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s/bine/Biene/gi

Der Einfluss von Habitatfragmentierung und Landschaftsstruktur auf die Diversität, Abundanz und Populationsdynamik von Bienen, Wespen und ihren Gegenspielern auf Streuobstwiesen

Die Diversität, Abundanz und Populationsdynamik von Bienen, Wespen und ihren Gegenspielern sollen auf 45 Streuobstwiesen unterschiedlicher Größe, Bewirtschaftung und Landschaftseinbindung über einen Zeitraum von 3 Jahren untersucht werden. Die Aufstellung von insgesamt 540 Nisthilfen für Bienen und Wespen und die jährliche Auswertung der angelegten Nester erlauben Aussagen zur Artenvielfalt und Häufigkeit sowie zur Populationsentwicklung der einzelnen Arten, zu stadienspezifischen Mortalitätsraten, zu Parasitierungsraten und zum Artenspektrum von Gegenspielern sowie dem resultierenden Reproduktionserfolg. Die Landschaftsstruktur wird in acht Radien von 250m bis 3000m um die Streuobstwiesen mit einem Geographischen Informationssystem (GIS) erfasst. Die Bedeutung der Habitatgröße und der Landschaftsstruktur auf unterschiedlichen räumlichen Skalen für die Populationsdynamik kann so getestet werden. Zur Bewertung der Habitatqualität wird der Baumbestand, der Totholzanteil, die Vegetationsstruktur und das Blütenangebot erfasst, um Aussagen zur relativen Bedeutung von Ressourcenverfügbarkeit (Nistmöglichkeiten und Pollenquellen) und Regulation durch Gegenspieler für die Populationsentwicklung auf den Streuobstwiesen zu erhalten. Die Analyse von Pollenproben ermöglicht Aussagen zur Ressourcennutzung und zur relativen Bedeutung der Streuobstwiesen und der umgebenden Landschaft als Nahrungsquelle. Detaillierte Auswertungen und Experimente mit Osmia rufa beinhalten die Entfernung der Gegenspieler an 15 Standorten, die Bestimmung von Kokongewichten und Geschlechterverhältnissen und die individuelle Markierung und Beobachtung schlüpfender Weibchen zur Ermittlung von Sammelzeiten und Ansiedlungsraten.

Zukunft Biene 2 - Grundlagenforschungsprojekt zur Förderung des Bienenschutzes und der Bienengesundheit

Bedeutung des Projekts für die Praxis: Die Imkerei ist ein Betriebszweig der Landwirtschaft. Somit ist dieses Projekt, das einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Bienenbestandes leistet, auch für die Landwirtschaft und die Stärkung des ländlichen Raumes von Relevanz, da nach wie vor in verschiedenen Regionen hohe Winterverluste bei Bienenvölkern auftreten. Gesunde Bienenvölker sind die Voraussetzung für die Sicherung des Völkerbestandes und eine erfolgreiche, wirtschaftlich ertragreiche Imkerei, die insbesondere durch die Produktion von Honig einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung leistet. Gleichzeitig wird dadurch die Bestäubung jener Kulturen und Wildpflanzen gesichert und unterstützt, die für die Frucht- oder Samenbildung auf den Besuch blütenbesuchender Insekten angewiesen sind (Klein et al., 2007, Proc R Soc B). Für die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und die Umwelt ergeben sich daraus Vorteile durch die Sicherung und Steigerung landwirtschaftlicher Erträge und die Förderung der Biodiversität insektenbestäubter Pflanzenarten auf dem Niveau der unterschiedlichen Spezies und der genetischen Diversität (Biesmeijer et al., 2006, Science; Garratt et al., 2014, Agricult Ecosys Environ; Sutter et al., 2017, Agrarforschung Schweiz). Insgesamt werden dadurch Lebensräume von hoher Qualität und hoher biologischer Wertigkeit geschaffen und gesichert, die nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt sondern auch für den Menschen unverzichtbar sind. Die Schaffung von besseren Lebensbedingungen für die Honigbiene bedeutet gleichzeitig auch eine Verbesserung der Lebensbedingungen für andere Nutzinsekten. Ökonomisch betrachtet, sichert dieses Projekt nicht nur die primäre Wertschöpfung im Imkereisektor durch die Honigproduktion und die anderen Bienenprodukte, sondern darüber hinaus auch in den zahlreichen weiteren damit verknüpften Sektoren (Obstbau, Saatgutproduktion, Imkereibedarf, Handel, Schau-Imkereien in Tourismusgebieten, etc.) und reduziert die durch Völkerverluste entstehenden Nachschaffungskosten. Da die Bienenzucht in Österreich vorwiegend als Freizeitbeschäftigung betrieben wird, die vereinsmäßig gut organisiert ist, kommt ihr auf lokaler Ebene und speziell im ländlichen Raum erhebliche gesellschaftliche Bedeutung zu und erfüllt sie eine wichtige Bildungsfunktion im Hinblick auf die Vermittlung ökologischer Zusammenhänge.

