Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt bietet Ihnen die Möglichkeit, im Rahmen Ihres Studiums ein Pflichtpraktikum abzuleisten. Ob Ihr konkreter Praktikumswunsch realisierbar ist, hängt von der jeweiligen Bedarfssituation ab und wird in jedem Einzelfall geprüft. Je umfassender Ihr Einsatzspektrum ist, desto höher ist Ihre Chance auf Erlangung eines Praktikumsplatzes. Praktika können nur studienbegleitend durchgeführt werden. Da für manche Fachbereiche besondere Vorgaben oder zeitliche Beschränkungen gelten, lesen Sie in diesem Zusammenhang bitte unbedingt den Abschnitt Besondere Hinweise und Angebote . Studierende des Studienganges “Öffentliche Verwaltung” (oder vergleichbarer Studienfachrichtungen anderer Bundesländer) finden im Abschnitt Laufbahnadäquate Praktikumsplätze Hinweise der hiesigen laufbahnadäquaten Praktikumsplätze. Nicht zur Verfügung stehen hier im Allgemeinen Praktikumsplätze für Ausbildungsberufe wie “Kauffrau/-mann für Bürokommunikation” und “Verwaltungsfachangestellte/r”, da mit der Betreuung der Auszubildenden der Senatsverwaltung für Inneres und Sport die hiesigen Kapazitäten bereits erschöpft sind. Voraussetzungen und Bewerbungsinhalte Voraussetzungen für die Bereitstellung eines studentischen Praktikumsplatzes und was bei einer Bewerbung zu beachten ist. Weitere Informationen Besondere Hinweise und Angebote Informationen zu zur Verfügung stehenden Praktikumsplätzen verschiedener Fachrichtungen. Weitere Informationen Laufbahnadäquate Praktikumsplätze im nichttechnischen gehobenen Verwaltungsdienst Studentinnen und Studenten mit abgeschossenem Studium der Fachrichtung “Öffentliche Verwaltung”, die qualifiizert sind, als Tarifbeschäftigte oder im Beamtenverhältnis im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst tätig zu sein, können bei der Senatsverwaltung laufbahnadäquate Praktika absolvieren. Weitere Informationen Betreuung von Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten Voraussetzungen für die Betreuung von Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Unterschiede zu studentischen Praktika. Weitere Informationen
<p> <p>Für die Anpassung an den Klimawandel sind einige Berufsgruppen, beispielsweise aus der Bauwirtschaft, besonders relevant. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht.</p> </p><p>Für die Anpassung an den Klimawandel sind einige Berufsgruppen, beispielsweise aus der Bauwirtschaft, besonders relevant. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht.</p><p> <p>Im Auftrag des Umweltbundesamtes (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) untersucht, welche Bedeutung der beruflichen Bildung im Transformationsprozess zu einer klimaangepassten Gesellschaft zukommt. Dabei standen folgende drei Fragen im Mittelpunkt:</p> <ul> <li>Welche Branchen und Berufe sind für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen besonders relevant?</li> <li>Welche neuen Kompetenzen sind in ausgewählten Berufen im Hinblick auf Klimaanpassung gefordert?</li> <li>Wie können diese neuen Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung integriert werden?</li> </ul> Relevante Berufsgruppen für Klimawandelanpassung <p>Die Projektpartner haben mittels Modellrechnungen, basierend auf dem Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) Modell (BIBB 2025), die volkswirtschaftlichen Wirkungen von zwölf ausgewählten Klimaanpassungsmaßnahmen auf Branchen und Berufsgruppen gemäß der Klassifikation der Berufe (KldB) ermittelt (BA 2021). Dabei konnten 21 besonders für die Klimaanpassung relevante Berufsgruppen identifiziert werden, die in der folgenden Abbildung dargestellt sind.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/12326/bilder/abbildung1_relevanteste_berufsgruppen_formatiert.png"> </a> <strong> Relevanteste Berufsgruppen im Klimaanpassungsszenario nach Berufssegmenten </strong> Quelle: BIBB </p><p> Neue berufliche Kompetenzen für Klimaanpassung <p>Aus den 21 besonders für die Klimaanpassung relevanten Berufsgruppen wählte das Projektkonsortium kriteriengestützt vier Berufe für eine genauere Untersuchung des veränderten Kompetenzbedarfs hinsichtlich der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen aus. Bei der Auswahl war es unter anderem entscheidend, dass die Fachkräfte in ihrer beruflichen Tätigkeit über ausreichend Handlungsspielraum und Verantwortung verfügen, um sich für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen