ozonabbau bei; da Ozon eine wesentliche Rolle in der Strahlungsheizung der Stratosphäre spielt, ändern sich durch den Abwärtstransport von auroralen Stickoxiden auch Temperaturen und Windfelder. Diese Änderungen der Atmosphärendynamik können die ganze Atmosphäre bis hinunter zu troposphärischen Wettersystemen betreffen. Aus diesem Grund wurde kürzlich zum ersten Mal empfohlen, geomagnetische Aktivität als Teil des solaren Forcings des Klimasystems in Klima-Chemiemodellstudien wie CMIP-6 zu berücksichtigen. Die atmosphärischen Ionisationsraten, welche verwendet werden, um solche Modellexperimente anzutreiben, basieren empirisch auf Flüssen von präzipitierenden Elektronen, welche jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet sind; neue Studien legen nahe, daß es ernsthafte Probleme mit der Genauigkeit dieser Daten gibt. In diesem Projekt werden wir untersuchen, wie vom Sonnenwind getriebene Prozesse in der Magnetosphäre präzipitierende Elektronen verschiedener Energien beeinflussen, und welchen Einfluß diese präzipitierenden Elektronen auf die Zusammensetzung, Temperatur, und Windfelder in der mittleren Atmosphäre haben.Insbesondere werden wir untersuchen:• Wie beeinflussen vom Sonnenwind getriebene Prozesse in der Magnetosphäre das Präzipitieren von Strahlungsgürtelelektronen in die Atmosphäre?• Zu welchen Energien werden präzipitierende Elektronen in den unterschiedlichen geomagnetischen Stürmen in der Magnetosphäre beschleunigt? • Welcher Energiebereich der Präzipitierenden Elektronen hat den größten Einfluss auf die Zusammensetzung und Dynamik der mittleren Atmosphäre?Dazu werden Modellsimulationen mit dem neuentwickelten VERB-4D Modell durchgeführt, welches Elektronenbeschleunigung in die Atmosphäre durch Welle-Teilchen-Wechselwirkungen mit Chorus, Plasmaspheric hiss, hiss in plumes, und EMIC-Wellen berücksichtigt. Ergebnisse werden mit NOAA POES Daten validiert. Modellierte Elektronenflüsse am Oberrand des Modells werden als Input verwendet für das neuentwickelte Klima-Chemiemodells EMAC/EDITh (Boden bis 220km). Modellierte Temperaturen und der Stickoxid-Gehalt werden anhand von Beobachtungen validiert. Fallstudien werden durchgeführt werden für geomagnetische Stürme, die durch Korotating Interaction Regions (CIR) und solare koronale Massenauswürfe (CMEs) ausgelöst wurden, um zu untersuchen, wie die verschiedenen Prozesse unterschiedliche Bereiche der Atmosphäre beeinflussen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 3017 |
| Europa | 206 |
| Kommune | 17 |
| Land | 128 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 39 |
| Wirtschaft | 29 |
| Wissenschaft | 1002 |
| Zivilgesellschaft | 136 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 17 |
| Förderprogramm | 2939 |
| Kartendienst | 1 |
| Taxon | 1 |
| Text | 88 |
| Umweltprüfung | 8 |
| unbekannt | 69 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 135 |
| Offen | 2969 |
| Unbekannt | 18 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 2658 |
| Englisch | 625 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 27 |
| Bild | 10 |
| Datei | 26 |
| Dokument | 77 |
| Keine | 1848 |
| Unbekannt | 4 |
| Webseite | 1194 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2346 |
| Lebewesen und Lebensräume | 2325 |
| Luft | 1506 |
| Mensch und Umwelt | 3119 |
| Wasser | 1599 |
| Weitere | 3122 |