Mehr als Gemüse: Nachhaltigkeitsbildung für Lehrkräfte von morgen

<p> <p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p> </p><p>Wie lässt sich Nachhaltigkeitsbildung dauerhaft im Bildungssystem verankern? Das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „CampusAckerdemie – Nachhaltigkeitsbildung für die Lehrkräfte von morgen“ zeigt dies am Beispiel Schulgarten auf: Durch Qualifizierung angehender Lehrkräfte und Unterstützungsangebote für Hochschulen wurde die Grundlage für eine bundesweite Skalierung des Programms geschaffen.</p><p> <p>In unserer modernen Gesellschaft fehlt es oftmals an Orten und Möglichkeiten, Natur unmittelbar zu erleben und zu erfahren. So verbringen bereits Kinder und Jugendliche immer weniger Zeit draußen und haben oft wenig Kontakt zur Natur. Dieser mangelnde Naturkontakt führt unter anderem zu einem Wissens-, Kompetenz- und Bezugsverlust und fehlendem Bewusstsein für die Bedeutung natürlicher Ressourcen, der Artenvielfalt und eines intakten Klimas.&nbsp;</p> <p>Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Schulgartenprogramme den Wissenszuwachs im Bereich der Naturwissenschaften und der Landwirtschaft, sowie teilweise positive Einstellungsveränderungen in den Bereichen Umwelt, Selbstwertgefühl und Lebensmittelproduktion von Schüler*innen fördern können. An diesem Punkt setzt Acker e. V. mit der GemüseAckerdemie an, ein Bildungsprogramm für Schulen, bei dem der GemüseAcker als grüner Lernort einen festen Platz im Schulleben und im Unterricht findet. Die teilnehmenden Schüler*innen gewinnen so ein grundlegendes Verständnis für die Lebensmittelproduktion sowie für natürliche Zusammenhänge und entwickeln ein bewusstes und nachhaltiges Konsumverhalten. Für die Umsetzung der GemüseAckerdemie ist es von Bedeutung, dass die geschaffenen Naturerfahrungsräume als innovative Bildungsorte durch kompetente Lehrkräfte geschaffen werden, welche ihr Wissen mit Expertise und Leidenschaft weitergeben. Die Qualifikation von Lehrkräften zur Durchführung eines wirksamen Schulgartenunterrichts ist somit ein signifikanter Hebel, um Nachhaltigkeitsbildung im Schulalltag zu verankern.</p> <p>Die CampusAckerdemie, ein praxisorientiertes Bildungsprogramm von Acker e. V., knüpft an diese Ausgangssituation an, indem sie den Gemüseanbau und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte bringt und den Schulgartenunterricht in Form eines neuen, ganzheitlichen Seminarangebots strukturell und nachhaltig in der Ausbildung angehender Lehrkräfte verankert. Beim Anbau, der Pflege und Verarbeitung von bis zu 30 Gemüsearten erwerben die Studierenden alle wichtigen landwirtschaftlichen Fähigkeiten, um einen eigenen Schulgarten an Schulen zu betreuen. Ergänzende Workshops vermitteln geeignete pädagogische Methoden einer BNE, um den Acker wirkungsvoll und langfristig als grünen Lernort zu etablieren. Durch die Ausbildung der Lehrkräfte als Multiplikator*innen können mehr Kinder erreicht werden, als es über die Skalierung der Acker-Bildungsprogramme an Schulen und Kitas möglich wäre. Dieser innovative Ansatz hat das Potenzial, eine nachhaltige Transformation des Bildungssystems anzustoßen, mit dem Ziel, dass jedes Kind in seiner Bildungslaufbahn die Möglichkeit bekommt, auf dem eigenen Kita- oder Schulacker erlebnisorientiert Wissen über Naturzusammenhänge, nachhaltiges Handeln und Lebensmittelproduktion zu erlangen und sich für Gemüseanbau zu begeistern.