einsetzen zu können. Ausgewählt wurden die drei Ausbildungsberufe <strong>Dachdecker*in, Umwelttechnologe*Umwelttechnologin (UT)</strong> <strong>für Wasserversorgung und Umwelttechnologe*Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung</strong> sowie der Studienberuf des/der <strong>Landschaftsarchitekten*Landschaftsarchitektin</strong>. Für diese Berufe identifizierte das Projektteam, ob die Umsetzung der zuvor definierten Anpassungsmaßnahmen berufliche Kompetenzen, im Sinne von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten (Klieme et al. 2007; Hartig 2008), erfordert, die die berufliche Bildung bislang nicht vermittelt. Je nach Betroffenheit von Klimawandelfolgen und durchzuführender <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsmassnahme">Anpassungsmaßnahme</a> unterscheiden sich die konkreten fachlichen und personalen Kompetenzanforderungen in den Berufen.</p> <p>Zur <strong>Fachkompetenz</strong> gehören Wissen und praktische sowie kognitive Fertigkeiten. Demgegenüber umfasst die <strong>personale Kompetenz</strong> Sozialkompetenz und Selbstständigkeit (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmbf">BMBF</a>/ KMK 2013, 53f). Während sich die fachlichen Kompetenzen je nach Beruf unterscheiden, zeigt die Studie bei den erforderlichen personalen Kompetenzen größere Gemeinsamkeiten über die Berufe hinweg. Dazu zählt insbesondere, dass die Umsetzung komplexer Anpassungsmaßnahmen, wie die wassersensible Stadtentwicklung, erfordern, dass verschiedene Berufe interdisziplinär zusammenarbeiten.<br>Weitere berufsübergreifend erforderliche personale Kompetenzen sind Beratung und Kommunikation, Datenaustausch und Digitalisierung, kritisches Denken und Reflexion bestehender Regeln, ein Grundverständnis zu <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> und Klimawandelanpassung sowie Krisenreaktionsfähigkeit. Die folgende Abbildung stellt für die untersuchten Ausbildungsberufe dar, welche Klimaanpassungskompetenzen zukünftig benötigt werden.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/12326/bilder/abbildung_2_zukuenftig_benoetigte_kompetenzen80.png"> </a> <strong> Zukünftig benötigte Kompetenzen in den untersuchten Ausbildungsberufen Dachdecker*in und UT-Berufe </strong> Quelle: BIBB </p><p> Kompetenzen für Klimawandelanpassung in die berufliche Bildung integrieren <p>Die Autoren*Autorinnen der Studie zeigen verschiedene Ansatzpunkte und Empfehlungen zur Integration von Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Bildung auf (Rausch-Berhie et al. 2025). Da eine ganze Reihe von Akteuren die berufliche Bildung gemeinsam gestaltet, können sie entsprechend ihrer Rolle und Einflussmöglichkeiten neue Inhalte wie Klimaanpassungskompetenzen in die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung einbringen. Hierbei sollte neben der Modernisierung der Ausbildungs- und Fortbildungsordnungen auch die Praxis der beruflichen Bildung mitgedacht werden. Zudem sollten die konkreten Bedingungen eines Berufsfelds berücksichtigt werden. Beispielsweise kann die in einigen Berufen verpflichtende überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) ein guter Ansatzpunkt für die Vermittlung neuer Kompetenzen sein. <br>Die Experten*Expertinnen empfehlen, berufliche Akteure zu sensibilisieren und ihnen etwa in Workshops oder Fachveranstaltungen individuelle Handlungsspielräume aufzuzeigen. Dabei sollten insbesondere folgende Akteure adressiert werden, die an der Modernisierung von Ausbildungsordnungen beteiligt sind:</p> <ul> <li>Sozialpartner und ehrenamtliche Sachverständige</li> <li>Ausbilder*innen und Lehrkräfte</li> <li>koordinierend und begleitende beteiligte Institutionen wie BIBB, Heinz-Piest-Institut (HPI), Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH)</li> <li>ggf. die beteiligten Ministerien</li> </ul> <p>Eine Priorität sollte auf jene Kompetenzen gelegt werden, die eine berufliche Handlungsfähigkeit im Sinne der Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen ermöglichen. Über diese zwingend erforderlichen Umsetzungskompetenzen hinaus sollte ebenso deren gesellschaftliche Relevanz im Kontext von <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> betrachtet werden. Insbesondere bei Berufen, die an komplexeren Anpassungsmaßnahmen wie Solargründächern oder einer wassersensiblen Stadtentwicklung beteiligt sind, sollte eine gewerkeübergreifende bzw. interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Berufe intensiviert werden.