&nbsp;</p> <p>Die CampusAckerdemie wurde bereits mehrfach als innovatives Bildungsprogramm ausgezeichnet, unter anderem im Jahr 2022 mit der „Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unesco">UNESCO</a>-Kommission würdigt innovative Lehr- und Lernangebote, die zeigen, wie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden kann.&nbsp;</p> <p>Ziel des Verbändeförderung-Projektes des Umweltbundesamtes war es, das Programm der CampusAckerdemie inhaltlich weiterzuentwickeln. Universitäten erhalten damit die Möglichkeit, das Programm selbstständig und qualitätsgesichert durchzuführen. Zugleich wurden wichtige Voraussetzungen für eine bundesweite Skalierung geschaffen. Im Projektzeitraum wurden verschiedene Angebote entwickelt, die die Dozierenden bei den Seminarstunden mit den Studierenden auf dem Acker unterstützen und im Sinne des Train-the-Trainer-Prinzips ihre eigenen Kompetenzen fördern. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungsangebote und Begleitmaterialien für Dozierende oder ein Materialportfolio für Dozierende und Studierende mit Schwerpunkt BNE.&nbsp;</p> <p>Im Rahmen des Projektes konnte die Umsetzung der CampusAckerdemie an fünf Hochschulen realisiert werden: der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der Technischen Universität Berlin, der Technischen Universität Chemnitz, der Universität Vechta und der Technischen Universität München. Die Evaluation der entwickelten Fortbildungsangebote zeigt, dass diese den Teilnehmenden wertvolle fachliche und didaktische Impulse vermittelt haben. Auch die Ergebnisse der Wirkungsbefragung belegen den Erfolg der CampusAckerdemie: Die Studierenden erwerben praxisnahe Kenntnisse im Gartenbau und fühlen sich in der Lage, einen Schulacker einzurichten und zu begleiten. Gleichzeitig gewinnen sie didaktische Kompetenzen, um Themen der BNE kindgerecht auf dem Acker zu vermitteln und Unterrichtsinhalte mit praktischen Naturerfahrungen zu verknüpfen. Besonders positiv hervorzuheben ist die hohe Begeisterung der Teilnehmenden für die „AckerStunden“ auf dem GemüseAcker. Die große Mehrheit ist überzeugt, dass Kinder durch die Arbeit auf dem Acker mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln. Viele Studierende können sich vorstellen, später selbst einen Schulacker zu betreuen und würden die CampusAckerdemie weiterempfehlen.&nbsp;</p> <p>Auch zukünftig wird die CampusAckerdemie an 17 Universtäten in Deutschland umgesetzt. Die im Projekt entstandenen Materialien und Fortbildungsformate schaffen die Grundlage dafür, dass künftig weitere Hochschulen das Programm eigenständig und qualitätsgesichert durchführen können.</p> </p><p>Informationen für...</p>

'Das (etwas andere) Grüne Klassenzimmer'

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das 'Grüne Klassenzimmer' ist traditionell ein fester Bestandteil auf Bundesgartenschauen. Grüne Themen aus dem Natur- und Umweltbereich werden den Schülern näher gebracht. Das 'Grüne Klassenzimmer' in Potsdam soll einen deutlichen Akzent im Bereich der Agenda 21 bzw. der Nachhaltigkeit erhalten. Von daher ist der Titel 'das (etwas andere) Grüne Klassenzimmer' für die hier verfolgte Konzeptionierung ein Signal für einen neuen Ansatz. Fazit: Das '(etwas andere) Grüne Klassenzimmer' hat das Ziel, im Sinne der Agenda 21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung anzubieten. Die Verbindung von interdiszipliniertem Wissen, dem projekt- und Erlebnisorientiertem Lernen soll Kinder und Jugendliche zu analytischem und vorrausschauendem Denken zu schulen.