</p> Der Beitrag der beruflichen Bildung zur Klimaanpassung wird unterschätzt <p>Eine Analyse von politischen Dokumenten wie Gesetzen, Strategien und Aktionsplänen zeigt, dass Politikdokumente die berufliche Bildung im Kontext von Klimaanpassung nur teilweise explizit adressieren. Konkrete Ziele, Strategien und Maßnahmen werden dabei bislang nicht formuliert.<br>So weist z.B. der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (NPBNE 2017) darauf hin, dass der Berufsbildung „aufgrund ihrer betrieblichen Verortung in besonderer Weise eine transformative Rolle für eine auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Wirtschaftsweise mit Blick auf die Agenda 2030 und die dort angestrebten nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) zu[kommt]“ (ebd. 41). Über die SDGs könnte Klimaanpassung im Rahmen von Beruflicher Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) thematisiert werden, wird jedoch im Nationalen Aktionsplan BNE nicht explizit angesprochen.<br>Die Deutsche <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/anpassungsstrategie">Anpassungsstrategie</a> 2024 (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a> 2024) spricht sich explizit für die Stärkung von formaler beruflicher Bildung zu Themen der Klimaanpassung in relevanten Berufen sowie in der Schulbildung aus.<br>Auch in Gesprächen mit Akteuren sowie bei Fachworkshops, Tagungen und Konferenzen zeigte sich, dass viele Akteure noch dafür sensibilisiert werden müssen, welchen wichtigen Beitrag die berufliche Bildung für die Klimaanpassung leisten kann.</p> Fazit <p>Eine zentrale Aufgabe der beruflichen Bildung ist es, Auszubildende und Fachkräfte mit Kompetenzen für die Ausführung ihrer beruflichen Tätigkeiten auszustatten. Wenn sich Kompetenzanforderungen durch die Folgen des Klimawandels und benötigten Klimaanpassungsmaßnahmen ändern, müssen die Berufsbildungsakteure reagieren und Aus-, Fort- und Weiterbildungen anpassen. Berufliche Bildung kann somit einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten.<br>Das Projekt zeigt erstmalig systematisch die Arbeitsmarktlage von für die Klimaanpassung besonders relevanten Berufsgruppen und den Stand der Kompetenzvermittlung zu Klimaanpassungsthemen in ausgewählten Berufsausbildungen auf. Das Projekt empfiehlt in seinem Bericht „Kompetenzen für Klimaanpassung – Die Rolle der beruflichen Bildung“, u.a. auch für weitere klimaanpassungsrelevante Berufe, beispielsweise im Gesundheitssektor, erforderliche Klimaanpassungskompetenzen zu untersuchen und den Transfer in die Praxis zu fördern.</p> <p>Autorinnen: Friederieke Rausch-Berhie (BIBB), Kirsten Sander (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>)</p> <p>Den vollständigen Abschlussbericht "Kompetenzen für Klimaanpassung. Die Rolle der beruflichen Bildung" des Projekts finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompetenzen-fuer-klimaanpassung">hier</a>.</p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> und Anpassung Nr. 95 veröffentlicht. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter">Hier</a> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> <p> </p> <p><strong>Quellenverzeichnis</strong></p> <p>Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (2025): Das Projekt QuBe - Qualifikation und Beruf in der Zukunft. Online: <a href="http://www.qube-projekt.de/">www.qube-projekt.de</a> (21.03.2025)</p> <p>Bundesagentur für Arbeit (BA) (2021): Klassifikation der Berufe 2010 – überarbeitete Fassung 2020. Band 1: Systematischer und alphabetischer Teil mit Erläuterungen. Nürnberg. Online: <a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikationen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010-Fassung2020/Printausgabe-KldB-2010-Fassung2020/Generische-Publikationen/KldB2010-PDF-Version-Band1-Fassung2020.pdf?__blob=publicationFile&v=22">https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Grundlagen/Klassifikationen/Klassifikation-der-Berufe/KldB2010-Fassung2020/Printausgabe-KldB-2010-Fassung2020/Generische-Publikationen/KldB2010-PDF-Version-Band1-Fassung2020.pdf?