Community-mediated mechanisms to stabilize pollination of agricultural production highly dependent on shrinking honey bee populations under global change

Almond in California represents an agroecosystem pollinated solely by a single species, the European honey bee, a species that is becoming increasingly difficult and expensive to manage due to substantial, unpredictable mortality. Therefore, sustainable and high output production require a more integrated approach that diversifies sources of pollination. For this purpose, detailed data of our understanding how diversity can stabilize pollination are required. The project will identify alternative wild pollinator species and collect high quality data contributing to our understanding of how diversity (pollen and insects) can bolster honey bee pollination during stable and unstable climatic conditions. The research will be carried out on almond orchards in Northern California known to be either pollinator species rich (up to 30 species) or depauperate (honey bees only). The replicated extremes in pollinator diversity represent a unique opportunity to study the effects of diversity on pollination in real agroecosystems combined with laboratory and glasshouse experiments. The overall goal is to provide basic research that is essential for our general understanding of how insect diversity can affect high-quality pollination under land use and climate change.

Ressourcenschutz

Ressourcenschutz ist Klimaschutz. Ein rücksichtsvoller und sparsamer Gebrauch von natürlichen Ressourcen wie Wasser und aus natürlichen Ressourcen erzeugten Energien wie Wärme und Strom tragen zum Klimaschutz bei. In der Schule werden naturgemäß viel Strom, Wasser und Energie verbraucht. An vielen Stellen besteht ein, je nach Ausgangslage, hohes Einsparpotenzial. Sei es durch Maßnahmen am Gebäude selbst oder durch Verhaltensänderungen seitens der Schülerschaft und des Lehrpersonals. Wer den Stromverbrauch reduzieren möchte, muss sich erst einmal darüber im Klaren sein, welches die größten „Stromfresser“ sind. Schülerinnen und Schüler können zusammen mit Lehrerinnen und Lehrern eine Bestandsaufnahme der Stromverbraucher im Schulgebäude durchführen und anschließend geeignete Einsparungsmaßnahmen umsetzen. Schulgebäude sind je nach Entstehung und Zeitpunkt der letzten Sanierung unterschiedlich gut gegen Wärmeverluste gedämmt. Je nach Gebäudezustand gibt es Quellen für Wärmeverluste, sogenannte Kältebrücken. Wer Schwachpunkte eines Gebäudes finden möchte, kann diese mithilfe einer Wärmebildkamera ausfindig machen. Das Suchen und Identifizieren von Kältebrücken kann in den Unterricht eingebaut werden und von Schülerinnen und Schülern übernommen werden. Bei der nächsten Sanierung können die Ursachen der Kältebrücken gezielt beseitigt werden. Eine weitere Möglichkeit den Stromverbrauch einer Schule zu reduzieren ist das konsequente Trennen von Geräten vom Stromnetz, wenn sie nicht verwendet werden. Auch in Ferienzeiten und am Wochenende sollte Standby-Strom vermieden werden. Was kompliziert klingt, ist nichts anderes als richtiges und effizientes Lüften, sowie das Einstellen der passenden Temperatur in genutzten Räumen. Die modernste Heizungsanlage kann nicht klimaschonend arbeiten, wenn die Raumtemperatur nicht sachgerecht eingestellt wird. Die Raumtemperatur sollte an die aktuelle Nutzung anpasst werden. Aber nicht nur effizientes Heizen spielt eine große Rolle für eine positive Klimabilanz, auch durch richtiges Lüften kann viel Energie eingespart werden. So sollte zum Beispiel die Kippstellung von Fenstern während der Heizperiode vermieden werden. Stattdessen ist kurzes Stoßlüften bei heruntergedrehter Heizung effektiv und spart Energie. CO 2 -Messgeräte können dabei helfen zu erkennen, wann Lüften nötig ist. Häufig stellen sich alte Fenster als Verlustquelle für Wärme heraus. Ein Austausch alter