__blob=publicationFile&v=22</a> (18.03.2025)</p> <p>Bundesministerium für Bildung und Forschung (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmbf">BMBF</a>); Kultusministerkonferenz (KMK) (2013): Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Deutscher EQR-Referenzierungsbericht. Online: <a href="https://www.dqr.de/dqr/shareddocs/downloads/media/content/deutscher_eqr_referenzierungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=2">https://www.dqr.de/dqr/shareddocs/downloads/media/content/deutscher_eqr_referenzierungsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=2</a> (18.03.2025)</p> <p>Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (Hrsg.) (2024): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2024 - Vorsorge gemeinsam gestalten. Online: <a href="https://www.bmuv.de/download/deutsche-anpassungsstrategie-an-den-klimawandel-2024">https://www.bmuv.de/download/deutsche-anpassungsstrategie-an-den-klimawandel-2024</a> (18.03.2025)</p> <p>Hartig, J. (2008): Kompetenzen als Ergebnisse von Bildungsprozessen. In: Jude, N.; Hartig, J.; Klieme, E. (Hrsg.): Kompetenzerfassung in pädagogischen Handlungsfeldern. Theorien, Konzepte und Methoden. Bonn, Berlin, S. 15-26.</p> <p>Klieme, E.; Maag-Merki, K.; Hartig, J. (2007): Kompetenzbegriff und Bedeutung von Kompetenzen im Bildungswesen. In: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Hrsg.): Möglichkeiten und Voraussetzungen technologiebasierter Kompetenzdiagnostik. S. 5-15.</p> <p>Nationale Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung (NPBNE) (2017): Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der deutsche Beitrag zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unesco">UNESCO</a>-Weltaktionsprogramm. Online: <a href="https://www.bne-portal.de/bne/shareddocs/downloads/files/nationaler_aktionsplan_bildung-er_nachhaltige_entwicklung_neu.pdf?__blob=publicationFile&v=3">https://www.bne-portal.de/bne/shareddocs/downloads/files/nationaler_aktionsplan_bildung-er_nachhaltige_entwicklung_neu.pdf?__blob=publicationFile&v=3</a> (18.03.2025)</p> <p>Rausch-Berhie, F.; Benke, N.; Telieps, J.; Schneider, V.; Rupp, J.; Hoffmann, E. (2025): Kompetenzen für Klimaanpassung. Die Rolle der beruflichen Bildung. Hrsg. v. Umweltbundesamt, Climate Change 21/2025, Dessau-Roßlau. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/kompetenzen-fuer-klimaanpassung">Kompetenzen für Klimaanpassung | Umweltbundesamt</a> (14.04.2025)</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Knapp 23.000 Studienangebote und rund 330 duale Ausbildungsberufe: Die Zahlen des Centrums für Hochschulentwicklung und der IHK machen deutlich, warum vielen jungen Menschen die Karrierewahl schwerfällt. Um bei der Orientierung zu helfen, bietet die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord jedes Jahr Jungen und Mädchen die Chance, einige der über 90 Berufsfelder der Oberen Landesbehörde kennenzulernen. So auch beim diesjährigen Girls'- und Boys'Day, bei dem die Informatik und der Naturschutz im Fokus standen. Sechs Mädchen und drei Jungs waren es, die SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis an diesem Donnerstagmorgen im Großen Sitzungssaal des Hauptgebäudes in Koblenz begrüßte. Nach einer kurzen Einführung ging es für sie dann direkt in die jeweiligen Fachbereiche, wo sie spannende Einblicke sammeln und die eigenen Interessen entdecken durften. Mädchen schrauben PCs zusammen Vier Mädchen verbrachten den Tag als Informatikerinnen. Nach einer theoretischen Einführung in die Bereiche Soft- und Hardware ging es ans Eingemachte: Die Mädchen schraubten Bauteile zu einem Computer zusammen und entwickelten eine eigene Software. Die beiden anderen Mädchen durften unterdessen in die Rolle von Geoinformatikerinnen schlüpfen. Hierbei erstellten sie am Laptop mit einer speziellen Software Karten sowie 3D-Visualisierungen. Außerdem stand die Auswertung von Daten auf dem Tagesplan. Jungen besuchen Naturschutzgebiet Die Jungen verbrachten den Tag bei den Naturschutzexperten der SGD Nord. Hier erfuhren sie unter anderem spannende Fakten über verschiedene Naturschutzprojekte und -maßnahmen. Nach diesem theoretischen Teil folgte das eigentliche Highlight: Die Exkursion an den Laacher See, das größte Naturschutzgebiet in Rheinland-Pfalz, wo die Arbeit der Naturschutzexperten so richtig greifbar wurde. Zum Hintergrund Der „Girls’- und Boys’Day – Mädchen und Jungen Zukunftstag“ ist eine Aktion des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit. Sie wird vom Bund gefördert und durch zahlreiche Aktionspartner unterstützt. Weitere Infos sind auf den jeweiligen Internetseiten des Girls’Day und des Boys’Day zu finden.