gegen neue, wärmedämmende Fenster hilft, Heizenergie zu sparen. Der Einbau einer modernen Heizungsanlage hat ebenfalls einen positiven Effekt auf die Klimabilanz des Hauses. Heizungen sollten außerdem funktionierende Thermostate haben, an denen die Raumtemperatur geregelt werden kann, sodass Räume nicht überheizt werden. Zu den größten Stromverbrauchern an einer Schule gehört die Beleuchtung. Eine der einfachsten und schnellsten Maßnahmen, den Stromverbrauch in der Schule zu reduzieren, ist der Austausch konventioneller Glühlampen gegen Energiesparlampen wie LEDs. Außerdem sollte Licht nur da brennen, wo es auch gerade benötigt wird. Die Installation von Bewegungsmeldern in den Schultoiletten oder den Fluren verhindert, dass Licht angelassen wird, wo es nicht mehr gebraucht wird. In Klassenräumen können Schülerinnen und Schüler abwechselnd die Aufgabe übernehmen, auf das Ausschalten des Lichtes nach Verlassen des Raumes zu achten. Eine Solaranlage (Photovoltaikanlage) produziert umweltfreundlichen Strom und kann je nach Größe nicht nur für den eigenen Stromverbrauch genutzt werden, sondern wirft unter Umständen nach einigen Jahren sogar Gewinne ab. Neben der reinen Stromgewinnung aus Sonnenenergie bietet eine Installation einer Solaranlage auf dem Schuldach auch die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern den Nutzen erneuerbarer Energiequellen ganz praktisch zu demonstrieren – beispielsweise durch eine solarbetriebene Ladestation für Handys oder Elektroräder. Schulen, die nicht die Möglichkeit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach haben, können alternativ Ökostrom statt konventionell erzeugtem Strom aus dem Stromnetz beziehen und so Strom aus regenerativen Energien bevorzugen. Das Wässern eines Schulgartens verbraucht gerade im Sommer große Wassermengen. Wer Regenwasser auffängt und damit den Schulgarten versorgt, wässert umweltschonend. Durch tropfende Wasserhähne können am Tag mehrere Liter Wasser ungenutzt verloren gehen. Hähne und Dichtungen sollten daher häufig und regelmäßig auf ihre Dichtheit überprüft werden und gegebenenfalls zügig repariert werden. In Schulgebäuden passiert es zudem häufig, dass versehentlich ein Wasserhahn nicht geschlossen wird. Der Einbau von automatischen Wasserhähnen mit Bewegungssensoren kann zum Wassersparen beitragen. Auch bei der Toilettenspülung ergeben sich Einsparpotentiale: Wassersparende Spülkästen helfen ebenso Ressourcen zu sparen, wie der Einbau von Spülkästen mit einer Zwei-Mengentechnik. Bild: Heinrich-Mann-Schule Heinrich-Mann-Schule Die Integrierte Sekundarschule Heinrich-Mann-Schule in Neukölln engagiert sich bereits seit 2008 aktiv im Klima- und Umweltschutz – sowohl mit baulichen Maßnahmen als auch mit zahlreichen (Weiter)Bildungsangeboten. Weitere Informationen Bild: wckiw/Depositphotos.com Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium In Sachen Umwelt- und Klimaschutz verfolgt das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium in Spandau einen ganzheitlichen Ansatz. Weitere Informationen Bild: Robert-Havemann-Gymnasium Robert-Havemann-Gymnasium Das Robert-Havemann-Gymnasium engagiert sich auf vielfältige Weise im Umwelt- und Klimaschutz. Hierfür konnte das Gymnasium im Laufe der Jahre zahlreiche Wettbewerbe und Preise gewinnen. Weitere Informationen Bild: Peter-Lenné-Schule Peter-Lenné-Schule Die Peter-Lenné-Schule in Zehlendorf trägt seit 2014 den Zusatz „Oberstufenzentrum Natur und Umwelt“ und zeigt so ihr umfassendes Engagement für den Klimaschutz. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der gesamten Bandbreite der Klimaschutz-Maßnahmen auseinander. Weitere Informationen Bild: Goethe-Gymnasium Lichterfelde Goethe-Gymnasium Lichterfelde Das Gymnasium in Lichterfelde engagiert sich seit Jahren mit steigender Intensität im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Weitere Informationen

Anzahl teilnehmender Schulklassen und Anzahl SchülerInnen am Lehrgangsbetrieb im Jugendwaldheim Urft

Das NEsT (NaturErlebnisTreff) im Jugendwaldheim Urft gehört zum Nationalpark Eifel. Das Umweltbildungs-Konzept verbindet wildnispädagogische mit waldpädagogischen Ansätzen auf der Basis einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zielgruppe sind hauptsächlich Grundschulen aus Nordrhein-Westfalen, häufig aus Ballungsräumen, aber auch andere Schulformen sind willkommen. Der Lehrgangsbetrieb ist i.d.R. auf 5 Tage ausgelegt. Für den Vergleich mit eintägig ausgerichteten Umweltbildungseinrichtungen des Nationalparkes (Nationalparkzentrum, Wildniswerkstatt Düttling) werden die Gästezahlen auch als sogenannte "Tagesäquivalente" angegeben. Für die Berechnung der "Tagesäquivalente" wird die Anzahl der Teilnehmenden mit der Anzahl der Lehrgangstage multipliziert.

Anzahl sonstiger Veranstaltungen ohne umweltpädagogischem Programm und Anzahl Teilnehmende im Jugendwaldheim Urft

Das NEsT (NaturErlebnisTreff) im Jugendwaldheim Urft gehört zum Nationalpark Eifel. Das Umweltbildungs-Konzept des Jugendwaldheimes Urft verbindet wildnispädagogische mit waldpädagogischen Ansätzen auf der Basis einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Zielgruppe sind hauptsächlich Grundschulen aus Nordrhein-Westfalen, häufig aus Ballungsräumen, aber auch andere Schulformen und Gruppen sind willkommen. Insbesondere während der Schulferien in NRW oder an Wochenenden wird das Jugendwaldheim auch von Gästen gemeinnütziger Träger wie Pilgergruppen und Vereine ohne umweltpädagogischem Angebot als Herberge genutzt. Für den Vergleich mit eintägig ausgerichteten Umweltbildungseinrichtungen des Nationalparkes (Nationalparkzentrum, Wildniswerkstatt Düttling) werden die Gästezahlen auch als sogenannte "Tagesäquivalente" angegeben. Für die Berechnung der "Tagesäquivalente" wird die Anzahl der Teilnehmenden mit der Anzahl der Lehrgangstage multipliziert.

Umweltbildung

Die Hauptaufgaben der Projektstelle Nachhaltige Entwicklung: - Förderung der nachhaltigen Entwicklung in Hamburg - Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren - Lokale Agenda 21 - Nachhaltigkeitskommunikation und -information - Umweltbildung, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - Umweltzentrum Karlshöhe, Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) Die Ziele der Projektstelle Nachhaltige Entwicklung: Übergreifendes Ziel ist die Förderung der Zukunftsfähigkeit Hamburgsals qualitativ wachsende Stadt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, unter anderem durch Förderung des Bewusstseins im Hinblick auf nachhaltiges, zukunftsfähiges Verhalten, durch Förderung und Organisation des Freiwilligen Ökologischen Jahres in Hamburg und durch Umweltbildung.

BNE: Arbeitsmaterialien für die 9. Jahrgangsstufe an Gymnasien

Arbeitsmaterialien Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Darstellung der Kernenergie, Vermittlung eines menschengemachten Klimawandels; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt und Forsten

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